Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 27. August 2024
Ich bin hin und hergerissen. Auf der einen Seite hat mir der Film richtig gut gefallen, vor allem das Spiel von Cailee Spaeny und David Jonsson. Der Film sieht durchweg hervorragend aus und die Effekte sind sehr gut bis auf eine Sache aber dazu gleich mehr. Es wird wieder viel auf praktische Effekte gesetzt, was mir sehr gut gefallen hat. Zwei bis drei Punkte versauen mir den Film aber ein bisschenspoiler: .Der erste und wichtigeste Punkt ist das Zurückbringen des verstorbenen Ian Holm, erstens von ethischer Seite und zweitens von technischer. Der CGI-Ian sieht einfach unterirdisch aus und reißt mich komplett aus dem Film. Warum diese Entscheidung getroffen wurde ist mir ein Rätsel, vermutlich aus den gleichen Gründen wie in anderen Reihen (Stichwort Legacy-Charakter). Der zweite Punkt ist, das Fede Alvarez zu wenig eigene Ideen einbringt. Das Meiste hat man irgendwie schon in anderen Alien-Filmen gesehen. Es gibt wirklich gute Szenen aber eben auch viel Resteverwertung spoiler: vorallem das Ende ist im Grunde eins zu eins das Ende des ersten Teils. Eine Frau ist die letzte Überlebende und steigt in eine Kälteschlafkapsel, fehlt nur noch die Katze. Das fand ich sehr flach. Man kann natürlich streiten wo die Grenzen zwischen Hommage und Kopie sind. Was den Film über den Durchschnitt hebt ist das Finale.spoiler: Hier wird eine neue wirklich eklige und verstörende Kreatur präsentiert. Auch wie diese zustande kommt hat mir richtig gut gefallen. Das war für mich auch der beste eigene Ansatz des Regisseurs. spoiler: Eine Szene, in der das Säure-Blut der Aliens eine Rolle spielt ist auch noch hervorzuheben. Am Ende ist der Film für mich aber eine kleine Enttäuschung. Ich hätte mehr erwartet, zumal Fede Alvarez mit dem Evil Dead-Remake einen meiner Lieblingsfilme erschaffen hat. Dort hat er mehr eigene Ideen eingebracht. Vielleicht stand er bei Alien Romulus unter dem Druck der Ehrfurcht einen Film zu machen, der zwischen dem grandiosem Original von Ridley Scott und dem nicht weniger grandiosem Sequel von James Cameron spielt.
Visuell ist der Film durchaus ansprechend, das war es dann aber auch schon. Das Ganze kommt einem vor wie ein Ausflug des Pfadfinderkindergartens und der Android ist natürlich ein Farbiger...man könnte zur Abwechslung auch Mal einen Asiaten oder Inder nehmen, die sind auch immer unterrepräsentiert! Alien: Romolus bedient sich schamlos an den Alien - Filmen, was bei besserem Schauspielerpotential durchaus verschmerzbar gewesen wäre. Leider hat man dann auch noch eine Hauptprotagonistin, der man noch nicht Mal die Volljährigkeit abnimmt... Lara Croft für Arme...ist das peinlich !!! Schade um die im Kino verlorene Lebenszeit. Ps. Nein...der Witze machende Android ist nicht lustig und das Teenie-Ensemble passt wirklich überhaupt nicht !!!
Und was für einer von Anfang an fesselt der neue Film von Fede Alvarez der durch seine düstere Optik sofort begeistert!Diebeiden Hauptdarsteller machen einen Super Job nur das Ende ist streitbar und hätte meiner Meinung anderst gestaltet werden sollen ohne zu Spoilern ansonsten ein Gute Handlung die sehr Intessant gesponnen wurde,für mich der 3.beste Film der Reihe nach Alien und Aliens!
Was soll ich sagen? Als Alien Veteran finde ich, dass dieser Film ganz nett war, vor allem auch visuell, aber im Grunde gibt es nur 2 herausragende Alienfilme, nämlich die beiden ersten. Alles danach hätte man nicht gebraucht. Romulus fühlt sich wie eine Mischung aus den alten Filmen an, ist aber weniger durchdacht und dadurch unschlüssig. Die Entwicklung des Aliens, vom Schlüpfen bis zum Wachsen hat im ersten Film Tage gedauert, hier passiert das innerhalb einer Stunde. Da muss man einfach das Gehirn ausschalten und sich einreden, dass es eine hochgezüchtete Version des Xenomorph ist. Sonst ist der Film solide gemacht und auch spannend, aber er bietet kaum etwas neues. Für Alienneulinge vielleicht ganz ok, aber alte Hasen haben fast alles schon Mal besser gesehen. Der Film ist eindeutig eine Art Reboot für die next Generation.
