How To Make A Killing - Todsicheres Erbe: Kritiken
How To Make A Killing - Todsicheres Erbe
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Isabelle D.
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2,5
Veröffentlicht am 12. April 2026
"How to make a Killing" von John Patton Ford hat eigentlich eine interessante Geschichte, aus der man eine schwarzhumorige Komödie hätte machen können. Leider ist die Geschichte so uninspiriert, unmotiviert und lieblos herunter erzählt, dass der Film unnötig langatmig und belanglos geraten ist. Man fiebert nicht wirklich mit dem Protagonisten mit, auch wenn Glen Powell sein Bestes gibt, seiner Figur Charme zu verleihen und für Mitgefühl zu werben.
Vielleicht liegt es auch an der Erzählweise, die Regisseur und Drehbuchautor für die Handlung gewählt haben. Der Film beginnt, als Becket schon in der Todeszelle sitzt, er erzählt die Haupthandlung in Rückblenden. Über die Morde bügelt er relativ schnell drüber und als Zuschauer kommt man gar nicht erst in die Verlegenheit, sich mit moralischen Zwickmühlen auseinanderzusetzen, inwiefern die Morde gerechtfertigt waren und ob Becket Sympathie verdient. Ehe man sich versieht, ist der Film auch schon wieder vorbei, ohne dass man irgendetwas für die Figuren empfunden hat oder die Handlung einen irgendwie zum Nachdenken angeregt hätte.
Die Geschichte hätte die Möglichkeit für zahlreiche bitterböse Gags geboten, aber auch das bleibt aus. Wirklich lustig ist der Film nicht. Wirklich traurig oder berührend auch nicht. Gesellschaftskritik oder sonst irgendein tieferer Sinn ist hier auch nicht zu entdecken. Trotz allem ist der Film aber auch nicht so schlecht, dass er wütend machen würde. Er ist einfach nur ... pfft.
Fazit: Schade um das verschenkte Potenzial. Daraus hätte man mehr machen können.
Glen Powel meuchelt eine unliebsame reiche Sippschaft. Der Film bleibt dabei im Genre schwarze Komödie, obwohl er nicht wirklich lustig ist. Er verlässt sich einfach auf den Charme des Hauptdarstellers, der seine Missetaten charmant weglächelt. In die Bereiche Drama, Krimi oder Thriller geht er garnicht konkret rein und das ist für die 100 Minuten Laufzeit einfach zu wenig. Selbst wenn Powel zeigt, dass er so einen unguten Charakter gut tragen kann.
Fazit: Schick aufgemacht, aber weder witzig noch spannend und eigentlich nur unschön makaber!