Neueste Kritiken: Weapons - Die Stunde des Verschwindens
Weapons - Die Stunde des Verschwindens
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Kirsten Schuhmann
2 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2026
Unfassbar guter Horrofilm! Allein der Cast mit hochkarätigen Schauspielern, wie Josh Brolin, Oscar-Gewinnerin Amy Madigan, Benedict Wong, etc. besetzt und eine düster lodernde Atmosphäre, die hier und da ironisch destabilisiert wird. Auch die Story weiß zu irritieren und überzeugt, was wenige Horrorfilme schaffen, ebenso in ihrer Auflösung. Ich empfehle den Film ebenso ein zweites Mal zu schauen und mit der Anekdote, dass Regisseur Zach Cregger seine persönliche Geschichte in eben dieser Horrorgeschichte verwoben hat, wie Alkoholsucht, destabile Familienverhältnisse und der Tod seines Freundes und Film-Partners. Psychologisch spannend, überraschend und sogar ein leises Aufatmen am Ende.
Also es gibt Leute die den Film nicht mögen und es gibt Leute die den Film mögen. Dafür habe ich Verständnis. Ich gehöre zu den Leuten die den Film nicht so richtig mögen und auch mögen. Im Moment jedenfalls. Der Grusel breitet sich für mich nur langsam aus doch damit habe ich auch kein wirkliches Problem. Auch die Verzahnung zwischen Ernsthaftigkeit und Albernheiten ist erträglich gestaltet. Wenn ich mir aber überlege wie viele Grusler ich in letzter Zeit gesehen habe und diese Filme auch nicht noch einmal im nächsten Leben sehen möchte dann ist es bei Weapons anders. Den will ich in ein paar Jahren noch einmal sehen. Erst dann werde ich so richtig zu einem Urteil kommen. Bleibe ich stehen oder renne ich davon.
(Ein paar mittlere bis größere Spoiler sind enthalten) Weapons ist ein sehr atmosphärischer, spannender Film, der nicht nur Fans von Filmen wie Hereditary, The Babadok oder Longlegs gefallen wird, sondern auch Nicht-Horrorfans. Die von Sekunde 1 an stetig wachsende Spannung und der stark aufgebaute Horror bezieht sich größtenteils nur auf pure Atmosphäre und der Film versucht nur selten wie andere 0815 Horror-Filme mit Jumpscares zu erschrecken. Hinzu kommt noch die eigentliche Handlung des Films, die nicht nur auf eine interessante Art und Weise erzählt ist (spoiler: Verschiedene Perspektiven der einzelnen Charaktere, wodurch der Film sich langsam zusammensetzt und aufklärt, was hinter dem im Film thematisierten Mysterium steckt ), sondern durch das andauernde Gefühl der Unsicherheit und Unwohlseins, sowie das man „am besten nicht hier sein sollte“ einen in den Bann nimmt. Das auch verstörende Dinge im Tageslicht passieren und man sich nicht mal zur Tageszeit oder zumindest in sicher erscheinenden Momenten vorm Bösen das in der Stadt zu lauernd scheint, Ruhe bewahren kann, ist eine meiner Lieblings-Aspekte am Film (spoiler: siehe die Szenen an der Tankstelle, selbst in denen ohne übernatürliche Momente fühlt man sich verfolgt oder unsicher ). spoiler: Mein anderer Lieblings-Aspekt ist das Laufen und Verhalten der Kinder bzw. der von der „Hexe“ kontrollierten Personen“. Die sind so creepy“. Dies ist auch der guten Kameraarbeit geschuldet, die hier auf einen wirklichen A24-Horror-Niveau ist. Die Charaktere haben mich zwar nicht wirklich interessiert, ist aber nur ein persönliches Ding, ich fand sie aber auch definitiv nicht schlecht. Einer der besseren Filme der letzten paar Jahre mit einem recht befriedigenden Ende (verwunderlich für eine. Horrorfilm) und der definitiv für die oben genannten Personen empfehlenswert ist.
