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Magdalena Postruznik
2 Kritiken
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1,0
Veröffentlicht am 23. Mai 2026
Ich habe die Bücher gelesen und dachte "wenn das mal verfilmt wird, muss ich da hin". Dje Bücher nehmen einen emotional extrem mit. Es ist dahingegen unglaublich, wie langweilig man so eine spannende Geschichte mit unglaublichem plottwist machen kann. Die Charaktere haben im Film keine Persönlichkeit, man fiebert mit mit Milly mit (im Gegensatz zum Buch). Zudem hat der Film einen männerfeindlichen Touch, den das Buch auch nicht hat. Vielleicht hat man versucht auf die Feminismus-welle aufzuspringen? Der Gärtner, der im Buch eine maßgebliche Rolle spielt, wird komplett übergangen...
Buch: Gang klares Ja! Film: oh Gott nein! enttäuschend, wenn man das Buch kennt. Flach und unnötig männerfeindlich, wenn man es nicht kennt.
Leichte (Fast Food-) Kost für Thriller-Fans mit feministischer Message!
Paul Feig kennt man als den Typen, der viele unlustige Comedy-Filme mit Melissa McCarthy gedreht hat, darunter das furchtbare „Ghostbusters“-Remake von 2016. Und obwohl Comedy eigentlich sein Genre ist, versuchte er sich 2025 an einem Thriller: „The Housemaid“, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Freida McFadden. Und eins muss ich ihm wirklich eingestehen: Er dreht viele Filme, in denen Frauen die Protagonistinnen sind und die Führung übernehmen. In einer Zeit, in der Frauen nach wie vor benachteiligt sind und wieder vermehrt um ihre Rechte kämpfen müssen, sind solche Filme wichtig, auch wenn sie nicht immer die beste Qualität aufweisen. Und im Falle von „The Housemaid“ muss ich ganz klar sagen, dass die Thematik der Story absolut aktuell ist und ich es gut finde, dass Feig diesen Stoff umsetzt. Gleichzeitig ist er halt auch nicht der beste Kandidat für einen derartigen Erotikthriller, da es in meinen Augen jemanden mit deutlich mehr Feingefühl gebraucht hätte. Aber… das Endergebnis ist auf jeden Fall unterhaltsam, auch wenn die Unterhaltung nicht immer beabsichtigt ist.
Die junge Millie Calloway braucht unbedingt einen Job, damit sie nicht wieder ins Gefängnis muss. Die Lösung kommt in Form einer Haushaltsarbeit bei dem Ehepaar Nina und Andrew Winchester. Und nicht nur Millie ist glücklich darüber: Nina freut sich sehr eine Unterstützung im Haushalt zu haben, doch schnell muss Millie anzweifeln, ob Nina die liebenswerte Ehefrau und Arbeitgeberin ist, die sie vorgibt zu sein…
Natürlich werde ich hier nicht spoilern, denn der Thriller-Aspekt hält den Streifen am Leben. Die meisten Wendungen im Laufe der Story waren zwar recht vorhersehbar, aber am Ende war der Trip doch recht unterhaltsam. Das liegt in erster Linie daran, dass Feig das Ganze so derb und teilweise plump inszeniert hat (gerade die Freundinnen von Nina sind laufende Klischees), aber auch das macht den Unterhaltungswert aus. Nina verwandelt sich ab und zu in einen klassischen Horror-Slasher-Killer mit Ninja-Fähigkeiten und das ist äußerst witzig. Die darstellerischen Leistungen sind dabei auch nicht schlecht, besonders Amanda Seyfried kann hier mal ihre düstere Seite raus lassen.
