Neueste Kritiken: O Brother, Where Art Thou? - Seite 2
O Brother, Where Art Thou?
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Lorenz Rütter
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3,5
Veröffentlicht am 13. August 2013
Wieder einmal ein ulkiger und abgedroschener Film von den Coen Brüder. Manchmal ist die Geschichte ein bisschen Wirrwarr und die Haarpracht von Clooney scheint teilweise wichtiger zu sein, als der Rest der Story. Es gibt coole Schauspieler und schöne Musik. Der Film unterhaltet, es gibt aber sicher bessere Filme von den Coens.
Schöne Runaway-Komödie der Coen-Brüder. Sehr lustig und mit einer stimmigen Story überzeugt "O Brother Where Art Thou?" bis zum passenden Ende. Leichte Unterhaltung für einen entspannten Fernsehabend.
Es ist so unglaublich schwierig, zu sagen, welcher der drei Filme genialer ist: "Fargo", "The Big Lebowski" oder eben "O Brother, where art thou?". Aber keiner stellt derart die Musik und damit die Liebe zur Musik so nach vorne wie "O Brother". 6 von 5 möglichen Punkten!
Dass sich "O Brother, Where Art Thou?" an die Odyssee des legendären Homer anlehnt, stellt der Film gleich zu Anfang dar und versucht diesen Weg im Laufe des Films beizubehalten. Zum Beispiel wären da die Sirenen, oder auch der auf einem Augen blinde Bibelverkäufer, welcher ein Spiegelbild des Zyklopen darstellt. Das Setting ist also wirklich fantastisch und um es kurz zusammenzufassen: Es ist eine moderne Odyssee zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise in Mississippi, ein Abenteuer.
Die Hauptprotagonisten und Helden sind drei ausgebrochene Strafgefangene, die praktisch den ganzen Film über vor der Staatsgewalt fliehen und auf ihrem Weg allerlei Abenteuer erleben. Vorallem am Anfang bis zum späten mittleren Teil des Films ist es auch und vorallem ein Roadmovie, über drei Kerle, die immer mehr zusammen wachsen während ihrer amüsanten Flucht.
Visuell ist der Film wirklich perfekt. Er hat ein dermaßen perfektes Bild, dass man es manchmal kaum glauben kann. Und wenn dann die perfekt geführte Kamera über die Maisfelder segelt, entgegen der schön warmen, orangeleuchtenden Sonne entgegen und spätestens dann das Gefühl der Freiheit eintritt, wird man völlig melancholisch und gibt sich langsam aber sicher diesem genialen Werk hin.
Schauspielerisch gibt es wirklich nichts zu meckern, die drei Hauptdarsteller trumpfen genauso mächtig auf wie John Goodman oder Charles Durning als schrober Politiker.
Zum Nachdenken gibts auch noch was: Die drei Flüchtlinge brechen aus um einen Schatz auszugraben, um am Ende das größte Gut der Menschen zu bekommen: Freiheit statt Reichtum.