Ein Film, auf den die Welt gewartet hat. Subtil, intelligent, verstörend und in allen Belangen auf höchstem Niveau unterhaltend - und das im Horror-Mystery-Genre. Zack Cregger, der bereits mit "Barbarian" sein großes Talent zeigen konnte, hat hier ein Werk geschaffen, das er mit Fug und Recht sein Baby nennen darf. Neben seiner Regiearbeit, zeichnet er auch für das Drehbuch verantwortlich und hat darüber hinaus einen Großteil des Scores selbst geschrieben. Das verdient angesichts der Qualität in allen drei Rubriken höchsten Respekt. Cregger hat eine Geschichte zu erzählen. 17 Kinder einer Schulklasse verschwinden eines Nachts um 02:17 in der Dunkelheit, alles gut dokumentiert von den Überwachungskameras der erschütterten Eltern. Nur einer verschwindet nicht, Alex Lilly (Cary Christopher) und sitzt demnach am gleichen Tag alleine im Klassenzimmer der quirligen Lehrerin Justine Gandy (Julia Garner). Wo sind die übrigen Kinder hin? Hat die Lehererin was damit zu tun, schließlich waren alle Kinder aus ihrer Klasse? Und somit beginnt die sehr raffinierte Kapitelstruktur folgerichtig mit Kapitel 1: Justine. Mehr möchte ich inhaltlich nicht verraten, es ist im Grunde weniger, als der Trailer verrät. "Weapons" entwickelt nach verhaltenem Beginn eine unglaubliche Eigendynamik, was nicht zuletzt auch dieser Erzählstruktur zuzuschreiben ist. Schauspielerisch gibt rein gar nichts auszusrtzen, im Gegenteil: Josh Brolin aber insbesondere Julia Garner und Amy Madigan setzen hier Highlights. Dass Paul Thomas Andersons' "Magnolia" aus 2000 für Cregger eine Inspiration war, merkt man "Weapons" an. Viele versteckte Hinweise, die häufig erst bei späteren Sichtungen entdeckt werden, machen für mich das grandiose Puzzle perfekt. Schade, dass das Kapitel "Gladys", wohl aus Zeitgründen, der Schere zum Opfer gefallen ist. Aber angeblich soll es ja ein Prequel geben, wo die schräge Tante im Mittelpunkt steht. Ich freue mich darauf!!! Höchstwertung: ☆☆☆☆☆
Was soll das ?????? ??????? Ich bleibe sprachlos zurück weil ich selten etwas schlechteres gesehen habe. Wo kommen all die positiven Kritiken her ? Ich kann es nicht nachvollziehen denn dieser Film ist grottenschlecht.
Es mag sein, dass ich den Film nicht verstehe. Das stört mich insofern nicht besonders als dass ich ihn so oder so als sinnlos, lächerlich und schwachsinnig einstufe. Was genau soll der Reiz an dieser bizarren Story sein? Habe ich etwas Bedeutendes übersehen? Gibt es einen tieferen Sinn? Ich bin ratlos.
Ich liebe Horrorfilme .......... also gute aber Weapons zählt da überhaupt nicht dazu. So schlecht. Langweilig gedrehte Geschichte, Gewalt die aucj´h Teenies sehen lassen würde lol.
ich möchte gerne wissen wer diesen film bewertet. 8-7 jährige die bekommen vielleicht angst. ich bin voll die horrorfilm fan tussi aber ey Weapons lol. der gehört in die top 5 der schlechtesten horrorfilme aller zeiten. er hat NIX keine spannung keine story die dich fesselt und ey die gewalt können auch 12 jährige ansehen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll. Der Film wird viel zu überbewertet und ich verstehe nicht warum. Dabei hat der Film eine simple Storyline, keine Jumpscares und der Horrorfaktor ist gar nicht vorhanden. Die Stimmung ist ein wenig düster, aber das reicht noch lange nicht um wirklich gut zu wirken. Die Besetzung ist in Ordnung. Im Gesamtpacket ist der Film enttäuschend und reine Zeitverschwendung.
Zach Cregger machte die Filmlandschaft 2022 auf sich aufmerksam, als er einen kleinen, aber sehr feinen Horrorfilm in die Kinos brachte: „Barbarian“. Sein Regiedebüt, nachdem er viele Jahre zuvor immer Co-Regie bei kleinen Komödien geführt hatte. Doch nun, vollkommen auf sich gestellt, lieferte Cregger einen tollen Genre-Film mit wilden Twists ab und eroberte viele Horrorherzen. 2025 kam sein neuster Streich in die Kinos: „Weapons“. Zwar gebe ich nichts mehr auf Trailer, aber der Teaser für „Weapons“ war der beste, den ich seit Langem gesehen habe. Mystisch, unheimlich und nichts wurde verraten. Nun ist das Werk endlich draußen und hat mich wirklich toll unterhalten! „Weapons“ ist eine wunderbare Mischung aus Horror und schwarzem Humor und bietet ein turbulentes und kurzweiliges Spektakel.
