One Battle After Another
Durchschnitts-Wertung
3,7
207 Wertungen

54 User-Kritiken

5
11 Kritiken
4
7 Kritiken
3
6 Kritiken
2
13 Kritiken
1
9 Kritiken
0
8 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Cloudwalker
Cloudwalker

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2025
Ein absolutes Meisterwerk was der Regisseur und alle Beteiligten hier abfackeln, dass fesselt von der ersten Sekunde bis zum Ende, unglaublich. So viele Genres & Themen unter einen Hut bringend, dass man sich fragt wie es sein kann dass sich das trotzdem alles so nahtlos zusammenfügt und die Zeit einfach unmerklich verfliegt. Und dann fühlt sich alles auch noch frisch und völlig unverbraucht an (Was eigtl unmöglich sein müsste nach all den Dekaden an Filmen und Serien.). Alles dabei, es ist traurig weil auch sehr passend zu unserer Zeit, es ist unglaublich witzig, es ist so spannend dass man definitiv vorher aus Klo gehen sollte (ernsthafter Rat) also körperlich maximal intensiv und dann auch noch sehr berührend. Was ein Wunderwerk. Kann die nächste Sichtung kaum erwarten.
PS: (Mit 'There Will Be Blood' jetzt mein absoluter Favorit von Paul Thomas Anderson)
White Tiger
White Tiger

1 Follower 53 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Schauspielerisch sind di Caprio und vor allem Sean Penn eine Wucht! Dass in fast jedem Satz dreimal das Wort "f..." eingebaut werden muss - ermündend....
Der Film ist laut, schnell, schrill, gewalttätig und trotzdem mit durchaus zumindest im Ansatz realen Bezügen.
Aber allein Sean Penn ist den Kinobesuch auf jedne Fall Wert. Und der Film ist definitiv nichts für die Glotze zu Hause, sondern braucht zwingend die große Kinoleinwand.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 969 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Hier ist er nun, der angeblich Beste Film des Jahres und ich kann schon einwas vorweg nehmen. Das ist er nicht. Trotzdem ist es ein sehr guter Film. Sean Penn ist hier für mich der beste von allen und muss eigentlich den Oscar gewinnen. Leonardo DiCaprio ist ein fantastischer Darsteller. Hier kann er auch überzeugen aber ich kenne deutlich bessere Rollen. Benicio del Toro kommt etwas zu kurz aber ist gut. Sonst ist das ein sehr spannender und gut gemachter Film der nie langweilig ist und ein fantastisches Finale hat. Hier und da ist er am Ende auch etwas blutig. Ich fand auch, dass der Film im Kino lauter ist als andere. Besonders bei den Schüssen und den Sounds der V8 Autos. Etwas an dem Film war aber sogar katastrophal. Und zwar die Musik. Sie ist so unpassend und nervig. Am Ende ist es trotzdem ein fantastischer Film der fürs Kino gemacht ist aber der beste Film des Jahres ist er nicht. Momentan Platz 3 für mich.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der nie langweilig ist, einen fantastischen Sean Penn, eine tolle Story und ein fantastisches Ende bietet.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 364 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2025
"You know, I don't remember that part. Let's not nitpick over the passwords."


Paul Thomas Anderson ist seit 30 Jahren im Geschäft und dreht seit 30 Jahren tolle bis großartige Filme („Punch Drunk Love“ oder „There Will Be Blood“). Sein filmischer Stil ist einzigartig und faszinierend, selbst wenn er nicht immer ganz aufgeht, wie etwa in „Inherent Vice“. Und nun, 2025, gibt es endlich einen neuen Film von ihm: „One Battle After Another“. Ein Actionthriller? Ja, neues Territorium für Anderson. Ich erinnre mich noch gut an den ersten Trailer und meine Gefühle und Gedanken: „Das ist sein neuer Film? Reißt mich jetzt nicht vom Hocker!“ Alles sah so gewöhnlich und… langweilig aus. Leonardo DiCaprio läuft mit einer Waffe durch die Gegend und muss irgendwen retten? Aus irgendeinem Grund hat mich dieses Szenario nicht gekriegt. Doch dann kamen die guten Kritiken und am Ende des Tages ist es eben Paul Thomas Anderson und ich würde diesen Film irgendwann eh sehen wollen.
Nun habe ich das endlich getan und bin mehr als glücklich darüber, denn „One Battle After Another“ ist großartig. Zweifelsohne einer der besten Filme des Jahres mit „Memoiren einer Schnecke“ für mich. Dieses Werk ist so viel mehr als der Trailer hergibt: Mitreißend, spannend, actionreich und kunstvoll!

