Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
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Nessie Myers
Nessie Myers

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5,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2026
Ich habe „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ zusammen mit meinem Sohn gesehen und wir waren beide tief berührt. Der Film ist eine emotionale Achterbahnfahrt: Er erzählt vom Verlust geliebter Menschen, vom Weiterleben, vom Suchen nach Halt und schafft es gleichzeitig, unglaublich witzig zu sein ohne die Tragik zu verharmlosen. Diese Balance zwischen Traurigkeit und Leichtigkeit macht den Film so besonders. Durch eigene Verlusterfahrungen hat uns vieles besonders getroffen, wir haben geschluckt und gleichzeitig viel gelacht. Absolute Empfehlung!
Ein großartig gespieltes Kinoerlebnis, das lange nachhallt.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 407 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2026
Der Tod seines Bruders wirft Joachim (Bruno Alexander) aus der Bahn. Er beschließt, sein Elternhaus zu verlassen. Er will Schauspieler werden und bewirbt sich an einer renommierten Schauspielschule in München - und wird sogar genommen.
Er wohnt nun be seinen Großeltern und erlebt ihren manchmal schrulligen Alltag mit. Den hat er als Kind schon erlebt und fasziniert zur Kenntnis genommen. Aber er liebt seine Großmutter (Senta Berger) und seinen Großvaters (Michael Wittenborn) für all ihre Eigenheiten.
An der Schauspielschule jedoch gibt es Stress. Joachim hat Probleme, sich zu öffnen, sich fallenzulassen. Bald nagen große Selbstzweifel an ihm.

"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" - so heißt nicht nur der Film nach dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff - Joachim im Film beklagt diese Lücke auch. Oder eher: Er leidet an ihr, ohne zu merken, wie sehr er leidet.
Der Film von Simon Verhoeven ist unglaublich warmherzig, rührend und mitunter sehr lustig. Daran hat Hauptdarsteller Bruno Alexander einen sehr großen Anteil. Ihm zuzusehen, ist ein Erlebnis. Er spielt die Rolle, und er lebt die Rolle. Körperhaltung, Gesten, Blicke.
Aber auch Senta Berger als elegante, manchmal schrullige Alte und Michael Wittenborn als ihr Mann spielen ihre Rollen hervorragend.
Wir dringen ein in mehrere Kosmen - den der Theaterschule und den der Familie. Da ist so viel Liebe drin, dass man teilweise vor Rührung die Tränen kommen.
Der Film ist mit 137 Minuten sehr lang - langweilig aber wird es nie.
Pia F
Pia F

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5,0
Veröffentlicht am 8. Februar 2026
Super Film! Positives wird Negativem gegenüber gestellt. Lustig, tiefgründig, nachdenklich.
Lebe im Heute und Jetzt, und genieße die Zeit mit deinen Lieben!
Levin Roeder
Levin Roeder

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5,0
Veröffentlicht am 6. Februar 2026
Dieser Film bringt einen nicht nur zum laut lachen im Kino, sondern ist auch zutiefst berührend wo auch mal eine Träne fließt uns es mucksmäuschenstill ist im Kino!
beco
beco

84 Follower 453 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
Ein überraschend gelungener Film, der die Balance hält zwischen Komödie und Drama und dabei sehenswerte Einblicke in das Schauspielersein vermittelt, wie aus einem hölzernen Joachim ein Schauspieler wird, der was zu sagen hat.
Dabei bleibt die im Zentrum stehende Selbstfindung von Joachim (Bruno Alexander) immer glaubwürdig, sein Weg, der geprägt ist von den Problemen an der Schauspielschule, aber auch vom frühen Unfalltod seines Bruders, wird durch das unaufdringliche Spiel von Bruno Alexander getragen.
Hinzukommen die kuriosen, liebevollen Szenen von Senta Berger und Michael Wittenborn, die die Großeltern von Joachim spielen, alleine diese sind den Besuch des Films wert.
Allemal sehenswert
Strohblume
Strohblume

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5,0
Veröffentlicht am 2. Februar 2026
Dieser Film ist ein kurzweiliges Vergnügen, das vor allem durch seine Atmosphäre besticht. Ein besonderes Highlight wartet auf die Generation um 1964. Wer in dieser Zeit geboren wurde, wird sich in der Kulisse und dem Zeitgeist eher zu Hause fühlen. Das Set-Design weckt Erinnerungen und sorgt für einen hohen Identifikationsfaktor.
Stefan Huebsch
Stefan Huebsch

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5,0
Veröffentlicht am 1. Februar 2026
Unfassbar lebhafte und unter die Haut gehender Film - der mit viel Witz und Geschick das wahre Leben von Schauspielern spiegelt und dabei die Liebe nie vergisst. Toll!
Vitus
Vitus

4 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 31. Januar 2026
Einer der klügsten, unterhaltsamsten, emotionalsten und berührendsten Filme, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Und damit meine ich nicht nur deutsche Filme, sondern jegliche Filme. In dem Kino, in dem wir waren, wurde laut gelacht - dann kehrte wieder totale Stille ein, man wollte zuhören. Und dann wurde an manchen Stellen ebenso laut geschluchzt. Wann erlebt man sowas schon mal? Ich kannte den Roman nicht, aber werde ihn nun lesen. Dieser Film ist ein Erlebnis. Die Schauspieler sind unglaublich gut, die Geschichte packt zu und lässt nicht mehr los. Wir sind danach ganz beseelt gewesen, aber auch voller, tiefer Gedanken über das Leben und die Lücken, die wir alle als Menschen kennen. Der Film macht unfassbaren Spaß, aber geht auch in die Tiefe. Ein unvergesslicher Film.
Vrone
Vrone

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5,0
Veröffentlicht am 31. Januar 2026
Geht direkt ins Herz, verrückt lustig und ernst gleichermaßen. Wer Senta Berger bisher nicht gekannt hat, wird sie spätestens mit diesem Werk nicht mehr vergessen können.
Sylvia
Sylvia

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4,5
Veröffentlicht am 30. Januar 2026
Der Film hält wunderbar die Balance zwischen Komik und Tragik. Man merkt, dass der Regisseur Simon Verhoeven durch den Tod seines Vaters Michael in der Trauer "daheim" ist. Joachim, die Hauptperson, ist vom Tod seines älteren Bruders betroffen und versucht, ihn "irgendwie" zu bewältigen. Aber eine so einschneidende Trauer bleibt ein Teil des Lebens. Zu dieser Tragik gesellen sich die teilweise absurd komischen oder befremdlichen Unterrichtseinheiten der Otto-Falkenberg-Schauspielschule in München und das skurrile Biotop seiner überaus liebenswert-schrulligen Großeltern. So oszilliert der Film für mich als Zuschauerin immer zwischen Lachen und Weinen. Insgesamt ist der Film weniger "lustig", als ich aufgrund der Rezensionen erwartet hatte. Aber unbedingt sehenswert.
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