One Battle After Another
Durchschnitts-Wertung
3,7
215 Wertungen

56 User-Kritiken

5
11 Kritiken
4
7 Kritiken
3
7 Kritiken
2
13 Kritiken
1
10 Kritiken
0
8 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Frriday
Frriday

10 Follower 73 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 16. März 2026
Ob mir ein Film gefällt, hängt auch davon ab, ob ich ihn mir ein zweites Mal ansehen würde. Das ist bei „One Battle After Another” nicht der Fall. Daran ändern auch die vielen Oscars, die der Film gewonnen hat, nichts. Dieser Preis wird oft politisch vergeben oder untereinander zugeschoben. Mir kommt es zumindest so vor. Er hat nicht den gleichen Stellenwert wie die Goldene Palme in Cannes, wo echte Kunst meistens noch gewürdigt wird.
Aber das soll gar nicht mein Kritikpunkt sein. Hier ist ein Film entstanden, der viele bereits gedrehte Filme und Figuren nachahmt, aber nichts darstellt, das ich als neuartig oder erzählungswürdig bezeichnen würde. Der Film hat phasenweise humoristische Momente, die bei mir ein kleines Schmunzeln hervorriefen, aber auch nicht mehr. Gequält versucht der Film, eine politische Botschaft an die Zuschauer zu vermitteln. Dabei wird der Widerstand gegen die unmenschliche US-amerikanische Migrationspolitik teilweise kriminalisiert und ins Lächerliche gezogen, während das Handeln der politisch Rechten bagatellisiert wird. Sean Penn spielt den Militäroffizier Steven J. Lockjaw sicherlich gut, doch seine Rolle ist eine Karikatur eines in sich zerrissenen, rechtsextremen und von Testosteron getriebenen Patrioten. Diese widerwärtige Figur hinterlässt einen mit der Frage, ob man sie vielleicht sogar mögen müsste, da sie so unbeholfen und armselig von patriotischer Ideologie und sexueller Abhängigkeit zu einem Fehltritt nach dem anderen stürzt, dass man fast Mitleid mit ihr haben könnte. Die Rolle zeichnet auch das Machorollenbild amerikanischer Männer nach, an deren Spitze aktuell der Prototyp dieser Männer die reale Welt geißelt.

Obwohl er sich als satirischer Politthriller versteht, ist der Film am Ende unpolitisch, belanglos und künstlerisch inhaltsleer. Vielmehr geht es um Klamauk und bunte, lustige Bilder, die mit hoher Geschwindigkeit aneinandergereiht werden. Das Visuelle wird in den Vordergrund gedrängt und mit einem schrillen, nervigen Soundtrack unterlegt, um die Zuschauer bei der Stange zu halten.

Der Film startet sexualisiert im ersten Drittel, in dem eine der Hauptfiguren, die afroamerikanische Darstellerin Teyana Taylor, die Perfidia Beverly Hills spielt, stark auf ihr Gesäß reduziert wird. Sie spielt ihre Rolle zu klischeehaft wie eine Selbstdarstellung aus einem RnB-Video, was mich als Zuschauer verwirrt zurücklässt. Ich besitze wenig Fantasie und kann sie in der Rolle als Aktivistin für Menschenrechte nur schwer ernst nehmen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Aktivist*innen keine Sexualität besitzen oder Objekte der Begierde sein dürfen, aber da Taylor vordergründig Sängerin und Tänzerin ist, übertünscht dies viele der Szenen, in denen sie als mutige Aktivistin ein Statement hätte setzen können.

Leonardo DiCaprio spielt routiniert den zugekifften Untergrundkämpfer Pat „Ghetto Pat“ Calhoun, der stark an den Dude aus „The Big Lebowski“ erinnert. Er hat sichtlich Spaß an seiner Rolle, doch er interpretiert sie nicht grandios, sondern folgt systemisch den altbekannten Mustern seiner erlernten Schauspielkunst. Das ist für einen Film, der in Hollywood als bester prämiert wurde, einfach zu wenig, um mich abzuholen.

In einer weiteren Nebenrolle glänzt zumindest Benicio del Toro als tiefenentspannter Sensei Sergio (Sergio St. Carlos). Er schafft es, mit seiner Präsenz als Unterstützer von Leonardo DiCaprio phasenweise auch die Bilder zu beruhigen, und wird sicherlich ein im Gedächtnis bleibender Sympathieträger sein.

Positiv möchte ich auch die Verfolgungsjagd am Ende in der Wüste erwähnen, die kurzfristig großes Hollywoodkino vergangener Tage erweckt. Das reicht jedoch nicht aus, um mich aus dem Hocker zu reißen.

Es bleibt dabei: Die großen Filme werden schon lange nicht mehr in der einstigen Traumfabrik produziert, sondern nur noch teuer produzierte Discounterware, die das Popcorn nicht wert ist, aber konzipiert wurden, um die Massen zum Bezahlen zu animieren.
Davki90
Davki90

49 Follower 354 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. März 2026
Paul Thomas Anderson, ist eine Grösse in Hollywood. Hat schon viele Filme gedreht. Mir waren sie immer etwas zu schwerfällig. Dennoch mochte ich ihm den Oscar für seinen neusten Film "One Battle after Another" gönnen. Er wirkt sehr modern und auch top aktuell. Leonardo DiCaprio, ist einfach ein Brett. Die Show stielt ihn meiner Meinung aber Sean Penn, der hier sein Gegenspieler mimt und bis zum erbitterten Ende Jagd auf ihn macht. Der Oscar für besten Nebendarsteller, ging zurecht an ihn. Auch dieser Film ist manchmal etwas träge und komplex, erwartet hier keinen klassischen Actionfilm, obwohl es in den Trailer so aussieht. Der Film entwickelt sich sehr langsam, was auch typisch für Paul Thomas Anderson ist. Fand ihn aber insgesamt einer seiner besten. Toll, das er überall bei den Preisverleihungen abgeräumt hat. Ist ein sehr innovativer Film, der aktuelle Zeitgeist perfekt widerspiegelt.
rogue
rogue

