One Battle After Another
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3,8
185 Wertungen

50 User-Kritiken

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Marcus
Marcus

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0,5
Veröffentlicht am 14. November 2025
Lange nicht mehr so ein Schrott geschaut, fürchterliche schlechter Inhalt unterlegt mit einer nervtötenden Musik. Einfach nur schade...
PeterPan44
PeterPan44

33 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 11. November 2025
Völlig überbewerteter Film, den wahrscheinlich nur Linksautonome in den Himmel loben! Die Linken sind natürlich die moralisch überlegenen Weltverbesserer, die die Welt von den Rechten als eindimensionale Bösewichte mit verschwörerischem Deepstate-Geheimbund retten wollen. Kein Platz für Zwischentöne, keine echten Charaktere, nur politisch korrekter Holzhammer. Statt Spannung oder Tiefgang gibt’s Klischees und platte Botschaften. Dazu kommt noch ein eintöniges Geklimper, untermalt von gewollt intellektuell-schrägen Klängen. Kein Wunder, dass der Film an den Kinokassen so grandios gefloppt ist! Einzig die Kamerafahrten am Ende mit der Verfolgungsjagd auf den hügeligen Straßen waren beeindruckend. Dies trägt aber noch lange nicht den ganzen Film!
DerGönntsichFilme
DerGönntsichFilme

13 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. November 2025
Klar, der Film ist anders. Man kann nie vorhersagen was als nächstes kommt, weil die ganze Handlung schlichtweg keinen Sinn ergibt. Zu den Charakteren wird wenig Bindung aufgebaut. DiCaprio ist wie immer an und für sich schon sehenswert und Sean Penn verkörpert diesen komischen Typen, den er spielen soll, zugegebenermaßen großartig. Gegen Ende hin findet der Film auch ein relativ spannendes Ende, jedoch ist der Weg dahin so sinnentleert (und auch nicht besonders komisch), dass der Film zwar nicht wirklich Zeitverschwendung ist, aber den Abend auch nicht großartig bereichert.
Korbininan Schuppke
Korbininan Schuppke

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1,0
Veröffentlicht am 5. November 2025
Absoluter drecks Film noch nie so einer scheiße gesehen bin nach der Hälfte des Films gegangen die Story ist soo schlecht
Werner Braun
Werner Braun

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 1. November 2025
Ich mache es etwas kürzer, denn im Gegensatz zur professionellen Filmkritik polarisiert der Film den "normalen" Kinogänger ja doch deutlich mehr. Also - selbst anschauen, denn langweilig ist er ja nicht, höchstens nervig (ganz vorneweg das wahrlich nicht als FilmMUSIK zu bezeichnende endlose Klaviergeklimper).
Axel Urban
Axel Urban

3 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 21. Oktober 2025
Übertrieben sexistisch und vulgär. Fick Dich, Wichser, Scheiss, Schwanz, Pussy usw. in jedem Satz. Das empört oder amüsiert heutzutage nicht mehr, ist einfach nur langweilig und entwertend. Trotzdem hat er sowohl seine schauspielerischen als auch filmischen Momente. Auch der Soundtrack ist erfrischend anders und treibt. Aber die politische Botschaft ist lachhaft links-gebügelt und wird einem zu sehr aufgedrängt. Die mexikanischen Einwanderer sind die netten (Familien mit Kindern) und hübschen (Hauptdarstellerin), Links-Terrorismus wird verherrlicht. Die Ordnungskräfte sind martialisch-militarisiert und nationalsozialistisch. Und Sean Penns Rolle ist entwürdigend, aber das darf und muss man bei Nazis ja. Bisschen geklaut wird auch, beim Big-Lebowski und Tarantino. Am Ende hat man sich aber erstaunlicherweise nicht gelangweilt, es bleibt ein schales "Naja". Den Film wird man schnell wieder vergessen und er wird in der Filmgeschichte auch keine Rolle spielen, dazu ist er zu klein.
Cloudwalker
Cloudwalker

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5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2025
Ein absolutes Meisterwerk was der Regisseur und alle Beteiligten hier abfackeln, dass fesselt von der ersten Sekunde bis zum Ende, unglaublich. So viele Genres & Themen unter einen Hut bringend, dass man sich fragt wie es sein kann dass sich das trotzdem alles so nahtlos zusammenfügt und die Zeit einfach unmerklich verfliegt. Und dann fühlt sich alles auch noch frisch und völlig unverbraucht an (Was eigtl unmöglich sein müsste nach all den Dekaden an Filmen und Serien.). Alles dabei, es ist traurig weil auch sehr passend zu unserer Zeit, es ist unglaublich witzig, es ist so spannend dass man definitiv vorher aus Klo gehen sollte (ernsthafter Rat) also körperlich maximal intensiv und dann auch noch sehr berührend. Was ein Wunderwerk. Kann die nächste Sichtung kaum erwarten.
PS: (Mit 'There Will Be Blood' jetzt mein absoluter Favorit von Paul Thomas Anderson)
White Tiger
White Tiger

