One Battle After Another
Durchschnitts-Wertung
3,7
207 Wertungen

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Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2025
Dieser Film ist besonders, weil er auf so seltsame Weise aktuell wirkt. Weil er im Kern den großen Kampf zwischen links(extrem) und einer rechtsextremen Herrschaft erzählt. In einem Land, das zu einem autoritären Staat mutiert ist, in dem eine Art Nazi-Sekte für regelrechte Säuberungen sorgt.
Schon allein dieses ganze Szenario, das zeigt, wie sich die Extreme gegenseitig aufschaukeln ist auf eine gruselige Weise faszinierend, weil man den Eindruck hat, dass man ein wenig in die Zukunft der USA schaut. Und das alles nicht mal weit hergeholt ist, wenn man sieht, was dort 2025 inzwischen alles möglich ist.

Die Widerstandsgruppe „French 75“ befreit an der Grenze zwischen Mexico und den USA Hunderte Häftlinge aus einem Gefängnis der Einwanderungs- und Zollbehörde (United States Immigration and Customs Enforcement, ICE). Zur Gruppe gehören auch Bon "Ghetto Pat" Ferguson (Leonardo DiCaprio) und Perfidia (Teyana Taylor). Sie werden ein Paar, und sie wird schwanger.
Perfidia bleibt militant, legt sich auch ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn) an.
16 Jahre später lebt Bob Ferguson mehr oder weniger im Untergrund. Perfidia ist kurz nach der Niederkunfgt gestorben, die Tochter Willa (Chase Infiniti) st schon eine Jugendliche.
Bon glaubt, dass der ICE-Colonel Lockjaw ihm weiter auf den Fersen ist - und damit hat er auch nicht unrecht. Lockjaw gehört inzwischen zur rassistischen „Christian Adventurer Club“-Miliz. Er hat es auf Willa, ein Mischling, abgesehen. Ist es möglich, dass er ihr Vater ist? Das wäre ihr wirkliches Todesurteil.

"One Battle after another", einen Kampf nach dem anderen. Das klingt atemlos, und so ist auch dieser Film von Thomas Paul Anderson. Im ersten Drittel, vor dem Zeitsprung, werden wir in die Handlung, in die Zeit eingeführt. Wir wissen nicht ganz genau, ob wir in der Gegenwart sind, oder ob die 16 Jahre danach die Gegenwart oder die Zukunft sind. Erschreckend sind jedenfalls die aktuellen Bezüge, der Film stellenweise ganz eklatant aufweist.
Die Atemlosigkeit, das "One Battle after another", das "immer weiter" wird durch einen einerseits einfachen, aber auch aufwühlenden Soundtrack verdeutlicht. Ein simpler Klaviersound ist es, der das alles im Hintergrund immer am Laufen, am Rattern hält.
Später, wenn Bob durch die Gegend hetzt, erleben wir spannende Jagden. Wenn Lockjaw und seine Kollegen, die christlich-faschistischen Fundamentalisten auf teilweise nüchterne Art ungeheuerliche Dinge beschließen, kann einem nur mulmig werden - denn gerade hier gibt es scheinbar aktuelle Bezüge zur Lage in den USA.
Der Film dauert mehr als zweieinhalb Stunden, aber wirklich langweilig wird er nie. DiCaprio spielt den Wahnsinn wahnsinnig gut, auch Sean Penn ist als Bösewicht sehenswert.
"One Battler after another" erzählt von einem Land voller Hass und von den Menschen, die darunter leiden. Es ist eine Vater-Tochter-Geschichte. Und ein rasanter Actionfilm.
Kay L
Kay L

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1,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2025
Ich habe den film nach einer Stunde verlassen, da die Inszenierung meiner Ansicht nach vollkommen daneben war. Die Film"musik", wenn man sie so nennen möchte, treibt zwar den puls nach oben, aber nur weil sie nervt. Ein sich ständig wiederholendes schiefes geklimmper. Die Story Dialoge sind gerade am Anfang hirnverbrannt und unnötig sexualisiert, ohne das dadurch merklich etwas erreicht werden würde. Einfach nur Zeug für Leute die sich gern künstlerisch berufen und avantgardistisch fühlen wollen, aber an sich ein schlechter Film.
Dougi10
Dougi10

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1,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2025
Der Film war für mich eine absolute Enttäuschung. Viel zu lang, keine besondere Story, null Spannung. Zwei, drei kleine Schmunzler, das war’s. DiCaprio, eigentlich einer meiner Lieblingsschauspieler, hier aber nur eine schwache Kopie vom Big Lebowski, gemischt mit seiner Rolle Rick Dalton aus Once Upon a Time in Hollywood. Die Dialoge sind durchweg strange und machen stellenweise fast wütend.

Das größte Problem: Alle Charaktere sind einem komplett egal. Dadurch entsteht keinerlei Bindung und folglich auch keine Spannung. Manche Szenen sind so absurd „komödiantisch“ inszeniert, dass man das Genre Thriller oder Abenteuer überhaupt nicht ernst nehmen kann. Und genau da liegt der Knackpunkt: Der Regisseur konnte sich gefühlt nicht entscheiden, was er eigentlich machen wollte. Abenteuer, Drama, Komödie, Thriller, alles wird irgendwie reingepackt, bis nur noch ein wirres Durcheinander bleibt. Das Ergebnis: In keinem Genre entsteht irgendeine Wirkung und lässt die Zuschauenden komplett kalt.