Dennoch ist „The Housemaid“ kein sonderlich guter Film: Hat man den Streifen zu Ende geguckt und denkt an die erste Hälfte zurück, ergeben so manche Charakterentscheidungen nicht mehr wirklich Sinn und viele Ereignisse, die passieren, basieren auf unglaublich viel Glück. Da merkt man, dass das Ganze nicht wirklich zu Ende gedacht und einfach für den Schockfaktor zurecht gerückt wurde. Hinzu kommt eine Prise Dark Romance, die dem Ganzen noch ein unangenehmes Geschmäckle gibt, aber wer´s mag…
Optisch ist „The Housemaid“ ganz schick gefilmt, allerdings ist der aufdringliche Score von Theodore Shapiro nicht wirklich hilfreich, sondern eher nervig und ein Grund dafür, warum der Film so trashige B-Movie-Vibes ausstrahlt.
Fazit: „The Housemaid“ ist ohne Zweifel ein unterhaltsames und kurzweiliges Thriller-Erlebnis, wobei richtig beängstigend ist das Ganze eher nicht, da mich die unfreiwillige Komik eher zum Lachen gebracht hat. Dennoch ist die Grundthematik des Films nicht unwichtig, auch wenn sie hier sehr einfach dargestellt wird. Filmisch gesehen ist „The Housemaid“ recht plump gemacht, aber dennoch spaßig.
Scheinbar haben die Kritiker nicht richtig aufgepasst, bei dem Film. The Housemaid ist nämlich ein Film der mehrere coole Plottwists hat, und außerdem hält er die Spannung bei einer freundlichen Stimmung. Natürlich ist er auch lang aber ich habe immer gehofft, dass es noch bisschen dauert. Am Ende wird sogar n bisschen auf Saw angespielt. Aber grundsätzlich jetzt kein Meisterwerk aber doch ein starker Thriller
Ich fand den Film seit langem Mal wieder richtig gut. Lohnt sich anzuschauen! Alles dabei was ein guter Film braucht. Gute Story, gut gespielt, Spannung, Mitreisend etc.
„The Housemaid“ von Paul Feig ist ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen und tiefschwarzem Humor. Der Trailer hatte den Eindruck vermittelt, dass es sich um eine Ménage-à-trois-Geschichte handelt oder irgendeine Art Swinger-Ehepaar-nutzt-Hausmädchen-aus-Sache, aber tatsächlich entwickelt sich die Handlung ganz anders. Mehr möchte ich aber nicht verraten, am besten schaut man den Film ohne viel Vorwissen.
Der Film ist eine Mischung der Wendungen, mal hysterisch, dann leichter Softp***o, dann wieder krass, ein Spiel der Extreme, und bis zum Schluss echt spannend. Nichts für schwache Nerven, aber sehr gut, wenns ein bisschen schärfer sein darf
Ich verstehe den Hype um den Film nicht wirklich, die Handlung plätschert vor sich hin und ist vorhersehbar, die Darsteller agieren hölzern, hier sticht nur Amanda Seyfried als Psychopathin hervor. Für mich gerade noch Durchschnitt.
Ein Film, der durch die Überzeichnungen seine Wirkung entfaltet. Die Reichen sind etwas zu reich, die Ehen und Angehörigen zu eigenartig, der Ehemann von Anfang als eigentlicher Schurke verdächtig, die Freundinnen zu heuchlerisch, das Hausmädchen alles andere als die naive Verführerin. Klischee folgt auf Klischee. Dem folgt man gerne, bleibt aber skeptisch bis zu dem furiosen Ende, wo ein Twist den nächsten jagt und man erschöpft die Kunst der Übertreibung anerkennt. durchaus sehenswert
Wirklich große Empfehlung meinerseits diesen Film anzuschauen! Wer gerne zum Beispiel Sebastian Fitzek Bücher liest für den ist dieser Film perfekt. Es ist nichts so wie es scheint und der Plottwist am Ende verändert alles. Einer der besten Filme die ich seit langem gesehen habe. Ich hatte Angst das er sich etwas in die länge zieht weil er ja doch mehr als 2 Stunden dauert aber man denk zu keinem Zeitpunkt ,,Wie langweilig,, und ist jederzeit gespannt was nun als nächstes passiert. Also lege ich wirklich jedem der Psychothriller mag diesen Film ans Herz.