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remember dead cinemas
4 Kritiken
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0,5
Veröffentlicht am 23. September 2026
oh mann, nahezu jeder auf youtube scheint von diesem film begeistert zu sein. bei BB würd ich ja denken, dass er ordentlich kohle bekommen hat, um diesem scheiss 4* zu geben. aber die ganzen youtuber? alle feiern diesen film.
meine vermutung: ohne es zu wissen, sind sie im unterbewusstsein so sehr angenervt von dem zehnten spider-scheiss und noch einem remake und noch einem remake, dass sie unbewusst nur darauf gewartet haben, sich endlich mal wieder bei einer filmkritik ordentlich austoben zu können. was im grunde nichts anderes bedeutet, als dass deren ansprüche durch die schlechten filme und remakes von remakes der letzten jahre so sehr in grund und boden gestampft wurden, dass sie jetzt überhaupt gar keinen anspruch mehr an einen film haben. was auch bedeutet, dass sie keinen anspruch mehr an sich selbst haben. oh mann, was sind das für gehirnamputier++id++darf ich nicht sagen.
mit scheisse kann man irgendwie noch ein feld düngen, wenigstens so halbwegs. dieser schrott ist noch weniger wert als scheisse. die dialoge sind grottenschlecht. mit jedem satz, den die leute dort sagen wird man spürbar dümmer. verzichtet auf den ton und nehmt euch ´n MP3 player mit rein und hört lieber 2,5 std rammstein, statt diesem schrott zuzuhören. die story ist nicht vorhanden und reicht auch nicht für 2,5 std. die kameraführung und die nervige geräuschkulisse ist nicht nur nervend sondern eher belastend.
zwei police officers rennen in dem zerstörten dorf rum, haben keine ahnung, was da eigentlich so passiert und je länger sie in den ruinen des dorfes rumrennen oder fahren, um so weniger ahnung haben sie von dem, was da los ist und was sie machen sollen. wenn sie schiessen, dann schiessen sie irgendwohin ohne etwas genaues zu erkennen. das alien kann autos durch die gegend schmeissen und der cop denkt, er könnte es mit seiner vier-schuss-pumpgun aufhalten. ja nee, is klar. am ende fahren sie nicht mehr durch das zerstörte dorf sondern reiten durch den wald wo noch ein alien auftaucht, aber bis dahin müsste man eigentlich schon jeden respekt vor diesem film verloren haben. man sollte schmerzensgeld für das ansehen dieses films bekommen. schaut euch lieber den alten 80er "predator" an. . .
Südkorea: Verletzungsspuren an toten Rindern deuten auf einen großen Räuber hin. Kein Bär! Ein Tiger? Die Polzei ermittelt. Schon bald danach sieht Chief Bum-seok (Hwang Jung-min) große Spuren der Verwüstung. Was steckt dahinter und wie kann man es stoppen? Mit Kollegin Sung-ae (Jung Ho-yeon) beginnt er eine verzweifelte sowie unnachgiebige Jagd. Verschiedene kleine Gruppen von Zivilisten versuchen auf eigene Faust, dem Ding den Garaus zu machen.
Ich habe „Hope“ als Abschlussfilm des 40. Fantasy Filmfests in München gesehen.
Na Hong-jin ist ein angesehener koreanischer Regisseur. Sein Langfilmdebüt „The Chaser“ erregte 2008 großes Aufsehen, das begeisternd erzählte „The Wailling - Die Besessenen“ (2016) stammte zudem aus seiner Feder, ebenso die aktuelle Regiearbeit „Hope“. Leider kann er mit diesem brachialen Projekt nach 10 Jahren Pause nicht an seine bisherigen Erfolge anschließen.
Ein gelungener Action-Film verlangt ansehnliche Helden, Gegner und Trümmer. Beachtlich aufwendig gestaltet sind die Locations, die Bum-seok als Ruinen inklusive Leichen vorfindet oder die sich vor seinen Augen in solche verwandeln. Viel gute Handarbeit kommt hier zur Geltung. Dagegen wirkt die Monster-CGI größtenteils nur durchschnittlich, in mehreren Szenen wie ein Fremdkörper auf der Leinwand, auch wenn dem Wesen ein emotionaler Ausdruck verliehen wird. Das schmälert den Kinogenuss doch erheblich, weil „Hope“ eben nicht aus einem Guss visualisiert worden ist.
Bevor das böse Unbekannte erstmals vor den Augen des Ermittlers auftaucht, was geschickt verzögert wird, ist die Spannung kaum auszuhalten. Na Hong-jin neigt dazu, den Polizeiapparat undiszipliniert agieren zu lassen, in „The Chaser“ ausufernd, in „Hope“ etwas weniger. Recht theatralisch erscheinen die Hauptfiguren, aber typisch für koreanisches Kino. Letztendlich können Jung Ho-yeon, Hwang Jung-min auf Seiten der Polizei sowie Zo In-sung als Zivilist Sung-ki das Publikum in der zunächst interessant aufgebauten Story mitreißen. Begegnungen mit Überlebenden verlaufen dramatisch, gerne mal unterfüttert mit einer Prise schwarzen Humor, der richtigen Kinospaß bringt. Den braucht man allerdings auch, denn der Kampf gegen die seltsame Kreatur will einfach nicht enden. Die zahlreichen Verfolgungsjagden, begleitet von einem panikerzeugenden Standard-Score, sind nicht nur oft gleichförmig, sondern werden mit der Brechstange verlängert, bis sie irgendwann wie ungelenk geschnitten aussehen. Warum dann das Spektakel 160 Minuten auf die Uhr bringen muss, darf man berechtigt hinterfragen. In einer vielleicht entstehenden Fortsetzung, auf die Alicia Vikander und Michael Fassbender in ihren Nebenrollen recht plump hinweisen, bekommt Na Hong-jin die Chance nachzubessern.
Fazit: „Hope“ ist eine mit entscheidenden Abstrichen pompös in Szene gesetzte, über weite Strecken nicht gut erzählte Geschichte.
den unterschied zwischen ´slasher´ und ´splatter´ hab ich nicht verstanden. das hier müsste wohl ein splatter-movie sein und zwar einer der übelsten sorte. also nicht, was die blut-rumspritzerei betrifft, sondern eher was die qualität und daher auch das filmvergnügen betrifft.
vom schlechten CGI bei den monstern will ich gar nicht reden. darüber kann man easy hinwegsehen. es ist vor allem die überlänge des films und die daraus resultierenden längen, bzw die vielen überflüssigen szenen, wo kaum etwas passiert.
natürlich passiert irgendwann auch mal was in diesem film und dann merkt man auch, dass drehbuchschreiber, produzent, regisseur und kameramann echt total voll auf pilzen waren und sich mal richtig austoben wollten. und das tun sie auch und das bekommt man als zuschauer voll in die fresse.
also ruhige und überflüssige stellen und durchaus einiges an echt fieser und apokalyptischer action abwechselnd. diesen widerspruch hat mein armes kleines gehirn leider nicht hinbekommen.
bestimmt viel spaß und auch schweissausbrüche hatten hier ganz bestimmt die stunt-driver und die kameraleute. die monster-verfolgung durch die strassen ist optisch so richtig ´bäämm-voll-in-die-fresse´ aber nach einer weile auch kaum mehr zu ertragen. und die nervige hintergrundmusik sorgt dann auch noch mal extra für kopfschmerzen, wenn man die nicht sowieso schon vorher hatte. tip: eine oder am besten zwei aspirin mit ins kino nehmen.
so richtig sinn ergibt nichts in diesem film. dass es kein tiger war, werden sich fleissige filmgucker schon lange vorher gedacht haben. und eine spannung im sinne von "wer oder was ist es?" kommt irgendwie nicht auf. nach langweiligen und überflüssigen stellen ist das monster irgendwann da und es ist nicht totzukriegen. was aber trotzdem keine spannung generiert. totgeschunden könnten stattdessen die nerven und die geduldsfäden der zuschauer werden.
anscheinend sorgt dieser film schon im vorfeld ordentlich für furore. lieber nicht davon anstecken lassen und stattdessen besser einen durchschnittlichen splatter-movie erwarten. mit grandioser action, die einen voll erwischt, aber mit kaum etwas, worüber man sich nach dem kino noch unterhalten könnte. ein film wie "alien" hat einen meilenstein gesetzt, dieser schrott ist davon jedoch meilenweit entfernt.
noch ´n tip: extra viel geld mit ins kino nehmen. damit man, wenn man nach 1,5 std die nase voll von diesem film hat, sich am besten gleich sofort ein neues ticket für irgendeinen anderen film kaufen kann, um diesen schrott aus dem schädel rauszukriegen. egal was. und wenn es nur bibi & tina ist. :-)