Backrooms
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BrodiesFilmkritiken
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11.854 Follower 5.069 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. Mai 2026
Im HInterimmer gibt es puren PSychohorror. Ich kenen den Trend nicht, der dem Film voraus gegangen ist und konnte den Film nur unabhängig schauen. Und bekam eine Geschichte, in der ein mann eine Parallelwelt hinter einer Wand entdeckt, die aussieht wie Abstellkammern und Hinterzimmer. Hier laufen die Figuren endlos lange herum, ohne daß man Erklärungen o. ä. bekommt, was hier eigentlich vorgeht. Dabei wird kryptischer und überaus effekitver PSychohorror inszniert, der aber viel Geduld erfordert und seine Stimmung langsam aufbaut. Das mündet aber in eine krasse letzte halbe Stunde. Man nimmt allerdings keinen großen Anteil an den Figuren, da insbesondere die Hauptfigur Clark hochgradig unsympathisch ist.

Fazit: EIn Internettrend wird zum Kinohorror: kryptisch, verstören und einfach eine frische, eigene Idee!
FILMGENUSS
FILMGENUSS

999 Follower 957 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. Juni 2026
NIMMERLANDS PIRATEN ODER: VON MAUERN UND IHREM DAHINTER
von Michael Grünwald /

„Folge dem Kaninchen!“ So heisst in Lewis Carrols psychologischem Sinnbild Alice im Wunderland, einer viktorianischen Coming-of-Age Geschichte, die das Innere eines Mädchens nach außen kehrt. Wir wissen alle: Alice taucht ein in eine Welt, für die seltsame Verfremdung der Realität ein Hilfsausdruck ist, die ihr aber insofern vertraut vorkommt, da sich Zustände manifestieren, die sich als ihre eigenen erkennen lassen.

Rabattaktion auf Reisen ins Ich!

Diese Psychofantastik hat sich mehrere Jahrzehnte später an die Gegebenheiten der Gegenwart angepasst. Kein Kaninchen mehr, kein Hutmacher, keine Spielkartenarmeen und kein Jabberwocky. Willkommen im Zeitalter des Kapitalismus, der Konzerne und der Anonymisierung des eigenen Ichs. Da hinein ist Kane Parsons geboren. In eine Welt, die kaum mehr weiße Flecken aufweist, die bis auf wenige Inseln und Täler als erschlossen gilt, wo niemand mehr auf Entdeckungsreise geht wie anno dazumal Columbus, Humboldt oder James Cook.

Die Idee von der Welt in der Welt

Beides, das Mysterium der Reise ins eigene Ich und der Drang, hinter das bereits Entdeckte zu blicken, um selbst noch mal Entdecker zu werden, lässt das Multidimensionale des Marvel-Universums genauso reifen wie die Grundidee der Gebrüder Duffer und ihren Stranger Things, die das Upside Down geschaffen haben – eine Welt, die später als manifestierte Kopfgeburt eines Psychopathen analysiert werden wird – und die reale Welt mit dieser verwaschenen Kopie ihrer selbst zeitgleich und ineinander existieren lässt.

Das Verständnis der Räumlichkeit wird dabei ausgehebelt – ob die Zeit selbst dabei verzerrt wird, mag man noch hinterfragen, denn klar ist: Zeit und Raum können nicht unabhängig voneinander existieren. Das Erfassen des Raumes ergibt sich durch die Kenntnis der Zeit, die man braucht, um ihn zu durchqueren – um es ganz simpel auszudrücken.

Betretbare Geisteszustände oder: Irgend etwas stimmt hier nicht

Kane Parsons war gerade mal elf, als der Netflix-Hype Stranger Things vom hauseigenen Bildschirm waberte. Die Idee der verkehrten Realität oder einer verzerrten Ausgeburt einer selbigen könnte aus diesem Fernseherlebnis entstanden sein, vielleicht aber auch aus dem Lesen von Stanislav Lems Solaris – und der Begeisterung für einen ganz großen Kino-Surrealisten: David Lynch.

