F1 - Der Film
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DerGönntsichFilme
DerGönntsichFilme

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3,5
Veröffentlicht am 15. Juli 2025
Als ich hörte, dass Joseph Kosinski hier nochmal einen Action-Brummer im Stil von Top Gun Maverick herausgelassen hat und dazu noch die relativ gute Bewertung las, dachte ich mir es ist nach einer langen Dürrephase nun endlich wieder Zeit für die Kinosaison. Drum Popcorn und Cola ausgepackt und ab in den 4Dx-Saal - schließlich will man solche Spektakel in voller Intensität auskosten.

Zuallerst muss ich anmerken: das, was Joseph Kosinski hier wohl am meisten von Top Gun Maverick mitgenommen hat, ist die langweilige Handlung zwischen den Actionszenen. Die oberflächliche Dramatik mit ihren unzähligen erzwungenen Wendungen hat es nicht geschafft mich emotional mitzunehmen. Selbst die mitreißenden Gegebenheiten der Handlung wurden nicht genug ausgeschöpft und stattdessen konzentrierte sich der Film auf zu viele wechselnde Probleme, bei denen die Spannung nicht aufrecht erhalten werden konnte.

Ich muss hier zugegebenerweise immer den Vergleich mit "Le Mans 66" ziehen, der für mich eine extrem starke Handlung mit genauso starken Rennszenen aufweisen konnte. Wenig verwunderlich wurden auch in "F1" einige Elemente aufgegriffen, die an diesen Film erinnern und ein bisschen mehr Gefühl mitgeben.

Kein Hals- und Beinbruch, schließlich bin ich für die Action hier und da kann ich vor Joseph Kosinski wieder nur den Hut ziehen. Perfekt abgestimmte Schnitte, zahlreiche Perspektiven und real dargestellte Bilder aus dem Cockpit. Ein Genuss, der sich durch den ganzen Film zieht und fast nie langweilig wird. All dies gepaart mit Brad Pitt, der meiner Meinung nach immer eine sehenswerte Darstellung abliefert. Leider schafft der Film es nicht die Spannung zu Ende hin immer weiter ansteigen zu lassen - so wie es bei Top Gun Maverick der Fall war. Dennoch muss man auch in diesem Film zum Schluss sowie auch an einigen anderen Stellen durchaus mal die Luft anhalten. Allein dafür wie auch für die realen Aufnahmen der Rennszenen lohnt es sich ins Kino zu gehen.

Insgesamt ein solider Film, der aber deutlich mehr Potenzial gehabt hätte. Mit ein bisschen fesselnderer Handlung und einem sauberen Spannungsaufbau auch während der Rennszenen, hätte "F1" durchaus ein absoluter Kracher werden können. So bleibt es dabei: sehenswert wegen Kosinski's "echter" Art der Action-Inszenierung. Allein dafür bin ich bereit mein Geld zu investieren: Mehr Realität und weniger CGI.
Clemens Maifeld
Clemens Maifeld

