F1 - Der Film
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Max Danner
Max Danner

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3,0
Veröffentlicht am 30. März 2026
Jeder liebt den Underdog oder?

Normalerweise würde ich das direkt bejahen. Gefühlt lebt ein jeder Sportfilm von dieser Heldenreise — versteht mich nicht falsch, ich liebe das. Moderne Märchen manchmal mit Happy End, teilweise sogar beruhend auf einer wahren Begebenheit. F1 ist kein Biopic, es handelt sich um reine Fiktion und genau das merkt man.

Sonny Hayes ist ein Mann, der deutlich zu alt für den Spitzensport im Formel-Fahrzeug ist. Wir lernen Ihn jedoch als abgewrackten Rennfahrer der GT-Serie kennen. Eine Sportart in der tatsächlich ältere Fahrer zur Norm gehören. Dort darf er uns dann mit seinem, möglicherweise an James Hunt orientierten leichtfüßigen Lebensstil abholen. Er steigt aus einem 70er Jahre Ford Econoline Van in dem er anscheinend lebt in den Porsche 911 R und verhilft seinem Team zum Sieg. Danach geht er wieder, bleibt auch nicht zur Siegerehrung. Soweit so...Märchenhaft?

Darüber kann man hinwegsehen, Langstrecken-Rennen werden heute im Sprint-Stil gewonnen. Ob jedoch eine der Taktiken von Sonny im Film jemals funktionieren würden, wage ich zu bezweifeln.
Und da sind wir schon bei meinem Größten Problem. Hayes soll ein Rennfahrer der alten Schule darstellen, der persönliche Dämonen nach einem Unfall in jungen Jahren mit sich trägt. Spielsüchtig und Lebensmüde... Ein wandelndes Klischee mit dem Charme eines alternden Brad Pitt. Abgesehen von seinem Auftritt als 'Ars*h' im Film, der keinerlei Regeln beachtet und mit Strafen jongliert um erst sich und Achtung! spoiler:
Dann seinem Team zu helfen, findet man keine Tiefe. Keine seiner Handlungen ist wirklich nachvollziehbar und die ganze zusätzlich inszenierte Love Story wirkt so unnötig eingestreut. Abgesehen davon scheint der Altersunterschied recht hoch. Aber Who am I? Alter spielt anscheinend keine Rolle, weder am Steuer eines Rennwagens noch in der Liebe. Apropos Rennwagen. Die Fitness die es braucht um einen F1 Fahrzeug im Renntempo bewegen zu können, wird uns nur bei 'JP' wirklich nähergebracht. Ein zwei Szenen zeigen zwar auch Sonnys Trainingsroutinen, hauptsächlich bestehen die wohl aber aus Joggen. Komischerweise scheint unser junger Teamkollege sich deutlich schwerer zu tun in der körperlichen Fitness. Na gut, Menschen sind verschieden. Kann man akzeptieren in einer solchen Fiktion.

'JP', welcher nur von Sonny so genannt wird, präsentiert sich als Selfmade-Man der Wert auf Luxus legt. Ein wenig merkt man bei Ihm die Präsenz von Lewis Hamilton, welcher als Produzent wohl beteiligt war. Man kann die Parallelen der beiden Charaktere deutlich erkennen — was auch nicht schlimm ist. Damson Idris macht seinen Job gut, würde ich sagen. Aber bleibt nicht hängen. Exakt so passiert das auch bei Javier Bardem, der primär durch tolle Anzüge und Sonnenbrillen bestechen darf. Auch hier geht Potential flöten.
Doch was kann der Film denn jetzt so richtig gut?

