Weapons - Die Stunde des Verschwindens
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4,0
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Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 507 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 17. August 2025
"Weapons" von Zach Cregger ist ein spannender Horrorfilm mit bitterbösem Humor, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Die mysteriöse Handlung dreht sich um das Verschwinden von 17 Kindern aus derselben Schulklasse, nur ein kleiner Junge aus der Klasse ist übriggeblieben - und seine Lehrerin. Mehr will ich aber nicht verraten. Ich selbst wusste auch nicht mehr, als ich in den Film reingegangen bin, und das war genau richtig so. Auf diese Weise kann man die schräge Story voll auf sich wirken lassen, während ein Puzzlestück nach dem Nächsten ergänzt wird. Kurz hatte ich zwischendurch die Befürchtung, dass der Film in irgendeinen albern-bescheuert-peinlichen Satansmumpitz ausartet, der dann auf den letzten Meter noch einen ansonsten richtig guten Film ruiniert (looking at you, " spoiler: Hereditary
"), aber hier hat schließlich alles gut zusammengepasst.

Fazit: Lohnt sich!
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 580 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 5. August 2025
Der Film setzt seine Grundsituation im Trailer, auf dem Filmplakat und in den ersten zwei Filmminuten fest: über Nacht verschwinden fast alle Kinder einer Schulklasse auf mysteriöse Weise. Der nachfolgende Film geht dann den Folgen in Kapitelstruktur nach: es wird immer eine Figur ins Zentrum gesetzt und eine Weile beobachtet, dann zappt es zu jemand anders und oftmals wiederholen sich die Szenen, so dass sich ein Gesamtbild ergibt. Dadurch hat man keine konkrete Hauptfigur, aber ein stetig wachsendes Mysterium. Das tänzelt lange zwischen Mysteryfilm und Drama hin und her, bevor es im Finale in blanken, puren Horror kippt und dort in die Vollen geht.

Fazit: Lange unklares Mysterypuzzle mit harten Gewaltszenen und zufriedenstellendem Finale!
Michael K.
Michael K.

60 Follower 294 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 14. August 2025
In der Tat passt zu diesem Film die Bezeichnung "Hype" ganz gut. Die Grundidee und die Trailer versorechen einiges, aber die spoiler: in Wahrheit mehr als dünne
Story und die fehlende Dramaturgie lösten bei mir schon während des Films ernste Zweifel aus. Gute Thriller oder Horrorfilme gehen meines Erachtens anders, und nur einige gelungene Jump Scares und eine teilweise stimmungsvolle (aber nicht wirklich spannende) Szenerie verhindern für mich eine Bewertung wie der . gnadenlos überschätzte "Hereditary". Das Ende spoiler: ist wirklich geradezu läppisch und wirkt wie sinnlos aus dem Klischeebaukasten zusammengeschustert
. Auch technisch wirkt dieser Film erstaunlich unausgereift, vor allem gemessen am Genre.
Liroy K.
Liroy K.

3 Follower 15 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 19. August 2025
Ich war anfangs skeptisch weil er wirklich überall hoch gelobt wird bis in den Himmel, die Presse hat sich ja wahrlich überschlagen mit Lob.
Und was soll ich sagen der Film war mega er hat mich die ganze Laufzeit über gefesselt und mit den einzeln gesichten die dan zu einem werden hat mir richtig gefallen, für mich bisher der beste Film diesen Jahres
Nils Uhlenbrock
Nils Uhlenbrock

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2,0
Veröffentlicht am 10. August 2025
bin auch mit ziemlicher Vorfreude in den Film gegangen, da es vorher doch viele überzeugte Kommentare gab.

Gerade dann angeschaut und doch rechts enttäuscht rausgekommen. Da fallen mir echt bessere Dinge ein, die ich 2 Std. lang tun kann. Er ist wirklich toll gedreht, mit paar schönen Aufnahmen und Perspektiven. Auch die Erzählweise mit den unterschiedlichen Perspektiven ist was Ungewöhnliches, aber das alleine reicht nicht aus, um ihn gut zu machen.

Da tauchen doch ein paar Fragen auf, die einen jucken. Warum hat die Tante die Protagonisten nicht gleich umgebracht? Sie kann es ja. Was soll diese Waffe über dem Haus? Warum haben ausgerechnet die Protagonisten die Träume? Was ist die Intention der Tante? Da kann vielleicht drüber hinweg geschaut werden, aber die Spannung kann auch einfach nicht über die Laufzeit aufrechterhalten werden. Zu viele Dinge werden gezeigt, die nicht relevant sind. Die Dialoge waren ein Albtraum! Rundum langweilig. Nichts Interessantes, nichts Neues, nichts Gewagtes.

