Der Film schlägt eine völlig andere Richtung ein als der erste Teil. Man hat sich vom Horrorgenre gelöst, dafür gibt es jetzt deutlich mehr Action und ja, auch deutlich mehr Humor. Dabei fand ich die neue Megan extrem lässig, ihre sarkastischen Kommentare, die sie die ganze Zeit ablässt sind so herrlich böse und pointiert, dass es eine wahre Freude ist. Aber auch ihre Gegenspielerin, Amelia fand ich klasse, sie hat so coole Matrix-Moves drauf, dass es immer extrem unterhaltsam ist, ihr bei der Action zuzuschauen. Mehr als einmal spürte ich heftige Kristanna Loken-Terminatrix-Vibes!
Die Story, das muss man ehrlichweise zugestehen, ist indes ziemlich überladen. Es wird sehr viel Zeit auf die Exposition und die Verschwörungszusammenhänge verwendet, wobei es vor allem am Anfang ganz schön kompliziert ist und viel Aufmerksamkeit erfordert. Es gibt auch viel zu viele Figuren, die da mitmischen, das gerät da auch etwas unübersichtlich. Dabei ist natürlich auch die Frage, ob das so sein muss oder ob man die Geschichte nicht auch etwas hätte eindampfen können und den Film am Ende um 30 Minuten kürzer machen können? Denn eigentlich muss das gar nicht sein, da das für die Handlung im engeren Sinne gar nicht notwendig wäre.
Nichtsdestotrotz hat mir der Film unheimlich viel Spaß gemacht und vor allem die fiese, sarkastische Art von Megan bereichert ihn ungemein. Ganz anders als der erste Teil, aber es hilft dennoch, wenn man diesen gesehen hat, um den zweiten besser zu verstehen. Von mir gibt’s da auf jeden Fall eine Empfehlung!