Emilia Pérez
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3,8
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M4rcel0910
M4rcel0910

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0,5
Veröffentlicht am 8. November 2025
Mit aller Macht wollen sie, dass man mit einem Schwerverbrecher sympathisiert, weil die Autoren das so wollen. Dann wird noch über Schwänze und Muschis gesungen, irgendwelche „tiefgründigen“ Reime präsentiert, die keine sind und ja- das sind 13 Nominierungen wert. Willkommen in der Tiefe des Trash Holes. 13 Nominierungen, was nur wenige Filme (Die wirklich gut sind) geschafft haben und es auch viele gibt, die es eher verdient hätten als das hier. Nun gut,… Müll bleibt Müll und der hier wurde unverdient ausgezeichnet
Filmnerd
Filmnerd

4 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. Februar 2025
Die Handlung ist interessant und spannend erzählt, die Gesangs- und Tanzeinlagen sind dagagen durchwachsen. Manche sind arg kitischg, andere durchaus berührend.
Craftnight405
Craftnight405

5 Follower 138 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 20. Februar 2025
Ein Schwerverbrecher aus Mexiko möchte sich umoperieren lassen. Von Mann zu Frau. Dabei braucht er die Hilfe einer Anwältin. Vier Jahre nach der Operation taucht sie wieder auf und will ihre beiden Kinder wiedersehen. Sie nennt sich jetzt Emilia Perez und will wieder Gutmachung leisten.

Ich war sehr gespannt auf diesen Film. Einerseits deswegen, weil er 13 Oscarnominierungen erhalten hat. Andererseits, weil er so viele negative Stimmen erhalten hat. Deswegen wollte ich mir eine eigene Meinung bilden und ich kann den negativen Stimmen nur zustimmen. Positiv zu nennen ist, das der Film wie er gedreht wurde, nicht schlecht ist. Die Musicalnummern sind gut choreografiert und gesanglich nicht schlecht. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen auch nicht schlecht. Aber haben definitiv keine Oscarnominierung, dafür verdient. Sie spielen durchschnittlich. Wer hingegen, besonders auffällt, ist Selena Gomez. Und zwar im Negativen. Sie hat nicht viel zu tun. Entweder heult sie oder ist gelangweilt. Diese Leistung hätte jede beliebige Frau spielen können. Doch die Frage ist, warum wird der Film so gehasst. Es gibt einige die haten den Film, wahrscheinlich nur, weil eine Transfrau die Hauptrolle spielt. Ich gehöre nicht zu den Stimmen, die so denken. Der Film wird zu Recht gehasst, weil die Charaktere alle unsympathisch sind und es cringe Songs gibt. Außerdem gibt es viele unrealistische Momente. Zusätzlich kommt, dazu das die Handlung und Massage, sehr wichtig sind. Das Problem ist, dass bei diesem wichtigen Thema, man einem ernsthaft erzählen möchte, dass wenn man sich umoperieren lässt, dass man vom Charakter plötzlich komplett anders ist. Man versucht Emilia Perez durch die Operation, jetzt plötzlich sympathisch zu machen, ist aber nicht der Fall. Der Film ist auch viel zu lange und auch langweilig. Beim Gucken des Films ist mir mehrmals die Kinnlade heruntergefallen, weil ich nicht glauben konnte das die so etwas bringen können. Emilia Perez hat keinen der Oscars verdient. Und wenn er einen gewinnt, ist dies ein Skandal.

3/10
UFBouncer .
UFBouncer .

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0,5
Veröffentlicht am 29. Januar 2025
„Emilia Perez“ folgt der Geschichte eines ehemaligen Drogenkartell-Bosses aus Mexiko, der glaubt, durch seine Transition zur Frau von seinen früheren Vergehen befreit und zu einem besseren Menschen geworden zu sein. Der Film stellt die Frage, ob eine solche Transformation wirklich die Verantwortung für schwerwiegende Taten wie Mord und Drogenmissbrauch aufhebt – eine problematische Vorstellung, die nahelegt, dass die Aggression und das Unrecht in der Figur einzig das Ergebnis seiner „Männlichkeit“ waren. Sobald er diese ablegt, erlangt er angeblich eine Art moralische Reinheit. Diese Darstellung wirft jedoch ernsthafte Fragen auf, sowohl im Hinblick auf die Debatte über Transidentität als auch bezüglich der bagatellisierenden Darstellung von Gewalt und den sozialen Missständen, die mit den mexikanischen Drogenkartellen verbunden sind.

Die musikalischen Einlagen im Film sind ein weiteres Manko – sie wirken unpassend und tragen wenig zur Atmosphäre bei. Hinzu kommt, dass die Schauspieler trotz des mexikanischen Hintergrunds der Geschichte mit unzureichendem Spanisch auffallen, was die Authentizität und Glaubwürdigkeit des Films weiter untergräbt. Besonders problematisch wird dies im Kontext mit den Aussagen des französischen Regisseurs, der sich scheinbar wenig mit der Kultur und den realen Gegebenheiten Mexikos auseinandergesetzt hat. Auf die Frage, wie gut er sich auf die Themen des Films vorbereitet habe, antwortete er über einen Übersetzer: „Ich habe nicht viel studiert. Was ich verstehen musste, wusste ich.“

Letztlich erweist sich der Genre-Mix aus Drama, Musical und Thriller als eine wenig tiefgehende und enttäuschende Kombination. Das dramatische Element bleibt oberflächlich, während die musikalischen Einlagen eher als minderwertiger Sprechgesang denn als echte Musiknummern auffallen. Als Thriller kann der Film lediglich durch seine erschreckend schlechte Ausführung beeindrucken. Das bloße Ansprechen komplexer Themen, nur um diese unmittelbar wieder zu relativieren, reicht bei weitem nicht aus – eine solche Herangehensweise hat nie die nötige Substanz, um wirklich zu überzeugen.

Trotz der offensichtlichen Mängel wurde der Film bei Filmstarts mit vier Sternen bewertet und erhielt kürzlich sogar 13 Oscar-Nominierungen. Es ist für mich schwer nachzuvollziehen, wie ein Werk mit solch deutlichen Schwächen überhaupt in Betracht gezogen wird, Auszeichnungen zu erhalten. Vielleicht gibt dies jedoch eher Aufschluss über den aktuellen Zustand der Academy und die Wahrnehmung durch die Kritiker, als über den Film selbst.
Georgina Beck
Georgina Beck

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0,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2025
A Disappointing Misrepresentation: Emilia Pérez

Emilia Pérez attempts to tackle the complex and painful issue of drug trafficking in Mexico but fails spectacularly in its execution. From start to finish, the film feels like a caricature, reducing a deeply rooted socio-political problem to a shallow, almost farcical narrative.

One of the most glaring issues is the complete lack of authenticity. Just a few of the lead actors speak Spanish fluently, and the few Spanish lines they deliver are marred by thick, awkward accents. This lack of linguistic credibility is not only distracting but deeply disrespectful to the culture and context the film claims to portray.

Moreover, it is painfully evident that the creators did little to no research on the realities of drug trafficking and its devastating impact on Mexico. Instead of offering a nuanced or meaningful exploration, Emilia Pérez presents a cartoonish and superficial depiction, further trivializing an already sensitive topic.

The performances are lackluster, to say the least, with actors delivering stiff and uninspired portrayals that fail to connect emotionally with the audience. The script and direction do little to elevate the material, resulting in a film that feels amateurish at best.

It is baffling how Emilia Pérez managed to garner critical acclaim, including a Golden Globe, despite its many flaws. While it is true that not all stories need to be weighed down by their gravitas, a certain level of respect and credibility is essential when addressing real-world issues of this magnitude.