Gääääähhhhn
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 334 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 5. September 2025
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll. Der Film wird viel zu überbewertet und ich verstehe nicht warum. Dabei hat der Film eine simple Storyline, keine Jumpscares und der Horrorfaktor ist gar nicht vorhanden. Die Stimmung ist ein wenig düster, aber das reicht noch lange nicht um wirklich gut zu wirken. Die Besetzung ist in Ordnung. Im Gesamtpacket ist der Film enttäuschend und reine Zeitverschwendung.
Dami Don
Dami Don

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0,5
Veröffentlicht am 8. August 2025
Selten so einen schlechten Film gesehen nichts passt zusammen, das Ende ist nicht zufriedenstellend. Keine Aufklärung zum Ende oder sonst was.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 31. August 2025
Eins Vorweg: Ich werde hier an einem Punkt Spoilern, da ich unbedingt meine Gedanken zum Ende und der Prämisse loswerden möchte.
„Weapons“ ist der zweite Film von Regisseur Zach Cregger, der mit seinem Erstliegswerk „Barbarian“ einen, besonders in der ersten Hälfte, spannungsgeladenen Schocker inszeniert hat, der mich dann aber mit dem extremen Wechsel im Ton und auch Setting leider verloren hat.
„Weapons“ ist hier nicht ganz unähnlich, denn auch hier erzählt Cregger aus verschiedenen Winkeln, lässt uns kurze Momente zwei Mal erleben und führt zu einem schon fast grotesken Finale hin.
In „Weapons“ geht es um das Verschwinden von 17 Kindern, die alle Nachts um 2:17Uhr, in der gleichen Körperhaltung aus dem Haus stürmen, hinaus in die Dunkelheit. Alle Kinder stammten aus einer Klasse. Nur der kleine Alex sitzt am nächsten Morgen in der Schule. Schnell fällt der Verdacht auf die Lehrerin Justine.
Die Erzählstruktur von „Weapons“ ist im Grunde nichts Neues. Anders als Filme wie „Die Unschuld“ wird hier auch nicht eine Geschichte erzählt, die wir dann nur immer wieder aus verschiedenen Winkeln erleben, sondern die Geschichte ist Gradlinig erzählt und erinnert damit eher an Filme wie „Magnolia“. Dabei wird der Perspektivwechsel zu einer großen Stärke, da die Spannung so stets aufrecht gehalten wird und man sich fragt, wie man zu gewissen Punkte in der Handlung kommt. Einzig im Finale kommen die Figuren dann zusammen. Im Zentrum stehen sechs Figuren, die wir alle mit ihren Stärken und Schwächen präsentiert bekommen. Julia Garner als Justine ist dabei das Zugpferd. Man fühlt mit ihr mit und kann ihre Emotionen, Laster und Taten sehr gut nachvollziehen, während Josh Brolin als leidender Vater ebenfalls gewohnt stark spielt und ebenfalls eine Figur ist mit der man mitfühlt. Auch Alden Ehrenreich, als Polizist Paul, ist nachvollziehbar und man fragt sich lange was seine Funktion in der Geschichte ist, während Benedict Wong, Austin Abrams und Cary Christopher (ebenfalls sehr stark als kleiner Alex) den Cast hervorragend abrunden.
Im Kern ist „Weapons“ auch eher ein Drama, das sich mit den einzelnen Figuren beschäftigt und erst im Zweiten als Horrorfilm funktioniert, da die Schreckmomente oft gering ausfallen. Die wenigen Momente fallen dann aber sehr heftig aus und haben in gewissen Momenten sogar einen Hang zur Komik, die auf positive Weise zum Lachen einlädt. Das Spiel mit der Dunkelheit funktioniert gut, wenn auch der Horror viel am hellen Tag stattfindet. Auch die Musik ist dabei wirklich gelungen und ein eigener Charakter in dem Film. Mehr kann man erst mal nicht sagen, ohne Spoiler. Ich kann den Film aber uneingeschränkt empfehlen.