Wenn jemand etwas mit Räumen zu tun hat, die in Zwischenwelten und einerseits in der Realität und auch wieder nicht existieren, dann ist das dieses in die Filmgeschichte eingegangene Mastermind, das mit Twin Peaks und seinen als White und Black Lodge bezeichneten Welten aus Schachbrettböden und roten Vorhängen auch Eulen nicht mehr sein ließ, was sie schienen. In ihnen tanzen Zwerge und sprechen rückwärts, ein gealterter FBI Agent Cooper sitzt in einem roten Fauteuil, auch Laura Palmer schreit sich dort die Seele aus dem Leib. All das erscheint vertraut und doch verkehrt, mit diesem Knick der Realität und dem Gefühl, irgend etwas – und tatsächlich ist dieses Etwas enorm – stimmt hier nicht.

Im Großraumbüro von Agent Cooper als Lost Place

Dabei wäre die Bezeichnung fürs Lynchs Expeditionen in Dimensionen dahinter als Traumwelten zu schwach. Sie sind mehr als das. Sie hegen schließlich die Vermutung, dass diese aus Raum und Zeit losgelösten Hirn-Welten als Makro-Welten tatsächlich, und zwar auf Quantenebene, existieren könnten.

Womit wir eine weitere Möglichkeit in Betracht ziehen, nun endlich auch Parsons Backrooms begreifen zu können. Denn die sind wie Lynchs Welten eine verfremdete vertraute Realität, die wie billige Kopien wirken, die eine eigene Mathematik schaffen – die der leeren Quader. Sie geben sich voll und ganz einer der Natur inhärenten Geometrie hin – ganz in Gelb.

Dieses Gelb alleine wirkt schon toxisch, doch je tiefer Chiwetel Ejiofor als Protagonist Clark in diese Welt eindringt, die als materialisiertes Ich auch für andere zugänglich scheint und eben nicht nur für sich selbst, je variabler wird das alles. Je tiefer und weiter es also in diese Backrooms hineingeht, desto gefährlicher, schmutziger und dunkler werden sie.

Jemandem einen Hund beschreiben, der noch nie einen Hund gesehen hat

Es drängt sich der Vergleich auf, dass Backrooms vom Unterbewusstsein handelt. Was denn sonst? Das Unterbewusste existiert, als gebrochener Spiegel der Realität. Was für eine Freud(e), diese Ordnung der uns gewohnten Dreidimensionalität aufzuheben. Diesen Spaß hatte sich schon Zeichner M. C. Escher gemacht, in dem er seine unmöglichen Architekturen auf Papier brachte, in dem er die Möbius-Schleife einfach weitergeführt hat.

Auch die Backrooms sind unendlich, einen kleinen Hinweis gibt Parsons mit einem Filmzitat aus Die unendliche Geschichte. Auch hier wieder: Eine rein aus der eigenen Fantasie erzeugte Welt. Somit ist Backrooms mit seiner Prämisse längst nicht neu. Nur zeitgemäßer, weniger märchenhaft. Weniger bombastisch wie bei den Duffer-Brüdern. Sondern psychoanalytischer, essentieller. Direkt an den Molekülen andockend.

Ein Hype, ganz für sich allein

Diese Idee wurde 2019 zum Hype, dieser Hype zu einer der wuchtigsten Creepypastas im Internet. Und natürlich muss das Studio A24 hier aufspringen und ganz in seinem Sinne diese faszinierende Welt, die , wenn man sich lange genug damit beschäftigt, in ihrer Unlogik vorne und hinten völlig logisch erscheint, auf die Leinwand bringen.

