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Brodie1979 ..
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3,0
Veröffentlicht am 24. August 2026
Es wird wohl kaum eine Kritik oder einen Kommentar zu diesem Film geben, der nicht auf den Film Dogville verweist. Dort geht es um Nicole Kidman, die in eine kleine Stadt kommt und dort einigen Tumult auslöst. Vor allem bleibt jedoch die Inszenierung in Erinnerung: Der Film wurde in einer Halle gedreht, Wände und sonstige Kulissen sind lediglich mit Kreide auf dem Boden aufgezeichnet. Der Heimatlose greift zu einem ähnlichen Kniff, indem er die Hütten des Fischerdorfes, in dem die Handlung spielt, nur teilweise zeigt. So besteht ein Haus etwa nur aus einer Wand, wodurch für den Zuschauer alles andere sichtbar bleibt. Dieser Inszenierungsstil dürfte schon damals die einfachen Zuschauer von den Kunstliebhabern getrennt haben. Die Geschichte um einen Heimkehrer, der beweisen muss, dass er tatsächlich derjenige ist, für den er sich ausgibt, ist durchaus interessant. Allerdings zweifelt man als Zuschauer nie wirklich daran, dass es sich hier nicht um einen Betrüger handelt. Stattdessen erfreut man sich am Schauprozess und dem engstirnigen Denken der gezeigten Dorfbewohner, das schließlich auf ein sympathisch wirkendes Twist-Ende hinausläuft. Dabei reicht es mir schon, Paul Broche zuzusehen, der seiner Figur eine angenehme Zielstrebigkeit und Ruhe verleiht, der man gerne folgt. Fazit: Aufgrund seiner ungewöhnlichen Inszenierung ist der Film sehr eigen, aber durchaus einen weiteren Blick wert.
Ich verstehe solche Filme nicht. Und noch weniger die positive Presse dazu. Der Plot ist vorhersehbar, das Schauspiel und die Dialoge sichtbar steif vorgetragen, das Tempo mehr als ermüdend. Am Ende ist das Ganze perfekt zusammengefasst durch die Dorfvorsteherin "Und wozu haben wir uns jetzt den ganzen Aufwand gemacht?". spoiler: Man kann auch Filme für queere Menschen machen, ohne die queeren Themen so hervorstechen zu lassen. Ein paar gute Ansätze waren da, aber mehr wars auch nicht. Wird in der Masse untergehen, und das völlig zurecht.