Hier damit der SPOILERPART; ALSO ACHTUNG!!!
„Weapons“ kann man im Kern mit drei Grundmotiven versehen.
An erster Stelle kann man den Film auf die aktuelle Waffenpolitik der USA beziehen und auf die immer wiederkehrende Amokläufe, die leider zum festen Alltag der Staaten zählt. Eine komplette Schulklasse verschwindet, während nur ein Kind übrig bleibt. In diesem Fall wäre Alex zur Waffe geworden. Das kann man auch auf das Bild in Archers Traum ziehen, der über einem Haus ein riesiges Sturmgewähr sieht.
Auch der Umgang mit Polizeigewalt wird hier nochmal aufgebaut, wenn Paul, dem Junkie James ins Gesicht schlägt, ehe er aller daran setzt um sein Vergehen zu vertuschen. Am Ende übt er selbst Gewalt aus um James zu stoppen. Dabei teilen beide eine Parallele. James ist Süchtig, ebenso wie Paul. Paul ignoriert aber seine Alkoholsucht. Er steht stets auf der „richtigen Seite“, während James von Natur aus keine größere Wahl hatte und vom Staat nur noch tiefer gestoßen wird.
Das dritte Grundmotiv kann der Einfluss toxischer Personen sein und deren Einfluss auf eine, besonders junge Gesellschaft, gerade in Zeiten von Social Media. Die Kinder werden im Film von der Hexe Gladys kontrolliert, die über Blutzauber die Kinder in seelenlose Waffen verwandelt. Dazu erpresst sie Alex, da sie droht seine Eltern zu töten. Ihre genauen Hintergründe sind dabei nicht vollständig klar. Allerdings kann man ihre Kontrolle wie der Einfluss von Influencern lesen, die die Kinder manipulieren, radikalisieren und schließlich zu gewaltbereiten Menschen/Waffen macht. Gleichzeitig sind die Eltern machtlos und wissen nicht, was aus ihren Kinder geworden ist. Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass eines ihrer ersten Opfer Lehrer Marcus (Benedict Wong) ist, der zuerst seinen Mann töten soll und danach die Lehrerin Justine. Zudem übt sie auch Einfluss auf die Polizei aus (Paul) und kontrolliert auch ihn als Instanz des Staates. „Weapons“ wäre damit, unter der Haut eine Abrechnung von dem Einfluss rechter Medien und Influencer auf eine neue Jugend.
Am Ende macht dies „Weapons“ so spannend. Man kann ihn als einfachen Horrorfilm sehr genießen, aber unter der Oberfläche schlummern unzählige, sehr aktuelle Themen.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 350 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. August 2025
Als die Lehrerin Justine Gandy (Julia Garner) den Klassenraum betritt, ist sie schockiert. Es ist nur ein einziges Kind da. Ganz hinten, in der letzten Reihe, sitzt Alex (Cary Christopher).
Alle anderen Kinder sind weg, sie werden vermisst.
Was ist da passiert? Wurden sie entführt? Und was hat die Lehrerin damit eventuell zu tun? In der Kleinstadt Maybrook herrscht Aufruhr.
Was später klar wird: Es ist Punkt Uhr in der Nacht, als genau 17 Kinder spurlos verschwinden - sie rennen aus dem Haus, rennen in die Dunkelheit. Archer Graff (Josh Brolin), Vater einer der vermissten Kinder, will rausfinden, was passiert ist. Irgendwas stimmt doch da nicht.

"Weapons – Die Stunde des Verschwindens" versucht im Folgenden zu erklären, was in den vergangenen Stunden und Tagen in der Stadt geschehen ist. Aus der Sicht verschiedener Mensch setzt sich nach und nach ein Puzzle zusammen. Wir erleben das Geschehen aus Sicht der Lehrerin, des Vaters Archer, eines Obdachlosen, des Schulleiters - und auch aus Alex' Sicht.
Das ist durchaus interessant und spannend, weil es immer etwas zu entdecken gibt, weil jeder von ihnen irgendein Puzzleteil beiträgt.
Zach Cregger, Regie und Drehbuch, hat eigentlich einen richtig guten Film abgeliefert. Aber es gibt am Ende ein Problem: Die Frage nach dem Warum wird aus unbekannten Gründen schlicht ausgelassen. Es fehlt komplett ein Motiv, und das ist mindestens irritierend.
Sehenswert ist der Film dennoch.
The Dark Knight
The Dark Knight

2 Follower 120 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 14. August 2025
Sehr gut balancierte Horror Perle. Der Hype ist völlig gerechtfertigt. Hier stimmt einfach alles. Erzählweise, Sound Design, Schauspieler, Mischung zwischen Geschichte und Horrorelementen, es ist einfach stimmig. Man kann nur hoffen, dass die Studios dem Regisseur weiterhin alle künstlerische Freiheit geben. Das hat sich gelohnt.
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