Der Film will unbedingt „etwas Besonderes“ sein und viele feiern das dann als „anders“, "große Kunst" und „ganz speziell inszeniert“. Für mich ist das schlicht uninspirierte, langatmige Durchschnittskost. Die Story hat rein gar nichts Neues zu bieten, das Leben der Charaktere läuft wie in doppelter Geschwindigkeit durchs Bild, ohne dass man auch nur ansatzweise eine Verbindung zu irgendwem aufbauen kann. Selbst DiCaprio den ich eigentlich sehr schätze, bleibt völlig blass, ein paar ganz lustige Gags wegen seines dauerbekifften Zustands, und das war’s. Es ist einem komplett egal, was mit ihm oder irgendwem passiert.

Ja, der Film hebt sich vom Mainstream ab. Aber der Hype, den viele drumherum machen, ist für mich 0,0 nachvollziehbar. Ich liebe Filme wie Big Lebowski, Inception, Pulp Fiction, Fight Club, usw. aber P. T. Anderson ist für mich komplett raus. Magnolia war für mich schon ein Reinfall, und mit diesem Film hat er mir endgültig bestätigt, dass sein Stil absolut nicht meins ist.
Der eine Stern ist für die Kameraarbeit. Ein paar tolle Schnitte und Bilder gab es. Ansonsten ein Film zum Vergessen...
Nikkels
Nikkels

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5,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2025
…überragender Film! Mal was ganz anderes. Die schauspielerische Leistung- vor allem von Sean Penn sei mal hervorzuheben. Lohnt sich!
Lew N
Lew N

1 Follower 9 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. September 2025
@overflocker: mittlerweile darf man sich zu dem Thema Migration äußern und das Thema ist sehr polarisierend; das merkt man an Ihrer Reaktion auf den Post von PS (Zebrerius). Viele sehen die Statistiken und den überproportionalen Anteil der Miganten unter den Straftätern; vielen ist es egal, warum sie hier sind, wenn sie kriminell werden. Der Film zeigt leider nur die Extreme, weniger die Diskussion der Mitte.
overflocker
overflocker

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4,0
Veröffentlicht am 29. September 2025
PS (Zerberus) tatsächlich sind die meisten flüchtlinge keine kriminellen sondern sahen sich schlicht und einfach zur flucht gezwungen. ich denke der film übersteigt ihr auffassungsvermögen bezüglich kunst/politik/musik etc. grüsse aus der schweiz
Julischka12
Julischka12

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5,0
Veröffentlicht am 28. September 2025
Ich kann der Kritik von Filmstarts 100% zu stimmen. Leider hatten wir keine sehr große Leinwand zur Verfügung. In unserem Kino hatten andere Filme den Vorzug bekommen.
David F.
David F.

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2,0
Veröffentlicht am 27. September 2025
Der neue Film von Leonardo DiCaprio unter der Regie von Paul Thomas Anderson ist für mich leider eine Enttäuschung. Trotz der vielen positiven Kritiken finde ich ihn viel zu lang und überfrachtet. Es gibt zu viele Handlungsstränge, die ins Leere laufen oder sich wiederholen, was spätestens beim Drehbuch hätte auffallen müssen. Handwerklich ist das erstaunlich schwach.

Den Schauspielern kann man keinen Vorwurf machen, sie spielen überzeugend, doch die Figuren bleiben unspannend und oft unlogisch. Viele Charaktere verhalten sich völlig merkwürdig und gegen jede innere Logik, was die Geschichte schwer nachvollziehbar macht. Auch der Ton ist nicht klar. Mal wirkt es wie eine Actionkomödie, dann wieder wie ein Drama. Der Film wechselt dauernd zwischen den Genres und bleibt letztlich in der Schwebe, ohne sich für eine klare Richtung zu entscheiden.

So bleibt am Ende der Eindruck, dass der Film irgendwo zwischen The Big Lebowski, einer GTA Story und einem schweren Gerichtsdrama stecken geblieben ist. Alles in allem ist das sehr schwierig anzuschauen und leider keine Empfehlung von mir.
PS (Zerberus)
PS (Zerberus)

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1,0
Veröffentlicht am 27. September 2025
Die gute Kritik zu One Battle After Another kann ich absolut nicht nachvollziehen, ich habe den Film gestern im Kino gesehen. Es ist voll billigster Klischees: Jede Menge Flüchtlinge (alles arme Opfer, keiner kriminell), einem trottelligen Protagonisten (kifft und säuft wenn er gerade nicht etwas Unverständliches stammelt), einem rassistischen Geheimbund (alles alte weiße Männer) und dem Soldaten als Bösewicht (mit massivem Minderwertigkeitskomplex). Die Musik ist anscheinend vom Praktikanten, ein hilfloses sich ständig wiederholendes Geklimper. Die Handlung ist so spannend wie die flachen Dialoge und einzige Verfolgungsjagd des Films, eine kilometerlange gerade Strecke mit ein paar kleinen Hügeln ohne Kurven. Und klar, die Rassisten verwenden am Ende was zum töten? Natürlich spoiler: Gas
. Oh bitte...
Sebastian S.
Sebastian S.

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5,0
Veröffentlicht am 26. September 2025
Glorreiche Kamerafahrten, toll besetzt von Haupt bis Nebendarsteller. für mich jetzt schon ein moderner Klassiker! Absolute Empfehlung
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