Monsieur Robert kennt kein Pardon
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Rob T.
Rob T.

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0,5
Veröffentlicht am 6. Oktober 2026
Es gibt ja viele Leute, die sagen, der deutsche Film sei grundsätzlich mies. Viele mögen dafür französische Komödien.
Hier haben wir ein Beispiel eines vollkommen vergurkten Films, der von vorn bis hinten einfach nur furchtbar schlecht ist: "Monsieur Robert kennt kein Pardon".

Er langjährige Lehrer Robert Poutifard (Christian Clavier) erreicht endlich seinen Ruhestand. Eines lässt ihm aber keine Ruhe: Immer wieder erinnert er sich an drei besonders nervige Schüler. Sie waren im Unterricht anstrengend und spielten ihm üble Streiche. Bis dahin, dass ihn wegen eines Streichs seine Freundin verlassen hat. Jetzt will er Rache.
Jetzt will er es seinen ehemaligen Schülern zeigen: zum Beispiel dem Sternekoch Anthony (Roby Schinasi) und der Pop-Sängerin Audrey (Kézia Quental). Er will ihnen und ihren Karrieren schaden.

Bei diesem Film von Pierre-François Martin-Laval weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.
Vielleicht beim Kostüm und der Maske. Die sind einfach nur billig. In den ersten Minuten trägt Christian Clavier eine Haartracht, die so albern unecht sieht, dass man nur den Kopf schütteln kann. Das Staunen wächst, als die Handlung dann "20 Jahre später" stattfinden soll. Denn Clavier sah in der Maske schon aus wie 70, und wie alt soll er jetzt bloß sein?
Hinzu kommt, dass seine Mutter sowohl in der 20-Jahre-Rückblende als auch im Hauptteil des Films, jünger aussieht als ihr Sohn. Was kein Wunder ist, denn Isabelle Nanty ist tatsächlich zehn Jahre jünger als Clavier. Und das sieht man.
Schlimmer noch: Alle spielen wie blödsinnige Knallchargen. Permanent spielen Mimik und Gestik bei vielen Darstellern verrückt, und bei Christian Clavier kommt noch eine albern-comedyhafte Synchronstimme hinzu, die ihn noch mehr zur Knallcharge macht. Bei Christian Clavier muss man sich sowieso fragen, ob er es wirklich nötig hat, immer wieder bescheuerte, nicht komische alte Männer zu spielen.
Die Handlung ist albern und bekloppt, der Rachefeldzeug überhaupt nicht lustig, sondern schlicht dumm-dämlich.
Drehbuch und Regie sind grottig, es gibt Anschlussfehler oder vollkommen unlogische Momente. In einer Szene beobachtet Robert etwas durch ein Fernglas, das er so gar nicht sehen kann.
Dieser Film ist eine Rundum-Bankrotterklärung, da gibt es tatsächlich kein Pardon, und warum das Ding von 2023 (!) hier überhaupt noch ins Kino musste, ist mir völlig schleierhaft.
PB deluxe
PB deluxe

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2,0
Veröffentlicht am 6. Juli 2026
Aus einer eigentlich interessanten geschichte gar nichts gemacht. vollkommen unlogisch und faul zusammengeschraubtes drehbuch. und zum ende auch noch vollkommen unnötig rührseelig. selbst für einen sonntagnachmittag zu platt. wahrscheinlich ein kleines schnelles geldverdienen für zwischendurch für Clavier.
emkazwo
emkazwo

9 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 6. April 2026
Christina Clavier spielt einen neuen Charakter in seiner gewohnten Rolle - habe ich gefragt, ob er auch anders schauspielern kann.
Alp Tekoral
Alp Tekoral

2 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Sehr selten verlasse ich das Kino ohne den Film bis zum Ende anzuschauen. Hier musste ich raus. Schlechtes Drehbuch, schauspielerisch tiefst. Ich würde den Film nicht empfehlen. Die Zeit ist Wertvoll das Geld teuer.
Mi69
Mi69

3 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 7. März 2026
Ich liebe die Filme mit Christian Clavier, er ist der Louis de Funes der Neuzeit. Auch an dieser kurzweiligen Komödie ist Christian Clavier voll in seinem Element als Lehrer, dem die Schüler arg mitgespielt haben. Nach seiner Pensionierung möchte er sich nun rächen, für Slapstick ist garantiert...
White Tiger
White Tiger

1 Follower 71 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 5. März 2026
Neulich im Rahmen der Sneak gesehen.
Bei Christian Clavier ist davon auszugehen, dass er im Louis de Funes Style superschnell quasselt und die Slapstick-Situationen kommt. Das war bei den bisherigen Filmen vom ihm einigermaßen ok.
Aber diesmal mal war es wirklich ein absoluter Schmarrn - vielleicht ein TV-Film für 12-jährige an einem Sonntag Nachmittag, aber das solche Filme fürs Kino gedreht werden ist Verschwendung für jeden Kinosaal. Platt, blöd, abstrus.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 312 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. März 2026
Ich habe diesen Film spontan in einer "Sneak" gesehen (nachdem ich ohne Kino-Leak praktisch sicher vorher herausfinden konnte, dass es dieser Film war, Quizfrage: Wie konnte das gehen?). Eine französische Komödie mit einer wirklich zündenden Idee, die in der Tat manchmal etwas nachlässig umgesetzt ist spoiler: (die Racheakte sind meines Erachtens tatsächlich etwas lasch, da wäre "mehr drin", und den "Anlass" für die ganze Rache finde ich tatsächlich etwas heftig und auch etwas platt und unreal)
. Aber der Film hält das, was er im Wesentlichen verspricht. Unterhaltsam ist die "Mission" des Monsieur Poutifard allemal, und es gibt wirklich einigen Humor. Solide und sogar sehenswert angesichts der wenigen klassischen Komödien derzeit.
Björn Oltersdorff
Björn Oltersdorff

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4,0
Veröffentlicht am 3. März 2026
kurzweiliger homorvoller Film mit einer positiven Wendung und doch einer wichtigen Erkenntniss, dass Rache doch am Ende nicht das wichtigste ist, sondern die Menschlichkeit doch am Ende zählt...
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

170 Follower 655 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 3. März 2026
Christian Clavier spielt eine neue Figur, aber doch den üblichen Figurentypus: den hibbeligen, älteren Kerl der schnell redet. In dieser Funktion spielt er einen Lehrer, der sich an früheren Schülern rächt. Dabei sind sogar einzelne Gags drin, die halbwegs sitzen und ist die Nummer in 80 Minuten vorbei. Wer aber noch nie zu ihm und seinem Werk einen Zugang hatte, wird ihn auch hier nicht bekommen
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