Junge Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren stürmen also die Kinos sogar an heißen Sommertagen. Die Frage, ob Parsons Regiedebüt gelungen ist oder missglückt, stellt sich gar nicht. Sein Film genügt sich in seiner Prämisse völlig selbst, braucht da weder Feedback noch ein Qualitätssiegel. Das dieses Sich-selbst-Genügen genau das ist, was an dieser Sache so fasziniert, ist das Schöne daran.

Es bellt der andalusische Hund

Doch auch wenn man Backrooms bewerten will: Parsons überlässt den Kinofilm zu seiner Youtube-Legende nicht ganz dem Zufall. Und womöglich weiß er selbst nicht so genau, wen er da glücklich macht mit seinem Werk. David Lynch hätte es gefallen, er würde seine Wesenheiten als elegante Hommage wiederfinden, ohne sie benutzt zu sehen.

Gehen wir noch weiter in der Zeit zurück, würde Luis Buñuel sich darin bestätigt sehen, dass Einrichtung nicht mehr ist als der symbolische Platzhalter für das belastende Materielle, für die Schwere der Existenz. Wer je Buñuels Der andalusische Hund gesehen hat, wird bei all dem Gerümpel in dieser Backrooms-Dimension ein verwandtes Motiv erkennen, nämlich jenen Mann, der beim Durchqueren eines Zimmers einen ganzen Bulk an Möbel hinter sich herzieht. Renate Reinsve gibt Antwort: Von Jeremy Cox genial gefilmt, probt sie derweil die Flucht durch einen Sofa-Parkour.

Als Dokumentation wird alles nur noch gruseliger

Backrooms ist somit die aktuellste Antwort auf ein vernachlässigtes Filmgenre – und überhaupt auf einen vernachlässigten und sehr oft als reiner Dekor fehlinterpretierte Stil: Den Surrealismus. Parsons versteht, worum es dabei geht. Womöglich versteht er es wie sonst kaum jemand, der sich nach David Lynch daran versucht hat.

Parsons wird zum Spezialisten, der es sich aber nicht nehmen lässt, seinen Vorbildern sichtbar für alle zu huldigen. Und dazu gehört neben bereits erwähntem auch The Blair Witch Project – ohne Found Footage-Horror wäre Backrooms nur das halbe Zimmer. Der Wille zum Erforschen und Erlangen von Erkenntnis hat schon in den Neunzigern die Hexenjäger im Wald auflaufen lassen: Jetzt opfern sich bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen, um der Wahrheit auf den Leib zu rücken.

Erklär‘ mir Schrödingers Gesichter

Den Horror-Regeln unterwirft sich Backrooms nur bedingt, nur solange es seinen Reminiszenzen dient. Dass er sich dabei komplett dem psychologischen – oder gar psychotherapeutischen– Aspekt unterwirft, dem will er, den Duffer-Brüdern gleich, mit der Möglichkeit eines profanen, aber immer noch rätselhaften Mysteriums entgegenwirken. Das beschert ihm eine gewisse Balance und entzieht ihm damit den Vorwurf, in irgendein Geschwurble abzudriften.

Backrooms ist verankert und gleichzeitig auch losgelöst. Und schafft obendrein, seit dem SW-Independentfilm Fremont, eines der irrsten und schönsten Schlussbilder zugleich, das im Quantengedächtnis eines Malers wie Francis Bacon, der mit seinen multiplen Gesichtern immer schon verstört hat, verankert bleibt.

Dafür alleine ist Parsons Film schon sehenswert, neben all den Details, die wie eine gebührenfreie Spielwiese für jene Enthusiasten anmutet, die in ihrem Kopf genug Abenteuer für ein ganzes Leben finden – und manchmal sonst nichts brauchen.


