Karate Kid: Legends
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Kino3000
Kino3000

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3,0
Veröffentlicht am 29. Mai 2025
Tja, der Film ist schon irgendwie in ordnung, da ist nicht viel verkehrt dran. Irgendwer bei youtube hat bemängelt, dass dieser Film zu kurz wäre und so wirkt, als ob man einen (zurecht?) 2std Film brutal auf 90minuten gekürzt hätte.
Ich sehe das nicht so, dieser Film hat ein paar langweilige Szenen und hätte auch zehn Minuten kürzer sein können. Die Story ist halt etwas merkwürdig erzählt. Das Mutter-Sohn Verhältnis wird nicht erklärt, einen Vater gibt es nicht und der Umzug aus China nach NewYork spielt auch nur in den ersten zehn Minuten eine Rolle und ist ab dann unwichtig. Einiges wird unzureichend erklärt, also hätte der Film auch zehn Minuten länger sein können. Zehn Minuten kürzer oder länger, ich wünsche mir beides gleichzeitig.

Worum geht´s?
Der junge -und sehr talentierte- Kung-Fu Schüler Li Fong muss in NewYork ein neues Leben aufbauen, dann lernt er schnell eine Freundin kennen und kurz darauf ihren ex-Freund, bzw eher nicht. Eigentlich lernt nur sein Gesicht die Faust und später den Fuß des ex-Freundes kennen.
Li Fong trainiert Kung-Fu aber nur aus liebe zum Sport, er ist nicht gewalttätig.
Das "Gesicht meets Faust und meets Fuß"passiert am Anfang.
Dann kommt in der Mitte mal ein fight und ein bischen Handlung, die ich nicht verstanden habe. Wirklich relevant ist da nichts und einiges hätte besser ausgeleuchtet werden können.
Falls man das als Zuschauer so will. (so wie ich)
Und falls nicht, passiert in der Mitte des Films irgendwas, was einen schon irgendwie bei der Stange hält.
Am Anfang wird die Situation kurz erklärt, dann kommt Gesicht vs. Faust, in der Mitte passiert irgendwas, was ich als nicht relevant bezeichnen würde und am Ende, bzw nach 50minuten läuft es dann auf den finalen Kampf zwischen Li Fong und dem ex-Freund raus. Aber alles recht langsam. Besonders viele fights gibt es gar nicht, nur viel training.
Und weil es auch noch Gesicht vs. Fuß gab, weiss Li Fong, dass er besser werden muss. Da hat sein alter Kung-Fu Trainer eine Idee. Er holt seinen begabtesten Karate Schüler dazu und dann trainieren sie ihn beide, der eine in Kung-Fu und der andere in Karate beides gleichzeitig.
Li Fong muss also zwei verschiedene Kampfstile in sich vereinen.
Das klingt spannend, passiert aber erst in den letzten 30 Minuten. Und selbst da gibt es noch ein paar Szenen, die nicht wirklich wichtig sind.
Alles in allem ist der Film zu kurz und zu lang gleichzeitig.
Sein alter Kung-Fu Trainer, seine neue Freundin und alle anderen bekommen zuwenig, aber gerade eben genug screentime, so dass insgesamt eine gerade eben normale Handlung draus entsteht.
Ein recht guter Film, deutlich mit Schwächen, kann man sich trotzdem gut anschauen und "Cobra-Kai" kenne ich gar nicht und angeblich muss man die serie auch nicht kennen, um diesen Film gut anschauen zu können.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

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4,0
Veröffentlicht am 28. Mai 2025
Der Film bewirkt, dass aus dem Remake mit Jackie Chan rückwirkend ein ganz normales Sequel wird. Dabei könnte auch Reboot passen, da der Film in den Grundzügen alle Elemente des ersten Films an den Start bringt. Allerdings erzählt er eine Dreiviertelstunde lang eine Geschichte, die der Trailer nicht verraten hat. Danach folgt aber der bekannte Verlauf, dass Jackie Chan und Ralph Macchio für einen jungen als Mentor zu Seite stehen und ihn für ein großes Turnier fit machen. Dabei funktioniert die Nummer vorzüglich, dank der unglaublich guten Chemie der Figuren untereinander. Und auf die Serie „Cobra Kai“ gibt es zwar Verweise, aber man muß nichts davon kennen oder gesehen haben, um klarzukommen.

Fazit: Herzerwärmendes Revival, voller Herz und Charme!

Ich konnte den Film in der formalen Kölner Pressevorführung anschauen.
das Odeon
das Odeon

14 Follower 140 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 14. Mai 2025
also mich hat der film jetzt nicht so vom hocker gehauen.
was daran liegt, dass ich die vorherigen karate kid filme auch nicht wirklich begeistert aufgenommen habe. der erste teil hat vielleicht sowas wie kult-status und wenn, dann wohl auch zu recht.

die beiden legenden jackie chan und ralph maccio spielen kaum eine rolle, man hätte auch andere schauspieler nehmen können. die beiden geben dem film dann aber doch eine besondere note.

trotzdem ist dieser film etwas eigenständiges. es ist keine direkte kopie und auch keine fortsetzung der alten karate kid filme. irgendwas an diesem film ist anders, hab´s noch nicht begriffen.
´anders´ bedeutet aber nicht (!) ´besser´.
die handlung plätschert so vor sich hin, nicht grandios und auch wirklich nicht schlecht, aber ich hab sie nicht verstanden. die handlung ist schon in ordnung, aber es wird nie ein drama draus gemacht, warum die von peking nach NY umziehen müssen und wie der weitere lebensweg aussehen soll und selbst der tote bruder von li fong taucht nur stellenweise auf.
was bedeutet, dass man mit den figuren im film entweder nicht oder nur bedingt mitfiebern kann. also, eine handlung ist zwar irgendwie vorhanden, aber nicht wirklich wichtig. bevor li fong kämpfen muss, bringt er erstmal seinem kumpel / arbeitgeber bei, wie man mit kung-fu style boxen kann. bringt aber nix spoiler: weil der den kampf verliert
.
keine ahnung, was das im film für eine rolle spielen soll. und erst danach muss li fong für so´n karate wettbewerb trainieren und dort kämpfen.

und bis dahin sieht man neutrale personen, die einem überhaupt nichts bedeuten und eine handlung, die man nicht versteht. überhaupt keine ahnung, warum li fong am ende unbedingt gegen den bösewicht kämpfen muss. naja klar, er will sich rächen und sich beweisen.
eine richtige spannung kommt aber nicht auf. hab nochmal nachgedacht und immernoch keine ahnung, warum li fong am ende gegen den bösewicht kämpfen muss.

die auflösung ist ganz einfach:
ihr müsst ganz jung sein und dürft noch niemals zuvor einen karate kid film gesehen haben.
dann wird dieser film hier spaß machen und man wird wahrscheinlich einigermaßen gut unterhalten werden.
auch, wenn ich mit diesen karate kid filmen nicht viel anfangen kann, würde ich jedem lieber den allerersten teil empfehlen und wenn das nicht reicht auch den zweiten teil. aber ab da hört es auf. so rein qualitativ.
für nicht-nicht-nicht-fleissige kinobesucher trotzdem bestimmt schon irgendwie unterhaltsam.
.
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