Civil War
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3,0
213 Wertungen

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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,0
Veröffentlicht am 23. April 2026
WIESO, WESHALB, WARUM KEINER WEISS ES

Lee Smith reist als Kriegsberichterstatterin durch die USA, weil im ganzen Land ein Bürgerkrieg herrscht. Wo immer es knallt und der Kugelhagel einen um die Ohren fliegt, da ist Lee und ihr Team. Dabei sehen sie Dinge, die man nur schwer verarbeiten kann und das alles für den Money Shot. Doch wo Krieg herrscht, sind die Verluste niemals weit.

Civil War geht ca. 109 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier Kirsten Dunst in der Hauptrolle dieses Kriegsfilms, in dem wir nicht einer Armee, Flüchtlingen oder einen einsamen Helden folgen, sondern Reportern.
Die Handlung ist dabei simpel, fahre von A nach B und fotografiere alles was dir vor die Linse kommt. Während des Road Trips durch die Landschaften der USA wird es mal brenzlig und mal sinniert man über das Leben.
Wieso überhaupt Krieg ist weiss ich nicht, weiss wahrscheinlich niemand. Man trifft zwar auf Soldaten, die Szenen mit den Scharfschützen oder dem roten Sonnenbrilllenheini sind dabei die stärksten, weil die Spannung liefern und man nie weiss wann die Situation eskaliert, aber die führen halt Krieg weil es die anderen auch tun, na herrlich.
Die Charaktere sind Schema F, Dunst ist die wiederwillige Mentorin, ihr Fahrer der Sprücheklopfer, der alte Mann ist halt da und das junge Mädchen ist die unerfahrene (wahrscheinlich unsere Identifikationfigur).
Das Finale ist das Zentrum des Krieges und das stürmen des weißen Hauses, unsere Protagonisten sind mitten drin. Berühren oder emotional mitgerissen hat mich das alles jedoch nicht.
Am Ende bleibt ein nur in Momenten spannender Streifen, der ansonsten bedeutungschwanger sein möchte, aber nichts sagt oder zeigt. Szenen sind gut inszeniert und die Figuren einigermaßen unterhaltsam, jedoch passieren Unlogischkeiten damit künstlich Drama erzeugt werden kann.

Von mir bekommt der Film 6,5/10 Punkten. Arbeitslosigkeit, Rassismus oder ob Marvel oder DC besser ist? Wieso, weshalb, warum?
Th. Kitzinger
Th. Kitzinger

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Am auf Pro Sieben im Fernsehen gesehen.
Schade um die Zeit.
Hab's selten so viel krachen gehört.
Wie damals bei Matrix, jedoch bei einer drittklassigen Handlung.
Ein Stern ist zuviel.
Ralf Küppers
Ralf Küppers

8 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Sinnloser Film, reine Zeitverschwendung sich dieses Machwerk anzusehen. Völlig sinnentleerte Handlung.
Bloodhounds Forever
Bloodhounds Forever

5 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Der mit Abstand ödeste und nichtssagende Film, den ich je sah.
Wenn etwas verschwendete Lebenszeit war, dann DAS !
Meine 6jährige Tochter macht bessere Filme.
Dyrow
Dyrow

14 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 9. Januar 2026
Uff.. also der Film war anstrengend. Nicht, weil er besonders eindringlich oder anspruchsvoll war, sondern leider sehr lahm, langweilig, nervig.
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.352 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. November 2025
Bürgerkrieg in den USA, knapp 150 Jahre nach dem Sezessionskrieg scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Nur mit einer völlig anderen Ausgangssituation, mit anderen Motivationen, anderen Kriegsparteien und – natürlich – anderen Mitteln. Interessanterweise steht da aber der Krieg selbst, bzw. Seine Hintergründe, gar nicht so sehr im Vordergrund, es geht vielmehr um eine kleine Gruppe Kriegsberichterstatter, die wir auf ihrer km langen Reise nach Washington, DC. Dabei ist die Intention dieser Gruppe ziemlich egoistisch, sie wollen das vielleicht letzte Interview mit dem (Noch-)Präsidenten machen, bevor dieser gestürzt wird, was offenbar unmittelbar bevorsteht. Hoffentlich dauert der Bürgerkrieg auch noch so lange, damit wir auch die perfekten Fotos und das Interview bekommen.

So zynisch diese Ausgangsprämisse schon ist, so geht es den ganzen Film auch weiter. Alex Garland nimmt uns mit auf eine Reise, die wahrlich keine schönen Bilder bereithält, aber vom audiovisuellen Style her ihre ganz eigene Schönheit entfaltet. Das Ganze funktioniert wie in einem Roadmovie, die Gruppe durchläuft verschiedene Stationen auf ihrer Reise, erlebt Erstaunliches, Erschreckendes und auch Gruseliges, dabei durchläuft jeder der Figuren ihre ganz eigene Entwicklung, bevor dann alles auf das unvermeidbare, unglaublich intensive Finale hinausläuft.

Als emotionaler Anker für uns Zuschauer fungiert da das Duo aus Lee (großartig: Kirsten Dunst) und Joel (Wagner Moura), die beide auch so ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen haben. Dabei erfahren wir nur sehr wenig über die Backstory der beiden, Lees Geschichte wird über ein paar finstere Rückblenden erzählt, über Joel erfahren wir sogar noch weniger. Dabei wird auch nie so richtig klar, warum Lee so verbittert ist, warum sie ein so großes Problem hat, die beiden anderen Fahrgäste mitzunehmen (“Kindergarten und Altersheim zusammen auf der Rückbank”), wir können es nur erahnen.

Aber irgendwie macht es gerade auch den besonderen Reiz dieses Films aus, dass so viele Fragen gestellt werden und nur so wenige Antworten gegeben werden. Wie lange geht der Bürgerkrieg schon? Worum geht es da? Warum ließ der Präsident die eigenen Leute bombardieren? Wer kämpft da genau gegen wen? Was ist Lees Problem? Was will der alte Sammy in Washington? Welche Motivation treibt die junge Jessie an? Undsoweiter undsoweiter. Der Film lädt da natürlich zum Diskutieren ein und hat gerade heute im Angesicht eines komplett wahnsinnigen Präsidenten dort nochmal einen ganz anderen Impact, als es vor zehn Jahren oder so der Fall gewesen wäre. Und wenn wir uns an die Bilder der Erstürmung des Capitols 2021 erinnern, wirken die Bilder – insbesondere die letzten 20 Minuten – geradezu gespenstisch real.

Erwähnenswert ist noch die herausragende Inszenierung, ich möchte fast sagen, wie man es von Alex Garland gewohnt ist. Viele sehr intensive Szenerien sind ohne Musikunterlegung dargestellt, während andere dann durch vordergründig kontradiktische Musik umso erschreckender wirken. Als Beispiel sei die Szenerie mit De La Souls “Say No Go” genannt. Immer wieder wird das Bild auch eingefroren und als Fotografie gezeigt, wie sie von Lee oder Jessie gerade aufgenommen wurde. Besonders zynisch ist dann der “Moneyshot” am Ende, der im Nachspann gezeigt wird. Sehr eindrucksvoll sind auch die Bilder des durch den Bürgerkrieg geplagten Landes: Von komplett zerbombten Statdtteilen über die gepflegte Vorstadtsiedlung, wo gemütlich der Rasensprenger läuft (“Wir halten uns da raus.”) bis zu Leichenbergen, Massengräbern und brennenden Wäldern. Gerade bei dem brennenden Wald und auch bei den beiden versprengten Snipern, die einen anderen Sniper belagern, hatte ich starke “Apocalypse Now”-Vibes – stark!

FAZIT: Erschreckend realistisches Drama mit vereinzelten Actioneinlagen, das ein Bürgerkriegsszenario in den USA zeigt. Intensive Bilder begleiten ein starkes Schauspielergespann auf einer Reise durchs Land auf der Jagd nach dem einen, dem perfekten Foto. Aus mehren Gründen absolut sehenswert, von mir gibt’s eine klare Empfehlung!
Das_Horn
Das_Horn

39 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 13. Juni 2025
-positiv:
-Cinematographie
-Pacing/Tempo
-Schauspieler

-negativ:
-Story etwas zu "nichtsaussagend"
-Ende
Casey 08
Casey 08

14 Follower 999 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 12. Mai 2025
Viele denken hier bestimmt das ist ein reiner Kriegsfilm aber nein. Man folgt nur Journalisten die zu einem Bürgerkrieg nach Washington . fahren. Ich wusste das schon also habe ich damit kein Problem. Nur leider weißst du manchmal gar nicht wer hier wer ist und der Film hat schon seine Längen. Ich muss auch sagen das ich Kirsten Dunst noch nie besonders gut fand, hier ist sie ok aber mehr auch nicht. Aber der Film ist extrem realistisch, er trifft die Realität so gut das es einen verstört und schockiert, auch die sehr wenige Kriegsaction (die an sich nur am Ende ist) ist einfach perfekt gemacht. Ich weiß der Film ist Kontrovers aber ich fand den Film gut.

Insgesamt ist es ein guter Film der tolle Action am Ende bietet und so realistisch ist das es einen schockiert.
Markus L
Markus L

1 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. März 2025
Ich habe den Film eben auf Netflix gesehen. Ich fand den packend und realistisch hut
Ich weiß nicht, warum die schlechten Kritiken hier so ein holzschnittartiges gut-gegen-Böse- oder Gruppe-A gegen Gruppe-B Schema wollen.
Es macht ja gerade den Reiz aus, dass nicht völlig klar ist wer gegen wen warum kämpft. In der Realität kann man auch nicht immer überall zwischen gut und böse trennen.
Folgendes ergibt sich im Laufe des Handlung:
Ein offenbar korrupter Präsident hat offenbar auch das FBI angeschafft, US-Staaten habe sich abgespalten und die West-Koalition mit viele schwarzen und Latino-Soldateb kämpft gegen den weißen Präsidenten im Weißen Haus.
Das lässt mich an Donald Trump denken und mich würde es nicht wundern, wenn er oder sein Nachfolger irgendwann enden, wie im Film. Armes Amerika.
yu no
yu no

11 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 14. März 2025
Ein wirklich guter und zugleich beängstigender Fim.
Es ist mal kein Action Film wo nur geschossen wird.
Man verfolgt eine Gruppe Reporter durch ein geteiltes Land.
Der Film zeigt einige Dinge erbarmungslos und in einer Zeit wo viele Länder in sich gespalten sind ist der Film beängstigend in dem was er Zeigt.
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