The Mandalorian And Grogu
Durchschnitts-Wertung
3,4
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A. KM
A. KM

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5,0
Veröffentlicht am 29. Mai 2026
Verstehe die Kritik nicht, dass man genau das bekommt, was es in der Serie gab! Das ist doch ein Pluspunkt! Ich wollte genau das sehen! Es war fantastisch - Bitte mehr davon! Grogu war unfassbare süß, Pedro total cool und die Handlung sehr actionreich. Der Film hat richtig Spaß gemacht!
O “Omegazero” z
O “Omegazero” z

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5,0
Veröffentlicht am 29. Mai 2026
Nach fast sieben Jahren Kino-Pause feiert das Star-Wars-Franchise mit „The Mandalorian & Grogu“ unter der Regie von Jon Favreau eine nicht nur triumphale, sondern vor allem logisch brillant durchdachte Rückkehr auf die große Leinwand. Statt in die übliche Blockbuster-Falle zu tappen und sich in unlogischen, galaxiebedrohenden Superwaffen zu verstricken, liefert der Film eine extrem fokussierte Geschichte. Der wohl klügste Schachzug ist dabei die bewusste Entscheidung für eine geerdete Handlung mit nachvollziehbarer Fallhöhe. Es geht primär um persönliche Einsätze und greifbare Aufträge im kriminellen Untergrund, was die typischen Logiklöcher überladener Filme verhindert und dafür sorgt, dass jede taktische Entscheidung von Din Djarin und seinen Gegenspielern zu jeder Zeit absolut schlüssig bleibt.
Diese rationale Handlungsführung wird durch eine konsequente Charakterentwicklung perfekt ergänzt. Wer befürchtet hatte, Grogu sei im Kino-Format lediglich für das Marketing und niedliche Momente zuständig, wird eines Besseren belehrt. Der Film ignoriert die bisherige Serienentwicklung keineswegs, sondern baut strikt darauf auf: Der kleine Begleiter agiert nun spürbar als echter mandalorianischer Lehrling, dessen Fähigkeiten dosiert und taktisch klug eingesetzt werden, anstatt als bequemer Ausweg aus ausweglosen Drehbuchsituationen herzuhalten. Auch Mando beweist einmal mehr seinen Status als Elite-Jäger, indem er strategisch weitsichtig agiert und sein gesamtes Arsenal völlig situationsgerecht und physikalisch glaubhaft im Kampf nutzt.
Aus technischer und handwerklicher Sicht erweist sich das Werk als Lehrstück für intelligentes modernes Kino. Die bewusste Entscheidung, für Figuren wie Grogu weiterhin auf hochdetaillierte Puppen und Animatronics statt auf reines CGI zu setzen, verleiht den Szenen ein physisches Gewicht, das authentische Interaktionen der Schauspieler überhaupt erst ermöglicht. Gleichzeitig macht sich das deutlich höhere Kino-Budget in atemberaubenden, weiten Kamerafahrten und ungemein dynamischen Setpieces – wie etwa einer meisterhaft inszenierten Action-Sequenz in einem imperialen AT-AT – bemerkbar, welche von Ludwig Göranssons wuchtigem Soundtrack perfekt untermalt werden.
Ein makelloses Pacing rundet dieses filmische Gesamterlebnis gekonnt ab. Favreau begeht nicht den Fehler, sein Publikum mit ununterbrochenen Explosionen abzustumpfen, sondern nimmt im richtigen Moment gezielt das Tempo heraus. Diese ruhigen Phasen geben den Figuren den nötigen Raum zur emotionalen Entfaltung und verleihen der darauffolgenden Action wieder echtes erzählerisches Gewicht. Letztendlich besinnt sich „The Mandalorian & Grogu“ sowohl visuell als auch inhaltlich auf die wahren Kernstärken des Franchise und liefert ein kurzweiliges, durch und durch fantastisches Abenteuer ab, das beweist, wie herausragend Blockbuster-Kino sein kann, wenn sich spektakuläre Schauwerte und unumstößliche innere Logik die Waage halten.
Daniel Richwald
Daniel Richwald

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5,0
Veröffentlicht am 29. Mai 2026
Toller Film, hat wirklich Spaß gemacht. Viel Action und Humor, auch ohne Laserschwerter sehenswert!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 29. Mai 2026
Nach fast sieben Jahren Kino-Pause feiert das Star-Wars-Franchise mit „The Mandalorian & Grogu“ unter der Regie von Jon Favreau eine nicht nur triumphale, sondern vor allem logisch brillant durchdachte Rückkehr auf die große Leinwand. Statt in die übliche Blockbuster-Falle zu tappen und sich in unlogischen, galaxiebedrohenden Superwaffen zu verstricken, liefert der Film eine extrem fokussierte Geschichte. Der wohl klügste Schachzug ist dabei die bewusste Entscheidung für eine geerdete Handlung mit nachvollziehbarer Fallhöhe. Es geht primär um persönliche Einsätze und greifbare Aufträge im kriminellen Untergrund, was die typischen Logiklöcher überladener Filme verhindert und dafür sorgt, dass jede taktische Entscheidung von Din Djarin und seinen Gegenspielern zu jeder Zeit absolut schlüssig bleibt.
Diese rationale Handlungsführung wird durch eine konsequente Charakterentwicklung perfekt ergänzt. Wer befürchtet hatte, Grogu sei im Kino-Format lediglich für das Marketing und niedliche Momente zuständig, wird eines Besseren belehrt. Der Film ignoriert die bisherige Serienentwicklung keineswegs, sondern baut strikt darauf auf: Der kleine Begleiter agiert nun spürbar als echter mandalorianischer Lehrling, dessen Fähigkeiten dosiert und taktisch klug eingesetzt werden, anstatt als bequemer Ausweg aus ausweglosen Drehbuchsituationen herzuhalten. Auch Mando beweist einmal mehr seinen Status als Elite-Jäger, indem er strategisch weitsichtig agiert und sein gesamtes Arsenal völlig situationsgerecht und physikalisch glaubhaft im Kampf nutzt.
Aus technischer und handwerklicher Sicht erweist sich das Werk als Lehrstück für intelligentes modernes Kino. Die bewusste Entscheidung, für Figuren wie Grogu weiterhin auf hochdetaillierte Puppen und Animatronics statt auf reines CGI zu setzen, verleiht den Szenen ein physisches Gewicht, das authentische Interaktionen der Schauspieler überhaupt erst ermöglicht. Gleichzeitig macht sich das deutlich höhere Kino-Budget in atemberaubenden, weiten Kamerafahrten und ungemein dynamischen Setpieces – wie etwa einer meisterhaft inszenierten Action-Sequenz in einem imperialen AT-AT – bemerkbar, welche von Ludwig Göranssons wuchtigem Soundtrack perfekt untermalt werden.
Ein makelloses Pacing rundet dieses filmische Gesamterlebnis gekonnt ab. Favreau begeht nicht den Fehler, sein Publikum mit ununterbrochenen Explosionen abzustumpfen, sondern nimmt im richtigen Moment gezielt das Tempo heraus. Diese ruhigen Phasen geben den Figuren den nötigen Raum zur emotionalen Entfaltung und verleihen der darauffolgenden Action wieder echtes erzählerisches Gewicht. Letztendlich besinnt sich „The Mandalorian & Grogu“ sowohl visuell als auch inhaltlich auf die wahren Kernstärken des Franchise und liefert ein kurzweiliges, durch und durch fantastisches Abenteuer ab, das beweist, wie herausragend Blockbuster-Kino sein kann, wenn sich spektakuläre Schauwerte und unumstößliche innere Logik die Waage halten.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,5
Veröffentlicht am 28. Mai 2026
EIN LEINWAND-SPECIAL FÜR DEN SERIENHELDEN
von Michael Grünwald /

Es ist der Moment, in dem dieses Fahrzeug vorkommt – dieses kleine, unscheinbare, kastenförmige Ding. Kinder der Achtziger, die gleichsam zu Star Wars-Afficionados wurden, ehe sie noch gerade Sätze sagen konnten, wissen sofort, dass es sich dabei um das ominöse INT-4 handelt, ein speziell für das erste Merchandise-Kontingent ersonnene Spielzeug. Nun hat es seinen Einsatz gefunden, denn ein ex-imperialer Warlord düst damit davon, natürlich auf einem Schneeplaneten, denn diese fühlen sich prinzipiell schon nach Star Wars an. „Sieh nur, ein INT-4“, kommt es mir da entzückt über die Lippen – und niemand versteht es.

