Das Kanu des Manitu
Durchschnitts-Wertung
3,1
189 Wertungen

64 User-Kritiken

5
20 Kritiken
4
7 Kritiken
3
10 Kritiken
2
7 Kritiken
1
14 Kritiken
0
6 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Vitali Steiger
Vitali Steiger

18 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2026
5 Sterne für geile Comedy wohl verdient!!! Bully hat es echt wieder gut gemeistert. Wir haben im Kinosaal echt gelacht…Klar erster Teil bleibt weiterhin Highlight.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 386 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 19. Juni 2026
Wenn ein Film den Zeitgeist des Landes wieder spiegelt...

„Der Schuh des Manitu“ von 2001 hatte die deutsche Kinolandschaft geprägt und tut es offenbar immer noch. Für mich als elfjährigen Jungen war der Film ein Feuerwerk an Witzen und hatte gleichzeitig etwas Charmantes und Warmherziges, trotz aller Blödelei. Dass der Film aus heutiger Sicht vielleicht nicht mehr so gut gealtert ist, sei mal dahin gestellt, aber der Erfolg und der Einfluss ist unbestreitbar. Bully und seine beiden Paraden-Buddys, Christina Tramitz und Rick Kavanian, hatten etwas Großes geschaffen und das mit einer Parodie auf altbackene „Winnetou“-Filme von Karl May.
Seitdem ist ein Vierteljahrhundert vergangen und wir als Gesellschaft haben uns weiterentwickelt, oder? Offenbar nicht. Wenn es um Bully geht, dann ist „Der Schuh des Manitu“ nach wie vor sein Magnum Opus und eine Fortsetzung gab es sogar mehrere Male. Da wäre das Segment in „(T)Raumschiff Surprise“ (2004), wobei die beiden Protagonisten nicht vorkamen. 2016 erschien dann der unsägliche Film der „Bullyparade“ und hier gab es Abahachi und Ranger wieder zu sehen. Und es war… vollkommen überflüssig. Und eigentlich dachte ich, dass sich die Sache damit erledigt hätte und wir als Kinopublikum weiter wären, aber nope. 2025 war es soweit, 24 Jahre nach dem ersten Teil, kam die Fortsetzung ins Kino: „Das Kanu des Manitu“. Genau so einfallslos wie der Titel, war auch das Timing dieses Films. Wen interessiert denn bitte noch eine Fortsetzung zu „Der Schuh des Manitu“ nach fast 25 Jahren? Nun ja, offenbar über 5 Millionen deutsche Zuschauer*innen, womit die Fortsetzung zum zweiterfolgreichsten Film des Jahres wurde… Wow. Das allein sagt schon viel über die Mentalität der deutschen Kinogänger*innen aus. Und selbst Bully, den ich damals wirklich schätzte, bewies, wie konservativ und festgefahren er als Filmemacher ist. In einem Interview sagte er, dass man Leuten heutzutage viel schneller auf den Fuß tritt, wenn es um Comedy geht, denn man darf ja nicht mehr alles sagen und sich über alles lustig machen. Und damit bedient Bully leider das Klischee des alten, weißen Mannes, der wie ein Gottschalk oder Raab keine Lust hat sich weiter zu entwickeln und stattdessen genau das Gleiche wie immer macht. Dass das Publikum darauf anspringt, zeigt, was für ein rückschrittlicher Zeitgeist in Deutschland herrscht. Doch bevor ich mich in Rage schreibe, schauen wir uns den Film genauer an, denn kurioserweise ist „Das Kanu des Manitu“ keine absolute Vollkatastrophe geworden, wie ich im Vorhinein gedacht hatte…

Abahachi und Ranger sollen für einige Überfälle verantwortlich sein, doch die beiden Trantüten kriegen sich stattdessen immer noch in die Haare und sind dabei nicht unbedingt immer ehrlich. So hat Ranger beispielsweise eine Tochter, während Abahachi eine düstere Vergangenheit verschweigt. Währenddessen sucht eine gemeine Bande das sagenumwobene Kanu des Manitu…

Die Handlung ist nicht mehr als Mittel zum Zweck und das spürt man auch in jeder Sekunde. Das Kanu des Manitu ist im Grunde das lächerlichste MacGuffin, den ich seit Langem in einem Film gesehen habe…

