The Housemaid - Wenn sie wüsste
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 9. Juli 2026
WENN DER TRAUM ZUM ALBTRAUM WIRD

Nina erwartet ein Kind und benötigt daher Unterstützung im Haushalt. Also engagiert sie Milli. Die macht ihren Job gut, doch mit Nina scheint etwas nicht zu stimmen, denn ihre Stimmung schlägt schneller um als das Wetter im April. Trotzdem bleibt Milli, denn sie ist auf den Job angewiesen. Was niemand weiß: Sie ist auf Bewährung.

The Housemaid geht ca. 130 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Buchverfilmung mit Sydney Sweeney, Amanda Seyfried und Brandon Sklenar in den Hauptrollen. Ich war ehrlich gesagt skeptisch, warum dieser Film so einen Hype bekommen hat. Auf dem Papier klingt das Ganze nach der x-ten Variante von "Haushälterin kommt ins Haus, der Ehemann ist attraktiv und irgendwo gibt es ein dunkles Geheimnis". Die erst 1h dachte ich hauptsächlich: "Was stimmt eigentlich mit diesen Leuten nicht?"
Dann kommt der Twist. Da saß ich tatsächlich anerkennend nickend da.
Schauspielerisch ist das vor allem von Seyfried wirklich stark. Sie spielt ihre Rolle mit einer Intensität, die der Hammer ist. Sklenar macht als verständnisvoller Ehemann ebenfalls einen ordentlichen Job und Sweeney... nun ja, sie hat ihre zwei Vorzüge, liefert aber schauspielerisch deutlich mehr ab, als man ihr oft zugesteht.
Was den Film zusätzlich trägt, sind die Figuren selbst. Jeder hat die Seite, die er der Welt präsentiert und eine zweite, die erst nach und nach zum Vorschein kommt.
Die Geschichte an sich ist solide, hätte aber etwas kürzer ausfallen dürfen. Sobald der große Twist auf dem Tisch liegt, folgt Exposition und die zieht sich.
Nebenbei behandelt man Themen wie toxische Beziehungen, Selbstwertgefühl und die Tatsache, dass man im Zweifel der reichen Person glaubt als der, der auf Bewährung. Außer natürlich, man hat eine Plotpolizistin.
Unterm Strich bleibt ein Film, der überraschend viel Spaß macht. Das klingt nach der 1h zwar absurd, aber rückblickend relativiert sich vieles. Trotzdem muss man sich durchbeißen.

7,5/10 Punkten. Sind reiche Eltern wirklich abhängig von Haushälterinnen und Nannys oder haben manche einfach nur festgestellt, dass Kinder großziehen anstrengender ist als es auf Instagram aussieht?
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.119 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Mai 2026
Am Anfang ist alles sehr harmonisch,sie braucht diesen Job dringend, warum sie in ihrem Auto lebt etc., erfährt man erst später…

Brandon Sklenar ist im Prinzip nur wegen seines Oberkörpers hier, Sydney Sweeney nimmt man die Rolle ab, aber Amanda Seyfried brilliert hier IMO richtig ! Warum? Angucken. ;)

Die Atmosphäre ist immer sehr dicht, das Haus sehr groß, teilweise zu groß, aber all das passt schon!
Der Erotikpart in der Mitte scheint nicht ganz passend zu sein, aber der Part danach bzw. das Ende reißt alles wieder raus!

Sehr starker Thriller mit einigen Wendungen!
Magdalena Postruznik
Magdalena Postruznik

2 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 23. Mai 2026
Ich habe die Bücher gelesen und dachte "wenn das mal verfilmt wird, muss ich da hin". Dje Bücher nehmen einen emotional extrem mit.
Es ist dahingegen unglaublich, wie langweilig man so eine spannende Geschichte mit unglaublichem plottwist machen kann. Die Charaktere haben im Film keine Persönlichkeit, man fiebert mit mit Milly mit (im Gegensatz zum Buch). Zudem hat der Film einen männerfeindlichen Touch, den das Buch auch nicht hat. Vielleicht hat man versucht auf die Feminismus-welle aufzuspringen? Der Gärtner, der im Buch eine maßgebliche Rolle spielt, wird komplett übergangen...

Buch: Gang klares Ja! Film: oh Gott nein! enttäuschend, wenn man das Buch kennt. Flach und unnötig männerfeindlich, wenn man es nicht kennt.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 387 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. Mai 2026
Leichte (Fast Food-) Kost für Thriller-Fans mit feministischer Message!

Paul Feig kennt man als den Typen, der viele unlustige Comedy-Filme mit Melissa McCarthy gedreht hat, darunter das furchtbare „Ghostbusters“-Remake von 2016. Und obwohl Comedy eigentlich sein Genre ist, versuchte er sich 2025 an einem Thriller: „The Housemaid“, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Freida McFadden. Und eins muss ich ihm wirklich eingestehen: Er dreht viele Filme, in denen Frauen die Protagonistinnen sind und die Führung übernehmen. In einer Zeit, in der Frauen nach wie vor benachteiligt sind und wieder vermehrt um ihre Rechte kämpfen müssen, sind solche Filme wichtig, auch wenn sie nicht immer die beste Qualität aufweisen. Und im Falle von „The Housemaid“ muss ich ganz klar sagen, dass die Thematik der Story absolut aktuell ist und ich es gut finde, dass Feig diesen Stoff umsetzt. Gleichzeitig ist er halt auch nicht der beste Kandidat für einen derartigen Erotikthriller, da es in meinen Augen jemanden mit deutlich mehr Feingefühl gebraucht hätte. Aber… das Endergebnis ist auf jeden Fall unterhaltsam, auch wenn die Unterhaltung nicht immer beabsichtigt ist.

Die junge Millie Calloway braucht unbedingt einen Job, damit sie nicht wieder ins Gefängnis muss. Die Lösung kommt in Form einer Haushaltsarbeit bei dem Ehepaar Nina und Andrew Winchester. Und nicht nur Millie ist glücklich darüber: Nina freut sich sehr eine Unterstützung im Haushalt zu haben, doch schnell muss Millie anzweifeln, ob Nina die liebenswerte Ehefrau und Arbeitgeberin ist, die sie vorgibt zu sein…

Natürlich werde ich hier nicht spoilern, denn der Thriller-Aspekt hält den Streifen am Leben. Die meisten Wendungen im Laufe der Story waren zwar recht vorhersehbar, aber am Ende war der Trip doch recht unterhaltsam. Das liegt in erster Linie daran, dass Feig das Ganze so derb und teilweise plump inszeniert hat (gerade die Freundinnen von Nina sind laufende Klischees), aber auch das macht den Unterhaltungswert aus. Nina verwandelt sich ab und zu in einen klassischen Horror-Slasher-Killer mit Ninja-Fähigkeiten und das ist äußerst witzig. Die darstellerischen Leistungen sind dabei auch nicht schlecht, besonders Amanda Seyfried kann hier mal ihre düstere Seite raus lassen.

Dennoch ist „The Housemaid“ kein sonderlich guter Film: Hat man den Streifen zu Ende geguckt und denkt an die erste Hälfte zurück, ergeben so manche Charakterentscheidungen nicht mehr wirklich Sinn und viele Ereignisse, die passieren, basieren auf unglaublich viel Glück. Da merkt man, dass das Ganze nicht wirklich zu Ende gedacht und einfach für den Schockfaktor zurecht gerückt wurde. Hinzu kommt eine Prise Dark Romance, die dem Ganzen noch ein unangenehmes Geschmäckle gibt, aber wer´s mag…

Optisch ist „The Housemaid“ ganz schick gefilmt, allerdings ist der aufdringliche Score von Theodore Shapiro nicht wirklich hilfreich, sondern eher nervig und ein Grund dafür, warum der Film so trashige B-Movie-Vibes ausstrahlt.

Fazit: „The Housemaid“ ist ohne Zweifel ein unterhaltsames und kurzweiliges Thriller-Erlebnis, wobei richtig beängstigend ist das Ganze eher nicht, da mich die unfreiwillige Komik eher zum Lachen gebracht hat. Dennoch ist die Grundthematik des Films nicht unwichtig, auch wenn sie hier sehr einfach dargestellt wird. Filmisch gesehen ist „The Housemaid“ recht plump gemacht, aber dennoch spaßig.
Blödsinn erkenner
Blödsinn erkenner

10 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. April 2026
Scheinbar haben die Kritiker nicht richtig aufgepasst, bei dem Film. The Housemaid ist nämlich ein Film der mehrere coole Plottwists hat, und außerdem hält er die Spannung bei einer freundlichen Stimmung. Natürlich ist er auch lang aber ich habe immer gehofft, dass es noch bisschen dauert. Am Ende wird sogar n bisschen auf Saw angespielt. Aber grundsätzlich jetzt kein Meisterwerk aber doch ein starker Thriller
Mkothig
Mkothig

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Ich fand den Film seit langem Mal wieder richtig gut. Lohnt sich anzuschauen! Alles dabei was ein guter Film braucht.
Gute Story, gut gespielt, Spannung, Mitreisend etc.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 523 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
„The Housemaid“ von Paul Feig ist ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen und tiefschwarzem Humor. Der Trailer hatte den Eindruck vermittelt, dass es sich um eine Ménage-à-trois-Geschichte handelt oder irgendeine Art Swinger-Ehepaar-nutzt-Hausmädchen-aus-Sache, aber tatsächlich entwickelt sich die Handlung ganz anders. Mehr möchte ich aber nicht verraten, am besten schaut man den Film ohne viel Vorwissen.

Fazit: Fesselnd und unterhaltsam, lohnt sich!
PT2 Filmfan
PT2 Filmfan

64 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 14. März 2026
Der Film ist eine Mischung der Wendungen, mal hysterisch, dann leichter Softp***o, dann wieder krass, ein Spiel der Extreme, und bis zum Schluss echt spannend. Nichts für schwache Nerven, aber sehr gut, wenns ein bisschen schärfer sein darf
Steve Hoffmann
Steve Hoffmann

23 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. März 2026
top Film - gute Story - gute Schauspieler
spannend und echt gut gemacht
Mi69
Mi69

3 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 8. März 2026
Ich verstehe den Hype um den Film nicht wirklich, die Handlung plätschert vor sich hin und ist vorhersehbar, die Darsteller agieren hölzern, hier sticht nur Amanda Seyfried als Psychopathin hervor. Für mich gerade noch Durchschnitt.
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