Vom Fan-Service nicht genug bekommen

So viel Leidenschaft müsste man aber besitzen, um The Mandalorian and Grogu auch wirklich in vollen Zügen und bis in jeden Winkel seines mehr als zweistündigen Leinwand-Daseins zu genießen. Denn der Star Wars-Wahnsinn, der steckt im Detail. Und macht so richtig froh. Kaum ist ein Raumschiff erkannt, erspäht man schon die nächste Spezies, die es damals, ebenfalls im Basis-Sortiment an Figuren, auch schon gab. Für die, die es wissen wollen: Bezeichnet wurde diese Figur damals Amanaman, im Film nennt sie sich Amani. Und wie der Mandalorian alias Din Djarin alias Mando mit ihnen fertig wird, ist Heldentum der zwar langweiligen, aber fein getricksten Sorte.

Jon Favreau und Dave Filoni, zwei bekennende Geeks der ersten Stunde, die womöglich alle Bücher und jedes Comic in sich aufgesogen haben müssen, und zwar mehrmals, können aus einem Fundus schöpfen, von diesem haben „normale“ Kinobesucher, die Star Wars zwar kennen, gerne sehen, aber nichts weiter, natürlich wenig.

Vom Geben und Nehmen in einer Beziehung

Favreau und Filoni werden wohl in Kauf genommen haben, dass ihr Leinwand-Special – denn anders ist dieser erste Kinofilm nach sieben Jahren Abstinenz nicht zu bezeichnen – wohl kaum tiefer in den Star Wars Kosmos eintauchen, sondern ihn nur an der Oberfläche erweitern wird. Sie werden gewusst haben, dass mit The Mandalorian und Grogu wohl kaum das bedeutende Weltraumepos auf die Leinwand gewuchtet wird, das viele vielleicht erwarten.

Es führen auch nicht alle Erzählstränge aus den Serien zusammen, die Storyline rund um Ahsoka hat damit nicht das Geringste zu tun. Letztlich konzentriert sich das Abenteuer auf eine Vater-Sohn-Beziehung im erweiterten Sinne, oder besser gesagt: auf eine Lehrer-Schüler-Beziehung, oder Onkel-Neffe, wie auch immer. Das Problem dabei: Komplexer als in der Serie wird es kaum werden, und da hing die Bedeutsamkeit der Kommunikation zwischen Mando und seinem Schützling Grogu entscheidend davon ab, ob der Kleine immer noch so tut, als wäre er ein Baby. Die Antwort: Ja, das tut er – und das Spektrum dieser Verbindung bleibt daher endenwollend.

Die Macht, die der kleine mechatronische und von Puppenspielern wie anno dazumal bei Yoda gesteuerte Genusszwerg nutzt, passiert willkürlich einmal mehr und einmal weniger, bleibt aber nicht logisch. Andere, nennenswerte Beziehungen gibt es in diesem neuen Film keine, der Rest des Ensembles ist Staffage, und selbst Sigourney Weaver würde lieber wieder Aliens jagen.

Es ist und bleibt eine Serie

Lucasfilm™ will weder die Old Republik noch die spannende Geschichte rund um Crimson Dawn auf die Leinwand bringen, aus Sorge davor, hier auf zu wenig Vorkenntnis beim Publikum zu stoßen, womit die lautstarken Wünsche einer weltweiten Community ignoriert werden.

Gedacht wird marketingtechnisch. Einerseits. Andererseits wollen Favreau und Filoni unbedingt ihren Mando weiterführen und schlagen deutliche Signale, die dagegensprechen, in den Wind. Nur: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und wer nur wagt, was er bereits gewonnen hat, entwickelt sich nicht weiter. Somit haben wir, worauf wir uns vorbereiten sollten, wenn wie The Mandalorian und Grogu auf großer Leinwand erblicken wollen: Das Serien-Special fürs Pfingstwochenende. Und zwar auf großer Leinwand.

Ein Wunsch zumindest, der in Erfüllung geht, hat sich doch gefühlt jede(r) beim hohen technischen Level der Serie von der ersten Folge an gewünscht, hier lieber im Kino zu sein als in den Fernseher hineinkriechen zu müssen, um die ganze monumentale Wirkung der Welten, Raumschiffe und Kreaturen wirklich adäquat in sich aufsaugen zu können. Zumindest hier ist die Sehnsucht gestillt: In diesem Verhältnis kommt die Serie noch besser zur Geltung – bleibt aber eine Serie.

Wer sind die Hutten?