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4,5
Veröffentlicht am 15. Juli 2025
Wer sich diesen Film ansieht, muss wissen, wie sich die Formel 1 in den letzten 30 Jahren verändert hat. Von einem nach Benzin-muffenden Männerclub hin zu einem globalen Phänomen auf dem Peak seines Einflusses. Ich verfolge die Formel 1 seit 1996. Als der britische F1-Zampano Bernie Ecclestone vor etwa 10 Jahren die Geschicke in die Hände von Liberty Media, einem US-amerikanischen Konzern in die Hände legte, waren viele skeptisch. Die F1 würde zu einem reinen Event-Sport nach US-amerikanischem Vorbild verkommen. Puristen sahen den Untergang des Abendlandes.
Die Realität zeigt: Der Sport hat sich aus Zeiten, in denen Teams Sorge hatten, pleite zu gehen, mehr als erholt und zu einem echten Business entwickelt. Erstmals verdienen die Privatteams und Konzerne, die hinter den Marken stehen, ernsthaft Geld mit der F1. Dazu beigetragen hat auch die Netflix-Doku "Drive to Survive", die zwar nicht unbedingt realistische Bilder der F1 zeigt, aber das globale Spektakel abbildet, was sie inzwischen ist. Dazu ist die F1 diverser geworden, zwar immer noch von weißen Männern dominiert, aber nicht mehr durchzogen vom Testosteron der vergangenen Zeiten.
Diese Veränderung bildet der F1-Film ab. Er zeigt das Spektakel eines globalen Sports, dessen Faszination der Highspeed, die Gefahr des Sports und die Politik im Hintergrund sind. Zwar setzt sich der Film über zahlreiche Gesetzmäßigkeiten und Regeln des Sports hinweg, zitiert dabei aber gleich mehrere reale Skandale und Strategien der Vergangenheit (. Crashgate), wer jedoch die Grundprämisse akzeptieren kann, dass ein Über-50-jähriger wieder in einen Hochtechnologie-Sport zurückkehren kann, wird an dem Film seine wahre Freude haben. Das, zusammen mit einigen Figurentropen, die bei einem Spielfilm von Jerry Bruckheimer nicht ausbleiben, ist die Hauptschwäche des Films. Ein launiges Figurenensemble, das sichtlich Spaß beim Eintauchen in die schillernde Welt der F1 hatte, macht diesen Mangel bei weitem wieder wett. Wenn sich das APEXF1-Team durch die Boxengasse bewegt, als wenn sie dazugehören und der Teamchef in der Teamchef-PK sitzt, wirkt es surreal, wenn man die F1 regelmäßig verfolgt und dennoch ist es ein tolles Erlebnis, das auch ein "Was-wäre-wenn" zeigt.
Denn das Team APEXF1 ist tatsächlich so divers besetzt, dass die üblichen Verdächtigen sicherlich die woke-Keule auspacken. Doch genau hier liegt die Stärke des Ganzen. Der Film richtet sich nicht primär an die F1-Puristen, sondern an diejenigen, die die F1 gerade erst entdecken und eine Faszination dafür suchen. Schwarze Fahrer, Mechanikerinnen, Strateginnen und Teamchefinnen gehören inzwischen auch zum Bild der F1 dazu, wenn auch nur selten prominent in Szene gesetzt. Der Film und das Team APEXF1 geben ihnen endlich auch eine Bühne, die sie im eigentlich immer noch stark männlich dominierten Sport, sonst nur schwer bekommen. Junge Menschen können sich diesen Film ansehen und Lust bekommen, ebenfalls nach den Sternen zu greifen, um eines Tages Teil dieses Sports zu werden. Für dieses Bild stark gemacht, hat sich unter anderem der siebenfache F1 Weltmeister Sir Lewis Hamilton, der den Film mitproduziert hat.
Er war es auch, der bei den Rennszenen als Berater fungiert hat, und das merkt man dem Endprodukt in jeder Einstellung an. Filmtechnisch allein ist der Film über jeden Zweifel erhaben. Ein Making-of über die Dreharbeiten ist mehr als wünschenswert. Trotz fast doppelter Spielfilmlänge weist der Film kaum Längen auf, und die wenigen ruhigen Momente sind eine willkommene Möglichkeit, um Luft zu holen.

Kurzum, F1-Der Film ist ein Kino-Erlebnis, das auch genau dort hingehört. Die Formel 1 als Sport hat einmalig eine Kino-Bühne bekommen, der sonst den heimischen Fernseher kaum verlassen kann. Er hat mit der Realität nicht viel zu tun und das muss er auch nicht.

Zum Abschluss an alle, die vorher noch nie ein F1 Rennen gesehen haben: Erwartet nicht, dass die F1 so spannend ist und solche Geschichten produziert. Wer bereit ist in den Sport einzutauchen, wird viele langweilige Prozessionsfahrten akzeptieren müssen, und dann wieder durch die Underdog-Stories und chaotische Rennen (zuletzt das Hülkenberg-Podium in Großbritannien 2025) mehrfach dafür entschädigt werden.
Leon David Sardarjan
Leon David Sardarjan

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5,0
Veröffentlicht am 11. Juli 2025
Ich fand den Film als F1 Anfänger wirklich wahnsinnig gut! Vielleicht auch einer der besten Filmen die ich je gesehen habe!
Die Geschichte war gut mit sehr vielen spannenden Szenen vor allem am Ende!
Die Kameraperspektiven sind mega gut vor allem weil du selbst alles mitbekommst um ein Auto herum

Für mich eine 5/5 Sternen

Empfehlung: Schaut euch den Film in Kinos mit D-Boxen bzw. 4D Sitzen an weil ihr dadurch ein besseres Gefühl zum Film bekommt durch die Bewegung
Feyd
Feyd

7 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2025
Zig mal schon irgendwo anders gesehen. Alter Veteran der eigentlich nichts mehr mit dem großen Zirkus zu tun haben will, wird zum großen Lehrmeister der dem Rookie unter die Arme greifen soll (der wie soll es auch anders sein, schon Alles weiß und natürlich keinen Bock auf Opa Pitt hat). Gääähn. Dazu noch haarsträubende Taktiken im Rennen, bei dem man als Fahrer vor lauten Strafen quasi nie wieder fahren düfte. Hier lässt sehr viel Fantasie ihren Lauf. Dazu noch eine kleine, knisternde "Brad Pitt, der Verführer"-Affäre. Alles in allem nette Kamera-Perspektiven und ein toller Soundtrack. Aber die Handlung und Dialoge sind doch bestenfalls als mittelmäßig zu bezeichnen.
nick
nick

