FSK ab 16 freigegeben
Frieda Keller (Julia Buchmann), eine junge Näherin im schweizerischen St. Gallen, wird 1904 des Mordes an ihrem fünf Jahre alten Sohn beschuldigt. Der Fall zieht weite Kreise und bringt nicht nur Frieda, sondern auch ihren Anwalt Arnold Janggen (Maximilian Simonischek) und den mit dem Fall betrauten Staatsanwalt Walter Gmür (Stefan Merki) an ihre Grenzen. Sie müssen nicht nur ihr Verständnis von Gerechtigkeit, Recht und Moral auf die Probe stellen, sondern auch ihre Position zur Rolle der Frau in der Gesellschaft hinterfragen. Vor Gericht steht letztlich also auch ein ganzes System, in dem Frauen bisher immer am kürzeren Hebel saßen...
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4,0
stark
Friedas Fall
Zwischen (Un-)Recht und Gerechtigkeit
Von Björn Schneider
Die Gleichstellung ist selbst heute und in Europa längst nicht überall abschließend und zufriedenstellend vollzogen. Doch noch bis ins 20. Jahrhundert war die herrschende Ordnung für Frauen, etwa in der Schweiz, katastrophal und, man muss es so klar benennen, unmenschlich. Entrechtung, Ausbeutung und ein Dasein im Schatten des Mannes prägten in der Eidgenossenschaft den Umgang mit Frauen quer durch alle Schichten. Die Öffentlichkeit jener Zeit stellte klare Anforderungen an die Frau und bestimmte, was sie zu tun und zu lassen habe. Mädchenerziehung in den Klöstern und Arbeitsunterricht an den Schulen bereiteten sie auf ihre gesellschaftlich zugewiesenen Rollen vor. Die Schweizer Frau als pflichtbewusste, hörige Mutter, Hausfrau und Gattin. Oder, falls unfruchtbar, zur Knochenarbeit auf dem Feld oder am Fließband verdammt. Aus heutiger Sicht gemahnt diese Zeit eher an das tiefste Mittelal
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2:01
1:50
Produktionsland
Schweiz
Verleiher
Arsenal Filmverleih
Produktionsjahr
2024
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Schweizerdeutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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