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Alexander L.
5 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2026
Bereits in den ersten Minuten als das Hausmädchen Millie, gespielt von Sydney Sweeney, ihr Vorstellungsgespräch bei Nina Winchester hat. fällt auf, dass da was faul ist. Kaum ist Millie eingestellt, gibt es schon den ersten Krach mit Nina. Sie beschuldigt Millie die Unterlagen für den Elternabend entsorgt zu haben. Nein, Nina, gespielt von Amanda Seyfried tickt regelrecht aus Nur der Ehemann Andrew ist zu Millie freundlich.
Es stellt sich heraus, dass Nina psychisch labil ist und Millie muss einige Schickanen erleiden.
Bei einem Musicalbesuch in New York kommen sich Andrew und Millie näher. Sie landen im Bett. Dort geht es zur Sache und Brandon Sklenar zeigt seinen muskelbepackten Oberkörper. Und für die Männer zeigt Sydney Sweeney ihre Brüste.
Im 2. Teil des Films erfährt der Zuschauer warum Nina so große Probleme hat. Das geheimnisvolle Zimmer im Dachgeschoss spielt eine zentrale Rolle. Wer ist eigentlich der Übeltäter? Hier zieht sich der Film etwas in die Länge.
Beim großen Finale erwartet den Zuschauer eine Überraschung. Und Millie heuert bei der nächsten Familie an.
Amanda Seyfried spielt ihre Rolle herausragend. Sie wechselt in einer Szene die Emotionen in atemberaubenden Tempo. Sydney Sweeney bleibt in ihrem Spiel etwas farblos. Das kann sie besser.
Der Film ist ein erotischer Psychothriller mit einigen Wendugen, ähnlich einer Achterbahnfahrt. Trotzdem hätte man. aus dem Film mehr machen können. Ich habe einen spannenden Kinoabend erlebt!
Millie (Sydney Sweeney) kann kaum fassen, dass sie einen Job als Haushälterin bei der wohlhabenden Familie Winchester bekommt. Die zunächst nette Hausherrin Nina (Amanda Seyfried) fällt schon bald negativ auf. Sie macht Millie das Leben schwer.
Paul Feig hat mit Komödien wie „Taffe Mädels“ (2013) und „Spy: Susan Cooper Undercover“ (2015) begeistert. Sein Thriller „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ ist leider kaum spannend. Der US-amerikanische Regisseur tritt das einseitig von Nina geführte Gefecht in dem 131 Minuten dauernden Film mindestens 15 Minuten zu breit aus, einfallsreich Erzähltes ist wenig zu erfahren, das Setting jedoch ist im aufwändigen Hochglanz auf der Leinwand verteilt. Erst als die wendungsreiche Auflösung der Geschichte in Gang kommt, wird die Aufmerksamkeit des Publikums erregt. Spät wird’s fies, sadistisch und blutig.
Seyfried bringt die dauerhysterische Nina sehr beeindruckend durch die langatmige Phase. Auch das Spiel von Sweeny kann sich sehen lassen. Andrew (Brandon Sklenar) strahlt eine tonangebende Ruhe aus. Irgendwann muss er einschneidende Entscheidungen treffen.
Das turbulente Finale, der Cast und die Schauwerte von Feigs Film trösten ein wenig über die Anstrengungen hinweg.
„The Housemaid“ von Paul Feig ist ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen und tiefschwarzem Humor. Der Trailer hatte den Eindruck vermittelt, dass es sich um eine Ménage-à-trois-Geschichte handelt oder irgendeine Art Swinger-Ehepaar-nutzt-Hausmädchen-aus-Sache, aber tatsächlich entwickelt sich die Handlung ganz anders. Mehr möchte ich aber nicht verraten, am besten schaut man den Film ohne viel Vorwissen.
Simples Konzept: eine eigentlich ganz normale Situation wird aufgebaut, in diesem Falle ist es eine junge Frau, die einen Job bei einem reichen Ehepaar antritt. Recht schnell wird der Traumjob aber zur Hölle, man kann keinem mehr trauen und keiner it wirklich so, wie er scheint. Leidermuß man durch zu lange 130 Minuten, um an die Auflösung zu gelangen. Auf dem Weg dahin gibt es ein paar nette Wendungen, gebremsten Thrill und zwei überraschend freizügige Sexszenen. Als Film für die Ladies Night absolut tauglich, ansonsten ein nicht allzu beachtenswerter Thriller, der wirkt als stamme er aus dem 90er Jahren.
Fazit: Die Optik ist schick und edel, der Film einfacher Thrillerquatsch mit Überlänge!
Ein Film, der durch die Überzeichnungen seine Wirkung entfaltet. Die Reichen sind etwas zu reich, die Ehen und Angehörigen zu eigenartig, der Ehemann von Anfang als eigentlicher Schurke verdächtig, die Freundinnen zu heuchlerisch, das Hausmädchen alles andere als die naive Verführerin. Klischee folgt auf Klischee. Dem folgt man gerne, bleibt aber skeptisch bis zu dem furiosen Ende, wo ein Twist den nächsten jagt und man erschöpft die Kunst der Übertreibung anerkennt. durchaus sehenswert
In Bezug auf Storytelling und Spannungskurve von "The Housemaid" stimme ich der FILMSTARTS-Kritik weitgehend zu, gemessen an der Starbesetzung und an den vielversprechenden Trailern ist da wirklich etwas wenig dahinter - und auch einiges "etwas" spoiler: konstruiert -vorsichtig ausgedrückt. Dass dieser Film dennoch trotz der für dieses Genre fast schon extremen Länge einigermaßen die Spannung hält, liegt an den wirklich hervorragenden Darstellerinnen und Darstellern, Insbesondere liefert Sydney Sweeney hier meines Erachtens wieder eine ganz hervorragende Rolle, die bei einer etwas weniger trashigen Story locker in Richtung oscarreif gehen würde. Von übertriebener Nüchternheit keine Spur, sondern eine sehr gelungene Charakterdarstellung. Sydney Sweeney schafft es, auch trashige Rollen wahrlich brillant zu spielen, sogar in dummdreisten Werbespots, und erst recht in Filmen..! Und Amanda Seyfried konterkariert das schön mit der sehr gelungenen Darstellung der tatsächlich eher rätselhaft-unterkühlt wirkenden Landlady. Auch die Darsteller passen hervorragend, und ja, der Gärtner ist sehr platt, aber das passt zu diesem Film. Ziemlich unterhaltsames Drama, und überraschend eindrucksvoll.
Ich muss sagen, der Streifen ist gar nicht mal so schlecht. Das Grundkonzept, ist sehr gut. Nu, er ist etwas zu vorhersehbar und Sydney Sweeney, hat irgendwie nicht so wirklich bock. Dies sind die eigentliche Probleme des Films. Eine Chance, sollte man ihm aber geben. Es ist ein typischer "Macht euch selber ein Bild Film".
Überbewerter Film. Anfangs dachte ich, dass ich im falschen Film drinnen sei. Der Film hat schwach angefangen und stark nachgelassen. Die Handlung war katastrophal, langweilig und sehr schwach. Das einzige, was an dem Film einigermaßen in Ordnung gewesen ist, ist die Schauspielerin Amanda Seyfried. Sie war das einzig gute am Film. Der Rest war Katastrophe. Im Gesamtpacket ist der Film reinste Zeitverschwendung und meiner Meinung nach nicht kinosehenswürdig, demnach im katastrophalen Bereich abschneidend.
Also wenn ich mir hier so manche Kritik durchlese...was habt ihr denn erwartet? The Housemaid ist ein absolutes Guilty Pleasure und mehr will er doch gar nicht sein. Der Film macht Spaß, er ist spannend, er hält sich überwiegend an die Buchvorlage und er holt seine Zielgruppe komplett ab. Da wirft man hier Sydney Sweeney vor sie könne nicht schauspielern und man hätte sie nur gecastet, weil sie nackig hübsch aussieht...so what? Die Figur der Millie wird im Buch exakt so beschrieben, und für mich hat sie die Figur komplett getroffen. Und gleichzeitig Sydney Sweeney kritisieren und kein Wort über Michele Morrone zu verlieren, der im Gegensatz zu ihr wirklich nur aus optischen Gründen gecastet und dessen Part im Vergleich zum Buch sogar noch gekürzt wurde...merkt ihr selber, ne? Ich beschwere mich jedenfalls nicht, eine sehr hübsche Frau auf der Leinwand gesehen zu haben, und wie gesagt, ihre restlichen Szenen hat sich auch gut abgeliefert.