Doch kommen wir erst mal zu den tatsächlich guten Dingen, denn so fair will ich sein. Ein paar Witze waren tatsächlich witzig und einige der neuen Nebendarsteller*innen brachten durcheis einen frischen Wind in das Ganze. Sehr unterhaltsam sind auch die Outtakes im Abspann. Und als Fan der Musik des ersten Films, hab ich mich sehr über die Rückkehr von Ralf Wengenmayr und seinem tollen Abahachi-Thema gefreut. Da hat die Nostalgie-Falle auch bei mir zugeschnappt…

Tja, das war es dann aber auch schon. „Kanu“ ist kein sonderlich katastrophaler Film, dafür ist er zu… gewöhnlich. Aber genau da liegt irgendwie auch das Problem. Man merkt dem Ganzen an, dass Bully kein einziges Risiko eingegangen ist. Mehr vom Alten, das war die Devise. Und tatsächlich bestehen 80% des Films aus mehr oder weniger peinlichen Verweisen auf den ersten Teil. Egal, ob das Sinn ergibt oder nicht. Die tolle „Superperforator“-Melodie aus dem ersten Film wird einfach ohne Kontext oder Sinn gespielt. Es ist einfach dazu da, damit der gelangweilte Zuschauer sagen kann: „Ach schau, das kenn´ ich doch!“ Viel mehr wird dem Publikum nicht zugetraut und viel mehr wollte der Film offenbar auch nicht sein. Das ist ok, aber dennoch schwingt die ganze Zeit eine beleidigende Trivialität mit, denn selbst wenn der Cast seine Späßchen beim Dreh hatte, so überträgt dieser sich kaum. Besonders Christian Tramitz, den ich eigentlich sehr mag, wirkt teilnahmslos, so als ob er schnell nach Hause gehen möchte. Und die Jüngeren bringen zwar eine hübsche Energie mit, können das sinkende Kanu aber nicht vor dem Untergang retten. Auch Story und das Drehbuch sind einfalls- und lustlos zusammengebastelt. Der ganze Film wirkt wie ein Auftrag, den man schnell erledigen wollte, um sein Geld zu bekommen. Hier steckte keine Leidenschaft dahinter, keine Liebe zum Projekt, hier ging es nur um die Hoffnung auf eine Zuschauerschaft, die man mit leeren Nostalgie-Versprechen ins Kino locken konnte… Und es hat ja geklappt.

Richtig peinlich werden dann die krampfhaften Versuche das Ganze politisch zu kommentieren. Da wird sich nicht selten indirekt über die „Sprachpolizei“ der heutigen Zeit aufgeregt („Indianer sagt man nicht“), Witze über Hafermilch dürfen auch nicht fehlen und eine kleine Portion Rassismus gibt es gratis mit dazu. Dabei will Bully mit seinem Film allen gefallen und versucht sich auf unangenehme und mutlose Weise beiden Seiten anzubiedern…

Fazit: Ich bin mir sicher, dass die meisten Zuschauer*innen sagen werden, dass der Film nicht so gut wie Teil 1, aber dennoch ganz nett war. Und das reicht heutzutage in der Filmwelt allemal aus. Solche lieblosen Fortsetzungen zu alten Filmen wirken nicht mehr wie ernstgemeinte Kinoerlebnisse, sondern wie geldgierige und manipulative Scam-Produkte. Wie eine schlechte KI-Werbung, die einen ködern will, nur dass hier bei „Das Kanu des Manitu“ deutlich mehr Geld drin steckt. Dass man ab und zu auch einen leichten, albernen Blödelfilm schauen will, versteh ich sehr gut und jeder, der Spaß an „Kanu“ hat, dem gönne ich es auch. Nur wenn nahezu alle Filme so aufgebaut sind, dann sieht das Ganze schon deutlich düsterer aus für unsere Kulturlandschaft. Schaut man sich die Liste der zehn erfolgreichsten Filme in Deutschland von 2025 an, dann gibt es dort keinen einzigen Film, der weder ein Sequel/Prequel ist noch auf irgendeinem anderen Franchise basiert.
Aber nun ja, was soll´s? Die deutsche Filmlandschaft ist eh seit Langem ein armseliger Witz und dieses Produkt beweist das mehr als deutlich. Wofür braucht man noch Originalität, wenn man einfach an bessere Filmerlebnisse erinnert werden kann?
hallidalli
hallidalli

88 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. April 2026
„Das Kanu des Manitu“ – ein nostalgisches Wiedersehen mit den Figuren Abahachi, Ranger und Co.
Es gibt nette Momente, kleine Anspielungen und Szenen zum Schmunzeln – die großen Lacher bleiben jedoch leider aus.
Vielleicht gibt es ja auch hier eine Extra Large Version, die nochmal deutlich lustiger ist.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 8. April 2026
Er war jetzt nicht schlecht, aber ich würde ihn jetzt nicht nochmal schauen. „Der Schuh des Manitu“ fand ich etwas besser
Joachim Steidl
Joachim Steidl

