Neueste Kritiken: Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6 - Seite 2
Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6
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Telefonmann
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Veröffentlicht am 2. August 2010
Bisher bot die "Nightmare on Elm Street" Reihe bis auf kleinere Schwankungen eigentlich recht konstant gute Unterhaltung. Der fünfte Teil war wieder etwas düsterer und ernster. "Nightmare on Elm Street 6" pfeift allerdings auf Ernsthaftigkeit und ist nun wirklich eine waschechte Horrorkomödie geworden. Obwohl dieser Teil der wohl bis dato harmloseste von allen ist, hat er mir erstaunlich gut gefallen und ich finde ihn sogar etwas besser als den vorherigen Teil. Die Story kommt dabei eigenständig daher und die Handlung hat eigentlich nichts mehr mit den vorherigen Teilen zu tun. Dies ist auch mal wieder recht begrüßenswert, weil man so nach langer Zeit mal wieder einen Teil hat mit dem man komplett neu in die Reihe einsteigen kann. Es kommt nun heraus, dass Krueger ein Kind hatte und durch ihn selbst, gelangt sie auch zu ihm. Nun treten Väterchen und Kindlein zum letzten großen Kampf gegeneinander an. Okay, man muss schon recht tolerant sein, wenn man die Story gut finden will, weil warum hat der Kerl nun ein Kind gehabt? Aber warum nicht lautet die Gegenfrage. Kann ja sein. Ich fand die Idee auf jeden Fall ganz gut und so bietet auch "Nightmare on Elm Street 6" wieder neue Aspekte. Zusätzlich sieht man Freddy auch mal als normalen Menschen und erfährt noch mehr über sein Leben. Ich fand dies gut. Die Darsteller, langsam wird es langweilig diesen Satz zu schreiben, sind mal wieder alle gut. Lisa Zane spielt die Hauptrolle und konnte überzeugen. Auch gut fand ich Yaphet Kotto und Lezlie Deane, welche gegen Ende auch noch mit von der Partie sind. Breckin Meyer kannte ich als einzigen von den neuen Darstellern und er hat mir auch gut gefallen. Es gibt noch ein paar kleine Minirollen von Alice Cooper, Roseanne Barr und Tom Arnold, welche zwar keine große Rolle spielen, aber Spaß machen. Robert Englund ist weiterhin Freddy und macht seine Sache wie immer sehr gut und routiniert. Die Charaktere sind wie fast immer nicht besonders tiefgründig, doch ich muss sagen, dass mir manche Figuren extrem sympathisch waren und ich hier niemandem so richtig den Tod gewünscht habe. Nachdem Teil 4 eher unernst war, Teil 5 wieder ernst, wechselt es sich nun anscheinend ab, denn Teil 6 ist wieder völlig unernst und sogar der lustigste Teil der Reihe. Man kann hier wirklich von einer Horrorkomödie sprechen, doch dies passt hier irgendwie sehr gut. Es gibt ein paar echt lustige Szenen, wie z.B. mit dem leicht tauben Typen und seinem Gehörgerät oder auch die Szene mit dem Videospiel. Ganz klar hat man es hier immer noch mit schwarzen Humor zu tun, welcher wirklich schön sarkastisch ist, aber auch mal klamaukig wird. Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen und ich konnte auch mal lachen. Die Inszenierung ist gut geworden, doch Experimente geht man hier nicht ein. Das Finale soll es ja sogar in einer 3D-Version geben, was ich aber nicht beurteilen kann. Die Atmosphäre ist locker und so richtig horrormäßig wird es kaum. Es geht eher amüsant zur Sache. Allerdings muss ich sagen, dass dieser Teil auch eine gute Portion Spannung enthält. Deshalb ist auch der Unterhaltungswert sehr gut. Die Mischung aus Humor, ein klein wenig Splatter, etwas Action und der Spannung macht "Nightmare on Elm Street 6" sehr unterhaltsam und kurzweilig. Und dabei ist er von allen der harmloseste. Ja tatsächlich ist dieser Teil nicht besonders brutal. Es gibt wenig Blut und die vorhandene Brutalität wird auch noch dadurch abgeschwächt, dass man den Film nicht ernst nehmen kann. Die Effekte sind allerdings wieder gut geworden, kommen aber nicht mehr so zahlreich vor. Der Score hat gepasst und mir gut gefallen. Fazit: "Nightmare on Elm Street 6" ist eine sehr gute Fortsetzung. Der Film bietet mehr Witz als alle anderen Teile und ist durchaus amüsant. Allerdings ist er auch spannend und hat eine recht gelungene Story. Dies sollte eigentlich Freddys letztes Abenteuer sein, daher auch der Filmtitel und es wäre auf jeden Fall ein ziemlich perfekter Abschluss gewesen. Es blieb allerdings nicht bei diesem Entschluss und Teil 7 folgte und so muss ich dann noch weiter gucken. Empfehlenswert!