Weapons - Die Stunde des Verschwindens
Durchschnitts-Wertung
4,0
200 Wertungen

38 User-Kritiken

5
8 Kritiken
4
9 Kritiken
3
5 Kritiken
2
4 Kritiken
1
6 Kritiken
0
6 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Cursha
Cursha

7.501 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 31. August 2025
Eins Vorweg: Ich werde hier an einem Punkt Spoilern, da ich unbedingt meine Gedanken zum Ende und der Prämisse loswerden möchte.
„Weapons“ ist der zweite Film von Regisseur Zach Cregger, der mit seinem Erstliegswerk „Barbarian“ einen, besonders in der ersten Hälfte, spannungsgeladenen Schocker inszeniert hat, der mich dann aber mit dem extremen Wechsel im Ton und auch Setting leider verloren hat.
„Weapons“ ist hier nicht ganz unähnlich, denn auch hier erzählt Cregger aus verschiedenen Winkeln, lässt uns kurze Momente zwei Mal erleben und führt zu einem schon fast grotesken Finale hin.
In „Weapons“ geht es um das Verschwinden von 17 Kindern, die alle Nachts um 2:17Uhr, in der gleichen Körperhaltung aus dem Haus stürmen, hinaus in die Dunkelheit. Alle Kinder stammten aus einer Klasse. Nur der kleine Alex sitzt am nächsten Morgen in der Schule. Schnell fällt der Verdacht auf die Lehrerin Justine.
Die Erzählstruktur von „Weapons“ ist im Grunde nichts Neues. Anders als Filme wie „Die Unschuld“ wird hier auch nicht eine Geschichte erzählt, die wir dann nur immer wieder aus verschiedenen Winkeln erleben, sondern die Geschichte ist Gradlinig erzählt und erinnert damit eher an Filme wie „Magnolia“. Dabei wird der Perspektivwechsel zu einer großen Stärke, da die Spannung so stets aufrecht gehalten wird und man sich fragt, wie man zu gewissen Punkte in der Handlung kommt. Einzig im Finale kommen die Figuren dann zusammen. Im Zentrum stehen sechs Figuren, die wir alle mit ihren Stärken und Schwächen präsentiert bekommen. Julia Garner als Justine ist dabei das Zugpferd. Man fühlt mit ihr mit und kann ihre Emotionen, Laster und Taten sehr gut nachvollziehen, während Josh Brolin als leidender Vater ebenfalls gewohnt stark spielt und ebenfalls eine Figur ist mit der man mitfühlt. Auch Alden Ehrenreich, als Polizist Paul, ist nachvollziehbar und man fragt sich lange was seine Funktion in der Geschichte ist, während Benedict Wong, Austin Abrams und Cary Christopher (ebenfalls sehr stark als kleiner Alex) den Cast hervorragend abrunden.
Im Kern ist „Weapons“ auch eher ein Drama, das sich mit den einzelnen Figuren beschäftigt und erst im Zweiten als Horrorfilm funktioniert, da die Schreckmomente oft gering ausfallen. Die wenigen Momente fallen dann aber sehr heftig aus und haben in gewissen Momenten sogar einen Hang zur Komik, die auf positive Weise zum Lachen einlädt. Das Spiel mit der Dunkelheit funktioniert gut, wenn auch der Horror viel am hellen Tag stattfindet. Auch die Musik ist dabei wirklich gelungen und ein eigener Charakter in dem Film. Mehr kann man erst mal nicht sagen, ohne Spoiler. Ich kann den Film aber uneingeschränkt empfehlen.

Hier damit der SPOILERPART; ALSO ACHTUNG!!!
„Weapons“ kann man im Kern mit drei Grundmotiven versehen.
An erster Stelle kann man den Film auf die aktuelle Waffenpolitik der USA beziehen und auf die immer wiederkehrende Amokläufe, die leider zum festen Alltag der Staaten zählt. Eine komplette Schulklasse verschwindet, während nur ein Kind übrig bleibt. In diesem Fall wäre Alex zur Waffe geworden. Das kann man auch auf das Bild in Archers Traum ziehen, der über einem Haus ein riesiges Sturmgewähr sieht.
Auch der Umgang mit Polizeigewalt wird hier nochmal aufgebaut, wenn Paul, dem Junkie James ins Gesicht schlägt, ehe er aller daran setzt um sein Vergehen zu vertuschen. Am Ende übt er selbst Gewalt aus um James zu stoppen. Dabei teilen beide eine Parallele. James ist Süchtig, ebenso wie Paul. Paul ignoriert aber seine Alkoholsucht. Er steht stets auf der „richtigen Seite“, während James von Natur aus keine größere Wahl hatte und vom Staat nur noch tiefer gestoßen wird.
Das dritte Grundmotiv kann der Einfluss toxischer Personen sein und deren Einfluss auf eine, besonders junge Gesellschaft, gerade in Zeiten von Social Media. Die Kinder werden im Film von der Hexe Gladys kontrolliert, die über Blutzauber die Kinder in seelenlose Waffen verwandelt. Dazu erpresst sie Alex, da sie droht seine Eltern zu töten. Ihre genauen Hintergründe sind dabei nicht vollständig klar. Allerdings kann man ihre Kontrolle wie der Einfluss von Influencern lesen, die die Kinder manipulieren, radikalisieren und schließlich zu gewaltbereiten Menschen/Waffen macht. Gleichzeitig sind die Eltern machtlos und wissen nicht, was aus ihren Kinder geworden ist. Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass eines ihrer ersten Opfer Lehrer Marcus (Benedict Wong) ist, der zuerst seinen Mann töten soll und danach die Lehrerin Justine. Zudem übt sie auch Einfluss auf die Polizei aus (Paul) und kontrolliert auch ihn als Instanz des Staates. „Weapons“ wäre damit, unter der Haut eine Abrechnung von dem Einfluss rechter Medien und Influencer auf eine neue Jugend.
Am Ende macht dies „Weapons“ so spannend. Man kann ihn als einfachen Horrorfilm sehr genießen, aber unter der Oberfläche schlummern unzählige, sehr aktuelle Themen.
SzeneSchreiber
SzeneSchreiber

1 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. August 2025
Der Film startete spannend, indem plötzlich Kinder aus einer Schulklasse alle zusammen gleichzeitig ihr Haus um exakt 2:17 Uhr verlassen. Ein Punkt der mir im Film sehr gefällt ist der Übergang von den Perspektiven der Charaktere, um ihre Perspektive aus der Geschichte zu sehen. Was mir persönlich außerdem gefallen hat, war diese gruselige Spannung ohne jegliche Brutalität bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Denn ca. eine halbe Stunde vor Filmschluss beginnt diese meiner Meinung nach unnötige Brutalität. Alles zusammen kann man sagen, dass es schlußendlich ein solider FIlm war, der Potenzial nach oben gehabt hat.
Matilda
Matilda

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 28. August 2025
Ich bin kein Horrorfilm Fan jedoch ist dieser wirklich sehr gut. Sehr spannend bis zum Schluss und mit etwas Witz. Die 2 Stunden waren auf keinen Fall langweilig.
Jedoch denke ich dass die Altersfreigabe nicht korrekt ist. Sollte nach meiner Meinung 18 sein. Der Film ist schon recht brutal.
Jörg Schröder
Jörg Schröder

30 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 26. August 2025
Dieses Jahr scheint das Jahr der guten Horror - und Gruselschocker. Wieder so einer :-) Coole Story, sehr gut erzählt und überraschender Plot. Nur das Ende war fast ein bisschen zu kurios und das Kino musste lachen ( kann leider nicht mehr schreiben sonst verrate ich die Auflösung des Films.)
Giancarlo_MoKe123
Giancarlo_MoKe123

1 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. August 2025
Weapons wirkt wie ein Puzzle, welches nach & nach zusammengesetzt wird, bei dem jeder Charakter seine eigene Geschichte bekommt, die dann zu einem unvorhersehbaren & absolut spektakulären Finale führen. Dabei erzeugt der Film eine ganz eigene Atmosphäre, setzt weniger auf Jumpscares & erfüllt keine Erwartung, die im Trailer aufkam, was den Film zu einer riesengroßen Überraschung macht. Tolle Darsteller, ein grandioser Soundtrack & eine dichte, düstere Stimmung, welche ab & zu mit passenden humorvollen Momenten aufgelockert wird, machen Weapons zu einem der besten Horrorfilme seid langem.
Michael B.
Michael B.

2 Follower 43 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 24. August 2025
Vielversprechender Start und man wird neugierig. Im laufe der weiteren Handlung kommt erst "etwas" ....... naja, Langeweile auf was aber im Nachhinein wichtig und erklärend für die Handlung ist. Horrorstreifen? Psychothriller ? Von beidem etwas und der Film entwickelte sich dann doch zu einem guten spannenden ................... na ok, HORRORFILM 
Massi R
Massi R

5 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 24. August 2025
Kein schlechter Film, hat mich aber nicht so krass überzeugt wie ich erwartet hätte. Fand ihn teileweise zu albern und den Horror auch nicht so stark (zB in der 1. Hälfte nur durch gruselige Träume).
Lukas Flohr
Lukas Flohr

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 22. August 2025
This film is an absolute masterpiece, combining classic horror elements with a gripping story without feeling clichéd. There wasn't a single second in the film where I was bored or felt that something wasn't contributing to the mood or plot. While horror elements add to the atmosphere, you are still primarily watching a mystery thriller with twists and turns that keep you guessing. The change of perspective as a stylistic device is convincingly successful, and the connection between the various plot lines remains coherent. I can recommend this film to anyone who appreciates good horror and is not averse to the thriller genre.
Diego Muggelmann
Diego Muggelmann

2 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 21. August 2025
Kommt in die Auswahl der schlechtesten Filme aller Zeiten
Der Film nimmt sich sehr viel Zeit um überhaupt in die Gänge zu kommen, was ja an und für sich gut sein kann. Dies funktioniert bei einem Horrorfilm natürlich nur, wenn die Spannungskurve nach oben geht und es dann idealerweise irgendwann einen Knall gibt. Weapons überzeugt in der ersten Stunde mit grandioser Langeweile. Wirklich schlechte Schauspieler spielen einen schlechten und seichten Plot herunter. Das Nichtgeschehen wird sequenziell aus der Sicht verschiedener Personen gezeigt. Alt bekanntes Muster, der Film hat hier keinerlei eigene Ideen. In der nächsten halben Stunde versucht der Film dann Fahrt aufzunehmen, es gibt 2-3 Jump-Scares.....für die, die seit 60 min vergessen haben, daß sie ja eigentlich einen Horrorfilm sehen wollten...gefolgt von 3-4 völlig unnötig brutalen Gore-Szenen. Man kann zeigen, wie ein Schädel eingeschlagen wird...und man kann dies auch 3 min lang zeigen....wir haben es verstanden. In den letzten 30 min des 2-Stunden-Films erhofft man dann eine Auflösung....doch der Film schwenkt plötzlich in Slapstick um und das erste mal höre ich im Kino nicht nur gelangweiltes Gähnen, sondern immerhin ein paar Lacher.
An diesem Machwerk ist wirklich gar nichts gut: Warum die Kinder entführt werden, verrät bereits der Filmtitel und die verzweifelt stümperhaft nachgespielte Szene aus Shining ist wirklich nur zum Heulen.
2 Stunden verschwendete Lebenszeit.
Liroy K.
Liroy K.

3 Follower 15 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 19. August 2025
Ich war anfangs skeptisch weil er wirklich überall hoch gelobt wird bis in den Himmel, die Presse hat sich ja wahrlich überschlagen mit Lob.
Und was soll ich sagen der Film war mega er hat mich die ganze Laufzeit über gefesselt und mit den einzeln gesichten die dan zu einem werden hat mir richtig gefallen, für mich bisher der beste Film diesen Jahres
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme