“Die Schlümpfe: Der große Kinofilm” hat eine Altersfreigabe ab 0 Jahren bekommen. Der Film ist also ohne Altersbeschränkung freigegeben. Dennoch dürfen Kinder unter 6 Jahren laut FSK den Film nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds sehen.
Mit die "Die Schlümpfe: Der große Kinofilm" erscheint ein Reboot der Filmreihe um die blauen Comicfiguren nachdem sich die belgischen Markeninhaber LAFIG Belgium und IMPS 2022 mit Paramount/Nickelodeon als neuen Partner für zukünftige Projekte einigen konnten. Zuvor erschienen bereits zwischen 2011 und 2017 drei Schlumpf-Filme unter Sony Pictures Animation, die zum Teil Realfilm und Animation mischten wie z.B. in "Die Schlümpfe" (2011) mit Neil Patrick Harris. Das erste Kinoabenteuer der Schlümpfe entstand allerdings bereits im Jahr 1975. Bei "Die Schlümpfe und die Zauberflöte" führte sogar noch Schlumpf-Erfinder Peyo Regie.
In der englischen Originalversion ist den Machern von "Die Schlümpfe: Der große Kinofilm" ein besonderer Coup gelungen, denn die Sprecherin von Hauptfigur Schlumpfine ist niemand anderes als Popstar Rihanna! Nachdem Fans schon lange auf neue Musik der Sängerin warteten, überraschten die Macher des Animationsmusicals zudem damit, dass Rihanna mehrere neue Songs zum Soundtrack beisteuert. Der Popstar kam nicht ohne Filmerfahrung zum Projekt: Rihanna spielte u.a. 2019 die Hauptrolle im Musical "Guava Island", zählte zum Cast des "Ocean's 11"-Ablegers "Ocean's 8" (2018) und trat auch bereits als Synchronsprecherin im Animationsfilm "Home – Ein smektakulärer Trip" (2015) in Erscheinung. Zuletzt liehen in den vorherigen Schlumpf-Kinofilmen mit Katy Perry und Demi Lovato ebenfalls Popsängerinnen Schlumpfine ihre Stimme.
Für den Regieposten von "Die Schlümpfe: Der große Kinofilm" konnte man Chris Miller verpflichten, der erstmals an einem Film mitwirkt, der nicht von DreamWorks Animation stammt. Miller fing beim Disney-Konkurrenten als Animator und Synchronsprecher an und wirkte als Story Artist an Erfolgen wie "Shrek - Der tollkühne Held" (2001) mit oder sprach auch mal kleine Rollen wie den Pinguin Kowalski aus "Madagascar" (2005). Zuvor führte Miller bereits bei "Shrek der Dritte" (2007) und "Der gestiefelte Kater" (2011) Regie.