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1,0
Veröffentlicht am 9. Juli 2025
Der Film fängt stark an und floppt in der zweiten Hälfte. Klischeehafte Dialoge mit Fremdschäm-Charakter. Wäre der Gockel Pearce in Monza bloß in seinem Auto verbrannt, es wäre so satisfying gewesen
Michael Del
Michael Del

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5,0
Veröffentlicht am 7. Juli 2025
Der Film F! ist Ein Super. die Schauspieler Passen wunderbar zusammen
Und der Film Super Gut GELUNGEN,
ich Würde Denn Film Selber Weiter Empfählen Und
Gerne Nochmal Anschauen.
MFG: Michael.
Wolfgang Neumann
Wolfgang Neumann

4 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. Juli 2025
Der Film dauert über zweieinhalb Stunden - und nicht eine Minute davon war langweilig. Natürlich kein Meisterwerk, welches einen noch lange über das eigentliche Sehen hinaus beschäftigt. Aber allerbeste Unterhaltung mit tollen Darstellern, cooler Mucke (von LedZep bis Rap ;), richtig geilen Rennszenen und einer Story, die zwar einigermaßen vorhersehbar, aber toll erzählt ist - und auch immer mal wieder überrascht. Wer 255 rasante, kurzweilige, mitreissende und am Ende irgendwie glücklichmachende Minuten erleben will, dem sei dieser Film wärmstens empfohlen - und man muss dazu nicht mal Formel 1-Fan sein :)
Andreas Wallner86
Andreas Wallner86

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2025
Technisch gut umgesetzt, aber das ist auch alles positive. Handlung verdient das Adjektiv gehirntot. Charaktere zum Teil nach Wokeness ausgewählt zur am Ende wegschauen um durchzukommen.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 369 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2025
Das wird nichts mehr. Das Team APXGP bekommt bei der Formel 1 einfach keinen Fuß auf den Boden – und schon gar keine Punkte. Die Autos sind schlecht, die Motoren zu schwach, und das Team an sich arbeitet nicht Hand in Hand.
Da bekommt Joshua Pearce (Damson Idris) plötzlich einen neuen Teamkollegen. Es ist Sonny Hayes (Brad Pitt), und er ist alt – findet jedenfalls Joshua. Tatsächlich wird zwar über das Alter nicht gesprochen, aber um die Mitte Fünfzig müsste Sonny sein. Es ist gute 30 Jahre her, dass er in der Königsklasse mitgefahren war, in den 90ern. Er galt als ganz große Hoffnung – bis er einen folgenschweren Unfall hatte.
Und nun soll Sonny die Karre aus dem Dreck holen. Anfangs ist er dsamit nicht erfolgreich, und er bringt auch seinen Kollegen gegen sich auf. Aber Sonny hat Methoden, mit denen er aneckt, aber er scheint damit erste Erfolge zu holen – wenn auch kleine. Dennoch: Es ist ein gefährliches Unterfangen.

Ein bisschen feiert sich die Formel 1 in diesem Film selbst. Louis Hamilton, selbst großer Star der Rennserie, gehört zu den Produzenten von „F1“. Der Film entstand an Originalschauplätzen, gedreht wurde zum allergrößten Teil auf den Strecken, wo auch die wahre Formel 1 stattfindet, und immer wieder laufen ganz nebenbei die Stars der aktuellen Rennserie durchs Bild. So ausgedacht die Story ist – so ist sie doch eingebettet in den echten Rennzirkus.
Regisseur Joseph Kosinski hat einen über weite Strecken sehr spannenden Film geschaffen, und mit Brat Pitt einen charismatischen Hauptdarsteller an Land gezogen. Der alternde Rennfahrer mischt die Meute mit unkonventionellen Methoden auf. Das ist mitunter heiter und immer interessant, weil es auch Backstage-Einblicke zulässt. Die Rennen sind wahnsinnig gut inszeniert und geschnitten. Die Umstände machen es, dass man als Zuschauer auch nicht weiß, worauf es hinausläuft – was auch ein Spannungsfaktor ist.
Der Film dauert gute zweieinhalb Stunden – die Zeit vergeht wie im Flug.
King17
King17

23 Follower 554 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2025
Ein sensationeller Film und im Kino war der atemberaubend. Die Handlung ist sehr simple, dafür aber sehr unterhaltsam, spannend und faszinierend. Die Kameraführung und verschiedenen Kameraperspektiven sind exzellent. Die Besetzung ist TOP! Hier bekommt man definitiv ein Formel 1 Feeling. Insgesamt ist der Film ein wahres Meisterwerk und reiner Sport Blockbuster.
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