Neueste Kritiken: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke - Seite 2
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Durchschnitts-Wertung
4,2
57 Wertungen
21 User-Kritiken
5
12 Kritiken
4
7 Kritiken
3
1 Kritik
2
1 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
beco
83 Follower
441 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
Ein überraschend gelungener Film, der die Balance hält zwischen Komödie und Drama und dabei sehenswerte Einblicke in das Schauspielersein vermittelt, wie aus einem hölzernen Joachim ein Schauspieler wird, der was zu sagen hat. Dabei bleibt die im Zentrum stehende Selbstfindung von Joachim (Bruno Alexander) immer glaubwürdig, sein Weg, der geprägt ist von den Problemen an der Schauspielschule, aber auch vom frühen Unfalltod seines Bruders, wird durch das unaufdringliche Spiel von Bruno Alexander getragen. Hinzukommen die kuriosen, liebevollen Szenen von Senta Berger und Michael Wittenborn, die die Großeltern von Joachim spielen, alleine diese sind den Besuch des Films wert. Allemal sehenswert
Dieser Film ist ein kurzweiliges Vergnügen, das vor allem durch seine Atmosphäre besticht. Ein besonderes Highlight wartet auf die Generation um 1964. Wer in dieser Zeit geboren wurde, wird sich in der Kulisse und dem Zeitgeist eher zu Hause fühlen. Das Set-Design weckt Erinnerungen und sorgt für einen hohen Identifikationsfaktor.
Unfassbar lebhafte und unter die Haut gehender Film - der mit viel Witz und Geschick das wahre Leben von Schauspielern spiegelt und dabei die Liebe nie vergisst. Toll!
Einer der klügsten, unterhaltsamsten, emotionalsten und berührendsten Filme, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Und damit meine ich nicht nur deutsche Filme, sondern jegliche Filme. In dem Kino, in dem wir waren, wurde laut gelacht - dann kehrte wieder totale Stille ein, man wollte zuhören. Und dann wurde an manchen Stellen ebenso laut geschluchzt. Wann erlebt man sowas schon mal? Ich kannte den Roman nicht, aber werde ihn nun lesen. Dieser Film ist ein Erlebnis. Die Schauspieler sind unglaublich gut, die Geschichte packt zu und lässt nicht mehr los. Wir sind danach ganz beseelt gewesen, aber auch voller, tiefer Gedanken über das Leben und die Lücken, die wir alle als Menschen kennen. Der Film macht unfassbaren Spaß, aber geht auch in die Tiefe. Ein unvergesslicher Film.
Geht direkt ins Herz, verrückt lustig und ernst gleichermaßen. Wer Senta Berger bisher nicht gekannt hat, wird sie spätestens mit diesem Werk nicht mehr vergessen können.
Der Film hält wunderbar die Balance zwischen Komik und Tragik. Man merkt, dass der Regisseur Simon Verhoeven durch den Tod seines Vaters Michael in der Trauer "daheim" ist. Joachim, die Hauptperson, ist vom Tod seines älteren Bruders betroffen und versucht, ihn "irgendwie" zu bewältigen. Aber eine so einschneidende Trauer bleibt ein Teil des Lebens. Zu dieser Tragik gesellen sich die teilweise absurd komischen oder befremdlichen Unterrichtseinheiten der Otto-Falkenberg-Schauspielschule in München und das skurrile Biotop seiner überaus liebenswert-schrulligen Großeltern. So oszilliert der Film für mich als Zuschauerin immer zwischen Lachen und Weinen. Insgesamt ist der Film weniger "lustig", als ich aufgrund der Rezensionen erwartet hatte. Aber unbedingt sehenswert.
Ich habe den Film im Rahmen einer Emotion Preview im Cineplex in Königsbrunn. Wunderbarer Cast, allen voran mit der großartigen Senta Berger, der es hoffentlich bald besser geht. Ein sehr interessanter Einblick in die oft durchaus etwas krude Schauspielschulen-Welt. Kurios am Rande: Der Hauptdarsteller Bruno Alexander hat nie eine Schauspielschule besucht :-) Witz und Melancholie bilden eine schöne Einheit. Völlig unverständlich ist, dass dieses Kino den Film nach der Preview gleich wieder aus dem Programm genommen hat.
Vorpremiere bei Cinenova Köln am 28ten Januar. Der plötzliche Autounfall Tod des älteren Bruders wirft den Joachim total durcheinander. Wie sollte er diese Lücke verarbeiten, er bewirbt sich an eine renommierte Schauspielschule in München und dafür zieht er zu den exzentrischen Großeltern hin. Die Verarbeitung seines Verlustes während der Probesemester des Studiums gelingt es nicht wirklich. Dann er kriegt die Kurve und sein Leben geht Berg auf. Eine bewegende Geschichte nach dem Roman von Joachim Meyerhoff. Bruno Alexander als der etwas verlorene Enkel und Senta Berger als die exzentrische Oma in dem Herbst ihrer eigenen Schauspielkarriere sind einfach wunderbar.
Schöner, einfühlsamer Film mit einer super passenden Besetzung. Keine Minute gelangweilt, eine bewegende Geschichte über Trauer, Großwerden, Großeltern...
Großartig...einfach nur großartig. Auch wenn man die Buchvorlage nicht kennt, wird man hier in die Story hineingezogen. Bruno Alexander vermittelt sämtliche Gefühle und Emotionen so nachvollziehbar, das man zusammen mit ihm lacht, weint, trauert oder Hoffnung empfindet. Dazu eine herausragende Senta Berger, die man einfach nur bewundern muss. Wenn ihr euch also nicht zwischen der Extrawurst und "Der Lücke" entscheiden könnt, dann tut euch selbst einen Gefallen und nehmt diesen hier.