One Battle After Another
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3,8
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Isabelle D.
Isabelle D.

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2,5
Veröffentlicht am 4. Januar 2026
"One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson ist ein merkwürdiger Film, von dem ich nicht so genau sagen kann, was ich von ihm halten soll. Leonardo Di Caprio, Sean Penn und die anderen Schauspieler*innen spielen super, keine Frage. Vor allem Di Caprio sorgt mit seinen Slapstick-Einlagen und bei der Verkörperung des verpeilten, ständig breiten Bob Ferguson immer wieder auch für komische Momente. Und die Vater-Tochter-Beziehung in dem Film ist ebenfalls durchaus liebenswert und anrührend. Auch Benicio Del Toro als tiefenentspannter Sensei, der seinem Freund aus der Klemme hilft, ist großartig. Sean Penn spielt ebenfalls gut, erschreckend gut. Seine Figur ist so widerwärtig, bösartig, von Hass besessen und gewalttätig, dass es nicht auszuhalten ist.

Die Story und die Handlung hingegen ist bei genauerem Blick recht dünn geraten. Die Motivationen der Figuren bleiben über weite Strecken undurchsichtig. Klar ist sie eigentlich nur bei Bob, der seine Tochter retten will. Und bei Willa, die überleben und die Wahrheit über ihre Eltern erfahren will. Aber sonst? Was wollte die Gruppe "French 75" eigentlich genau? Was war ihre politische Agenda, was wollten sie erreichen? Das wird nicht wirklich klar und scheint für die Geschichte, die Anderson erzählen will, auch nicht von Belang. Warum ist Lockjaw so besessen von Willis Mutter? Warum will er unbedingt zu diesen Weihnachts-Nazis gehören? Wer sind die überhaupt und wo kommen sie her? Insgesamt wirkt das alles nicht wirklich rund. Außerdem scheint sich Anderson nicht so recht entscheiden zu können, was das für ein Film sein soll. Eine schwarze Komödie? Zu grausam und brutal. Eine Satire? Zu konfus. Ein Thriller? Zu langatmig, vor allem am Anfang. Ein Drama? Zu lächerlich.

Fazit: Na ja, nicht schlecht, aber so ganz nachvollziehen kann ich die guten Kritiken nicht. Man kann ihn sich schon anschauen, um sich ein eigenes Bild zu machen.
beco
beco

83 Follower 433 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 7. Oktober 2025
Leider eine Enttäuschung. Bei Filmen aus den USA, die ja die Hauptproduzenten und wahrscheinlich auch Hauptkonsumenten für diese Art von Filmen stellen, erwartet man keine feine Klinge, keinen subtilen Humor, aber so schlicht und vulgär, das ist denn doch zu viel für den geneigten Kinogänger.
Sean Penn als Lockjaw, ist nur eine hölzerne, Grimassen schneidende Karikatur und DiCaprio enttäuscht als Lebowski-Verschnitt, dem das Drehbuch nur ein immer wiederkehrendes „fuck, fuck, fuck“ gönnt.
Nicht das die Zeit lang wird, trotz drei Stunden, aber der Film ist die Zeit leider nicht wert.
Enttäuschend
Dougi10
Dougi10

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1,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2025
Der Film war für mich eine absolute Enttäuschung. Viel zu lang, keine besondere Story, null Spannung. Zwei, drei kleine Schmunzler, das war’s. DiCaprio, eigentlich einer meiner Lieblingsschauspieler, hier aber nur eine schwache Kopie vom Big Lebowski, gemischt mit seiner Rolle Rick Dalton aus Once Upon a Time in Hollywood. Die Dialoge sind durchweg strange und machen stellenweise fast wütend.

Das größte Problem: Alle Charaktere sind einem komplett egal. Dadurch entsteht keinerlei Bindung und folglich auch keine Spannung. Manche Szenen sind so absurd „komödiantisch“ inszeniert, dass man das Genre Thriller oder Abenteuer überhaupt nicht ernst nehmen kann. Und genau da liegt der Knackpunkt: Der Regisseur konnte sich gefühlt nicht entscheiden, was er eigentlich machen wollte. Abenteuer, Drama, Komödie, Thriller, alles wird irgendwie reingepackt, bis nur noch ein wirres Durcheinander bleibt. Das Ergebnis: In keinem Genre entsteht irgendeine Wirkung und lässt die Zuschauenden komplett kalt.