Zum Film selbst: Nicht der Beste Thriller aller Zeiten, was einfach daran liegt, dass auch das Buch nicht das Beste aller Zeiten ist, aber er ist spannend, kurzweilig, hart genug, nicht zu anspruchsvoll und hat wie gesagt sowohl für Männchen wie für Weibchen hübsche Körper zu bieten. Das darf doch auch mal sein.
Leichte (Fast Food-) Kost für Thriller-Fans mit feministischer Message!
Paul Feig kennt man als den Typen, der viele unlustige Comedy-Filme mit Melissa McCarthy gedreht hat, darunter das furchtbare „Ghostbusters“-Remake von 2016. Und obwohl Comedy eigentlich sein Genre ist, versuchte er sich 2025 an einem Thriller: „The Housemaid“, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Freida McFadden. Und eins muss ich ihm wirklich eingestehen: Er dreht viele Filme, in denen Frauen die Protagonistinnen sind und die Führung übernehmen. In einer Zeit, in der Frauen nach wie vor benachteiligt sind und wieder vermehrt um ihre Rechte kämpfen müssen, sind solche Filme wichtig, auch wenn sie nicht immer die beste Qualität aufweisen. Und im Falle von „The Housemaid“ muss ich ganz klar sagen, dass die Thematik der Story absolut aktuell ist und ich es gut finde, dass Feig diesen Stoff umsetzt. Gleichzeitig ist er halt auch nicht der beste Kandidat für einen derartigen Erotikthriller, da es in meinen Augen jemanden mit deutlich mehr Feingefühl gebraucht hätte. Aber… das Endergebnis ist auf jeden Fall unterhaltsam, auch wenn die Unterhaltung nicht immer beabsichtigt ist.
Die junge Millie Calloway braucht unbedingt einen Job, damit sie nicht wieder ins Gefängnis muss. Die Lösung kommt in Form einer Haushaltsarbeit bei dem Ehepaar Nina und Andrew Winchester. Und nicht nur Millie ist glücklich darüber: Nina freut sich sehr eine Unterstützung im Haushalt zu haben, doch schnell muss Millie anzweifeln, ob Nina die liebenswerte Ehefrau und Arbeitgeberin ist, die sie vorgibt zu sein…
Natürlich werde ich hier nicht spoilern, denn der Thriller-Aspekt hält den Streifen am Leben. Die meisten Wendungen im Laufe der Story waren zwar recht vorhersehbar, aber am Ende war der Trip doch recht unterhaltsam. Das liegt in erster Linie daran, dass Feig das Ganze so derb und teilweise plump inszeniert hat (gerade die Freundinnen von Nina sind laufende Klischees), aber auch das macht den Unterhaltungswert aus. Nina verwandelt sich ab und zu in einen klassischen Horror-Slasher-Killer mit Ninja-Fähigkeiten und das ist äußerst witzig. Die darstellerischen Leistungen sind dabei auch nicht schlecht, besonders Amanda Seyfried kann hier mal ihre düstere Seite raus lassen.
Dennoch ist „The Housemaid“ kein sonderlich guter Film: Hat man den Streifen zu Ende geguckt und denkt an die erste Hälfte zurück, ergeben so manche Charakterentscheidungen nicht mehr wirklich Sinn und viele Ereignisse, die passieren, basieren auf unglaublich viel Glück. Da merkt man, dass das Ganze nicht wirklich zu Ende gedacht und einfach für den Schockfaktor zurecht gerückt wurde. Hinzu kommt eine Prise Dark Romance, die dem Ganzen noch ein unangenehmes Geschmäckle gibt, aber wer´s mag…
Optisch ist „The Housemaid“ ganz schick gefilmt, allerdings ist der aufdringliche Score von Theodore Shapiro nicht wirklich hilfreich, sondern eher nervig und ein Grund dafür, warum der Film so trashige B-Movie-Vibes ausstrahlt.
Fazit: „The Housemaid“ ist ohne Zweifel ein unterhaltsames und kurzweiliges Thriller-Erlebnis, wobei richtig beängstigend ist das Ganze eher nicht, da mich die unfreiwillige Komik eher zum Lachen gebracht hat. Dennoch ist die Grundthematik des Films nicht unwichtig, auch wenn sie hier sehr einfach dargestellt wird. Filmisch gesehen ist „The Housemaid“ recht plump gemacht, aber dennoch spaßig.