Das audio-visuelle-Erlebnis ist super! Man merkt das echte Autos gefahren wurden. Man kann sich zwar über die Lenkbewegungen von Hayes im Cockpit beömmeln und ich glaube nicht das es mit 'Searching for Grip' zu tun hat, dennoch suchen diese Bilder ihres Gleichen. Die Musik, also der Film-Score von Hans Zimmer macht Spaß. Die ganzen Hip Hop/Pop Songs und auch der ein oder andere Rock-Klassiker wirken wieder super Klischee behaftet. Das erinnert dann mehr an Drive to Survive als an einen ernstzunehmenden Blockbuster. Aber auch damit lässt sich leben. Denn wenn die Action Szenen einsetzen, vergisst man ganz schnell die Schwachstellen des Films und kann sich wirklich berauschen lassen! Diese machen den Film aus und heben ihn für mich auf ein solides und zumindest kurzweiliges Popcorn-Kino Niveau.
Horridus
Horridus

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3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2025
Der Film ist spannend, die Schauspieler sind gut, die Handlung auch.
Aber der Film ist nicht besser oder schlechter als die bisherigen Rennfahrer Filme die es schon gibt.
Die Aufnahmen sind auch nichts besonderes, denn wer schon mal Formel 1 Rennen auf RTL oder so gesehen hat, kennt solche Aufnahmen aus dem Cockpit, oder von oben, oder von den Kameras an den Curbs usw schon.

Und die Vertonung ist für einen Film aus dem Jahr 2025 wahrlich schlecht.
Mindestens 80 Prozent kommen aus dem Center. Selten mal hört man Surround Effekte aus den Front Speakern und gar nichts aus den Rear Speakern. Aus den Front Speakern kommt hauptsächlich der Score.
Man hört ja noch nicht mal so richtig die Motoren der Autos von links nach rechts. Das ist umso entäuschender da man sogar aus dem TV Sender live beim Rennen Motoren von links nach rechts und Vice versa hört und im TV auch die Motoren in der Box oder den Tunneln dagegen spektakulär laut und aggressiv klingen. Im Film ist das mässig mit Ton aus dem Center zu hören.
Und TV Toneffekte würde ich mal als minimal Anforderung ansehen bei einem Blockbuster.
Wenn ich testweise von Surround auf Stereoton umschalte höre ich mehr deutliche rechts links Effekte als bei Surround, bemerke aber auch das der Film schon sehr nach Mono-Center-Vertonung klingt.
Auch der Bass ist sehr spärlich vorhanden, ausser bei einem Hipp Hop Song in der Mitte des Films.
Ich gebe mal eine sehr wohlwollende Sternezahl ab weil die Schauspieler gut gespielt haben.
ToKn
ToKn

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3,5
Veröffentlicht am 12. Oktober 2025
Also wer F1 als Spielfilm will, der bekommt hier das ganze Paket. Na klar, gibt es hier ein paar „Regelverstöße“, und logisch, dass der alte „Opa“ am Ende sogar noch ein Rennen gewinnt, was soll´s, ist halt Hollywood. Wenn ich ein reales F1- Rennen sehen will, dann gehe ich nicht ins Kino, sondern mach die Glotze an.
Handwerklich ist der Film wohl an der Grenze zum möglichen, solides Schauspiel, tolle Musik (Hans Zimmer- eine Bank- wie immer), fand ihn jetzt auch nicht zu lang, zweifelsohne ein Film fürs Kino.
Mit viel Fantasie könnte man in die Story auch eine versteckte Hommage hineininterpretieren- gelbe Rennanzüge, Camel-Werbung, das unübersehbare MSC- Logo (ja, ich weiß, das ist auch ein Kreuzfahrtunternehmen- aber eben auch ein Fahrer-Kürzel gewesen), aber das ist jedem selbst überlassen. Überhaupt fand ich, die eine oder andere aktuelle Fahrerbiographie wurde hier durchaus hinzugezogen.
„Rush“ und „Le Mans 66“ bleiben unantastbar, aber „F1“ ist durchaus in den Punkterängen.
Cursha
Cursha