In the end, Emilia Pérez not only fails as a piece of cinema but also as a responsible narrative. It serves as a stark reminder that cultural sensitivity and thorough research are non-negotiable when dealing with such delicate subjects.
kosuma
kosuma

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3,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2025
Der Trailer war sehr interessant. Bin etwas überrascht gewesen, dass im Film so viel gesungen wurde.
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 4. Dezember 2024
Ein außergewöhnlicher Film mit unglaublich starken Bildern, großartigen Schauspielerinnen und toller Musik. Der Film fesselt und berührt vom ersten Moment auch und besonders durch die immer wieder eingestreuten musikalischen Präsentationen und Interpretationen der Ereignisse
Dieses Stilmittel lässt eine Atmosphäre entstehen, die ich so noch nicht erlebt habe und die den Film zu einem Ereignis werden lässt.
Darüber hinaus bietet der Film in seiner thematischen Vielfalt ein Sozialdiskurs nicht nur der mexikanischen Gesellschaft
Herausragend.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Dezember 2024
Überraschenderweise hat mich dieser Film total überzeugt und vom Hocker gerissen. Die Handlung ist sehr spannend, der Thriller war exzellent und der Verlauf der Geschichte extrem gelungen. Die Besetzung war TOP! Im Gesamtpacket liefert dieser Film mehr als nur ab und überzeugt einen total.
Marla
Marla

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0,5
Veröffentlicht am 30. November 2024
Wenn ich könnte, würde ich 0 Sterne geben. Wir sind nach 30 Min aus dem Kino gegangen. Der Trailer macht nicht klar, das alle 5 Minuten GESUNGEN wird. Die Handlung ist so flach und Eindimensional, als hätte sie ein 5 Klässler geschrieben. Der Film ist absolut nicht ernst zu nehmen, obwohl der Trailer echt vielversprechend ist. Aber nein, es ist es überhaupt nicht wert! Schlechtester Film seit Jahren.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 29. November 2024
der Sehnsucht ist alles gleich


Gangsterboss Manitas (Karla Sofía Cascón) möchte sich aus der organisierten Kriminalität zurückziehen, seine Feinde abschütteln und eine Frau werden. Nachdem Rechtsanwältin Rita (Zoe Saldaña) alles organisiert hat, begegnet sie Jahre später Emilia, der neuen Identität des totgesagten Manitas.

Jacques Audiard ist ein Meister der emotionalen Erzählung. Sein Drama um die Beziehung zwischen einer Waltrainerin und einem verrohten Gelegenheitsarbeiter („Der Geschmack von Rost und Knochen“, 2012) ist bestes gefühlvolles Kino, 4 ½ Sterne von mir.

Die aktuelle Story führt das Publikum nach Mexiko. Audiard lässt seine Qualitäten im Aufbau eines komplexen Plots aufblitzen, indem er den Schwerpunkt nicht gleich verrät, sondern geschickt allmählich hervorhebt. Zwar wird schnell klar, dass Manitas nicht nur zu seiner Tarnung die Gestalt der Emilia annehmen möchte, doch der Wunsch nach diesem Wechsel ist nicht das Thema des französischen Filmemachers.

Eine brillant aufspielende Zoe Saldaña empfängt als Rita Emilias schwelende Gefühlswelt und schleudert sie mit ausladender Körpersprache in den Saal. Das kommt insbesondere in Musical-Einschüben zum Ausdruck, die einigen Gangsterfilmfans fremdartig erscheinen dürften, obwohl sie der Handlung eine zusätzliche expressive Dynamik verleihen; wenn die Branche der plastischen Chirurgie mal kurz auf die Schippe genommen wird, bekommt „Emilia Perez“ sogar eine ironische Note.

Als Audiard mit subtiler Steigerung den Charakter des groben Manitas in Emilia offenlegt, beweist Karla Sofía Cascón ihr Können in der „Doppelrolle“. Dies regt an, über das Verhältnis zwischen Verlangen und Geschlecht nachzudenken.

„Emilia Perez“ überzeugt in der zunehmend fesselnden Inszenierung durch die ausgezeichnet zu einem faszinierenden Ganzen verbundenen Elemente.
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