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4,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Schauspielerisch sind di Caprio und vor allem Sean Penn eine Wucht! Dass in fast jedem Satz dreimal das Wort "f..." eingebaut werden muss - ermündend....
Der Film ist laut, schnell, schrill, gewalttätig und trotzdem mit durchaus zumindest im Ansatz realen Bezügen.
Aber allein Sean Penn ist den Kinobesuch auf jedne Fall Wert. Und der Film ist definitiv nichts für die Glotze zu Hause, sondern braucht zwingend die große Kinoleinwand.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 904 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Hier ist er nun, der angeblich Beste Film des Jahres und ich kann schon einwas vorweg nehmen. Das ist er nicht. Trotzdem ist es ein sehr guter Film. Sean Penn ist hier für mich der beste von allen und muss eigentlich den Oscar gewinnen. Leonardo DiCaprio ist ein fantastischer Darsteller. Hier kann er auch überzeugen aber ich kenne deutlich bessere Rollen. Benicio del Toro kommt etwas zu kurz aber ist gut. Sonst ist das ein sehr spannender und gut gemachter Film der nie langweilig ist und ein fantastisches Finale hat. Hier und da ist er am Ende auch etwas blutig. Ich fand auch, dass der Film im Kino lauter ist als andere. Besonders bei den Schüssen und den Sounds der V8 Autos. Etwas an dem Film war aber sogar katastrophal. Und zwar die Musik. Sie ist so unpassend und nervig. Am Ende ist es trotzdem ein fantastischer Film der fürs Kino gemacht ist aber der beste Film des Jahres ist er nicht. Momentan Platz 3 für mich.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der nie langweilig ist, einen fantastischen Sean Penn, eine tolle Story und ein fantastisches Ende bietet.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 351 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2025
"You know, I don't remember that part. Let's not nitpick over the passwords."


Paul Thomas Anderson ist seit 30 Jahren im Geschäft und dreht seit 30 Jahren tolle bis großartige Filme („Punch Drunk Love“ oder „There Will Be Blood“). Sein filmischer Stil ist einzigartig und faszinierend, selbst wenn er nicht immer ganz aufgeht, wie etwa in „Inherent Vice“. Und nun, 2025, gibt es endlich einen neuen Film von ihm: „One Battle After Another“. Ein Actionthriller? Ja, neues Territorium für Anderson. Ich erinnre mich noch gut an den ersten Trailer und meine Gefühle und Gedanken: „Das ist sein neuer Film? Reißt mich jetzt nicht vom Hocker!“ Alles sah so gewöhnlich und… langweilig aus. Leonardo DiCaprio läuft mit einer Waffe durch die Gegend und muss irgendwen retten? Aus irgendeinem Grund hat mich dieses Szenario nicht gekriegt. Doch dann kamen die guten Kritiken und am Ende des Tages ist es eben Paul Thomas Anderson und ich würde diesen Film irgendwann eh sehen wollen.
Nun habe ich das endlich getan und bin mehr als glücklich darüber, denn „One Battle After Another“ ist großartig. Zweifelsohne einer der besten Filme des Jahres mit „Memoiren einer Schnecke“ für mich. Dieses Werk ist so viel mehr als der Trailer hergibt: Mitreißend, spannend, actionreich und kunstvoll!

Die Story spielt in einer nicht genau festgelegten Zeit, die jedoch nicht zu weit weg von unserer jetzigen ist: Die French 75 ist eine linksextreme Gruppe von Aktivist*innen, die Flüchtlinge an der Grenze zu Mexiko aus Lagern befreit und das mit aller Gewalt. Eine der Anführerin, Perfidia, ist besonders radikal unterwegs und missbraucht sogar einen der Wärter, Col. Steven Lockjaw, in dieser Anlage sexuell. Doch während Perfidia eine romantische und fast schon eheliche Bindung mit ihrem Partner Bob Ferguson eingeht (beide bekommen sogar eine Tochter), entwickelt Lockjaw eine Besessenheit von der afroamerikanischen Perfidia. Eines Tages wird sie von ihm sogar gefangen genommen und dazu gezwungen ihre Mitstreiter zu verraten. 16 Jahre später leben Bob und seine Tochter Willa zurückgezogen und frei von irgendwelchen radikalen Aktionen. Doch Lockjaw hat plötzlich ein Interesse danach, die junge Willa ausfindig zu machen und geht dabei über Leichen. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt...

Der Film basiert auf dem Buch „Vineland“ von Thomas Pynchon. Dort spielt die Handlung in den 60ern und 70ern. Andersons Version ist aber ganz klar in der heutigen Zeit verankert mit Smartphones und anderem technischen Kram, den man aus dem 21. Jahrhundert kennt.