Die Story spielt in einer nicht genau festgelegten Zeit, die jedoch nicht zu weit weg von unserer jetzigen ist: Die French 75 ist eine linksextreme Gruppe von Aktivist*innen, die Flüchtlinge an der Grenze zu Mexiko aus Lagern befreit und das mit aller Gewalt. Eine der Anführerin, Perfidia, ist besonders radikal unterwegs und missbraucht sogar einen der Wärter, Col. Steven Lockjaw, in dieser Anlage sexuell. Doch während Perfidia eine romantische und fast schon eheliche Bindung mit ihrem Partner Bob Ferguson eingeht (beide bekommen sogar eine Tochter), entwickelt Lockjaw eine Besessenheit von der afroamerikanischen Perfidia. Eines Tages wird sie von ihm sogar gefangen genommen und dazu gezwungen ihre Mitstreiter zu verraten. 16 Jahre später leben Bob und seine Tochter Willa zurückgezogen und frei von irgendwelchen radikalen Aktionen. Doch Lockjaw hat plötzlich ein Interesse danach, die junge Willa ausfindig zu machen und geht dabei über Leichen. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt...

Der Film basiert auf dem Buch „Vineland“ von Thomas Pynchon. Dort spielt die Handlung in den 60ern und 70ern. Andersons Version ist aber ganz klar in der heutigen Zeit verankert mit Smartphones und anderem technischen Kram, den man aus dem 21. Jahrhundert kennt.

Doch was viel aktueller und realistischer an der Geschichte ist, sind die politischen Querverweise auf die jetzige Lage in Amerika. „One Battle After Another“ ist nicht nur ein grandios gemachter Actionthriller, sondern auch ein erschreckend realistischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft, in der die linke Bewegung fast vollständig ausradiert wird, während eine faschistische und rassistische Regierung heranwächst. Während das Buch sich der Nixo-Ära annimmt, ist Andersons Film eine klare Antwort auf Trumps neofaschistische Regierung. Und das macht das Ansehen des Ganzen umso schmerzvoller, weil die Realität nicht weit weg von dem ist, was wir auf der Leinwand sehen. Dabei beleuchtet der Film auch die Schattenseiten der linksextremen Bewegungen, in denen Gewalt und Machtspiele ebenfalls eine bösartige Form annehmen können, symbolisch verkörpert in Perfidias Figur.

Abseits dessen, ist „One Battle After Another“ jedoch rein filmisch ein unfassbar packender und mitreißender Thriller mit erstaunlich viel Comedy-Elementen. Bob und seine neurotisch, aggressiven Momente sind besonders für viele humorvollen Szenen verantwortlich. Wenn er den Code für die Kommunikation mit seinen Leuten vergisst oder sich nicht traut aus einem fahrenden Auto zu springen, lockert das nicht nur die Atmosphäre etwas auf, sondern gibt dem Ganzen auch einen unterhaltsamen Charakter. Generell ist „One Battle After Another“ ein toller Mix aus Action, Spannung, Drama und Comedy. Ein Mix, den nur Anderson wunderbar hinbekommt. Dabei ist der Film künstlerisch ebenfalls anspruchsvoll gemacht mit grandiosen und atemberaubenden Bildern (Kamera: Michael Bauman) und fantastischer Action. Sowohl die Verfolgungsjagden mit Auto als auch zu Fuß sind alle extrem beeindruckend umgesetzt. Besonders ein Shot hat mich umgehauen, als eine Figur von einem Dach stürzt und danach aufsteht und weiter rennt, ohne dass dazwischen ein Cut stattfindet. Und wir sehen hier keinen Stuntman, sondern einen der großen Darsteller des Films. Wie dieser Shot zusammengebaut wurde, weiß ich nicht, aber es ist atemberaubend!

Ebenfalls grandios ist die Musik von Johnny Greenwood, der bereits für „There Will Be Blood“ und andere Anderson-Projekte den Score komponierte. Für „One Battle After Another“ nutzte er einen ganz subtilen, aber dennoch aufregenden Soundtrack, der vor allem durch ein Klavier dominiert wird. Noch dazu spielt die Musik fast die ganze Zeit im Film, aber wird dabei nie aufdringlich oder nervig. Stattdessen ist der Score immer mal wieder ein genialer Gegensatz zu den Ereignissen, die wir sehen. Während wir Explosionen und Schüsse sehen, hören wir nur hektisches Klaviergeklimper, nicht das, was man sonst so bei diesen Szenen erwartet. Aber Greenwood schafft es, dass die Musik die Bilder dennoch auf eine ganz besondere Art und Weise unterstützt.

