Abi gemacht, Studium abgebrochen, stattdessen eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, zwischendurch stupide an der Kasse gearbeitet, Schichtdienst, ein Tag Spätschicht und am nächsten Morgen Frühschicht, also abends nach Hause kommen, gleich ins Bett und morgens wieder früh aufstehen, das kenne ich alles.
Und auch, wenn das hier ja nur fiktive Personen sind, so bewundere ich die Motivation der Hauptfigur, Köchin zu werden. In der Gastronomie hat man ja quasi gar keine Freizeit. Trotzdem will sie das machen.
Von so einer Motivation kann sich so manch eine/r -gerade in der Generation Z- eine Scheibe abschneiden.
Ich will mich da nicht drüberstellen, aber wenn man noch nie den Wunsch hatte, der Welt zu zeigen, was man kann, wird man diesen Film nicht verstehen. Die kleinen, geschminkten Püppchen laufen immer im Vordergrund rum. Die Botschaft, was aus sich machen zu wollen und sich beruflich zu verwirklichen, gibt es so zwischen den Zeilen inklusive des Themas Freundschaft. Ein langes und buntes youtube-influencer Video in der äusseren Fassade und ein paar Gedanken zum Thema Freundschaft und Beruf hinter der Fassade.
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