Ein klebriges Abenteuer: Daffy Duck und Schweinchen Dick retten den Planeten
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 12. August 2026
DAFFY DUCK KANN EIER LEGEN

Seit sie Babys waren sind Daffy und Schweinchen Dick, genannt Dickie, die besten Freunde. Aufgezogen von Farmer Jim erben sie sein Haus, das nun kurz vor dem Abriss steht. Sie versuchen in verschieden Jobs Geld zusammen zu treiben, doch ein Alien übernimmt mit Kaugummis einen Menschen nach dem anderen. Die beiden sind die letzte Hoffnung der Menschheit.

Ein klebriges Abenteuer: Daffy Duck und Schweinchen Dick retten die Welt, was ein Titel danke Deutschland, geht ca. 85 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Komödie mit den alten Lonney Toons Charakteren und im Grunde fühlt es sich an wie ein schöner langer Sonntagmorgen Cartoon.
Die beiden Figuren wachsen einen schnell wieder ans Herz, Daffy ist die verrückte Ente die gefühlt alles schlimmer macht und Dickie ist der schüchterne Besonnene der stottert (wir bekommen übrigens gezeigt wieso er das tut). Dazu gesellt sich im Laufe der Geschichte noch Petunia, eine schweinchen Dame, die den perfekten Kaugummigeschmack kreieren will.
Die Story ist gar nicht schlecht und es kommt zum Schluss definitiv anders als der Verlauf einen weiss machen möchte. Ebenso kann die Story rund um das Alien überraschen, wenn man erfährt welchen Schatz der Erde es haben möchte, da kommt keiner drauf.
Humoraspekte sind die selben wie früher, wer damals schon die Toons mochte macht hier nichts verkehrt. Ebenso ist die Toon Force allgegenwärtig, Unlogischkeiten gehören zum Standard.
Am Ende bleibt ein Werk das liefert was man erwartet, kurzweilige Unterhaltung mit spaßigen Figuren. Dazu gibt es überraschende Offenbarungen und den einen oder anderen rührenden Moment.

Von mir bekommt der Film 7/10 Punkten. Eine verrückte Ente, ein stotterndes Schweinchen und eine nerdige Wissenschaftlerin die an allem leckt, sind unsere einzige Hoffnung. Na Mahlzeit.
Flat Eric
Flat Eric

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3,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2024
Schwierig zu bewerten, da der Film im Prinzip mit dem Klamauk nicht füllbar ist, dafür braucht man dann eine Art "Rahmenhandlung". Die spoiler: wirkt wie ein B-Movie-Horrofilm aus den 50ern und man baut noch Referenzen à la Armageddon ein, dazu die übliche Moral-Keule gemeinsam sind wir stark und gemeinsam schaffen wir es. Fertig.
Dennoch sind die Animationen erstaunlich gut gelungen, es ist in Prinzip als Hommage zu sehen und das Tempo wird durchweg hoch gehalten. Der Bösewicht ist sehr gelungen. Es macht viel Spaß, den Blödeleien zuzuschauen und vor allen Dingen die Ente ist der Star. Übertrieben, grotesk aber auch gutmütig. Es wird vielleicht etwas zu viel geheult und wer auf sachten Humor steht, ist völlig falsch. Aber für die reine Unterhaltung klappt es und wer ungefähr weiß, was einen erwartet, wird kaum enttäuscht werden.
Sebastian
Sebastian

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3,5
Veröffentlicht am 19. Januar 2025
Der Film hat mir sehr gefallen, obwohl ich dennoch was zu kritisieren habe. Grundsätzlich ist der Film sehr gut. Die Story ist zwar etwas, naja, verrückt, aber was erwartet man auch anderes von den Looney Tunes, aber Daffy Duck und Schweinchen Dick als Film funktioniert. Jedoch muss ich sagen, dass man es mit der Action sehr übertrieben hat. Klar, wir reden hier von den Looney Tunes, insbesondere Daffy Duck, aber dennoch. Dann kam mir der Witz etwas zu kurz. Es gab zwar einige lustige Stellen, aber dieser gut eingesetzte und passende Witz und Humor fehlte oder kam selten vor. Dennoch ist es ein guter Looney Tunes Film. Ich den Film, für einen Zeichentrickfilm in der modernen Zeit, empfehlen.
Das_Niest
Das_Niest

3 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 29. Juli 2024
Ich habe den Film nicht gesehen, aber wenn ich mir den Trailer anschaue, frage ich mich schon, ob das ernst gemeint ist.

Stilisierte Vergangenheit - Old School - wird durch eine Injektion stumpfer Gegenwart entstellt. In Meetings zur Konzeption des Filmes muss irgendwann ein Mann aufgesprungen sein und gerufen haben: „Ich weiß, wie wir Duffy Duck und Schweinchen Dick gegenwartsfähig machen. Ein schleimiges riesiges Kaugummimonster.“ Da bleibe ich skeptisch.

Effekthaschend auf schnelle Lacher aus seiend lässt der Trailer, was Tiefgang angeht, zu wünschen übrig. Die „Verrücktheit“, die hier ausgestellt wird, ist affektiert und wirkt behauptet. Wirklich Verrückte sind nicht bunt und dumm, sie zerfallen schreiend in der Dunkelheit. In diesem Trailer hingegen verhallt gar nichts im Dunkeln. Alles ist so überdeutlich wie vorhersagbar.

Das Schweinchen Babe und die Frauenrolle (Nerdin) sind im Vergleich zum flachen Helden noch am ehesten interessant. Dass dabei das Nerdsein im Voice-Over implizit abgewertet wird, sagt zwar alles über den antifeministischen Impetus des Films, jedoch lässt sich die Rolle der Nerdin vielleicht auch emanzipatorisch lesen und dadurch vor der Clownerie dieses Films retten. Die Nerdin, Schöpferin des bösartigen Kaugummis und damit Wurzel der Filmhandlung, ist in Form der Technologie und des Wissens im Inbesitz der Macht. Dass sie hier als Sidekick erzählerisch entthront wird, wiederholt die Gewalt, die dem Klugsein in unserer Welt angetan wird - es wird dekontextualisiert. „Ein klebriges Abenteuer: Daffy Duck und Schweinchen Dick retten den Planeten“ lässt sich so auch als ein Apell lesen, das Klugsein endlich für sich selbst reden zu lassen. Die Nerdin braucht einen eigenen Film. Es muss ein Franchise her!

Der technisierte Mensch hat sich sein Unheil geschaffen. In diesem eher erbärmlichen Streifen schaut es uns von der Leinwand an. Seine Fratze hat die Form von hektischer Infantilität und einem gezeichneten Hintern von einer Ente.

Abschließend kann ich guten Gewissens sagen: Ich würde euch diesen Film nicht empfehlen.
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