Der Film will unbedingt „etwas Besonderes“ sein und viele feiern das dann als „anders“, "große Kunst" und „ganz speziell inszeniert“. Für mich ist das schlicht uninspirierte, langatmige Durchschnittskost. Die Story hat rein gar nichts Neues zu bieten, das Leben der Charaktere läuft wie in doppelter Geschwindigkeit durchs Bild, ohne dass man auch nur ansatzweise eine Verbindung zu irgendwem aufbauen kann. Selbst DiCaprio den ich eigentlich sehr schätze, bleibt völlig blass, ein paar ganz lustige Gags wegen seines dauerbekifften Zustands, und das war’s. Es ist einem komplett egal, was mit ihm oder irgendwem passiert.

Ja, der Film hebt sich vom Mainstream ab. Aber der Hype, den viele drumherum machen, ist für mich 0,0 nachvollziehbar. Ich liebe Filme wie Big Lebowski, Inception, Pulp Fiction, Fight Club, usw. aber P. T. Anderson ist für mich komplett raus. Magnolia war für mich schon ein Reinfall, und mit diesem Film hat er mir endgültig bestätigt, dass sein Stil absolut nicht meins ist.
Der eine Stern ist für die Kameraarbeit. Ein paar tolle Schnitte und Bilder gab es. Ansonsten ein Film zum Vergessen...
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 351 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2025
"You know, I don't remember that part. Let's not nitpick over the passwords."


Paul Thomas Anderson ist seit 30 Jahren im Geschäft und dreht seit 30 Jahren tolle bis großartige Filme („Punch Drunk Love“ oder „There Will Be Blood“). Sein filmischer Stil ist einzigartig und faszinierend, selbst wenn er nicht immer ganz aufgeht, wie etwa in „Inherent Vice“. Und nun, 2025, gibt es endlich einen neuen Film von ihm: „One Battle After Another“. Ein Actionthriller? Ja, neues Territorium für Anderson. Ich erinnre mich noch gut an den ersten Trailer und meine Gefühle und Gedanken: „Das ist sein neuer Film? Reißt mich jetzt nicht vom Hocker!“ Alles sah so gewöhnlich und… langweilig aus. Leonardo DiCaprio läuft mit einer Waffe durch die Gegend und muss irgendwen retten? Aus irgendeinem Grund hat mich dieses Szenario nicht gekriegt. Doch dann kamen die guten Kritiken und am Ende des Tages ist es eben Paul Thomas Anderson und ich würde diesen Film irgendwann eh sehen wollen.
Nun habe ich das endlich getan und bin mehr als glücklich darüber, denn „One Battle After Another“ ist großartig. Zweifelsohne einer der besten Filme des Jahres mit „Memoiren einer Schnecke“ für mich. Dieses Werk ist so viel mehr als der Trailer hergibt: Mitreißend, spannend, actionreich und kunstvoll!

Die Story spielt in einer nicht genau festgelegten Zeit, die jedoch nicht zu weit weg von unserer jetzigen ist: Die French 75 ist eine linksextreme Gruppe von Aktivist*innen, die Flüchtlinge an der Grenze zu Mexiko aus Lagern befreit und das mit aller Gewalt. Eine der Anführerin, Perfidia, ist besonders radikal unterwegs und missbraucht sogar einen der Wärter, Col. Steven Lockjaw, in dieser Anlage sexuell. Doch während Perfidia eine romantische und fast schon eheliche Bindung mit ihrem Partner Bob Ferguson eingeht (beide bekommen sogar eine Tochter), entwickelt Lockjaw eine Besessenheit von der afroamerikanischen Perfidia. Eines Tages wird sie von ihm sogar gefangen genommen und dazu gezwungen ihre Mitstreiter zu verraten. 16 Jahre später leben Bob und seine Tochter Willa zurückgezogen und frei von irgendwelchen radikalen Aktionen. Doch Lockjaw hat plötzlich ein Interesse danach, die junge Willa ausfindig zu machen und geht dabei über Leichen. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt...

