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Olaf Opitz
2 Kritiken
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1,5
Veröffentlicht am 24. August 2026
Das Buch von Rita Falk wurde wokisiert und verfälscht. Eingentlich ein Skandal, das hat nichts mehr mit künstlerischer Freiheit zu tun, wenn der Inhalt des Buches regelrecht verdreht wird. Buch lesen statt Film schauen
Das war eindeutig der schlechteste Eherhofer aller Zeiten!! Hatten die Darsteller keine Lust? Ist die Reihe über ihrem Zenit? Wo ist der Charme, der Geist der Vorgänger - Filme hin? Das war irgendwie überhaupt nichts. In meinen Augen plätschert der Film einfach so vor sich hin und man wartet gespannt... auf den Abspann! Kein Witz, kein Flair, irgendwie Seelenlos. Meine Frau und ich haben uns so sehr gefreut auf das neue Abenteuer und sind beide sichtlich enttäuscht aus dem Kino raus!!
Franz Eberhofer hat alle Hände voll zu tun. Seine Susi will Bürgermeisterin von Niederkaltenkirchen werden, sein Sohn benötigt ein Tü-Tü und dann wird auch noch der Steckerlfischkönig ermordet aufgefunden. Unterstützung bekommt Franz zwar vom Birkenberger, aber der lebt inzwischen dermaßen minimalistisch, dass selbst Körperpflege schon unter unnötigen Konsum fällt.
Steckerlfischfiasko geht ca. 95 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier die zehnte Eberhoferkrimi-Verfilmung und für mich die bisher beste. Das liegt vor allem am Humor, der trockener daher kommt als ein fünf Jahre alter Butterkeks und die Situationskomik ist überraschend gut. Was mir diesmal funktioniert, der eigentliche Krimifall wird nicht wie sonst irgendwo zwischen Leberkäs und Dorfdeppen vergessen. Der Mord bleibt Thema, auch wenn Birkenberger das meiste erledigt, während Eberhofer mit den alltäglichen Katastrophen beschäftigt ist. Dabei spielt man mit den Erwartungen eines klassischen Krimis. Natürlich werden einem sofort mögliche Täter vor die Nase gesetzt, darunter die Flodder-Nackenspoiler-Familie oder die Tochter des Toten und jeder hat irgendwie Dreck am Stecken. Der Lokalkolorit wird einem dabei mit der Schaufel ins Gesicht gedrückt. Wenn auf tiefstem Bayerisch geflucht wird, verstehe selbst ich zwar nur die Hälfte, aber scheiß drauf, es klingt lustig. Besonders Birkenbergers neuer minimalistischer Lebensstil liefert einen Spruch nach dem anderen. Er sieht aus, als hätte ihn eine Iltis Familie ausgesetzt, riecht offenbar ähnlich und hält sich dabei für die nächste Evolutionsstufe des Menschen. Zusammen mit Eberhofers maximal stoischer Art funktioniert das hervorragend. Unterm Strich bleibt für mich eine echte Überraschung, da ich eher wenig für die Eberhoferkrimis übrig hatte. Hier greifen aber Kriminalfall, Figuren, Situationskomik und vor allem die Dialoge so gut wie noch nie.
8/10 Punkten. „So eine Küche ist ein Gebrauchsgegenstand. Wie eine Unterhose. Irgendwann kriegt man's halt nicht mehr richtig sauber."
"Steckerlfischfiasko" – ein Fiasko ... Wir haben uns köstlich amüsiert! Früher, von "Dampfnudelblues" bis „Leberkäsjunkie“, ist mein bevorzugter "Eberhofer" die "Griessnockerlaffäre".
Dieser Teil wirkt konstruiert, insbesondere bei den Pointen ist dies deutlich spürbar. Ja, die Vorhersehbarkeit war schon immer gegeben. Doch der Fokus liegt, wie bereits von anderen erwähnt, stärker auf den Geschichten rund um die Charaktere als auf dem Kriminalfall.
Um dies detaillierter zu beschreiben, müsste ich zu viele Details preisgeben.
Immerhin haben sich die Schauspieler wieder sehr bemüht.
Der Film ist auf weiten Strecken enttäuschend und entfernt sich von der Romanvorlage: Es fehlen die amourösen Avancen vom Flötzinger im Golfclub, sein Ansinnen, der Franz möge ihm, dem ewig klammen Heizungspfuscher aus der finanziellen Not helfen, indem er , der Franz, am Tatort die Dusche demoliert und Flötzinger einen lukrativen Auftrag verschafft. Der Ballettauftritt ist völlig anders als im Roman ... usw. Ich glaubte, tatsächlich ich war im falschen Film
Klar, die Eberhofer-Reihe muss man mögen. Und wer hier Hochkultur erwartet ist definitiv am falschen Ort. Für alle anderen gilt: Wer bayerisch derben und doch liebenswerten Humor mag, reingehen und einfach Spaß haben - Punkt. Und der Cast ist wie immer bis in die kleinsten Nebenrollen großartig besetzt.
Der erste Film aus der Reihe, den ich als lahm bezeichnen möchte. Als wenn man sich nach der Kritik durch Rita Falk gegen Rehragout Rendevouz nicht mehr traut einen guten Film zu machen. Viele Szenen die was hätten werden können, aber ... Wir sind enttäuscht aus dem Kino gekommen.
Alles wie immer in NIederkaltenkirchen: der Krimipart tritt in den Hintergrund während die bekannten und vertrauen Figuren ihre übliche Show abziehen. Wenn man in diesen Filmen beheimatet ist, macht das eine MEnge Spaß, wenn man ichts damit am Hut hat wirdeinen dies auch icht bekehren