Sollte man wissen. Wie einnehmend ein solcher Charakter sein kann, das zeigt der Film ganz vorzüglich. Auch hier wieder wissen Kenner der Serie The Clone Wars, um wen es sich dabei im Speziellen handelt: um Rotta, den Spross von Jabba, den wiederum jede(r) kennt. Jeremy Allen White spricht ihn, und zwar in jugendlichem Basic, was aber dennoch zusammenpasst. Von ihm soll dieses ganze Abenteuer auch handeln – und um das Hutten-Kartell an sich, das ein falsches Spiel treibt und unserem Helden fast das Leben kostet.

Wie ein Endgegner, trotzdem er besiegt wird, durch die Lappen geht

Die Neue Republik bleibt nach wie vor nur eine Fußnote, ein kleines Kontingent an X- und Y-Flügler schieben sich wieder ins Bild, um für Stimmung wie bei einer Flugshow anlässlich einer Star Wars Convention zu sorgen. Wo ist der Rest dieses politischen Weltenbündnisses?

Interessiert nicht, genauso wenig wie der Ausblick auf die Erste Ordnung, die einige Jahrzehnte später erstarken wird. Das Grummeln im Bauch, weil sich etwas anbahnen könnte, fehlt komplett, da der Endgegner Moff Gideon bereits in der letzten Staffel besiegt wird. Hätten Favreau und Filoni vorausschauender gehandelt, hätten sie sich den charismatischen Giancarlo Esposito genau für diesen Moment im Kino aufgehoben. Was bleibt, ist ein minimal größeres Abenteuer als im Stream, und demnach überschaubar genug, um allen gerecht werden zu wollen. Star Wars-Greenhorns, Familien, Science-Fiction-Fans und eingefleischten Nerds. Richtig spezialisieren kann man sich da wohl nicht, irgendwo storytechnisch eintauchen auch nicht. Die fantastischen Schauwerte sind das, was bleibt.

Das große Publikum wird The Mandalorian und Grogu nicht ins Kino locken, dazu hängt das Mandoverse zu sehr an Disney+. Ein großes, unabhängiges Zeitalter müsste man hier öffnen – mit einem komplexem Plot, der die weit weit entfernte Galaxie bis ins Outer Rim erschüttert. Die Old Republik fällt mir wieder ein. Besser aber, ich gebe es langsam auf, zu hoffen.



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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 388 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
Ist das Kunst oder schon KI?

„Star Wars“… Ein Name, ein Franchise, das so viel in mir auslösen müsste. Aber wie bei vielen andere Fans, hat diese Welt für mich an Reiz verloren, spätestens nach dem schrecklichen „Der Aufstieg Skywalkers“ von 2019. Danach war ich durch mit „Star Wars“, doch die Disney-Serie „The Mandalorian“ hatte mein Enthusiasmus für die Filme wieder geweckt. Die ersten beiden Seasons waren nicht perfekt, aber hatten einen frischen Vibe, abseits der klassischen Jedi- und Sith-Action. Dann war die Story für mich jedoch durch und „The Book of Boba Fett“ und die dritte Staffel habe ich gar nicht mehr gesehen. Und dann kommt wie aus dem Nichts plötzlich ein Film? Jepp, 2026, sieben Jahre nach der ersten Staffel und sieben Jahre nach dem letzten „Star Wars“-Film im Kino, erscheint „The Mandalorian and Grogu“… Jetzt sind Baby Yoda und Mando nämlich ein Team und erleben zusammen Abenteuer. Klingt unspektakulär und das ist es auch. Der Film ist unfassbar langweilig, unfokussiert und… emotionslos. Was zum Teufel ist hier passiert? Die Show von Jon Favreau war unterhaltsam und perfekt für eine kleine, aber tolle Spin-off-Serie in dem Universum. Zudem war die Geschichte fertig erzählt. Nun haben wir aber einen Film, der krampfhaft versucht das Ganze weiter zu führen und obendrein eine Episoden-hafte Erzählstruktur, die nicht in ein filmisches Format passt. Und so haben wir nun ein Produkt (ich sage absichtlich Produkt und nicht Film), das so unglaublich seelenlos ist, dass man meinen könnte einen kompletten KI-Film vor sich zu haben…

Die Story: Mando und Grogu sind zusammen unterwegs und sammeln ihre Prämien für das Jagen von Bösewichten ein. Doch als der Uftrag kommt, den Sohn von Jabba dem Hutten zu befreien, wird’s brenzlig…

Tja, so einfach und plump diese Inhaltsangabe ist, so einfach und plump ist das ganze Produkt. Jon Favreau war als Regisseur tätig und man merkt seinen blassen Regie-Stil sofort. Ja, er hat den ersten „Iron Man“ gedreht und die Show, die er ins Leben gerufen und stellenweise auch gedreht hat, ist toll. Aber Favreau ist ein klassischer Jasager bei Disney. Favreau würde alles drehen und im Gegenzug hätte dieses Produkt auch von jedem x-beliebigen Regisseur gedreht werden können. „The Mandalorian and Grogu“ hat keinen Charakter als Film und das ist allein an der Regie spürbar. Jede Szene ist einfallslos und gewöhnlich gefilmt. Optisch sieht das Ganze ab und zu solide aus, aber wie so viele andere Filme, die gerade gemacht werden, wirkt alles so flach und leblos. Die Farbpalette ist zwar da, aber alles ist irgendwie gräulich, dunkel oder vollkommen überbelichtet. Nichts sieht echt aus, besonders die teils unfertigen CGI-Kreaturen wirken wie aus einem einfallslosen Videospiel. Grogu als Puppe sieht da noch am besten aus. Selbst wenn man ganz klar sieht, dass es eine Puppe ist, hat sie deutlich mehr Charme und Leben als alle Computer generierten Figuren. Und ja, CGI kann wirklich toll aussehen, aber wie so oft bei Disney war der Zeitplan sicherlich knapp und deswegen sieht alles so künstlich aus.

Die Musik von Ludwig Göransson ist dabei noch das Beste, wobei mir hier auch viele Momente eher nicht so zugesagt haben. Immer wieder wollte die Musik extrem episch und cool klingen, genau wie das Produkt immer episch und cool wirken will. Aber am besten funktioniert der Score, wenn er eben nicht aufgesetzt ist. Das Hauptthema der Serie und des Films ist deshalb immer noch ein Banger!

Doch da hört es schon auf. Der Cast ist… ok? Aber die schauspielerische Leistung? Oha! Was war das denn? Selten habe ich so eine leblose Ansammlung an Performances gesehen. Pedro Pascal, der selbst kaum im Kostüm steckte (das erledigten die Stuntdoubles Lateef Crowder und Brendan Wayne) und Sigourney Weaver haben hier einfach ihr Geld eingesammelt und ein paar Szenen gedreht. Keine Leidenschaft, keine Emotion, kein gar nichts. Und das traf auf so ziemlich alle Figuren zu.

Nun aber das größte Problem an diesem Desaster: Das „Drehbuch“. Das wurde von drei Leuten geschrieben (darunter Favreau selbst) und ist eine Katastrophe! Kein einziges Wort wirkte echt, die Figuren sprechen alle in ausgelutschten Filmfloskeln und das Schlimmste ist die Story, die einfach… passiert. Man merkt, dass dies wohl ursprünglich als vierte Staffel der Serie angedacht war und irgendwann in einen Film gepresst wurde. Es gibt einige Abschnitte, die wie das Ende einer Episode wirken, aber dann geht es einfach weiter. Strukturell ist das Ganze so ungeschickt und plump gemacht, dass man sogar übersehen könnte, dass auch die Figuren keine Entwicklung haben.

Und wieder mal wird mir klar, wie begrenzt und ideenlos die „Star Wars“-Welt geworden ist. Neue originelle Geschichten sucht man vergebens und wenn mal ein Hauch frischer Wind da ist, wird er gleich ausgeschlachtet.

Fazit: Dieses Produkt hat hier und da ein paar kleine, nette Ideen und Ansätze, aber ich sehe hinter all dem nur eins: Geldgier und manipulativen Fanservice. George Lucas´ „Star Wars“-Filme entstanden natürlich auch aus dem Wunsch heraus Geld zu machen, wie so ziemlich alles in dem Geschäft. Aber vordergründig war da die Passion eine Geschichte zu erzählen. Und selbst in den Prequels wurde eine Geschichte erzählt und Lucas ging Risiken ein. „The Mandalorian and Grogu“ hingegen hat nichts davon! Damals war ein neuer „Star Wars“-Film ein Event, ein Erlebnis, selbst wenn es nicht der beste Film aller Zeiten war. Das hier? Das ist Fast Food-Unterhaltung für Babys und blinde Fans, die alles an „Star Wars“ toll finden. Das sei ihnen gegönnt, ich hingegen habe mit dem Ganzen abgeschlossen.
Waldmeister68
Waldmeister68