In einer Kleinstadt in Pennsylvania verschwinden eines Nachts 17 Schulkinder. Alle sind scheinbar in der Nacht in die Dunkelheit davon gelaufen. Und das Kurioseste daran: Alle waren in einer Klasse. Nur der kleine Alex ist als einziger übrig geblieben. Eine Verdächtige gibt es auch schon: Die Klassenlehrerin Justine Gandy…
Wer „Barbarian“ gesehen hat, kann sich vorstellen, dass auch „Weapons“ ein ganz besonderes Schock-Niveau haben wird. Der Film überzeugte mich aber persönlich noch etwas mehr als „Barbarian“, da mir vor allem die Figuren sehr gefallen haben. Diese sind zwar relativ simpel gehalten, aber dennoch interessant und vor allem toll gespielt. Besonders der Drogenjunkie James hat mich irgendwie berührt, weil er mir Leid getan hat.
Die Story wird dazu nichtlinear erzählt und auch das ist wirklich solide umgesetzt, weil es filmisch gesehen Sinn ergibt. Ich will nicht zu viel verraten, aber Regisseur Cregger entscheidet sehr bewusst, was er uns wann mitteilt. Und das kreiert immer wieder spannende Momente, auch außerhalb des Horrors.
Apropos: Die Schockmomente sind größtenteils klasse gemacht. „Weapons“ nimmt sich dabei als Film nie zu ernst und spielt auch gekonnt mit einigen Klischees. Einige Momente sind dabei eher purer Slapstick mit Gore-Momenten, aber ich liebe es. Ich liebe es vor allem, wenn Horrorfilme nicht nur in purer Depression versinken, sondern sich auch erlauben Spaß und Unterhaltung zu bieten, wie etwa Sam Raimis Genre-Werke oder auch Jordan Peele. Und trotzdem gibt es einige wirklich unheimliche Szenen, die mich richtig erschreckt haben. Die Jump Scares sind größtenteils auch effektiv, auf ein paar andere hingegen hätten man gut und gerne verzichten können.
Ansonsten finde ich es etwas schade, dass der Film am Ende vielleicht sogar zu viel verrät und erklärt. Das sind nicht viele Momente, aber ein paar Szenen weniger hätten dem Gesamtbild glaube ich gut getan… Zudem ist ein gewisser Spannungsgrad bei mir irgendwann weg gewesen. Der Film hat mich extrem gut unterhalten, aber sobald man weiß, was eigentlich in der Story los ist, verliert das Ganze etwas an Spannung und Intensität, zumindest bei mir.
Schauspielerisch wird wie gesagt viel geboten mit einem erstaunlich großen Cast: Julia Garner (sie ist klasse), Josh Brolin, Alden Ehrenreich (in einer seiner besten Rollen), Austin Abrams und Benedikt Wong. Auch Amy Madigan ist in ihrer Rolle als schrullige Tante wirklich toll!
Der Film ist weiterhin auch optisch sehr imposant gefilmt (Kamera: Larkin Seiple) mit eindrucksvollen Actionmomenten. Die CGI-Effekte sind nicht immer glaubhaft, aber erfüllen ihren Zweck.
Der Score wurde von drei Personen komponiert: Ryan Holladay, Hays Holladay und dem Regisseur Cregger höchstpersönlich. Und der Soundtrack gefiel mir ebenso: Ein paar Horrorklischees hier und da (schrille Streicher etc.), aber die Musik hat eine gute Energie. Besonders die Percussion-Momente haben mir gefallen.
Fazit: „Weapons“ ist ein äußerst unterhaltsamer und gut gemachter Horrorfilm mit Comedy, Gore und Action-Elementen. Zach Cregger ist einer der interessantesten Regisseure im Genre und ich bin sehr gespannt, was er als nächstes plant!