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3,5
Veröffentlicht am 12. Januar 2026
Ein wunderbarer, märchenhafter Film übers Erwachsenwerden mit eine fantastischen Cast: Johnny Depp als James M. Barrie, der im Zentrum steht und den wir bei der Entstehung von “Peter Pan” begleiten dürfen. Kate Winslet als Witwe Sylvia, die vollauf damit beschäftigt ist, ihre drei Söhne im Zaum zu halten. Radha Mitchell als James’ unglückliche Ehefrau, die mit ansehen muss, wie sie ihren Mann verliert. Julie Christie als die, ja man möchte fast sagen böse Großmutter. Und in einer kleinen aber feinen Nebenrolle der große Dustin Hoffman.
Der Film besticht vor allem durch seine Optik und die visuelle Umsetzung der Traumwelten, durch die sich James mit den drei Jungs bewegt und die er letztlich in seinem Theaterstück verwenden wird. Man muss sich natürlich schon etwas darauf einlassen können, denn die Handlung an sich ist eigentlich sehr unspektakulär, im Vordergrund steht ganz klar die märchenhafte Inszenierung, die allerdings so wunderbar, so schön und so detailverliebt ist, dass die Handlung an sich eigentlich total unwichtig wird. Zusammen mit James und den Kindern verlieren wir uns in diesen großartigen Fantasiewelten.
FAZIT: Ein herrlich wunderbares Märchen über das Erwachsenwerden mit einer tollen Schauspielerriege. Wenn man sich darauf einlassen kann, bekommt man einen im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen, zauberhaften Film geboten. Sehenswert!
Mit 'Wenn Träume Fliegen Lernen' ist dem aus der Schweiz stammenden Regisseur Marc Forster ein wunderbarer Film gelungen der sowohl Herz als auch Seele hat. Was sich auf dem Papier nach einem nicht sonderlich aufregenden Film anhört entwickelt sich schon nach kurzer Zeit zu einem Film der den Zuschauer in seinen Bann zieht und bis zum Schluss nicht mehr los lässt. Die Taschentücher sollte man dabei unbedingt in Reichweite halten.
Johnny Depp hat seine Oscar-Nominierung für diesen Film zurecht erhalten und auch die restlichen Darsteller, insbesondere der kleine Freddie Highmore der danach wieder an der Seite von Johnny Depp in Tim Burton's 'Charlie and the Chocolate Factory' gespielt hat, sind hervorragend besetzt.
Wunderschöner Film, der aber vielleicht nur für Künstler und Fantasten wirklich geeignet ist, da er eben die Thematik des Träumens und der Fantasie als Hauptthema hat. Die Situation zum Ende hin, als spoiler: Johnny Depp Kate Winslet NImmerland in ihrem Wohnzimmer zeigt hat bei mir mehr als eine Träne hervorgezaubert, weil es soooo dermaßen schön ist jemandem spoiler: kurz vor seinem Tod noch so ein Geschenk zu machen! WOW! Ich bin selbst Autor und muss sagen, dass die Thematik des Schreibens und oder des Erschaffens einer Geschichte so berührend dargestellt wird, macht es für mich eindeutig zu einem Meisterwerk!
Dieser Film lag ein Jahr auf Halde um nicht mit der Neuverfilmung von „Peter Pan“ zu kollidieren die davor im Kino lief – dabei ist das Ganze eine völlig „eigene“ Sache: Johnny Depp spielt in einer Rolle die ihm wie auf den Leib geschneidert ist den herzensguten Schriftsteller und man erlebt als Zuschauer mit wie dieser die Ideen für Peter Pan zusammenbekommt, wobei seine Phantasien sichtbar werden und man z.B. die Kinder in ihrem Zimmerherumfliegen sieht. Das ist eigentlich auch schon alles, aber das reicht doch auch: es gibt gut hundertlebensfrohe und fröhliche Filmminuten die leider zum eine hin etwas tränentriefend werden – aber nicht all zu stark. Man kann irgendwie nicht so ganz die richtigen Worte finden für diesen Film der obendrein „Hook“ Darsteller Dustin Hoffmann in einer Nebenrolle unterbringt, aber es reicht auch wenn man weiß: es erwarten einen anderthalb sanfte und wohltuende Stunden voller Herz, Phantasie und Gefühl – warmherziger und schöner geht’s kaum.Fazit: Herzlicher Film voller Charme und Gefühl mit großartigen Akteuren und viel Phantasie – großartig!
Ein sehr guter aber auch trauriger Film. Manche Szenen haben eine Ähnlichkeit mit Peter Pan. Der Film fand ich aber sich traurig wegen Kate Winslet. War sehr bewegend.
Trotz der prominenten Besetzung, darunter einige meiner Lieblingsschauspieler bleibt der Film auf wundersame Weise trocken. Die weltberühmten Mimen können ihr schauspielerisches Talent überhaupt nicht ausspielen. Auch die stellenweise Massage der Tränendrüse bleibt letztlich ohne Wirkung. Als Märchen für Kids wie für Erwachsene kann der Film wohl kaum eine der Zielgruppen überzeugen. Das Beste ist noch der Titel. Gegen Ende wird dann die Schmerzgrenze allerdings noch überschritten, wenn Johnny Depp und die todkranke Kate Winslet händchenhaltend auf dem Sofa sitzen und sie dann gemächlich mit langer Schleppe ins Neverland schreitet. ( American Kitsch!) Julie Christies muss eine undankbare Rolle als böse Mutter spielen, die dann gezwungenermaßen am Ende einknickt. Alles vorhersehbar, langweilig, kein eindrucksvolles Denkmal für den Erfinder von Peter Pan - aber deswegen haben wir uns den Film doch eigentlich angeschaut…