Nach mehr als drei Jahrzehnten im Schuldienst steht für Grundschullehrer Robert Poutifard (Christian Clavier) der Ruhestand bevor. Statt sich auf ein entspanntes Leben zu freuen, beschäftigt ihn jedoch eine alte Rechnung: Drei frühere Schüler, die ihm einst besonders zusetzten und maßgeblich dazu beitrugen, dass er die Frau verlor, die er liebte. Anstatt mit der Vergangenheit abzuschließen, beschließt Robert, gezielt in das Leben der inzwischen erfolgreichen Erwachsenen einzugreifen. Sein Fokus liegt auf dem renommierten Sternekoch Anthony (Roby Schinasi), den bekannten Influencer-Zwillingen sowie der Pop-Sängerin Audrey (Kézia Quental). Getrieben von langem Groll plant er, ihre Karrieren und ihren Ruf nachhaltig zu schädigen.
Das (schwierige) Verhältnis von Schülerschaft und Lehrkörper war schon immer ein gefundenes Fressen für Komödien, gerade wenn sich der Klassenverband mit mehr oder weniger fiesen Streichen gegen (allzu) herrische Pädagog*innen zur Wehr setzt. Seit Urzeiten werden hier auf allen Seiten die festgefahrenen Klischees gerne bedient: Da hat sich von der „Feuerzangenbowle“ über „Das fliegende Klassenzimmer“ bis hin zu „Fack ju Göhte“, vom zutiefst seriösen Goethe-Institut als „Komödie der besonderen Art“ bezeichnet, erstaunlich wenig getan. Zu den ungeschriebenen Gesetzen der Schulkomödie gehört aber auch, dass die gepeinigten Pauker*innen irgendwann zurückschlagen – und gerade damit auch die Herzen der kessesten Rabauk*innen für sich gewinnen.In „Monsieur Robert kennt kein Pardon“ von Pierre-François Martin-Laval wartet der titelgebende Lehrer allerdings bis zur Pensionierung, um seine jahrzeh
Christian Clavier spielt eine neue Figur, aber doch den üblichen Figurentypus: den hibbeligen, älteren Kerl der schnell redet. In dieser Funktion spielt er einen Lehrer, der sich an früheren Schülern rächt. Dabei sind sogar einzelne Gags drin, die halbwegs sitzen und ist die Nummer in 80 Minuten vorbei. Wer aber noch nie zu ihm und seinem Werk einen Zugang hatte, wird ihn auch hier nicht bekommen
Michael K.
60 Follower
294 Kritiken
User folgen
3,0
Veröffentlicht am 4. März 2026
Ich habe diesen Film spontan in einer "Sneak" gesehen (nachdem ich ohne Kino-Leak praktisch sicher vorher herausfinden konnte, dass es dieser Film war, Quizfrage: Wie konnte das gehen?). Eine französische Komödie mit einer wirklich zündenden Idee, die in der Tat manchmal etwas nachlässig umgesetzt ist spoiler: (die Racheakte sind meines Erachtens tatsächlich etwas lasch, da wäre "mehr drin", und den "Anlass" für die ganze Rache finde ich ...
Mehr erfahren
White Tiger
1 Follower
44 Kritiken
User folgen
1,5
Veröffentlicht am 5. März 2026
Neulich im Rahmen der Sneak gesehen.
Bei Christian Clavier ist davon auszugehen, dass er im Louis de Funes Style superschnell quasselt und die Slapstick-Situationen kommt. Das war bei den bisherigen Filmen vom ihm einigermaßen ok.
Aber diesmal mal war es wirklich ein absoluter Schmarrn - vielleicht ein TV-Film für 12-jährige an einem Sonntag Nachmittag, aber das solche Filme fürs Kino gedreht werden ist Verschwendung für jeden Kinosaal. ...
Mehr erfahren
Alp Tekoral
2 Kritiken
User folgen
0,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Sehr selten verlasse ich das Kino ohne den Film bis zum Ende anzuschauen. Hier musste ich raus. Schlechtes Drehbuch, schauspielerisch tiefst. Ich würde den Film nicht empfehlen. Die Zeit ist Wertvoll das Geld teuer.
“Monsieur Robert kennt kein Pardon" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.