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3,5
Veröffentlicht am 31. August 2025
„Top Gun“, aber dieses Mal mit Autos.
Ich bin ja überhaupt kein Fan von Motorsport, auch wenn ein Teil meines Freundes- und Familienkreises großer Verfechter davon ist. Dennoch schaue ich mir in filmischer Form die Thematik doch immer wieder gerne an. Auch von der Formel 1 habe ich keine Ahnung, wenn gleich mich dann doch eine Sache von Beginn an neugierig gemacht hat, nämlich der Mann hinter der Kamera: Joseph Kosinski.
„F1“ ist auch genau die Art von Film geworden, die man von Kosinski erwartet, mit all seinen Stärken und auch Schwächen. Wie oben schon erwähnt kann man diesen Film nämlich am ehesten mit seinem letzten Film vergleichen „Top Gun: Maverick“. Nicht nur die Handlung ist Deckungsgleich, auch die Inszenierung und die Figuren finden sich 1:1 im Vorgänger.
Der Film dreht sich um APXGP. Ein Rennstall, der kurz davor steht verkauft zu werden, da sie weder einen Sieg errungen haben, noch einen Punkt geholt haben. Deren Vorstand Ruben wendet sich an seinen alten Freund Sonny. Der ehemalige Rennfahrer soll den Laden wieder auf Kurs bringen und ihnen einen Sieg bescheren. Doch im gleichen Team gibt es auch den noch sehr jungen Joshua, der in Sonny zunächst einen Rivalen im eigenen Team sieht.
Die Handlung ist hier leider wirklich absolute Standartkost, bietet wenig Wendungen und auch inhaltlich keine neuen Ideen. Wie zuvor zeigt sich einfach, dass Kosinski einfach kein herausragender Autor ist und er oft dafür verantwortlich ist, wieso es vielen seiner Filme am Ende zum Meisterwerk fehlt. Hier kopiert er im Grunde viele Aspekte aus seinen Vorgängern. Besonders „Top Gun“ und „No Way Out“ sind hier stark rezipiert. ABER wie so oft bei seinen Filmen kann ich hier dennoch sehr gut über die dünne Handlung hinwegsehen.
Kosinski hat einfach ein großartiges Auge für Ästhetik. „F1“ ist da keine Ausnahme und reiht sich in die visuellen Rausche von „TRON: Legacy“ oder „Oblivion“ ein. Die Nutzung der echten Strecken ist ein großer Gewinn für den Film und lässt die vielen Rennen einfach spektakulär aussehen und zeigt mir auch einfach wieder, dass im Medium Film einfach alles funktionieren kann, egal ob mich das Thema interessiert. Durch Schnitt und Kameraarbeit einstehen hier spektakuläre Bilder. Da verzeiht man auch das extreme Productplacement oder die wenig kritische Auseinandersetzung mit der Formel 1. Auch die Laufzeit ist im Grunde viel zu lange, aber die einzelnen Rennen machen das alles wieder weg. Die Musik von Hans Zimmer ist ebenfalls verdammt gut gemacht und bringt einen treibenden Beat mit, der gut zum Grundton passt.
Darstellerisch kann man wenig meckern. Die Figuren sind zu weiten Teilen wenig komplex und wirken wie aus dem Kosinki Lehrbuch. Super maskulin, mit dem Herz am rechten Fleck, dazwischen ein paar freie Oberkörper vor Sonnenuntergängen, eine taffe Dame fehlt auch nicht, echte Männerfreundschaften und die Rivalität zweier Generationen, die am Ende aber zu Freunden werden. Das findet man ebenfalls in all seinen Filmen, funktioniert hier aber wieder und ist auch in keinem Punkt, der oben genannt ist, negativ gemeint. Brad Pitt ersetzt den Tom Cruise, bringt aber das nötige Charisma mit. Damson Idris ersetzt Milles Teller. Kerry Condon kommt der Part der taffen Dame zu, den sie aber wieder hervorragend ausfüllt (allgemein muss ich hier mal anmerken, dass Condon einfach viel zu selten gewürdigt wird) und Javier Bardem hat einfach eine verdammt starke Aura und Ausstrahlung in all seinen Rollen. So mal er hier in seinen schicken Anzügen einfach verdammt se*y ist.. gut aussieht. Am ehesten muss man wenn kritisieren, dass das Verhalten der beiden Protagonisten es sehr lange schwierig macht mit ihnen zu sympathisieren.
„F1“ erreicht zwar nicht die Klasse eines „Le Mans 66“, dafür fehlt es an Drama und spannenden Figuren, ist aber (mal wieder) ein großartiger visueller und auditiver Rausch, wie man ihn von Joseph Kosinski erwartet hat. Die Handlung ist zwar im Grunde die selbe wie „Top Gun: Maverick“ funktioniert aber. Trotz all der Schwächen machen die Rennszenen, die das Herzstück sind, einfach extrem viel Spaß und ich konnte mich über zwei Stunden an stylishen Bildern erfreuen, die man zwischen all den CGI Orgien, so nicht mehr für Verständlich sehen darf.
Christian Gründlinger - Pröckl
Christian Gründlinger - Pröckl

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1,0
Veröffentlicht am 14. August 2025
Sehr schwach. Typischer Proletenfilm Nicht zu empfehlen. Schade.....................................
Le Petit Prince
Le Petit Prince

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4,0
Veröffentlicht am 10. August 2025
Wer einen Sportfilm möchte, bekommt hier einen. Die Rennszenen sind mitreißend, die Figuren lebendig und reifen im Laufe des Films und die Oneliner sitzen. Nur manche „Zwischenmenschlichen“ Dialoge, die etwas das private Umfeld der Sportler näher bringen sollen bestehen oft aus Klisches.
Fazit: Ein Sportfilm der einen mit diesem wunderbaren Gefühl des Wunders (Sieges) aus dem Kino entlässt.
Zazan Shemshady
Zazan Shemshady

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4,0
Veröffentlicht am 20. Juli 2025
Nicht viel nachdenken und such unterhalten lassen...Popcorn-Kino vom allermeisten. Ohne Superhelden, Außerirdische, Multiversen oder Dinosaurier. Die Aufnahmen sind großartig und Brad Pitt kommt sympathisch rüber. Wie gesagt, bloß nicht viel nachdenken und High-Speed auf der großen Leinwand genießen.
Pandorion
Pandorion

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4,5
Veröffentlicht am 18. Juli 2025
Besser als erwartet. Zwar folgt es dem erwarteten Schema, aber die Charaktere sind trotzdem oft liebenswert und die Idee wie man Schritt für Schritt sich von unten nach oben hoch arbeiten kann ist doch anders als erwartet......lässt euch einfach überraschen und geniesst das nette Popcorn-Kino.
TheLifter
TheLifter

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4,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2025
Insbesondere in der ersten Hälfte ziemlich witzig, Bardem, Pitt und Kerry Condon tragen den Film schon fast alleine durch ihre Präsenz. Die Rennszenen und vor allem die technischen und strategischen Diskussionen sind für Laien spannend und zugänglich aufbereitet. Die Story ist natürlich relativ simpel, aber der Film hat nicht den Anspruch auf den Oscar für das beste Drehbuch. Eine etwas kürzere Laufzeit hätte dem Film auch gut getan um ihn hier und da noch etwas zu straffen. Damson Idris geht in meinen Augen ein bisschen unter bzw. kann die Rolle nicht so ausfüllen, wie es Bardem, Pitt oder Condon mit ihren Rollen tun. Dahingehend sehe ich Top Gun (im direkten Vergleich) ein wenig besser aufgestellt, weil hier alle Rollen wirklich stark besetzt waren.

Dennoch: 8/10 gehen definitiv in Ordnung. Mal wieder schönes Sommer-Blockbuster-Kino. Im Vergleich zu Topgun etwas geerdeter, aber nicht weniger Unterhaltsam.

Edit

In meinen Augen belegt "Rush" mit Hemsworth/Brühl weiterhin die Pole Position bei dem Rennsport-Filmen. Selbst sie Rennszenen finde ich heute noch unfassbar mitreißend, außerdem ist die Charakterentwicklung deutlich besser gelungen als bei "F1" und das obwohl der Filme gute 30min kürzer ist.

Keine Ahnung woher der Hang der Studios kommt, die Filme immer länger zu machen. Aber 2,5h + 0,5h Trailer und Co sind doch ziemlich anstrengend. Ich würde mir wünschen, dass man sich wieder mehr auf die 120min-Marke zu bewegt, aber das muss letztendlich das Publikum entscheiden.
PT2 Filmfan
PT2 Filmfan

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5,0
Veröffentlicht am 16. Juli 2025
Ich möchte ehrlich sein, ich mag die Formel 1 nicht, und deswegen war ich sehr sehr skeptisch.
ABER selten habe ich im Kinosessel sooooo mitgefiebert, wie in diesem Film, einfach nur WOW
Bild super, Musik und Effekte sind phänomenal, und die Nahaufnahmen sind so gut, dass man sich mitten im Cockpit fühlt.
Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe!!!
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