Eddington
Durchschnitts-Wertung
3,5
34 Wertungen

8 User-Kritiken

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Finsterle
Finsterle

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5,0
Veröffentlicht am 23. März 2026
Der Film hat mehrere Themen und Handlungsstränge(Corona-Maßnahmen, Black Lives Matter, Antifa, Wahlen, Missbrauchsopfer), die zusammenführen. Zuschauer, die unkritisch die Corona-Maßnahmen bejubelt haben, ungeimpfte Nachbarn, Kollegen und Freunde geächtet und denunziert haben, werden an dem Film keine Freude haben. Ebenso wenig wie alle Pseudo-Antifanten und Gutmenschen. Respekt für die Filmemacher, die sich getraut haben, diese Themen anzupacken. Am Ende wird es ein wenig trashig, aber an und für sich ist der Film sehr anspruchsvoll. Nichts für die breite Masse (an Mitläufern) und nicht als reine Unterhaltung zu gebrauchen. Aber endlich mal ein Film mit Inhalt.
McBain
McBain

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3,0
Veröffentlicht am 27. Februar 2026
2/3 des Films sind interessant und zeigen gut was alles in unsere heutigen Gesellschaft falsch läuft. Die Darstellung ist deutlich drüber,aber in den USA ist es nicht mehr lange hin bis sie die Zustände erreichen. Das Ende war Schwachsinn pur. Die Leistung der Schauspieler ist durchweg sehr gut.
Filmkritiker
Filmkritiker

11 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Wie die Bewertungskategorie schon sagt: Katastrophal. Trotz bekannter Namen desolate Darbietung. Klare Filmwarnung.
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 27. November 2025
Eine düstere Zustandsbeschreibung der amerikanischen Gesellschaft der Coronajahre, die satirisch beginnt, aber in pure Gewalt mündet.
Joaquin Phoenix, brillant als Sheriff Coster, verkörpert darin überzeugend die Zerrissenheit, die Hilflosigkeit denen sich die Menschen ausgesetzt sehen. Vertrautes zerbricht, Verschwörungstheorien wuchern, die Menschen protestieren, Chaos bricht sich Bahn.
Schließlich erscheint nur Gewalt einen Ausweg zu ermöglichen.
Spannend inszeniert, sehr sehenswert
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 606 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. November 2025
FIREWORK


Sheriff Joe Cross (Joaquin Phoenix) möchte Bürgermeister seiner Stadt in New Mexico werden, die sich gerade in einem für ihn unangebrachten Corona-Lockdown befindet. Die Bewerbung erfolgt nicht nur aus politischen Gründen, denn Joe‘s Ehefrau Lousie (Emma Stone) wurde im Alter von 16 Jahren angeblich von Amtsinhaber Ted Garcia (Pedro Pascal) sexuell missbraucht.

Ari Aster hat für seine vier Langfilme die Drehbücher selbst geschrieben. Die Inhalte sind komplex, auch kompliziert bis verrückt. Die Aster-Methode begeisterte bei den Horrorfilmen „Hereditary“ (2018) sowie „Midsommar“ (2019). Bei „Eddington“ bleibt es nicht bei Covid-Masken-Diskussion und Fake-Facts, Menschenrechte treffen auf Schießeisen, die Lieblingshaushaltsgeräte der US-Amerikaner. Wenn Wahlkandidaten nicht zum Ziel kommen, sogar gedemütigt werden, helfen Amtsmissbrauch und Projektile. Das durch die Verfassung geschützte Recht auf Waffenbesitz rückt bei dem US-amerikanischen Filmemacher allmählich in den Fokus seines bitterbösen Werks, das sich gegen Ende in einen doch sehr bleihaltigen Horror verwandelt. Auf knapp 2,5 Stunden ist die Zuspitzung der Situation gut verteilt, zunächst begleitet von perkussionslastiger, zurückhaltender Musik, später klingt’s nach Thrill.

Joe wird als Ehemann, Bürgermeisterkandidat und Sheriff plötzlich torpediert, wonach die von Joaquin Phoenix‘ herrlich verkörperte Rolle auf der Stelle tritt. Obwohl die Luft nun ein wenig raus ist, hilft dies dem nuancierten Weg ins Finale.

Ari Aster hält auf eine sehr bissige Weise den US-Amerikanern den Spiegel vor, sonst eigentlich Aufgabe von Ausländern wie David Cronenberg („Cosmopolis“, „Maps to the Stars“).
Charline
Charline

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1,0
Veröffentlicht am 21. Oktober 2025
Ich bin mit Filmen eigentlich leicht zu begeistern aber dieser Film ist eine Katastrophe, die weit über das Spektrum der schlechten Unterhaltung hinausgeht.
Die vermeintlichen "humorvollen" Elemente waren nicht im Geringsten lustig. Im Gegenteil, das wenige Gelächter, das aufkam, entlud sich bei offenkundig rassistischen "Witzen" ein absolutes No-Go. Schlimmer noch: Die Bewegung Black Lives Matter wird in dieser Produktion als der Feind dargestellt. Es wurde explizit die Behauptung aufgestellt, "die Antifa" sei böse.
Doch die Schockwelle rassistischer Inhalte ist nur ein Teil des Dramas. Der gesamte Film zentriert sich um einen Protagonisten, der unverhohlen die Rolle eines Corona-Leugners einnimmt. Er verweigert konsequent das Tragen einer Maske, verbreitet seine Agenda über Social Media und strebt sogar das Bürgermeisteramt an, um beispielsweise die Maskenpflicht aufzuheben.
Ich hatte verzweifelt auf Satire gehofft (was es angeblich auch darstellen sollte), aber die Inszenierung war viel zu ernsthaft und unverblümt in ihrer Botschaft. Die einzigen, die darüber lachen konnten, waren Zuschauer, die die typischen Parolen von Impfgegnern laut ausprachen, alle anderen Personen im Kino schüttelten nur fassungslos die Köpfe.
Zusätzlich zu dieser moralischen Bankrotterklärung litt der Film unter einem verschommenen, kaum nachvollziehbaren Handlungsstrang und einer quälenden Überlänge. Dieses Werk ist nicht nur ein filmisches, sondern ein gesellschaftliches Desaster.
spoiler:
Deubensklave
Deubensklave

5 Follower 34 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
Klasse Schauspiel, war aber zu erwarten bei dem Cast. Wie man es von Ari Aster gewohnt ist, sehr lang, aber interessanter Film. Muss man eine Weile wirken lassen.
Michael K.
Michael K.

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2,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
Langatmige Geschichte - Verarbeitungsfilm für COVID 19 und BLM

In der Sneakpreview nicht wirklich ein burner gewesen. Viele haben das Kino schon nach ein paar Minuten wieder verlassen.
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