Neueste Kritiken: Weapons - Die Stunde des Verschwindens - Seite 2
Weapons - Die Stunde des Verschwindens
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challengesbya.d.2k
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Veröffentlicht am 5. September 2025
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll. Der Film wird viel zu überbewertet und ich verstehe nicht warum. Dabei hat der Film eine simple Storyline, keine Jumpscares und der Horrorfaktor ist gar nicht vorhanden. Die Stimmung ist ein wenig düster, aber das reicht noch lange nicht um wirklich gut zu wirken. Die Besetzung ist in Ordnung. Im Gesamtpacket ist der Film enttäuschend und reine Zeitverschwendung.
Zach Cregger machte die Filmlandschaft 2022 auf sich aufmerksam, als er einen kleinen, aber sehr feinen Horrorfilm in die Kinos brachte: „Barbarian“. Sein Regiedebüt, nachdem er viele Jahre zuvor immer Co-Regie bei kleinen Komödien geführt hatte. Doch nun, vollkommen auf sich gestellt, lieferte Cregger einen tollen Genre-Film mit wilden Twists ab und eroberte viele Horrorherzen. 2025 kam sein neuster Streich in die Kinos: „Weapons“. Zwar gebe ich nichts mehr auf Trailer, aber der Teaser für „Weapons“ war der beste, den ich seit Langem gesehen habe. Mystisch, unheimlich und nichts wurde verraten. Nun ist das Werk endlich draußen und hat mich wirklich toll unterhalten! „Weapons“ ist eine wunderbare Mischung aus Horror und schwarzem Humor und bietet ein turbulentes und kurzweiliges Spektakel.
In einer Kleinstadt in Pennsylvania verschwinden eines Nachts 17 Schulkinder. Alle sind scheinbar in der Nacht in die Dunkelheit davon gelaufen. Und das Kurioseste daran: Alle waren in einer Klasse. Nur der kleine Alex ist als einziger übrig geblieben. Eine Verdächtige gibt es auch schon: Die Klassenlehrerin Justine Gandy…
Wer „Barbarian“ gesehen hat, kann sich vorstellen, dass auch „Weapons“ ein ganz besonderes Schock-Niveau haben wird. Der Film überzeugte mich aber persönlich noch etwas mehr als „Barbarian“, da mir vor allem die Figuren sehr gefallen haben. Diese sind zwar relativ simpel gehalten, aber dennoch interessant und vor allem toll gespielt. Besonders der Drogenjunkie James hat mich irgendwie berührt, weil er mir Leid getan hat.
Die Story wird dazu nichtlinear erzählt und auch das ist wirklich solide umgesetzt, weil es filmisch gesehen Sinn ergibt. Ich will nicht zu viel verraten, aber Regisseur Cregger entscheidet sehr bewusst, was er uns wann mitteilt. Und das kreiert immer wieder spannende Momente, auch außerhalb des Horrors.
Apropos: Die Schockmomente sind größtenteils klasse gemacht. „Weapons“ nimmt sich dabei als Film nie zu ernst und spielt auch gekonnt mit einigen Klischees. Einige Momente sind dabei eher purer Slapstick mit Gore-Momenten, aber ich liebe es. Ich liebe es vor allem, wenn Horrorfilme nicht nur in purer Depression versinken, sondern sich auch erlauben Spaß und Unterhaltung zu bieten, wie etwa Sam Raimis Genre-Werke oder auch Jordan Peele. Und trotzdem gibt es einige wirklich unheimliche Szenen, die mich richtig erschreckt haben. Die Jump Scares sind größtenteils auch effektiv, auf ein paar andere hingegen hätten man gut und gerne verzichten können.
Ansonsten finde ich es etwas schade, dass der Film am Ende vielleicht sogar zu viel verrät und erklärt. Das sind nicht viele Momente, aber ein paar Szenen weniger hätten dem Gesamtbild glaube ich gut getan… Zudem ist ein gewisser Spannungsgrad bei mir irgendwann weg gewesen. Der Film hat mich extrem gut unterhalten, aber sobald man weiß, was eigentlich in der Story los ist, verliert das Ganze etwas an Spannung und Intensität, zumindest bei mir.
Schauspielerisch wird wie gesagt viel geboten mit einem erstaunlich großen Cast: Julia Garner (sie ist klasse), Josh Brolin, Alden Ehrenreich (in einer seiner besten Rollen), Austin Abrams und Benedikt Wong. Auch Amy Madigan ist in ihrer Rolle als schrullige Tante wirklich toll!
Der Film ist weiterhin auch optisch sehr imposant gefilmt (Kamera: Larkin Seiple) mit eindrucksvollen Actionmomenten. Die CGI-Effekte sind nicht immer glaubhaft, aber erfüllen ihren Zweck.
Der Score wurde von drei Personen komponiert: Ryan Holladay, Hays Holladay und dem Regisseur Cregger höchstpersönlich. Und der Soundtrack gefiel mir ebenso: Ein paar Horrorklischees hier und da (schrille Streicher etc.), aber die Musik hat eine gute Energie. Besonders die Percussion-Momente haben mir gefallen.
Fazit: „Weapons“ ist ein äußerst unterhaltsamer und gut gemachter Horrorfilm mit Comedy, Gore und Action-Elementen. Zach Cregger ist einer der interessantesten Regisseure im Genre und ich bin sehr gespannt, was er als nächstes plant!
Eins Vorweg: Ich werde hier an einem Punkt Spoilern, da ich unbedingt meine Gedanken zum Ende und der Prämisse loswerden möchte. „Weapons“ ist der zweite Film von Regisseur Zach Cregger, der mit seinem Erstliegswerk „Barbarian“ einen, besonders in der ersten Hälfte, spannungsgeladenen Schocker inszeniert hat, der mich dann aber mit dem extremen Wechsel im Ton und auch Setting leider verloren hat. „Weapons“ ist hier nicht ganz unähnlich, denn auch hier erzählt Cregger aus verschiedenen Winkeln, lässt uns kurze Momente zwei Mal erleben und führt zu einem schon fast grotesken Finale hin. In „Weapons“ geht es um das Verschwinden von 17 Kindern, die alle Nachts um 2:17Uhr, in der gleichen Körperhaltung aus dem Haus stürmen, hinaus in die Dunkelheit. Alle Kinder stammten aus einer Klasse. Nur der kleine Alex sitzt am nächsten Morgen in der Schule. Schnell fällt der Verdacht auf die Lehrerin Justine. Die Erzählstruktur von „Weapons“ ist im Grunde nichts Neues. Anders als Filme wie „Die Unschuld“ wird hier auch nicht eine Geschichte erzählt, die wir dann nur immer wieder aus verschiedenen Winkeln erleben, sondern die Geschichte ist Gradlinig erzählt und erinnert damit eher an Filme wie „Magnolia“. Dabei wird der Perspektivwechsel zu einer großen Stärke, da die Spannung so stets aufrecht gehalten wird und man sich fragt, wie man zu gewissen Punkte in der Handlung kommt. Einzig im Finale kommen die Figuren dann zusammen. Im Zentrum stehen sechs Figuren, die wir alle mit ihren Stärken und Schwächen präsentiert bekommen. Julia Garner als Justine ist dabei das Zugpferd. Man fühlt mit ihr mit und kann ihre Emotionen, Laster und Taten sehr gut nachvollziehen, während Josh Brolin als leidender Vater ebenfalls gewohnt stark spielt und ebenfalls eine Figur ist mit der man mitfühlt. Auch Alden Ehrenreich, als Polizist Paul, ist nachvollziehbar und man fragt sich lange was seine Funktion in der Geschichte ist, während Benedict Wong, Austin Abrams und Cary Christopher (ebenfalls sehr stark als kleiner Alex) den Cast hervorragend abrunden. Im Kern ist „Weapons“ auch eher ein Drama, das sich mit den einzelnen Figuren beschäftigt und erst im Zweiten als Horrorfilm funktioniert, da die Schreckmomente oft gering ausfallen. Die wenigen Momente fallen dann aber sehr heftig aus und haben in gewissen Momenten sogar einen Hang zur Komik, die auf positive Weise zum Lachen einlädt. Das Spiel mit der Dunkelheit funktioniert gut, wenn auch der Horror viel am hellen Tag stattfindet. Auch die Musik ist dabei wirklich gelungen und ein eigener Charakter in dem Film. Mehr kann man erst mal nicht sagen, ohne Spoiler. Ich kann den Film aber uneingeschränkt empfehlen.
