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Lemmiblog
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2,5
Veröffentlicht am 30. August 2026
KLEINER JUNGE BEWEIST EIER
Marion und Andi leben eine vorzeige Scheidung für ihren Sohn, denken sie zumindest. Doch als ihr 11. Jähriger Sohn Milan ein, etwas unschönes Bild über seine Mitschülerin malt, droht die Schule mit Rauswurf. Ein gemeinsamer Italienurlaub, in dem alles Fifty Fifty geregelt wird, soll helfen.
Alles Fifty Fifty geht ca. 113 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine deutsche Komödie mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle. Wir sehen einem Scheidungspaar zu, wie sie die Schuld umher schieben und das Kind sie gekonnt gegeneinander ausspielt, nichts überraschendes oder besonders innovativ, aber dennoch kann man dabei lachen. Die Handlung dreht sich hauptsächlich darum, das man von einer Slapstick Situation in die nächste fällt, dazwischen gibt es Klischees die aber alle ihre Berechtigung haben und sogar zarte erste Liebe gibt es. Bleibtreu und Laura Tonke als geschiedenes Paar sind in Ordnung, er der keine wirkliche Erziehung macht und sie die Helikoptermama, man kennt es. Milan, gespielt von Valentin Thatenhorst, ist das typische Kind mit Tablet vor der Nase was für seine Eltern nur im Weg ist. Doch als der kleine auf einem Campingplatz Mia kennenlernt, wird es recht interessant, leider macht man zu wenig daraus. Der Streifen geht viel zu lang, die Szenen mit Axel Stein als Flohmarkt Hippie Papi sind zwar sympathisch, zeigt im Grunde aber nur was mal aus Milan werden kann. Das Finale ist dann ein Kinderchor singen, tja, lasse ich mal so stehen wie die Ohren so mancher Kinder. Am Ende bleibt ein Werk was in Momenten komisch ist, weil Sarkasmus und Situationskomik bei mir häufig funktionieren. Die Charaktere sowie Geschichte werden nicht im Kopf bleiben. Dafür ist alles vorhersehbar und einige Handlungsstränge zu konstruiert.
Von mir bekommt der Film 5/10 Punkten. Die lauwarme Flöte Robin, gespielt von David Kross, kann nur als Parodie auf die heutige Generation gemeint sein.
Ich weiß nicht, warum Filmstarts sen Film so negativ bewertet, nur weil er nicht der Zoten-Klamauk ist, den Filmstarts anscheinend lieber gesehen hätte.
Ich bin nun wahrlich kein großer Fan deutscher Filme. Ich bin ohne Vorkenntniss und Trailer in den Film. Und siehe da, ein 3 bis 4-Sterne Film. 4 schon deswegen um die übertrieben schlechte 2 Punkte Wertung zu korrigieren.
Der Film unterhält. Für einen deutschen Film ist er erstaunlich leicht und zeigt ernstere Themen unverkrampft und ohne erhobenen Zeigefinger.
Fazit: Der Film erfindet nichts neu und wird sicherlich nicht in die Filmgeschichte eingehen. Für einen netten Filmabend reicht er aber. Es sind ein paar Szenen mit dem Jungen drin, die erstaunlich gut funktionieren. Nicht das übliche altkluge von Kindern in Filmen, sondern eine ganz andere Nuance.
Das ist der beste Film 2024,den ich gesehen habe.Schon der Trailer war vielversprechend.Der Film macht gute laune und das über 110 Minuten.Alle darsteller können überzeugen.kann nicht verstehen,warum er im Kino kaum beachtet ist.fazit:rein gehen und mit einem guten gefühl nach Ende wieder rausgehen
Leider trotz toller Schauspieler/innen überhaupt nicht gut. Der Film hat weder Tiefe, noch ist er lustig. Der rote Faden fehlt. Das Einzige, was man sieht, ist wie ein Junge durch emotionale Vernachlässigung traumatisiert wird. Es geht nur um die Eltern und ich finde schlimm, dass durch solche Filme Traumata normalisiert werden.
Was ist für ein Kind schlimmer? Immer wieder sich streitende Eltern? Oder zwei Elternteile zu haben, die geschieden sind?
Milan (Valentin Thatenhorst) ist 11, und seine Eltern Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) wollen sich gleichberechtigt um ihn kümmern. Das funktioniert eher so mittel. Auch, weil Milan natürlich sehr genau weiß, wie er aus dieser Situation seine Vorteile ziehen kann. Weil Andi keinen anderen Urlaub bekommt, beschließen Marion und er, gemeinsam mit Milan nach Italien zu fahren. Auch Marions neuer Partner Robin (David Kross) fährt mit. Zum ersten Mal erleben die Eltern aber nun, wie Milan versucht, sie gegeneinander auszustechen. Sie beschließen, dass sie umsteuern müssen.
"Alles fifty fifty" ist eine echte Überraschung. Denn in den Trailern könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Film von Alireza Golafshan eher klamaukig ist. Am Ende ist er das aber nicht, zumindest nicht vordergründig. In Wirklichkeit wird die Geschichte einer Familie erzählt, die versucht, das Beste aus der Scheidungssituation zu machen. Zumindest denken sie, dass sie das Beste draus machen. Aber der Urlaub wird in der Hinsicht vieles verändern. Das alles zu beobachten, macht Freude und ist sogar durchaus spannend. Auch wenn dabei der eine oder andere Gag dabei rausspringt, ist der Film im Kern durchaus ernsthaft. Eine bemerkenswerte Rolle hat David Kross, der den Geliebten von Marion spielt - sehr liebenswert, aber auch auf seltsame Weise schlicht. Er ist so ein bisschen die tragische Figur im Film. Spaß bringt auch Valentin Thatenhorst, der den 11-jährigen Milan spielt und die Eltern austrickst. "Alles fifty fifty" ist überraschend warmherzig, nimmt so manche Familientraditionen aufs Korn und ist dabei auch lustig. Sehr sehenswert!
Alles Fifty Fifty. Man sieht den Trailer und denkt "Boah ne, nicht schon wieder sone deutsche 0-8-15-Klamauk Komödie ohne Anspruch". AAAber...erfreulicherweise kann man hier sagen "Weit gefehlt". Denn tatsächlich hat der Film alles, was man sich von einer guten Komödie wünscht: Eine interessante, den Zeitgeist treffende Geschichte; anspruchsvollen Humor; ein bisschen Liebe und jede Menge Herz.
Milan ist 11 Jahre alt und somit in einer vorpubertären Phase. Die Schule interessiert ihn nicht, er schickaniert seine Mitschüler, und natürlich denkt er eine geistige Reife zu besitzen, die es rechtfertig, dass er tagsüber mehr Espressi zu sich nimmt als ein Online-Kampagnenmanager. Da hilft es auch nicht, dass seine getrennt lebenden Eltern zwei völlig verschiedene Erziehungsmethoden anwenden und Milan keine genaue Führung vorgeben. Durch eine schlechte Terminplanung der Eltern landen sowhl Milans Vater als auch seine Mutter mit ihrem neuen, deutlichen jüngeren Freund im gleichen italienischen Nobelhotel, in welchem Milan nun täglich zwischen den beiden Hin- und Her wechseln soll. Das vorprogrammierte Chaos nimmt seinen Lauf.
Soweit die Ausgangslage. Der Film betrachtet hervorragend die Situation für Kinder mit zwei Helikoptereltern, die in völlig verschiedene Richtungen fliegen und die möglichen Konsequenzen, die daraus entstehen. Dennoch lässt der Film die Figuren nicht lächerlich dastehen, sondern greift die Situation mit dem nötigen Ernst auf. Allein das gibt Alles Fifty Fifty eine schöne Frische und es ist extrem angenehm, sich den Film anzusehen. Der Cast kommt dabei mit einer hervorragenden Spielfreude daher, wobei natürlich Axel Stein und David Kross mit Rollen, die komplett konträr zu ihrem wahren Charakter sind, deutlich herausstechen.
Insgesamt also ein toller deutschen Film, den man gesehen haben sollte!