"Alien: Romulus" von Fede Alvarez war nicht so schlimm, wie ich gedacht hatte. Nachdem ich "Alien: Covenant" gesehen und für eine cineastische Vollkatastrophe befunden hatte, waren meine Erwartungen an einen weiteren Alien-Film entsprechend niedrig. Und siehe da, so schlecht war er gar nicht. Tatsächlich fängt der Film atmosphärisch sehr stark an und entfaltet schnell Spannung. Sobald die Aliens auftauchen, wird es außerdem sehr actionreich. Die spannendsten Szenen sind aber immer noch die, wo man die Monster nicht direkt sieht, aber weiß, dass sie da sind. Irgendwo. Und jederzeit hervorspringen und die Figuren töten können. Irgendwann.
Die Figuren sind allerdings sehr blass und eindimensional geraten. Mein Eindruck war: die Menschen in der Geschichte sind nur Mittel zum Zweck und dienen sozusagen als Alien-Futter. Am interessantesten war die Figur des Andy, einem Androiden, der dazu programmiert wurde, Rain, die Tochter seines Erbauers, zu schützen, die mit an Bord des Schiffes ist. Als er einen neuen Chip eingesetzt bekommt, den Rain bei einem scheinbar toten Androiden der Raumstation gefunden hat, verändert er sich plötzlich - und das ist ziemlich spannend. Gegen Ende lässt diese Spannung aber wieder nach. Der Schluss ist dann auch unnötig in die Länge gezogen und kommt ohne große Überraschungen aus.
Einmal mehr habe ich mich gewundert, wie dumm sich die Menschen in einem Alien-Film verhalten. Das grenzte ja in Covenant schon an freiwilliger Selbstzerstörung. Und hier fängt der Film wieder damit an, dass die Leute irgendein Dingsbums aus dem Weltraum fischen und aufschneiden. Tja, und dann nimmt das Unglück seinen Lauf. Ach nee? Das hätte ich denen auch gleich sagen können, dass das eine furchtbare Idee ist. Na ja.
Fazit: Das kann man sich schon angucken, wenn man seine Erwartungen nicht allzu hoch schraubt.
Für fast zwei Stunden ist der Film sehr kurzweillig und unterhaltsam. Der junge Cast wirkt glaubwürdig und cool, eigentlich eine kleine Hommage an die Marines aus "Aliens". Der Film macht vieles richtig und die viel kritisierte Entscheidung einer Protagonistin ist aufgrund Ihrer Vergangenheit für mich verständlich. Vor allem das Design der Umgebung begeistert (Deepfake Cameo Auftritt inklusive), das man beim Creature Design neben den bekannten Xenomorphen, in den neuen Filmen jeweils nochmals einen "draufsetzt": Sei's drum ! Dieser Endpart ist der einzige Punkt, der mich nun nicht vom Hocker gehauen hat, obwohl der Countdown hier szenisch innovativ umgesetzt wurde.
Der Film hat seine Momente aber die Story am anfang dauert mir einfach zu lang und trotzdem hatte ich das gefühl eig. nichts über die Personen erfahre.
Aber als dann endlich was passiert ist war der Film unterhaltsam, obwohl ich mir manchmal dachte wie dumm seid ihr eig.
Das Ende als sie das Raumschiff verlassen hätte ich mir komplett gespaart das war zum Teil einfach lächerlich.
Wäre der Film 15-20 min kürzer gewesen wäre er besser, zum ende dachte ich mir wann ist dieser Film endlich vorbei.
Der Film kommt nich mal ansatzweise an Alien, Aliens oder Prometheus ran aber es gibt auch viel schlechtere Alien Filme.
Alleine die ersten 10 Sekunden, Nostalgiegänsehaut pur! Und das reißt die knapp 2 Stunden auch nicht ab...
Die neue Hauptdarstellerin passt, die anderen Darsteller sind meistens nebensächlich, außer der Androide "Andy", der eine krasse Weiterentwicklung nimmt, manch einer nervt mit seiner Art & ist der Unsympath, weiß gerade den Namen nicht... Die Sets sind ENDLICH wieder echte Sets, das CGI ist so eingesetzt, wie es eingesetzt werden muss & zwar als Ergänzung, wenn es nicht anders geht - z.b. im Weltraum! Der Look & der Sound sind überragend, der Horror ist wieder lebendig, das Alien ist wider furchteinflößend! Fede Álvarez kann sowas einfach, er liefert Fanservice vom Feinsten ! Die Story ist hauptsächlich wie immer, aber das ist auch gut so! Blood ´N´ Gore orientiert sich am Franchise, ist also nicht wie bei Evil Dead Da hatte aber Disney bestimmt seine Finger im Spiel Alvarez hatte bestimmt Bock...
Was mich aber ein bisschen stört, ist das ein bisschen Prometheus erwähnt wird, was IMO nicht unbedingt sein muss... Aber das spielt eigentlich keine Rolle! Das manchmal unlogische Verhalten gehört mittlerweile zum "schlechten" Ton in solchen Filmen & das Ende ist mir zu "einfach"...
Guter Film, aber es war mehr drin! Es wurde Potential verschenkt...