Zu guter Letzt kommen wir noch zum Cast: Der ist durchweg klasse! DiCaprio liefert auch hier wieder eine beeindruckende Performance ab, in der er alles gibt. Die junge Chase Infiniti als Willa ist toll und es ist schön Regina Hall in mehr ernsten Projekten wie diesen zu sehen (man kennt sie vor allem aus den „Scary Movie“-Filmen). Und sie ist stark, ebenso wie Benicio Del Toro, welcher hier leider das letzte Mal von seinem großartigen Synchronsprecher Torsten Michaelis gesprochen wurde, bevor dieser plötzlich verstarb… Del Toros Figur ist so klasse, dass ich mir einen Spin-Off-Film übr ihn wünschen würde! Der heimliche Star für mich ist aber Sean Penn als faschistischer Col. Lockjaw, der als Figur so widerlich und doch so armselig zugleich ist. Im Grunde tat er mir irgendwie die ganze Zeit Leid, da man in ihm eine verletzte und einsame Seele sieht, die nur irgendwie dazu gehören und bedeutsam sein will. Ein grandioser Antagonist.

Fazit: „One Battle After Another“ ist für mich einer der besten PTA-Filme überhaupt und das überrascht auch mich. Das Werk ist fesselnd, spannend, unterhaltsam und hat unter all dem eine beängstigende und starke Aussagekraft in Bezug auf unsere heutige politische Lage. Dazu kommen eine fantastische Kameraführung, ein einzigartiger Soundtrack und beeindruckende Darsteller*innen. Ein modernes Meisterwerk!
Okan1905
Okan1905

5 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. Oktober 2025
Einer der besten filme des Jahres. Die Kameraführung,Story,das Schauspiel,die Atmosphäre ist einfach nur unglaublich und hab mich nicht einmal im KIno ßerdem ist der Film auch relativ witzig was ich nicht erwartet habe. Geht den Film gucken. Ihr werdet es nicht
Keyser
Keyser

User folgen

2,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2025
Das ist ein enttäuschender Film.

Er erinnert an eine misglückte Comic- Verfilmung.
In dem Film ist nichts stimmig. Die wichtigsten Charaktere sind vollkommen überzeichnet, andere wirken dagegen absurderweise vollkommen normal. Eindimensional sind sie aber durchweg alle.

Tiefe hat kein einziger Charakter, die Handlung ist sehr dünn, ist teilweise unverständlich und es wird deutlich, dass da eine große Diskrepanz zwischen dem Wissen des Regisseurs und dem Wissen des Zuschauers ist.

Der Regisseur schafft es einfach nicht, dass man den Dialogen und der Handlung stringent folgen kann.

Da bleiben immer Fragezeichen offen.
Warum wird jetzt das gesagt und das getan? Und das ist immer ein Zeichen für schlechtes Handwerk.

Man mag krampfhaft intellektuell zwar aktuelle politische Bezüge zur Trump- Politik und das Slapstick-artige Spiel von di Caprio feiern, die offensichtlich vorhanden sind.

Das alleine macht allerdings aus einem ansonsten dünnen Filmchen, leider keinen guten Film.

Das reicht für "gut" einfach nicht aus und mehr ist halt auch nicht vorhanden, was gut wäre

Von Meisterwerk können nur Menschen reden, die keine 100 Filme im ihrem Leben gesehen haben, das ist einfach lächerlich und unwahr.

Der gefeierte Score ist aber das i- Tüpfelchen

In mehreren Szenen werden 15 Minuten lang vollkommen unpassende dissonante Tonfolgen und falsch gestimmte Gitarren abwechselnd leise und auf voller Lautstärke gespielt, die einfach nur nerven.

Man möchte sich am liebsten die Ohren zuhalten. Das macht aus einer Slapstick Komödie, was der Film zu großen Teilen ist, leider kein intellektuelles Arte- Drama. Das ist einfach vollkommen unpassend. Ganz Selten sticht ein Score negativ heraus, bei diesem Film ist das leider eindeutig der Fall.

Einzig bei der Verfolgungsjagd trägt die Stakkatohafte Musik sehr zur Spannung bei. Und der Abschlusssong ist ganz passend.

