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The Dark Knight
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2,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2024
Nicht schlecht aber auch nicht besonders gut. Wenn man keine Spannung oder eine tolle Geschichte erwartet, ist das ganz ok zum schauen. Eher langatmig und ohne Höhepunkte.
Die Thematik ist sehr interessant, aber der Film ist eintönig und langweilig.Irgendwann konnte ich nicht mehr und schaltete weg.Die Zeit ist zu kostbar dafür
Ich mag die Art der Inszenierung sehr. Aufgeteilt in drei Akte, wobei jeder der Akte in nur einem einzigen Raum spielt, das gibt dem Ganzen ein kammerspielartiges Theater-Flair, was mir sehr gefällt. Die Geschichte ist auf jeden Fall interessant, gerade heute, wo künstliche Intelligenz immer mehr Thema im Alltag wird. So ganz konsequent denkt der Film dann am Ende alles aber nicht zu Ende, es wird das Thema (Wie weit darf man als Mensch gegenüber einer KI gehen?) nicht bis zum Ende ausdiskutiert. Das ist aber gar nicht schlimm, der Film bietet auch so genügend Diskussionsstoff und intellektuelle Denkanstöße. Das Szenario ist sehr clever und intelligent arrangiert, nicht alles ist auf den ersten Blick verständlich, klärt sich aber zum Ende hin dann doch. Insofern lädt der Film also auch zum wiederholten Anschauen ein.
Besonders erwähnenswert ist aber auf alle Fälle die unfassbar starke Leistung der damals 13-jährigen Tatum Matthews. Ihre Performance ist sehr intensiv, ihr Wechsel von neutral-kalter KI zur empfindsamen, verletzlichen Person mit vermeintlich echten Gefühlen ist absolut beeindruckend und inspirierend!
FAZIT: Ein sehr ruhiger, sehr langsamer, kammerspielartig inszenierter Film, der intelligent das Thema Künstliche Intelligenz diskutiert. Mir hat das stille, unaufgeregte Setting sehr gefallen, die schauspielerische Leistung von Tatum Matthews ist überragend. Der Film lädt zum Diskutieren, zum Philosophieren und zum Nachdenken ein. Klare Empfehlung!