Visions - Tödliches Verlangen
Durchschnitts-Wertung
2,8
14 Wertungen

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Sajo1911
Sajo1911

6 Follower 196 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. Mai 2024
Sehr ordentlicher Film. Etwas unheimlich und mysteriös. Spannung ist da,Überraschungen sind da. Aber Diane Kruger macht eigentlich immer in guten Filmen mit.
PB deluxe
PB deluxe

63 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 25. Juni 2024
zäh und langweilig. belanglose pseudo erotik eines verklemmten autoren. nach 45 min war mir alles egal...vorspulen...ende.
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.700 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 12. August 2026
Ich kann die ganzen schlechten Bewertungen hier nicht verstehen, ich fand den Film richtig geil. Der Regisseur Yann Gozlan wandelt hier gekonnt auf den Pfaden von Alfred Hitchcock und Brian de Palma. Sicherlich erreicht „Visions“ niemals die Qualität von diesen Filmen, spielt aber sehr eindrucksvoll mit der Realität und der Wahrnehmung. Dabei schafft er zusammen mit seinem Kameramann sehr aufregende und atmosphärische Bilder. Es gibt immer wieder lange Kamerafahrten, der Film arbeitet auch viel mit den Farben, vor allem der Kontrast zwischen kühlen Blautönen und kräftigem Rot. Viele Einstellungen spielen mit der Symmetrie, vor allem die Bilder in Estelles Haus. Das alles schafft eine aufregende und irgendwie unheimliche Atmosphäre.

Bis zum Schluss ist auch nicht klar, was da eigentlich vor sich geht, was ist noch Realität, was spielt sich nur in Estelles Kopf ab. Immer wieder haben wir stark gefilmte Übergänge, . wenn sie auf der Straße entlanggeht, plötzlich aber wieder im Flugzeug auf dem Weg zum Cockpit ist. Mich hat das alles ziemlich gefesselt, die Auflösung kommt wirklich erst in den letzten 10 Minuten und bietet dann nochmal einen krassen WTF-Moment.

Besonders beeindruckt hat mich Diane Kruger, die ganz klar die meiste Screentime hier hat und im Zentrum des Films steht. Die Veränderung, die sie im Verlauf des Films durchmacht, wird jederzeit glaubhaft und authentisch rübergebracht. Wo sie am Anfang noch die souveräne, absolut perfektionistisch kontrollierte Frau ist (600 g in den Shake, nicht 599 oder 601!), bewegt sie sich im Verlauf immer mehr Richtung Wahnsinn, was sich eindringlich in ihrer Mimik und Gestik widerspiegelt. Und zum Drehzeitpunkt war sie 46 Jahre alt, aber immer noch heiß wie Frittenfett!

Ansonsten könnte man noch Mathieu Kasovitz nennen, der relativ wenig Screentime hat, aber seine Rolle als ihr Ehemann auch so herrlich undurchsichtig und misstrauisch spielt. Marta Nieto als Estelles Jugendliebe Ana fällt da jedoch ziemlich ab, ihr Spiel wirkt eher hölzern und gelangweilt.

FAZIT: Der deutsche Untertitel weckt falsche Assoziationen – keine Ahnung, wer sich den Quatsch wieder ausgedacht hat… „Visions“ ist kein Erotikthriller, tatsächlich ist der Film insgesamt wenig erotisch. Stattdessen bekommen wir aber einen aufregend und sehr stylish gefilmten Psychothriller, der eindrucksvoll mit der Wahrnehmung (Estelles und unserer) spielt und sein Geheimnis bis zur sprichwörtlich letzten Szene bewahrt. Sehenswert!
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