Der Film basiert auf dem Buch „Vineland“ von Thomas Pynchon. Dort spielt die Handlung in den 60ern und 70ern. Andersons Version ist aber ganz klar in der heutigen Zeit verankert mit Smartphones und anderem technischen Kram, den man aus dem 21. Jahrhundert kennt.

Doch was viel aktueller und realistischer an der Geschichte ist, sind die politischen Querverweise auf die jetzige Lage in Amerika. „One Battle After Another“ ist nicht nur ein grandios gemachter Actionthriller, sondern auch ein erschreckend realistischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft, in der die linke Bewegung fast vollständig ausradiert wird, während eine faschistische und rassistische Regierung heranwächst. Während das Buch sich der Nixo-Ära annimmt, ist Andersons Film eine klare Antwort auf Trumps neofaschistische Regierung. Und das macht das Ansehen des Ganzen umso schmerzvoller, weil die Realität nicht weit weg von dem ist, was wir auf der Leinwand sehen. Dabei beleuchtet der Film auch die Schattenseiten der linksextremen Bewegungen, in denen Gewalt und Machtspiele ebenfalls eine bösartige Form annehmen können, symbolisch verkörpert in Perfidias Figur.

Abseits dessen, ist „One Battle After Another“ jedoch rein filmisch ein unfassbar packender und mitreißender Thriller mit erstaunlich viel Comedy-Elementen. Bob und seine neurotisch, aggressiven Momente sind besonders für viele humorvollen Szenen verantwortlich. Wenn er den Code für die Kommunikation mit seinen Leuten vergisst oder sich nicht traut aus einem fahrenden Auto zu springen, lockert das nicht nur die Atmosphäre etwas auf, sondern gibt dem Ganzen auch einen unterhaltsamen Charakter. Generell ist „One Battle After Another“ ein toller Mix aus Action, Spannung, Drama und Comedy. Ein Mix, den nur Anderson wunderbar hinbekommt. Dabei ist der Film künstlerisch ebenfalls anspruchsvoll gemacht mit grandiosen und atemberaubenden Bildern (Kamera: Michael Bauman) und fantastischer Action. Sowohl die Verfolgungsjagden mit Auto als auch zu Fuß sind alle extrem beeindruckend umgesetzt. Besonders ein Shot hat mich umgehauen, als eine Figur von einem Dach stürzt und danach aufsteht und weiter rennt, ohne dass dazwischen ein Cut stattfindet. Und wir sehen hier keinen Stuntman, sondern einen der großen Darsteller des Films. Wie dieser Shot zusammengebaut wurde, weiß ich nicht, aber es ist atemberaubend!

Ebenfalls grandios ist die Musik von Johnny Greenwood, der bereits für „There Will Be Blood“ und andere Anderson-Projekte den Score komponierte. Für „One Battle After Another“ nutzte er einen ganz subtilen, aber dennoch aufregenden Soundtrack, der vor allem durch ein Klavier dominiert wird. Noch dazu spielt die Musik fast die ganze Zeit im Film, aber wird dabei nie aufdringlich oder nervig. Stattdessen ist der Score immer mal wieder ein genialer Gegensatz zu den Ereignissen, die wir sehen. Während wir Explosionen und Schüsse sehen, hören wir nur hektisches Klaviergeklimper, nicht das, was man sonst so bei diesen Szenen erwartet. Aber Greenwood schafft es, dass die Musik die Bilder dennoch auf eine ganz besondere Art und Weise unterstützt.

Zu guter Letzt kommen wir noch zum Cast: Der ist durchweg klasse! DiCaprio liefert auch hier wieder eine beeindruckende Performance ab, in der er alles gibt. Die junge Chase Infiniti als Willa ist toll und es ist schön Regina Hall in mehr ernsten Projekten wie diesen zu sehen (man kennt sie vor allem aus den „Scary Movie“-Filmen). Und sie ist stark, ebenso wie Benicio Del Toro, welcher hier leider das letzte Mal von seinem großartigen Synchronsprecher Torsten Michaelis gesprochen wurde, bevor dieser plötzlich verstarb… Del Toros Figur ist so klasse, dass ich mir einen Spin-Off-Film übr ihn wünschen würde! Der heimliche Star für mich ist aber Sean Penn als faschistischer Col. Lockjaw, der als Figur so widerlich und doch so armselig zugleich ist. Im Grunde tat er mir irgendwie die ganze Zeit Leid, da man in ihm eine verletzte und einsame Seele sieht, die nur irgendwie dazu gehören und bedeutsam sein will. Ein grandioser Antagonist.

Fazit: „One Battle After Another“ ist für mich einer der besten PTA-Filme überhaupt und das überrascht auch mich. Das Werk ist fesselnd, spannend, unterhaltsam und hat unter all dem eine beängstigende und starke Aussagekraft in Bezug auf unsere heutige politische Lage. Dazu kommen eine fantastische Kameraführung, ein einzigartiger Soundtrack und beeindruckende Darsteller*innen. Ein modernes Meisterwerk!
PS (Zerberus)
PS (Zerberus)

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1,0
Veröffentlicht am 27. September 2025
Die gute Kritik zu One Battle After Another kann ich absolut nicht nachvollziehen, ich habe den Film gestern im Kino gesehen. Es ist voll billigster Klischees: Jede Menge Flüchtlinge (alles arme Opfer, keiner kriminell), einem trottelligen Protagonisten (kifft und säuft wenn er gerade nicht etwas Unverständliches stammelt), einem rassistischen Geheimbund (alles alte weiße Männer) und dem Soldaten als Bösewicht (mit massivem Minderwertigkeitskomplex). Die Musik ist anscheinend vom Praktikanten, ein hilfloses sich ständig wiederholendes Geklimper. Die Handlung ist so spannend wie die flachen Dialoge und einzige Verfolgungsjagd des Films, eine kilometerlange gerade Strecke mit ein paar kleinen Hügeln ohne Kurven. Und klar, die Rassisten verwenden am Ende was zum töten? Natürlich spoiler: Gas
. Oh bitte...
Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2025
Dieser Film ist besonders, weil er auf so seltsame Weise aktuell wirkt. Weil er im Kern den großen Kampf zwischen links(extrem) und einer rechtsextremen Herrschaft erzählt. In einem Land, das zu einem autoritären Staat mutiert ist, in dem eine Art Nazi-Sekte für regelrechte Säuberungen sorgt.
Schon allein dieses ganze Szenario, das zeigt, wie sich die Extreme gegenseitig aufschaukeln ist auf eine gruselige Weise faszinierend, weil man den Eindruck hat, dass man ein wenig in die Zukunft der USA schaut. Und das alles nicht mal weit hergeholt ist, wenn man sieht, was dort 2025 inzwischen alles möglich ist.

Die Widerstandsgruppe „French 75“ befreit an der Grenze zwischen Mexico und den USA Hunderte Häftlinge aus einem Gefängnis der Einwanderungs- und Zollbehörde (United States Immigration and Customs Enforcement, ICE). Zur Gruppe gehören auch Bon "Ghetto Pat" Ferguson (Leonardo DiCaprio) und Perfidia (Teyana Taylor). Sie werden ein Paar, und sie wird schwanger.
Perfidia bleibt militant, legt sich auch ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn) an.
16 Jahre später lebt Bob Ferguson mehr oder weniger im Untergrund. Perfidia ist kurz nach der Niederkunfgt gestorben, die Tochter Willa (Chase Infiniti) st schon eine Jugendliche.
Bon glaubt, dass der ICE-Colonel Lockjaw ihm weiter auf den Fersen ist - und damit hat er auch nicht unrecht. Lockjaw gehört inzwischen zur rassistischen „Christian Adventurer Club“-Miliz. Er hat es auf Willa, ein Mischling, abgesehen. Ist es möglich, dass er ihr Vater ist? Das wäre ihr wirkliches Todesurteil.

