Backrooms
Durchschnitts-Wertung
3,2
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Horridus
Horridus

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2,5
Veröffentlicht am 27. September 2026
Backrooms – beklemmende Atmosphäre, verschenktes Potenzial

Backrooms besitzt in seinen stärksten Momenten genau das, was einen guten Mystery-Thriller ausmacht: eine faszinierende, schwer greifbare Atmosphäre. Besonders die Szenen, in denen Clark durch die endlosen gelben Räume irrt, entwickeln eine ausgesprochen unheimliche und mysteriöse Wirkung. Die klaustrophobische Leere, die Orientierungslosigkeit und das Gefühl, dass jederzeit etwas aus dem Nichts auftauchen könnte, funktionieren erstaunlich gut. Hier entsteht tatsächlich Spannung – und stellenweise sogar das Gefühl, dass der Film zu etwas richtig Großem werden könnte.

Auch die Bildqualität ist im Streaming insgesamt ordentlich. Die normalen Szenen sind klar, detailreich und sauber. Umso störender wirken die Passagen, die mit der Heimkamera gedreht wurden. Die bewusst wackelige Handkamera in Verbindung mit dem sehr eingeschränkten, nahezu monauralen Ton wirkt weniger wie ein gelungenes Stilmittel als schlicht nervig. Man hätte diese Szenen durchaus als normale Erzählpassagen inszenieren können – mit einer ruhigeren Kamera, besserer Bildqualität und vor allem einer vernünftigen Tonspur.

Gerade beim Sound verschenkt der Film einiges. Nur ein vergleichsweise kleiner Teil ist mit wirklich beeindruckendem, räumlichem Surround-Sound ausgestattet. Wenn dieser allerdings zum Einsatz kommt, zeigt sich, was akustisch möglich gewesen wäre. Der unheimliche Soundtrack gehört für mich eindeutig zu den großen Stärken des Films und trägt einen erheblichen Teil der Atmosphäre. Er rettet Backrooms an manchen Stellen geradezu.

Weniger überzeugend ist dagegen die Umsetzung des Monsters. Die Idee, Clark in dieser Piraten-artigen Gestalt zum Gegner zu machen, wirkt unnötig und nimmt dem Geschehen eher etwas von seiner mysteriösen Wirkung. Hier wäre eine subtilere und weniger offensichtliche Lösung deutlich wirkungsvoller gewesen. Auch das Ende kann die zuvor aufgebaute Spannung nicht wirklich zufriedenstellend auflösen und hinterlässt eher ein ernüchterndes Gefühl.

Das ist besonders schade, weil Backrooms in seinen besten Momenten durchaus das Zeug zu einem erstklassigen Mystery-Thriller hat. Atmosphäre, Schauplätze und Sounddesign liefern dafür eine hervorragende Grundlage. Doch statt dieses Potenzial konsequent auszuschöpfen, verliert sich der Film immer wieder in stilistischen Entscheidungen, die eher irritieren als verstärken.

Unterm Strich bleibt deshalb ein Film mit starken Momenten, faszinierender Atmosphäre und hörenswertem Sounddesign – aber auch mit zu vielen verschenken Möglichkeiten. Aus dem Stoff hätte deutlich mehr werden können. Für mich reicht es deshalb letztlich nur für solides Mittelmaß.
Lorenz Schmittmann
Lorenz Schmittmann

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0,5
Veröffentlicht am 13. September 2026
Ich bin ein großer Horror- und Gruselfilm-Fan und habe in diesem Genre inzwischen wirklich einiges gesehen. Filme wie Hereditary oder Midsommar haben gezeigt, wie beeindruckend Horror durch Atmosphäre, Tiefgang und einen starken Plot funktionieren kann. Smile 1 & 2 wiederum haben für mich bewiesen, dass auch moderner Mainstream-Horror mit starken Jumpscares und effektivem Grusel überzeugen kann. Gleichzeitig ist mir natürlich bewusst, dass man bei Filmen wie Annabelle, Conjuring oder Insidious keinen Arthouse-Horror erwarten muss.

Bei diesem Film hatte ich deshalb keine überzogenen Erwartungen. Irgendetwas zwischen anspruchsvollem Horror und solidem Mainstream-Grusel hätte mir vollkommen gereicht. Umso erstaunlicher ist es, wie konsequent der Film auf wirklich jeder Ebene enttäuscht.

Keine Originalität, kein Tiefgang, keine beklemmende Atmosphäre, kein wirklicher Grusel und nicht einmal vernünftige Jumpscares. Der Film schafft es tatsächlich, von Anfang bis Ende auf absoluter Sparflamme zu laufen. Selbst als jemand, der dem Genre viel abgewinnen kann, habe ich mich mehrfach gefragt, was daran überhaupt Horror sein soll.

Besonders erstaunlich ist das angebliche Budget von rund 10 Millionen. Wo dieses Geld gelandet sein soll, fragt man sich eigentlich ab Minute eins bis zum Abspann.

Noch unverständlicher ist für mich, wie sehr dieser Film im Vorfeld in den Himmel gelobt wurde und damit offenbar auch der Preis bei Amazon Prime gerechtfertigt werden soll. Für mich ist das schlicht eine Frechheit. Wer einen spannenden, verstörenden oder wenigstens unterhaltsamen Horrorfilm erwartet, kann sich die Zeit und das Geld sparen.

Meine Empfehlung: Lieber schlafen, die Wohnung putzen, aus dem Fenster schauen oder irgendeiner anderen Beschäftigung nachgehen, die einem Freude macht. Und wenn man wirklich gerne Filme schaut, sollte man diesen hier am besten einfach auslassen.
Sören S.
Sören S.

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1,0
Veröffentlicht am 13. September 2026
Ok, der Film hat eine gewisse Atmosphäre, aber das war's auch schon. Für mich war es Zeitverschwendung.
Carl Diegelmann
Carl Diegelmann

3 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. September 2026
Für mich einer der besten Filme des Jahres. Ich brauche nichts erklärt bekommen und genoss die Bilder, die Musik und natürlich die Klaustrophobie. Mein persönlicher Höhepunkt war natürlich die Rutschenszene. Ganz stark!
Andrea Hübner
Andrea Hübner

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2,0
Veröffentlicht am 1. August 2026
Ich habe den Film mit meinen Kindern (23) abgesehen und wir alle drei finden ihn eher enttäuschend. Man hätte aus der Idee so viel mehr rausholen können...
Casey 08
Casey 08

14 Follower 1.189 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. Juli 2026
Über den Film gerden gerade alle und ist mit "Obsession" gerade das Ding. Regie führt hier Kane Parsons der die Backrooms bekannt gemacht hat und auf seinem Youtube-Kanal schon Serien über den mysteriösen Ort machte. Hier ist es ein ganzer Film der aber nicht so toll ist wie erwartet. Alles was in den Backrooms passiert, ist fantastisch, interessant und spannend. Denn man weiß nie was in der nächsten Ecke lauert. Dabei zeigt man uns teils Szenen im Found-Footage Style die fast das beste am Film sind und ein paar gruselige Monster gibt es auch. Chiwetel Ejiofor ist richtig gut aber Renate Reinsve ist hier echt schlecht. Man denkt ihr Gesicht ist eingefrohren. Die Angst soll man ja auch bei den Charakteren sehen aber diese Angst sieht man nur bei Clark, Narren und Bobby. Das was außerhalb der Backrooms pasiert, ist halt für die Story da aber nimmt das Tempo und die Spannung raus aber wenn man in den Backrooms ist, ist alles was da drin ist, nahezu perfekt, total spannend und etwas verstörend. Das Ende finde ich trotzdem nicht so gut. Ein definitiv guter Horrorfilm aber nicht der Beste des Jahres.

Insgesamt ist es ein guter Film der innerhalb der Backrooms fast alles richtig macht, total spannend und etwas gruselig ist.
Annivy
Annivy

21 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. Juli 2026
Geiler und anspruchsvoller Film voller Interpretationsmöglichkeiten. Einziger 0,5 Minuspunkt war spoiler: das Piratenmonster. Ein gesichtsloses Monster hätte mich weitaus mehr verstört und hätte seine Wirkung nicht verfehlt. Wer „Incantation“ gesehen hat oder Pyramid Head aus Silent Hill kennt, weiß wovon ich rede.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 23. Juli 2026
Sehr komischer Film. Nicht weiterempfehlen! Hat keine Anfang und kein Ende. Man wird verwirrt zurück gelassen... viele Erklärungen fehlen.
Der ganze Film könnte eher ein Trailer für den richtigen Film sein. Sehr schade. Tasso will sein Geld zurück..
Ma Be267
Ma Be267

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2026
The movie is lacking a plot. Worst movie I’ve seen in my life so far. Would pay 50 bucks to not have watched it.
Frank-Herbert Schatter
Frank-Herbert Schatter

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2026
Der Film an sich war in Ordnung, die Atmosphäre war gut, kam jedoch nicht an die eigentliche Vorlage. Womit ich zum Hauptgrund meiner eher schlechteren Kritik kommen möchte. Der Film ist schwer inspiriert durch die creepy Pasta storys und Videos um die Backrooms und somit keine reine Original Story. Das Studio A24 behandelt es aber als solches und ist seit einigen Wochen dabei Amateur und Kunstprojekte rund um die Backrooms auf Markenrecht zu verklagen.
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