“Meine Frau weint" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Für „Meine Frau weint“ wurde Regisseurin Angela Schanelec für ihren dritten Spielfilm in Folge in den Hauptwettbewerb der Berlinale eingeladen, wo die Filmemacherin zuletzt mit dem Preis für die Beste Regie („Ich war zuhause aber...“) und das Beste Drehbuch („Music“) ausgezeichnet wurde.
Regisseurin Angela Schanelec und ihre Filme werden der sogenannten Berliner Schule zugeordnet, einer einflussreichen Stilrichtung des Deutschen Kinos ab den späten 90er Jahren, zu der auch Regisseur:innen wie Maren Ade, Christian Petzold und Thomas Arslan gezählt werden. Die bei der Filmkritik zunächst sehr erfolgreichen Kunst-Filme wurden auch immer wieder aufgrund ihres niedrigen Tempos, experimenteller Ästhetik und wenig Dialogen öffentlich kritisiert. Schanelec stellt allerdings mit „Meine Frau weint“ erstmalig in einem ihrer Filme den Dialog der Hauptfiguren in den Mittelpunkt und verzichtet bei aller Experimentierfreudigkeit diesmal auf die sonst für die Berliner Schule charakteristische Kargheit und Dialogarmut.