"One Battle after another", einen Kampf nach dem anderen. Das klingt atemlos, und so ist auch dieser Film von Thomas Paul Anderson. Im ersten Drittel, vor dem Zeitsprung, werden wir in die Handlung, in die Zeit eingeführt. Wir wissen nicht ganz genau, ob wir in der Gegenwart sind, oder ob die 16 Jahre danach die Gegenwart oder die Zukunft sind. Erschreckend sind jedenfalls die aktuellen Bezüge, der Film stellenweise ganz eklatant aufweist.
Die Atemlosigkeit, das "One Battle after another", das "immer weiter" wird durch einen einerseits einfachen, aber auch aufwühlenden Soundtrack verdeutlicht. Ein simpler Klaviersound ist es, der das alles im Hintergrund immer am Laufen, am Rattern hält.
Später, wenn Bob durch die Gegend hetzt, erleben wir spannende Jagden. Wenn Lockjaw und seine Kollegen, die christlich-faschistischen Fundamentalisten auf teilweise nüchterne Art ungeheuerliche Dinge beschließen, kann einem nur mulmig werden - denn gerade hier gibt es scheinbar aktuelle Bezüge zur Lage in den USA.
Der Film dauert mehr als zweieinhalb Stunden, aber wirklich langweilig wird er nie. DiCaprio spielt den Wahnsinn wahnsinnig gut, auch Sean Penn ist als Bösewicht sehenswert.
"One Battler after another" erzählt von einem Land voller Hass und von den Menschen, die darunter leiden. Es ist eine Vater-Tochter-Geschichte. Und ein rasanter Actionfilm.
Kay L
Kay L

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1,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2025
Ich habe den film nach einer Stunde verlassen, da die Inszenierung meiner Ansicht nach vollkommen daneben war. Die Film"musik", wenn man sie so nennen möchte, treibt zwar den puls nach oben, aber nur weil sie nervt. Ein sich ständig wiederholendes schiefes geklimmper. Die Story Dialoge sind gerade am Anfang hirnverbrannt und unnötig sexualisiert, ohne das dadurch merklich etwas erreicht werden würde. Einfach nur Zeug für Leute die sich gern künstlerisch berufen und avantgardistisch fühlen wollen, aber an sich ein schlechter Film.
David F.
David F.

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2,0
Veröffentlicht am 27. September 2025
Der neue Film von Leonardo DiCaprio unter der Regie von Paul Thomas Anderson ist für mich leider eine Enttäuschung. Trotz der vielen positiven Kritiken finde ich ihn viel zu lang und überfrachtet. Es gibt zu viele Handlungsstränge, die ins Leere laufen oder sich wiederholen, was spätestens beim Drehbuch hätte auffallen müssen. Handwerklich ist das erstaunlich schwach.

Den Schauspielern kann man keinen Vorwurf machen, sie spielen überzeugend, doch die Figuren bleiben unspannend und oft unlogisch. Viele Charaktere verhalten sich völlig merkwürdig und gegen jede innere Logik, was die Geschichte schwer nachvollziehbar macht. Auch der Ton ist nicht klar. Mal wirkt es wie eine Actionkomödie, dann wieder wie ein Drama. Der Film wechselt dauernd zwischen den Genres und bleibt letztlich in der Schwebe, ohne sich für eine klare Richtung zu entscheiden.

So bleibt am Ende der Eindruck, dass der Film irgendwo zwischen The Big Lebowski, einer GTA Story und einem schweren Gerichtsdrama stecken geblieben ist. Alles in allem ist das sehr schwierig anzuschauen und leider keine Empfehlung von mir.
Karsten N.
Karsten N.

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2,0
Veröffentlicht am 26. September 2025
"One Battle After Another" ist ein moralisch einseitiger Film mit eindimensionalen Charakteren, die Sie immer mehr mögen werden, einer nervigen und verwirrenden Filmmusik und einem schlechten, nachsichtigen Schnitt, die dieses ansonsten unterhaltsame und spannungsgeladene Drehbuch zu einem Ärgernis machen. Zwar mit gute Kinematographie, aber insgesamt nicht als zu Empfehlenswert, es sei denn, Sie haben wirklich fast 3 Stunden nichts Besseres zu tun.
Ben S
Ben S

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5,0
Veröffentlicht am 7. Oktober 2025
Wahnsinnig aufregender und gut gemachter Film. Es ist kein purer Actionfilm, aber trotzdem geht die Post ab, weil der Plot es benötigt. Die treibende Musik mit einem schnellen Herzschlag gibt dem Ganzen noch mehr Spannung. Die Zeit ist wie verflogen.
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