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2,5
Veröffentlicht am 27. Mai 2026
Etwas Krieg der Sterne Feeling kehrt wieder zurück, das muss man schon zugeben. Vor allem am Anfang gibt es sehr starke Szenen , die einem auch mitreißen . Danach allerdings flacht der Film zusehend ab und die Ideen werden nicht neu, sondern es ist alles wieder aufgewärmt aus der Ursprungs Saga. Gerade bei den Hutten war es sogar das identische Spektakel wieder. Das müsste nicht sein. Hier hätte eine bessere Idee mehr gefruchtet meiner Meinung nach. Wirklich viel Neues über die Figuren erfährt man auch nicht. Von daher muss man eigentlich die Serie gesehen haben, um die Hintergründe zu verstehen. Wenn man aber nur die Action mitnimmt, ist das nicht unbedingt nötig. Trotzdem war hier jede Menge Potenzial verschenkt worden meiner Meinung nach und wenigstens gibt es keine Lichtschwertkämpfe  Der Rest ist aber doch relativ einfallslos. Fand ich sehr schade, denn die Schau Werte sind durchaus sehenswert und Pedro Pascal ist sowieso ein Sympathieträger. Von daher ein starker Beginn aber letztendlich doch nur ein durchschnittlicher Star Wars Film
Christiane Homeier
Christiane Homeier

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5,0
Veröffentlicht am 27. Mai 2026
So ein perfekter Familienfilm! Meine Söhne und ich lieben ihn! Schaut ihn euch alle unbedingt im Kino an.
Sternchen80
Sternchen80

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5,0
Veröffentlicht am 25. Mai 2026
Bester Film den ich seit Jahren gesehen habe!

Der Film ist Mega und kein Stück langweilig.
Nicht nur für Mandalorian Fans!
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 325 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Mai 2026
BEI DEN HUTTEN IN DEN HÜTTEN

Mando und Grogu arbeiten für die Neue Republik und bekommen einen neuen Auftrag. Sie sollen zu den Hutten-Zwillingen reisen, Informationen über einen Anhänger des alten Imperiums besorgen und nebenbei Jabbas Sohn Rotta zurückbringen. Mando nimmt den Auftrag widerwillig an, denn mit Hutten Geschäfte machen ist ungefähr so schlau wie in einem Sarlacc Verstecken spielen.

The Mandalorian & Grogu geht ca. 130 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und bringt Pedro Pascal samt dem ältesten Baby der Galaxis von Disney+ auf die große Leinwand. Der Film versucht gar nicht erst riesiges Kino zu sein. Die Story ist simpel, Mando sucht jemanden, es gibt Action, zwischendurch grunzt Grogu niedlich in die Gegend und alle paar Minuten machts „Awww“ im Saal. Man merkt, dass die Figuren ihre Entwicklung bereits in der Serie hatten. Der Film fühlt sich eher an wie vier Folgen mit größerem Budget. Mich persönlich störts weniger, weil ich die Dynamik mag.
Grogu bleibt die Mischung aus universeller Niedlichkeit und wandelndem Merchandising-Goldbarren. Man wartet nur, wie bei Maggie Simpson, darauf dass der kleine endlich mal was sagt.
Am meisten überrascht hat mich aber Rotta, der Sohn von Jabba the Hutt. Endlich mal ein Hutte, der nicht aussieht wie eine angeschimmelte Fleischwurst mit Atemproblemen. Der Typ wirkt eher wie Markus Rühl in der Massephase.
Die Action ist solide inszeniert. Nicht immer dynamisch, sondern behäbig, aber gut erkennbar. Dazu passen Effekte und Musik hervorragend ins Star-Wars-Gefühl. Die verschiedenen Orte wie Sumpf, Gotham City oder simpler Strand mochte ich.
Unterm Strich ein unterhaltsamer Star-Wars-Film, der niemandem weh tut und Fans der Serie genau das liefert, was sie erwarten. Keine gigantische Offenbarung fürs Franchise, aber sympathisch, kurzweilig und angenehm leichtfüßig.

7,5/10 Punkten. Diese vier kleinen Mechaniker mit Grogu klingen übrigens wie das Baby aus den Dinos. „Nicht die Mama!“ kennen wahrscheinlich nur noch Leute mit Rückenproblemen und VHS-Erfahrung.
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