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Brodie1979 ..
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1,5
Veröffentlicht am 13. August 2025
Ich habe höchsten Respekt vor Bully Herbig, insbesondere vor seinen Fähigkeiten als Regisseur. Mit dem Humor seiner Filme konnte ich mich aber nie allzu sehr anfreunden, es waren für mich meistens nur kleine Gags zum Lächeln. Daher ahnte ich schon, dass mich am neuen Film nicht viel erreichen würde, allerdings hat es mich dann doch geschockt, wie wenig der Gags das Ziel erreichen. Der Film ist voller müder, alter Scherze, die nur sehr selten ins Schwarze treffen. Dafür besticht die Optik und die Aufmachung, da hier wirklich an großartigen Schauplätzen mit sehr viel Aufwand gedreht wurde. Das ändert aber nichts am Ergebnis, wenn man merkt wie wenig man in den 88 Minuten wirklich gelacht.
Fazit: Brilliant aufgemacht, aber inhaltlich bleiben sehr viele der Scherze auf der Strecke!
Ich fand „Den Schuh des Manitu“ damals eigentlich ganz gut, auch wenn er sicherlich keinen feingeistigen Humor a la Loriot bot, sondern größtenteils den typisch deutschen Schenkelklopferhumor wie ihn Otto schon seit 50 Jahren zelebriert. Das Problem damals wie heute ist, dass kein Mensch außerhalb des deutschen Sprachraums diese Art von Humor komisch findet. Und weil man solche Filme eben nicht international vermarkten kann, ist man für einen kommerziellen Erfolg zwingend auf entsprechende Einnahmen aus Deutschland angewiesen. Da die Produktionskosten für den neuen „Manitu“ mit ca. 16-18 Mill. Euro fast viermal so hoch waren wie beim ersten Teil, muss der Film schon sehr viele Zuschauer in die Kinos locken um in der Gewinnzone zu landen. Das dürfte allerdings ziemlich schwer werden, da der Film nur ein müder Aufguss des ersten Teils ist ohne jemals ein eigenes Profil zu entwickeln. Die Schauspieler wirken alt, der Humor abgestanden, die Geschichte belanglos. Der ganze Film zehrt allein vom Erfolg des ersten Teils. Irgendwas nennenswert Neues gibt es nicht zu entdecken. Da schaut man lieber noch mal den ersten Teil. Der war lustiger, ideenreicher, preiswerter, und die ganze Machart wirkte trotz Anlehnung an die Karl May-Filme der 60er Jahre irgendwie neu und frisch.
Viele Gedanken haben die Drehbuchschreiber nicht ausgelegt, dementsprechend ist auch wenig neues entstanden. Man merkt schon nach fünf Minuten, dass dieser Film nichts geworden ist. Ich habe kein einziges Mal lachen können, im Kino war es während der Vorführung die ganze Zeit ruhig.
Für Fans der originalen Film vielleicht eine passende Fortsetzung, aber für eine Neuling wie ich, 'Käse'. Dünne blöde Geschichte und die Qualität der Unterhaltung ist sehr niedrig. Die Charaktere gut ausgearbeitet und Hintergrund Musik passend. Allgemein nicht sehenswert, nur doof und dünn.
Grob zusammengefasst könnte man sagen, "Das Kanu des Manitu" ist unterhaltsam, aber nicht lustig. Die 90 Minuten sind schnell vergangen. Hochwertige Produktion, kreative Ideen und fast schon zu viel Nostalgie können kaum darüber hinwegtäuschen, dass zumindest für mich und dem nahezu vollen Kinosaal in dem ich den Film gesehen habe kaum ein Gag gezündet hat.
Lustige Fortsetzung von "Der Schuh des Manitu" mit einigen bissigen Pointen. Dem Film ist anzumerken, dass der übermässige Wokeness eine Triebfeder für die Produktion des Films war; so sind immer wieder Anspielungen auf diese Bewegung klar erkennbar (herrlich!). Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen: Der Cast rund um Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian ist super und spielt auf der Höhe. Speziell zu nennen ist auch ein legendärer Bösewicht, der seinen Auftritt in Bondmanier (mit goldenem Colt) absolviert; mehr sei nicht verraten... Die Witze und die passenden Anleihen an viele Filme stimmen und haben zumindestens mich immer wieder zum Lachen gebracht! Anmerkung: Den in Vorschauen kritisch gewürdigte Twist in der Geschichte ist lustig und absolut nicht der Rede wert! Die Empörung eines gewissen Gesellschaftsteil wirkt da nun wirklich sehr konstruiert!
Das war leider nichts! Völlig enttäuscht von dem Versuch was lustiges zu bringen. Nervig mit langen Dialog mit Griechischen und sächsischen Akzent, immer wieder Rückblick auf den erfolgreichen Film um Zeit zu füllen. Die drei Musketiere völlig deplatziert und nicht lustig, kein Kracher nach dem anderen, deshalb kam im Kino höchstens zweimal ein kurzer Lacher auf. Bulli, dass war nix, kannst du bestimmt besser. Leider wird die Enttäuschung lange abhalten. Im Trailer waren eigentlich alle lustigen Stellen zu sehen. Und dann lange nach dem Abspann passiert noch für 4 Sekunden was, da waren 90 % der 26 Personen schon raus. Habe über 22 Euro für das Ticket bezahlt, 6 war es wert.
Sie feiern bald Jubiläum: Apachen-Häuptling Abahachi (Michael „Bully" Herbig) und Ranger (Christian Tramitz) sind seit 25 Jahren Blutsbrüder - und sie zanen sich noch immer wie am ersten Tag. Aber nun sind sie in ernster Gefahr, denn sie sind in eine Falle getappt. Eine neue, noch namenslose Bande und ihr Boss (Jessica Schwarz) will das legendäre "Kanu des Manitu" ausfindig machen. Deshalb sind Abahachi und Ranger nun fällig - sie kommen an den Galgen.
24 Jahre nach "Der Schuh des Manitu" kommt nun die Fortsetzung. Im Vorfeld die größte Frage war: Wie wird der Humor des Films 2025 aussehen? Wird man noch über und mit Winnetouch lachen können? Wie sieht es mit Schwulenklischees aus? Und nicht zuletzt die Frage, we man einen Film über Indianer erzählt, obwohl das Wissen darüber sich erweitert und die Sprache verändert hat. Bully und sein Team haben sich recht gut aus der Affäre gezogen. Winnetouch ist überdreht, aber nicht lächerlich, und das Indianer-Thema ist humor- und liebevoll aufs Korn genommen worden. Auch der 2025er-Manitu macht Spaß, hat einige wirklich gelungene Gags, viele lustige Charaktere. Heraus sticht aber ausgerechnet der, er eigentlich sehr ernst bleiben muss: Friedrich Mücke spielt den coolen Sheriff. Tutty Tran, einer aus der Bande, hat den besten Gags des ganzen Films, der hier aber nicht verraten werden soll. Auch Sky Dumont ist wieder dabei, Santa Maria lebt. "Das Kanu des Manitu" ist Klamauk auf beste Weise - plus einem überraschend rührigen Ende mit wichtiger Botschaft.
"Das Kanu des Manitu" von Michael Bully Herbig reicht zwar nicht ganz an seinen Vorgänger heran, ist aber insgesamt trotzdem unterhaltsam gelungen. Der erste Teil war von der Gagdichte und vom Tempo her noch etwas flotter geraten, wobei einige der Gags inzwischen auch in die Jahre gekommen sind und heutzutage so nicht mehr gehen. Und meine Befürchtung war, dass im zweiten Teil solche Gags den Ton angeben und gleichzeitig mit so einer mukschen "Heutzutage darf man ja gar nichts mehr sagen, ich sag's aber trotzdem, weil ich so rebellisch und so lustig bin"-Alter-Weißer-Mann(TM)-Attitüde der Cringe-Faktor auf ein Maximum gedreht wird. Das war aber tatsächlich nicht der Fall, fand ich. Es zündeten nicht unbedingt alle Gags, aber die große Peinlichkeit blieb aus.
Fazit: Wir haben uns bestens amüsiert, kann man sich gut anschauen. Mal schauen, wie viele Zitate ich dieses Mal in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen werde. :-)