Doch was viel aktueller und realistischer an der Geschichte ist, sind die politischen Querverweise auf die jetzige Lage in Amerika. „One Battle After Another“ ist nicht nur ein grandios gemachter Actionthriller, sondern auch ein erschreckend realistischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft, in der die linke Bewegung fast vollständig ausradiert wird, während eine faschistische und rassistische Regierung heranwächst. Während das Buch sich der Nixo-Ära annimmt, ist Andersons Film eine klare Antwort auf Trumps neofaschistische Regierung. Und das macht das Ansehen des Ganzen umso schmerzvoller, weil die Realität nicht weit weg von dem ist, was wir auf der Leinwand sehen. Dabei beleuchtet der Film auch die Schattenseiten der linksextremen Bewegungen, in denen Gewalt und Machtspiele ebenfalls eine bösartige Form annehmen können, symbolisch verkörpert in Perfidias Figur.

Abseits dessen, ist „One Battle After Another“ jedoch rein filmisch ein unfassbar packender und mitreißender Thriller mit erstaunlich viel Comedy-Elementen. Bob und seine neurotisch, aggressiven Momente sind besonders für viele humorvollen Szenen verantwortlich. Wenn er den Code für die Kommunikation mit seinen Leuten vergisst oder sich nicht traut aus einem fahrenden Auto zu springen, lockert das nicht nur die Atmosphäre etwas auf, sondern gibt dem Ganzen auch einen unterhaltsamen Charakter. Generell ist „One Battle After Another“ ein toller Mix aus Action, Spannung, Drama und Comedy. Ein Mix, den nur Anderson wunderbar hinbekommt. Dabei ist der Film künstlerisch ebenfalls anspruchsvoll gemacht mit grandiosen und atemberaubenden Bildern (Kamera: Michael Bauman) und fantastischer Action. Sowohl die Verfolgungsjagden mit Auto als auch zu Fuß sind alle extrem beeindruckend umgesetzt. Besonders ein Shot hat mich umgehauen, als eine Figur von einem Dach stürzt und danach aufsteht und weiter rennt, ohne dass dazwischen ein Cut stattfindet. Und wir sehen hier keinen Stuntman, sondern einen der großen Darsteller des Films. Wie dieser Shot zusammengebaut wurde, weiß ich nicht, aber es ist atemberaubend!

Ebenfalls grandios ist die Musik von Johnny Greenwood, der bereits für „There Will Be Blood“ und andere Anderson-Projekte den Score komponierte. Für „One Battle After Another“ nutzte er einen ganz subtilen, aber dennoch aufregenden Soundtrack, der vor allem durch ein Klavier dominiert wird. Noch dazu spielt die Musik fast die ganze Zeit im Film, aber wird dabei nie aufdringlich oder nervig. Stattdessen ist der Score immer mal wieder ein genialer Gegensatz zu den Ereignissen, die wir sehen. Während wir Explosionen und Schüsse sehen, hören wir nur hektisches Klaviergeklimper, nicht das, was man sonst so bei diesen Szenen erwartet. Aber Greenwood schafft es, dass die Musik die Bilder dennoch auf eine ganz besondere Art und Weise unterstützt.

Zu guter Letzt kommen wir noch zum Cast: Der ist durchweg klasse! DiCaprio liefert auch hier wieder eine beeindruckende Performance ab, in der er alles gibt. Die junge Chase Infiniti als Willa ist toll und es ist schön Regina Hall in mehr ernsten Projekten wie diesen zu sehen (man kennt sie vor allem aus den „Scary Movie“-Filmen). Und sie ist stark, ebenso wie Benicio Del Toro, welcher hier leider das letzte Mal von seinem großartigen Synchronsprecher Torsten Michaelis gesprochen wurde, bevor dieser plötzlich verstarb… Del Toros Figur ist so klasse, dass ich mir einen Spin-Off-Film übr ihn wünschen würde! Der heimliche Star für mich ist aber Sean Penn als faschistischer Col. Lockjaw, der als Figur so widerlich und doch so armselig zugleich ist. Im Grunde tat er mir irgendwie die ganze Zeit Leid, da man in ihm eine verletzte und einsame Seele sieht, die nur irgendwie dazu gehören und bedeutsam sein will. Ein grandioser Antagonist.

Fazit: „One Battle After Another“ ist für mich einer der besten PTA-Filme überhaupt und das überrascht auch mich. Das Werk ist fesselnd, spannend, unterhaltsam und hat unter all dem eine beängstigende und starke Aussagekraft in Bezug auf unsere heutige politische Lage. Dazu kommen eine fantastische Kameraführung, ein einzigartiger Soundtrack und beeindruckende Darsteller*innen. Ein modernes Meisterwerk!
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