Mehr Reviews und Analysen gibt's auf !
beco
beco

83 Follower 447 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2026
Eine Reise in die (Un-)Tiefen der Erinnerungen, der Vorstellungen und Verzerrungen, aus deren labyrinthischen Gängen man nicht so leicht wieder entkommen kann.
Die Thematik ist mit viel traditionellem Horror vermischt und erst zum Ende meint man sicher zu sein, dass die Psychotherapeutin Dr. Mary Kline (Renate Reinsve) die eigentliche Hauptfigur ist und nicht Clark (Chiwetel Ejiofor) der Geschäftsführer des heruntergekommenen Möbelgeschäfts, was dem Geschehen eine sehr andere Interpretation eröffnet.
Nicht ganz einfach und gewiss zwiespältig, aber auch sehenswert durch die labyrinthische Unterwelt in der sich die Protagonisten verlieren.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 305 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 24. Juni 2026
Es ist noch einmal ein wesentlicher Unterschied, ob ein Film eine platte oder abstruse Handlung hat oder ob gar keine Handlung da ist, und "Handlung'" geradezu schockierend aufgesetzt und mit "psychologischem" und "philosophischem" Worthülsen-Blendwerk als "mysteriös" verkauft werden soll. Bei "Backrooms" ist das Zweite der Fall, und daher ist das einer der wenigen Filme, vor denen ich wirklich warnen würde.
Aufgrund der Trailer könnte man - wie ich es tat - einen formalistischen Thriller wie "Der Schacht 1" erwarten. Aber davon ist hier nichts zu sehen. Die Szenen spoiler: bilden eine einzige Abfolge krasser Logiklucken, es ist .zum Beispiel völlig unklar, warum die wackere Protagonistin am Ende von dieser Figur verfolgt wird, was diese Klinik vorher sollte und warum sie plötzlich im Haus eingemauert ist.
. Und die spoiler: Szene mit den Puppen, die der Protagonist essen will,
ist nicht nur inhaltlich komplett wirr, sondern auch technisch schockierend billig. spoiler: Das Ende geht voll in Richtung 0,5 Sterne,
nur das anfangs stimmungsvolle Setting verhindert bei mir knapp die noch schlechtere Bewertung. Die Schauspieler/innen sind hier allerdings komplett "unschuldig", hier kann meines Erachtens kein Schauspieler der Welt (und keine Schauspielerin) etwas "retten"..
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 373 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. Juni 2026
Ich habe den Film in der Preview gesehen und der war absolut geil. Der Film bietet eine düstere Horroratmosphäre gefüllt mit zwar wenigen, aber ausgezeichneten Jumpscares und einem gruseligen Mitfiebern. Des Weiteren bietet der Film eine TOP Besetzung, eine geile und extrem spannende Storyline sowie einem exzellenten Horrorfaktor. Ich habe den Film richtig genossen. Im Gesamtpacket ist der Film ein wahres Meisterwerk.
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 286 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. Juni 2026
WAS IST BLOẞ IN DEN BACKROOMS LOS?

Clark leitet ein erfolgloses Möbelhaus und wohnt sogar darin, nachdem ihn seine Frau vor die Tür setzte. Eines Nachts entdeckt er hinter einer Wand ein schier endloses Labyrinth aus Räumen die nicht existieren dürften. Beunruhigend ist die Tatsache, dass dort nicht nur er herumläuft.

Backrooms geht ca. 110 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Sci-Fi-Horrorstreifen mit Chiwetel Ejiofor (Dr. Strange), Lukita Maxwell (Shrinking) und Renate Reinsve (Der schlimmste Mensch der Welt) in den Rollen. Der Film macht auf seine Art Spaß, aber der Hype ist es für mich nicht.
Die Story dreht sich um Clark und seine Therapeutin Mary. Beide schleppen ihre Problemchen mit sich, interessieren tun dies weniger, als das was sich hinter den Wänden verbirgt. Immer wenn es in die Backrooms geht, wirds spannend. Alles außerhalb davon wirkt wie Füllmaterial.
Die Figuren sind solide, aber ans Herz wachsen sie einem nicht. Clark ist zu unsympathisch und Mary hat gefühlt einen Gesichtsausdruck. Man versteht ihre Probleme, fiebert aber selten mit ihnen mit.
Die Backrooms hingegen sind fantastisch. Jeder neue Bereich wirkt anders, unberechenbar und teils vollkommen wahnsinnig. Mal stolpert man über bizarre Kreaturen, dann wieder über absurde Ansammlungen von Gegenständen oder Räume, die jegliche Logik beleidigen.
Besonders gelungen fand ich den Mix aus klassischer Inszenierung und Found-Footage-Elementen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die neugierig macht. Teilweise fühlte ich mich wie in Atems Kopf aus Yu-Gi-Oh.
Leider hat der Film auch Längen. Immer wenn er sich mit den Figuren außerhalb des Labyrinths beschäftigt, verliert er an Tempo. Dazu kommt ein Ende, das offen bleibt und je nach Zuschauer faszinierend oder frustrierend wirken dürfte.
Unterm Strich bleibt ein Film, der versucht, etwas Unverfilmbares auf die Leinwand zu bringen. Das Rätseln über dieses endlose Labyrinth, das alles und nichts enthält, ist der größte Trumpf.

7/10 Punkten. Sind die Backrooms nur eine Manifestation einer Einbildung? Wenn ja, warum können mehrere Menschen sie betreten? Woher kommt die Kamera und der Wissenschaftler, der das Ganze beobachtet?
Levi fazbear
Levi fazbear

1 Follower 121 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 30. Mai 2026
Der Film setzt nicht viel auf jumpscares sondern auf Atmosphäre und Beklemmung und das ist finde ich ein Horror den sie richtig gut umgesetzt haben der Film hat gruselige Kreaturen so wie auch gute Schauspieler und Schauplätze nur ein wenig schade das einige Level der backrooms nicht vorkommen aber dennoch ein sehr hervorragender Film
Vitali Steiger
Vitali Steiger

14 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2026
Sorry, wer so ein Film für gut findet der hat sie doch nicht mehr alle!!!! Der Anfang war sehr spannend, aber darnach hat sich die Spannung ausgespannt.
Ein Pirat der so schlecht zu erkennen ist der Monster?! Euer Ernst ?!! So ein Billig Film hab ich selten gesehen. Spart euch das Geld, geht auf kein Fall ist Kino. Denn ihr werdet es sehr bereuen….
Lampe
Lampe

2 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 17. Juni 2026
Sehr gut gepaced, die wenigen Charaktere waren durchdacht und hervorragend ausgeleuchtet. Es wurde jedoch genug im Dunkeln gelassen, sodass alles dennoch organisch wirkte. Dem Zuschauer werden permanent Brotkrumen zugeworfen, die sich meist im nächsten Akt zufriedenstellend auflösen. Neue Charaktere werden gekonnt eingeführt.

Lediglich die zu Beginn des Films eingebrachten Leitthemen schwächeln leider im weiteren Verlauf etwas, wobei das auch an meiner persönlichen Auffassung liegen kann.

Bildlich überzeugt der Film auf ganzer Linie. Mode, Möbelgarnituren und Setdesign sind ganz im Sinne der 80er Jahre gehalten, und man merkt, dass die Ausstattung mit viel Liebe zusammengestellt wurde. Es wird mit Kameraeinstellungen gespielt, Bildkompositionen werden bewusst und gekonnt eingesetzt, ein wahrer Augenschmaus.

Leider gibt es nicht allzu viele ruhige Momente in den namensgebenden Backrooms, um deren Gestaltung in vollem Umfang genießen und bewundern zu können. Dennoch ist es ein sehr guter Film und darüber hinaus ein gelungener Horrorfilm. Ich kann ihn wärmstens empfehlen.

Der Horror in diesem Film gleicht im positivsten Sinne einer Achterbahnfahrt. Der Film weiß was er sein will und ist genau das.
Eduard
Eduard

2 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 24. Juni 2026
Totaler Schwachsinn - das „Monster“ ist auch total langweilig und die Story dahinter ist auch sehr öde
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