Angels Fallen: Warriors Of Peace
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Lemmiblog
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1,0
Veröffentlicht am 20. März 2026
OH JESUS, GEHEN WIR IN DEN STRIPCLUB

Gabriel hat 2011 im Irak gekämpft. Jahre später steht plötzlich Balthasar vor ihm und erzählt ihm, er müsse Engelskrieger rekrutieren, um gegen die Dämonenarmee von Michael zu kämpfen. Die Hölle ist nämlich dicht und wenn Gabriel das nicht regelt, ist Ende Gelände für die Menschheit.

Angels Fallen: Warriors of Peace geht ca. 100 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Mit dabei Cuba Gooding Jr. und Denise Richards, zwei Namen bei denen man denkt: „Okay, vielleicht wird’s ja was.“ Spoiler: Wird es nicht.
Die Story besteht im Grunde daraus, dass Gabriel seine alten Kameraden abklappert und ihnen erzählt, sie sollen Gottes Krieger finden. Die Reaktionen sind irgendwo zwischen „Okay, ich bin dabei“ und „Ich hab aufgegeben, Fragen zu stellen“.
Realistisch ist daran ungefähr so viel wie das Horoskop aus der Bild-Zeitung.
Währenddessen baut Michael seine Dämonenarmee auf, rekrutiert Randy Couture, der kurz Hallo sagt, zwei Szenen hat und dann freiwillig aus dem Film flüchtet. Kann man ihm nicht verdenken.
Der Film redet sich permanent an Religion ab, Gott hier, Himmel da, Schicksal dort, aber vergisst komplett, dass man dafür vielleicht auch eine Geschichte, Schauspiel und halbwegs brauchbare Dialoge braucht.
Die Kämpfe sehen aus wie schlecht geprobte Cosplay-Choreos, das CGI wirkt wie ein Praktikantenprojekt und die Dialoge sind so hölzern, dass man daraus problemlos ein Gartenhaus bauen könnte.
Falls man aber denkt, es könnte noch schlimmer werden, kommt das Finale.
Das wirkt wie Herr der Ringe mit Budget gestrichen, Talent vergessen und bei Temu bestellt. Viel Pathos, null Wirkung, maximales Fremdschämen.
Unterm Strich ein Film, der wirklich gar nichts kann. Weder ernsthafte Action, noch unterhaltsamer Trash. Selbst als Hintergrundrauschen taugt das Ding nur, wenn die Waschmaschine im Schleudermodus ist.

2/10 Punkten. Der Ehrenpunkt geht an die Stripbar, weil selbst bei der Suche nach Gotteskriegern irgendwer gemerkt hat:
„Vielleicht brauchen die Zuschauer wenigstens EINEN Grund, nicht auszumachen.“
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