43 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Februar 2026
Ich kann der "Meisterwerk" Klassifizierung von Björn Becher leider nicht folgen. Ich sah di Caprio schon besser, Sean Penn und Benicio del Toro ebenso. Ein interessanter Film, es ist aber schwer, dem eigentlichen Plot etwas glauben zu schenken. Für mich auf jeden Fall bestimmt kein Meisterwerk. Nette Unterhaltung mit einigen Längen.
Horridus
Horridus

171 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 5. Februar 2026
Was für schlechter Film. Null Spannung. Völlig unpassende Musik und fast alles kommt aus dem Center.
Ich habe dem Film nur entnommen dass die Frauen der Revolutionäre nur Ballern und Sex gut finden und einen Banküberfall als wahre Macht empfinden. Loyal gegenüber der Gruppierung ist Sie auch nicht, um dem Gefängnis zu entgehen werden alle Mitstreiter verraten.
Ich war durch die Kritiken vorgewarnt und habe den Film erst angeschaut als er Gratis war. Und trotzdem war es eine Zeitverschwendung.
Filme schauer
Filme schauer

7 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Also ich weiß nicht warum dieser Film eine 5,0 bekommt?
Das Einzige was gut ist die am Schluss die Verfolgung mit dem Auto, deswegen der eine Punkt,
der Rest ist einfach nur Durchschnitt, man hat so etwas in der Art schon mal gesehen.
Die Kameraführung ist Geschmacksache, ich brauch nicht immer der Kopf als Vollbild zuhaben,
damit ich jeden Pickel sehen kann. Der Schnitt ist hektisch, anscheinend um Tempo in den Film
zubekommen, dazu kommen noch Zeit Sprünge von Tagen, Wochen, Monate, Jahre.
Die Musik (eher Töne) ist grausam, es passt nicht zusammen Bild und Ton, man wollte wohl ein Kunstwerk erzeugen.
Der Inhalt, eben Links Woke mäßig, Gewalt darf man, man steht ja auf der richtigen Seite, deswegen ist man überlegen.
Die andere Seite wird als Blöd da gestellt, eben als alter weißer Mann.
Die Story ist nicht ganz logisch, gerade bei der Aufklärung wird sich Blöd angestellt.

Da er an der Kinokasse nicht so erfolgreich war, wird er wohl jetzt mit Preisen hochgelobt
damit er im Streaming und Verkauf noch etwas holt und dann in der Versengung zugehen.
Sasse_alexander
Sasse_alexander

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 13. Januar 2026
Dümmliche plakative undifferenzierte links-woke Propaganda. Ein wirklich unerträglich schwacher Film. Jede Minute ist verschwendete Lebenszeit.
Chris Pancho
Chris Pancho

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2026
Ein Film der das Potential zu einem AA Titel gehabt hätte..

Die Schauspieler sind hochkarätig, die Kameraführung ebenfalls.

Der Film trägt berechtigt das Prädikat politisch und verstärkt das klassische Schwarz/ Weiß Denken.

Im Grunde kam mir der Film vor wie eine Glorifizierung der Antifa/ vermeintlichen Revolutionären Kräfte und geht mir etwas zu unkritisch mit diesem hochkomplexen Themenbereich um.
Teilweise wird diese revolutionäre /Antifa Terrororganisation wie eine pseudo CIA dargestellt.

Alles in allem nur zwei Sterne.
Dyrow
Dyrow

14 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Februar 2026
Mh.. fand den Streifen teils doch etwas langatmig und mitunter belanglos.
DiCaprio mit gewohnt grandiosem Spiel und auch der übrige Cast sehr gut, aber das Drehbuch und die Story.. naja. Hatte ich mir aufgrund des Hypes doch deutlich mehr erwartet.
Guter Film, aber werde ihn mir nicht so schnell nochmal anschauen müssen..
TyeJ
TyeJ

13 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2026
Bester Film den ich seit langem gesehen habe, endlich mal wieder ein richtiges Epos, echtes Kino. Absolut fantastische Schauspieler, allen voran DiCaprio und Penn, mit einer Story die viele Parallelen zur Gegenwart aufzeigt. 3 Stunden lang aber nicht eine Minute langweilig. Die Autoverfolgungs-Szenen waren Weltklasse. Einfach toll, ich bin wirklich begeistert.
Frieder Grundmann
Frieder Grundmann

1 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Januar 2026
Ich kann die euphorischen Meinungen (5,0) leider nicht teilen. Ich habe den famosen Kritiken (Robert Hofmann etc.) vertraut und wurde, ehrlich, total enttäuscht! Überzeugt hat mich eigentlich nur die wirklich sehr gut gespielte Rolle von Sean Penn.
Auch wenn ich den Hintergrund im Film erkenne, ist dieses (wichtige) Thema mit kiffenden Darstellern diskriminierend und unwürdig dargestellt (Leonardo DiCaprio)!
Eine sinnlos geile Black-Lady... was soll das?
Für mich nie und nimmer der Beste Film des Jahres (2,5 Sterne).
Hätte mir das Geld sparen könenn und kein Kandidat für eine Nominierung!
Gutes Neue Jahr
.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme