Civil War
Durchschnitts-Wertung
3,0
215 Wertungen

47 User-Kritiken

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Annette Vater
Annette Vater

5 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2024
Sehr viel Gewalt. Die Handlung sehr dünn. Nicht empfehlenswert, für sensible Zuschauer.
Die Besetzung ist ok.
Wolfgang S.
Wolfgang S.

3 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 24. Mai 2024
Wie bei 0,5 Sternen angezeigt wird: katostrophal!
Lest die Bewertungen mit weniger als 2 Sternen - fast alle hätte ich genauso schreiben können ... spare ich mir.
Phillus8
Phillus8

1 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. Mai 2024
Ein außergewöhnlicher Film und ich bin froh, dass ich mich von den negativen Kritiken, die vielfach verfasst wurden, nicht habe abhalten lassen diesen Film zu sehen. Der Film ist exzellent Produziert und setzte die Themen "Bürgerkrieg in einem technisch hoch entwickeltem Land" und "Kriegsberichterstattung" in verstörender Weise und brillant in Szene. Garland zeigt ein Szenario, dass beunruhigend nah an möglichen politischen Ereignissen der USA entlangstreift, wenn ein Präsident seinen Regierungsanspruch mit Gewalt durchzusetzen versucht. Der Zusammenbruch der politischen Ordnung und die teilweise Aufhebung gesellschaftlicher Werte wird in der Willkür des dargestellten Geschehens greifbar. Zugleich spielt der Film mit der Faszination des Grauens, welches die Berichterstatter in ihren Bildern einzufangen versuchen, und dessen zerstörerischen Kraft auf die Psyche der Reporter, die mit Alkoholkonsum, Drogen und traumatischen Belastungsstörungen einhergeht. Der Film zeigt diese Schrecken des Krieges, als einen Ausschnitt des Möglichen, an willkürlicher und deregulierter Gewalt, welche sich dem plausiblen Verstehen entzieht. Dabei bleibt der Film schlicht und verzichtet auf eine pompöse Darbietung. Gerade diese "Einfachheit" und dass sich der Film nicht in erklärenden Details verliert, macht diesen Film so besonders.
Cat Lux
Cat Lux

6 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 18. Mai 2024
Hier leider total unter- oder falsch eingeschätzt.
Es ist ein sehr tiefer Blick in die USA, herausragende Kamera, Regie und Schauspieler. Extrem spannend, wenn man sich darauf einlässt u die USA näher kennt.
Allerdings auch vorhersehbar, was verteilbar ist, weil es nur ein logisches Ende gibt.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 524 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 18. Mai 2024
"Civil War" von Alex Garland geht an die Nieren. Der Film spielt in einer nahen Zukunft, in der die USA keine vereinigten Staaten mehr sind - sondern im Bürgerkrieg miteinander liegen. Der Präsident setzt sich über die Verfassung hinweg und tritt seine dritte Amtszeit an, Widerstand begegnet er mit der Bombardierung der Zivilbevölkerung. Kalifornien und Texas haben sich zu den "Western Forces" zusammengetan und - dann habe ich den Überblick verloren, wer gegen wen kämpft und warum. Und das ist eine Stärke des Films, dass er nicht Gut gegen Böse zeichnet, dass er nicht eindeutig zuordnet welche Parteien genau miteinander im Clinch liegen. Es ist Bürgerkrieg und jeder kämpft gegen jeden.

In dieser gefährlichen, chaotischen Lage wollen sich vier Journalist*innen auf den Weg nach Washington machen, das rund 900 Meilen entfernt ist. Die Reise wird im dokumentarischen Stil gehalten, die Kamera beobachtet sozusagen das Geschehen. Nebenbei erfährt man, wie kaputt das Land durch den Bürgerkrieg bereits ist. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen, die Stromversorgung ist unsicher, das Währungssystem ist ebenfalls zerstört, Misstrauen regiert, ständig müssen die Journalist*innen vor ihren (einmaligen) Landsleuten auf der Hut sein. Längst gelten keine Regeln mehr. Es herrscht permanente Anspannung und es gibt nur wenige Momente, wo die Menschen kurz durchatmen und unbeschwert sein können. Und wenn doch, kann sich das jederzeit rächen.

Fazit: Keine leichte Kost - und viel zu nah an der gegenwärtigen Realität, insbesondere, wenn ein gewisser Jemand in den USA die kommenden Wahlen gewinnen sollte ... aber spannend und definitiv sehenswert.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 392 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. Mai 2024
Die USA sind im Krieg. Von einer Verfassung und der Demokratie ist das Land inzwischen weit entfernt.
Die Straßen sind Schlachtfelder, sowohl Militär als auch Zivilisten leisten sich harte Kämpfe. An vielen Orten ist es sehr gefährlich geworden.
Der Präsident (Nick Offerman) hat seine dritte Amtszeit angetreten, er ist im Krieg mit Kalifornien und Texas und verantwortet entsprechende Luftangriffe. Doch die Truppen der beiden Länder rücken immer näher an Washington heran.
Der Reporter Joel (Wagner Moura) und die Kriegsfotografin Lee (Kirsten Dunst) wollen nach Washington, um ein vielleicht letztes Interview mit dem Präsidenten zu bekommen. Mit dabei sind auch ein alter Freund und eine junge Frau, für die Lee ein großes Vorbild ist.
Auf dem Weg nach Washington geraten sie allerdings in mitunter extrem gefährliche Situationen.

Der Regisseur Alex Garland zeichnet ein Bild vom "Civil War". Jegliche Zivilisationen scheint in seinem Film in den USA verloren gegangen zu sein. Überall wird geschossen, erschossen, gebombt, gemordet.
Und in all dem ist das Journalistenteam unterwegs, immer auf der Suche nach der Wahrheit - aber auch nach dem perfekten Foto. Es sind sehr mutige Menschen, denn sie stehen oft direkt neben dem Hotspot, laufen mit, wenn Soldaten Häuser auskundschaften, machen Fotos, beobachten. Stellenweise ist es erstaunlich, in welche Gefahren sich die Medienleute bringen, und manchmal wirkt es auch ein wenig so, dass eine gewisse Fame-Geilheit da ist, wenn es darum geht, das beste Kriegsfoto zu haben.
Davon abgesehen ist das Kriegsszenario für die USA erschreckend. Niemand scheint mehr sicher zu sein. Ein kleines Verständnisproblem gibt es jedoch: Denn den Zuschauern wird nie so richtig erklärt, was da in den USA eigentlich genau passiert ist. Man wird mittendrin geschubst, und man bleibt auch mittendrin - so "mittendrin", dass es schwer auszuhalten ist, was wir da miterleben müssen.
Matthias F.
Matthias F.

4 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 4. Mai 2024
Der Plot ist dünn und unlogisch, die Dialoge größtenteils ziemlich platt. Gut sind alleine viele grandiose und düstere Bilder und die Szene mit dem Rassisten, die einzige Stelle, an dem der Film politisch wird. Die letzten 30 min gehören alleine den Fans sinnloser Action.
Reyna KINDA
Reyna KINDA

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 5. Mai 2024
Wtf. Bin eingeschlafen.

Kriegsgrund? Keine Ahnung
Motivation der anderen 50 Staaten ? Keine Ahnung
Wo sinddie ganzen Strassensperren von den Paramilitaers und Kleinstadtdiktatoren?

Wo sind die 300 Millionen Einwohner?

Und natuerlich darf ein Bezug zu Hitlerdeutschland nicht fehlen...
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 378 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 4. Mai 2024
Das war ja mal der bodenloseste Film, den ich je im Kino gesehen habe. Im Film wird kein genauer Bürgerkrieg gezeigt, wo die einen gegen die anderen kämpfen. Nein, stattdessen folgen wir Reportern, die quer durch die USA gehen in Mitten des Bürgerkrieges. Eine sehr schwache Leistung finde ich. Das war das Geld nicht wert. Von einer Skala von eins bis zehn, bekommt der Film von mir eine bodenlose 4,5.
beco
beco

83 Follower 449 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2024
Ein Film der einen ziemlich ratlos entlässt und man fragt sich, was soll eigentlich gezeigt werden. Die Arbeit von Kriegsreportern? Warum dann einen amerikanischen Bürgerkrieg als Szenario. Oder geht es um den Zerfall der amerikanischen Gesellschaft? Aber wo werden die Gründe dafür klar gemacht? Oder geht es um die Initiation einer neuen Generation von Kriegsfotografinnen, die eine alte, verbrauchte Garde ablöst? Aber diese neue Generation fotografiert analog und entwickelt ihre Filme in den Pausen des Geschehens?
Einige starke Szenen („Was für Amerikaner seid ihr“) werden in Erinnerung bleiben, aber insbesondere das militärische Spektakel am Ende lassen einen doch eher unzufrieden den Kinosaal verlassen.
Zwiespältigen
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