Das der Score zur Handlung passt, ist in dem Film aber definitiv die Ausnahme und nicht die Regel.

Der Film ist lediglich einfach ungewöhnlich gemacht, das führt bei einigen oder vielleicht sogar vielen dazu, ihn als guten Film zu sehen, weil es halt nichts vergleichbares gibt.

Da wird sehr viel mehr Meisterhandwerk seitens des Regisseurs aus Staunen über den Mut zum Ungewöhnlichen hinein interpretiert, als tatsächlich an handwerklicher Substanz zu sehen wäre.

Man muss arg intellektualisieren, um darin ein Meisterwerk zu sehen.
Dafür sind einfach zu viele Schwächen vorhanden.
beco
beco

83 Follower 441 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 7. Oktober 2025
Leider eine Enttäuschung. Bei Filmen aus den USA, die ja die Hauptproduzenten und wahrscheinlich auch Hauptkonsumenten für diese Art von Filmen stellen, erwartet man keine feine Klinge, keinen subtilen Humor, aber so schlicht und vulgär, das ist denn doch zu viel für den geneigten Kinogänger.
Sean Penn als Lockjaw, ist nur eine hölzerne, Grimassen schneidende Karikatur und DiCaprio enttäuscht als Lebowski-Verschnitt, dem das Drehbuch nur ein immer wiederkehrendes „fuck, fuck, fuck“ gönnt.
Nicht das die Zeit lang wird, trotz drei Stunden, aber der Film ist die Zeit leider nicht wert.
Enttäuschend
Ben S
Ben S

19 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 7. Oktober 2025
Wahnsinnig aufregender und gut gemachter Film. Es ist kein purer Actionfilm, aber trotzdem geht die Post ab, weil der Plot es benötigt. Die treibende Musik mit einem schnellen Herzschlag gibt dem Ganzen noch mehr Spannung. Die Zeit ist wie verflogen.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 517 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 4. Januar 2026
"One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson ist ein merkwürdiger Film, von dem ich nicht so genau sagen kann, was ich von ihm halten soll. Leonardo Di Caprio, Sean Penn und die anderen Schauspieler*innen spielen super, keine Frage. Vor allem Di Caprio sorgt mit seinen Slapstick-Einlagen und bei der Verkörperung des verpeilten, ständig breiten Bob Ferguson immer wieder auch für komische Momente. Und die Vater-Tochter-Beziehung in dem Film ist ebenfalls durchaus liebenswert und anrührend. Auch Benicio Del Toro als tiefenentspannter Sensei, der seinem Freund aus der Klemme hilft, ist großartig. Sean Penn spielt ebenfalls gut, erschreckend gut. Seine Figur ist so widerwärtig, bösartig, von Hass besessen und gewalttätig, dass es nicht auszuhalten ist.

Die Story und die Handlung hingegen ist bei genauerem Blick recht dünn geraten. Die Motivationen der Figuren bleiben über weite Strecken undurchsichtig. Klar ist sie eigentlich nur bei Bob, der seine Tochter retten will. Und bei Willa, die überleben und die Wahrheit über ihre Eltern erfahren will. Aber sonst? Was wollte die Gruppe "French 75" eigentlich genau? Was war ihre politische Agenda, was wollten sie erreichen? Das wird nicht wirklich klar und scheint für die Geschichte, die Anderson erzählen will, auch nicht von Belang. Warum ist Lockjaw so besessen von Willis Mutter? Warum will er unbedingt zu diesen Weihnachts-Nazis gehören? Wer sind die überhaupt und wo kommen sie her? Insgesamt wirkt das alles nicht wirklich rund. Außerdem scheint sich Anderson nicht so recht entscheiden zu können, was das für ein Film sein soll. Eine schwarze Komödie? Zu grausam und brutal. Eine Satire? Zu konfus. Ein Thriller? Zu langatmig, vor allem am Anfang. Ein Drama? Zu lächerlich.

Fazit: Na ja, nicht schlecht, aber so ganz nachvollziehen kann ich die guten Kritiken nicht. Man kann ihn sich schon anschauen, um sich ein eigenes Bild zu machen.
nick
nick

2 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. Oktober 2025
Was ist mit Leo passiert?! Schauspielerische Leistung mangelhaft. Dieses alberne overacting steht ihm gar nicht und ist einfach nur nervtötend. In den 2,5 Stunden wünscht man sich die ganze Zeit dass er hops geht, damit er endlich sein Maul hält. Ansonsten ist der Film okay
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme