Baptiste (Salif Cissé), ein begabter Imitator, kämpft vergeblich darum, von seinem Talent zu leben. Eines Tages wird er von Pierre Chozène (Denis Podalydès), einem bekannten, jedoch zurückgezogen lebenden Schriftsteller, angesprochen. Genervt von den ständigen Anrufen seines Verlags, seiner Tochter und seiner Ex-Frau sucht Pierre Ruhe, um an seinem ehrgeizigsten Werk zu schreiben. Er bittet Baptiste, als seine „Telefonstimme“ aufzutreten und sich am Apparat als er selbst auszugeben. Allmählich beginnt Baptiste jedoch, mehr als nur die Stimme des Autors zu übernehmen – er formt dessen Persönlichkeit nach und verwischt die Grenzen zwischen Imitation und Identität.
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