Hier damit der SPOILERPART; ALSO ACHTUNG!!! „Weapons“ kann man im Kern mit drei Grundmotiven versehen. An erster Stelle kann man den Film auf die aktuelle Waffenpolitik der USA beziehen und auf die immer wiederkehrende Amokläufe, die leider zum festen Alltag der Staaten zählt. Eine komplette Schulklasse verschwindet, während nur ein Kind übrig bleibt. In diesem Fall wäre Alex zur Waffe geworden. Das kann man auch auf das Bild in Archers Traum ziehen, der über einem Haus ein riesiges Sturmgewähr sieht. Auch der Umgang mit Polizeigewalt wird hier nochmal aufgebaut, wenn Paul, dem Junkie James ins Gesicht schlägt, ehe er aller daran setzt um sein Vergehen zu vertuschen. Am Ende übt er selbst Gewalt aus um James zu stoppen. Dabei teilen beide eine Parallele. James ist Süchtig, ebenso wie Paul. Paul ignoriert aber seine Alkoholsucht. Er steht stets auf der „richtigen Seite“, während James von Natur aus keine größere Wahl hatte und vom Staat nur noch tiefer gestoßen wird. Das dritte Grundmotiv kann der Einfluss toxischer Personen sein und deren Einfluss auf eine, besonders junge Gesellschaft, gerade in Zeiten von Social Media. Die Kinder werden im Film von der Hexe Gladys kontrolliert, die über Blutzauber die Kinder in seelenlose Waffen verwandelt. Dazu erpresst sie Alex, da sie droht seine Eltern zu töten. Ihre genauen Hintergründe sind dabei nicht vollständig klar. Allerdings kann man ihre Kontrolle wie der Einfluss von Influencern lesen, die die Kinder manipulieren, radikalisieren und schließlich zu gewaltbereiten Menschen/Waffen macht. Gleichzeitig sind die Eltern machtlos und wissen nicht, was aus ihren Kinder geworden ist. Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass eines ihrer ersten Opfer Lehrer Marcus (Benedict Wong) ist, der zuerst seinen Mann töten soll und danach die Lehrerin Justine. Zudem übt sie auch Einfluss auf die Polizei aus (Paul) und kontrolliert auch ihn als Instanz des Staates. „Weapons“ wäre damit, unter der Haut eine Abrechnung von dem Einfluss rechter Medien und Influencer auf eine neue Jugend. Am Ende macht dies „Weapons“ so spannend. Man kann ihn als einfachen Horrorfilm sehr genießen, aber unter der Oberfläche schlummern unzählige, sehr aktuelle Themen.
Der Film startete spannend, indem plötzlich Kinder aus einer Schulklasse alle zusammen gleichzeitig ihr Haus um exakt 2:17 Uhr verlassen. Ein Punkt der mir im Film sehr gefällt ist der Übergang von den Perspektiven der Charaktere, um ihre Perspektive aus der Geschichte zu sehen. Was mir persönlich außerdem gefallen hat, war diese gruselige Spannung ohne jegliche Brutalität bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Denn ca. eine halbe Stunde vor Filmschluss beginnt diese meiner Meinung nach unnötige Brutalität. Alles zusammen kann man sagen, dass es schlußendlich ein solider FIlm war, der Potenzial nach oben gehabt hat.
Ich bin kein Horrorfilm Fan jedoch ist dieser wirklich sehr gut. Sehr spannend bis zum Schluss und mit etwas Witz. Die 2 Stunden waren auf keinen Fall langweilig. Jedoch denke ich dass die Altersfreigabe nicht korrekt ist. Sollte nach meiner Meinung 18 sein. Der Film ist schon recht brutal.
Dieses Jahr scheint das Jahr der guten Horror - und Gruselschocker. Wieder so einer :-) Coole Story, sehr gut erzählt und überraschender Plot. Nur das Ende war fast ein bisschen zu kurios und das Kino musste lachen ( kann leider nicht mehr schreiben sonst verrate ich die Auflösung des Films.)
Weapons wirkt wie ein Puzzle, welches nach & nach zusammengesetzt wird, bei dem jeder Charakter seine eigene Geschichte bekommt, die dann zu einem unvorhersehbaren & absolut spektakulären Finale führen. Dabei erzeugt der Film eine ganz eigene Atmosphäre, setzt weniger auf Jumpscares & erfüllt keine Erwartung, die im Trailer aufkam, was den Film zu einer riesengroßen Überraschung macht. Tolle Darsteller, ein grandioser Soundtrack & eine dichte, düstere Stimmung, welche ab & zu mit passenden humorvollen Momenten aufgelockert wird, machen Weapons zu einem der besten Horrorfilme seid langem.
Vielversprechender Start und man wird neugierig. Im laufe der weiteren Handlung kommt erst "etwas" ....... naja, Langeweile auf was aber im Nachhinein wichtig und erklärend für die Handlung ist. Horrorstreifen? Psychothriller ? Von beidem etwas und der Film entwickelte sich dann doch zu einem guten spannenden ................... na ok, HORRORFILM
Kein schlechter Film, hat mich aber nicht so krass überzeugt wie ich erwartet hätte. Fand ihn teileweise zu albern und den Horror auch nicht so stark (zB in der 1. Hälfte nur durch gruselige Träume).
This film is an absolute masterpiece, combining classic horror elements with a gripping story without feeling clichéd. There wasn't a single second in the film where I was bored or felt that something wasn't contributing to the mood or plot. While horror elements add to the atmosphere, you are still primarily watching a mystery thriller with twists and turns that keep you guessing. The change of perspective as a stylistic device is convincingly successful, and the connection between the various plot lines remains coherent. I can recommend this film to anyone who appreciates good horror and is not averse to the thriller genre.