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 6. April 2026
Ich fand den ersten Teil überragend und genial. Trotzdem hatte ich an den 2. Teil nicht allzu große Erwartungen da zu 90% eine Fortsetzung nicht mit dem ersten Film mithalten kann. Aber dass das Film so schlecht ist hätte ich nie gedacht. Ich musste ein einziges Mal ein bisschen lachen. Eine total müde Story mit ganz billigen Witzchen. Schlimm bully. Ich mag den Typ bully sehr, aber das hast du verbockt. Wirklich schade.
PT2 Filmfan
PT2 Filmfan

64 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 14. März 2026
Der erste Teil war natürlich, vor allem weils der erste Teil, und damals der richtige Moment war, der Hammer
Aber trotz einiger negativer Kommentare, muss ich sagen, er funktioniert auch heute noch sehr gut, und die Chemie der Hauptdarsteller ist nach wie vor spitze. Super fröhlich und lustig, ein angenehmer Kinoabend
Oliver Ross
Oliver Ross

10 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 17. Februar 2026
Sorry, null lustig. Was an der Schuh noch lustig war, nämlich das schwule Gehabe, war hier nichts mehr von zu hören weil man wohl politisch korrekter sein wollte. . Ich habe den Film bei Amazon geliehen und nach 20 Minuten ohne eine Miene zu verziehen habe ich den Mull abgeschaltet
Fabian M.
Fabian M.

10 Follower 226 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. Februar 2026
Der Film Das Kanu des Manitu
Wahr Super Klasse Gemacht Worden Super Aufnahmen im Ganzen Film Tolle Ballerei im Film
Und Super Abenteuer Mit Cowboys.
Maddin
Maddin

313 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
Das Kanu des Manitu versucht, an den Kultstatus von Der Schuh des Manitu anzuknüpfen – und das merkt man dem Film in jeder Minute an. Michael Bully Herbig kehrt gemeinsam mit Christian Tramitz und Rick Kavanian in die vertrauten Rollen zurück und setzt klar auf Nostalgie, bekannte Figuren und altbewährte Gags.

Der Film bietet viele Anspielungen auf den Vorgänger und spielt bewusst mit den Erwartungen der Fans. Einige Wortspiele und Slapstick-Momente funktionieren nach wie vor gut und sorgen für ehrliche Lacher. Besonders das Zusammenspiel des Trios trägt den Film, denn ihre Chemie ist auch nach all den Jahren ungebrochen.

Allerdings wirkt der Humor stellenweise etwas bemüht und weniger frisch als früher. Nicht jeder Gag zündet, und die Handlung bleibt eher Mittel zum Zweck, um möglichst viele bekannte Elemente unterzubringen. Wer eine mutige Weiterentwicklung erwartet, könnte daher etwas enttäuscht sein.

Technisch ist der Film solide inszeniert, optisch ansprechend und liebevoll ausgestattet. Inhaltlich fehlt ihm jedoch der Überraschungseffekt, der den ersten Teil so besonders gemacht hat.

Fazit:
Das Kanu des Manitu ist eine unterhaltsame Fortsetzung, die vor allem von Nostalgie lebt. Für Fans des Originals ein spaßiger Kinoabend, für neue Zuschauer eher belanglos. Kein Kultklassiker, aber ein sympathisches Wiedersehen.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.119 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Januar 2026
Abahachi, Ranger und Dimitri sind zurück !

Und es macht wieder einen "Spaß herrlichen" den 3en dabei zu zugucken ! Die Gags sind IMO nicht angepasst "an den Zeitgeist" - und das ist auch sehr gut so! Der Bullyhumor kommt definitiv durch! XD

Die Aufnahmen sind mal wieder wunderschön, die Action, wenn sie da ist, gut gemacht, auch wenn man manchmal das CGI sieht...

Ansich ist die Story nur ein kleiner Aufhänger - Abahachi, Ranger und Dimitri sind natürlich der Mittelpunkt, dazu kommt noch eine griechische Liebesgeschichte und eine 7er Bande, die (.) nach ihrem Namen sucht!

Gegen Ende gibt´s auch noch eine kleinen Überraschung ;)

Doch, der Teil hat 1,2 Schwächen, ist aber unterm Strich ein guter Nachfolger!

Bitte bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben. :)
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme