Neueste Kritiken: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
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Mama M.
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Veröffentlicht am 19. Juli 2026
Der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Langweilig, es wird nie geschafft, den Zuschsuer zu packen. Sehr zäh, wenn mam es bis zum Ende durchhält und noch auf eine positive Überraschung warten sollte. Vergeblich, schade...
Ich bin mit wenig Erwartungen in den Film hinein und finde ihn am Ende genial, lustig, abgründig, tiefgründig, emotional, was will ich mehr in einem guten Kinofilm..
Mich stört weniger, dass der Film aus dem Schauspielmilieu kommt. Mich stört, dass er ein Milieu erzählt, das stark von Herkunft, Netzwerken und kulturellem Kapital lebt – und dass die Entstehung des Films genau diese Mechanik selbst sichtbar macht. Simon Verhoeven ist Sohn prominenter Filmschaffender, seine Mutter Senta Berger spielt eine zentrale Rolle, und das Ganze wird dann vom eigenen Kulturbetrieb ausgezeichnet. Das kann trotzdem gut gespielt und sauber inszeniert sein. Aber als Branchenkritik wirkt es auf mich unglaubwürdig, weil der Film nicht außerhalb dieses Systems steht, sondern vollständig aus ihm heraus produziert wurde.
Einer der besten Filme, die ich je gesehen hab. Gleichzeitig unglaublich unterhaltsam, lustig und tief traurig. Der Film bewirkt unglaublich viel ohne dieses explizit zu benennen. Absolut sehenswert.
"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" von Simon Verhoeven ist eine großartige Verfilmung des wunderbaren Romans von Joachim Meyerhoff, in dem er von seinen Erlebnissen an der Schauspielschule erzählt und von seinen Großeltern, bei denen er damals gelebt hat. Vor allem, wenn man (wie ich) selbst eine Schauspielausbildung absolviert hat, erkennt man sich sehr in dem jungen Joachim wieder und fühlt sich in den Schauspielunterricht zurückversetzt. Die Schauspieler müssen einen Heidenspaß gehabt haben, Dozenten an der Schauspielschule, Regieassistenten und Schauspiel(schüler)er zu spielen.
Alle Schauspieler machen ihre Sache fantastisch, vor allem Bruno Alexander als Joachim spielt so überzeugend, dass man als Zuschauer vollkommen vergisst, dass man es mit einem Film zu tun hat. Insgesamt habe ich viel gelacht, viel geweint und mich keine Sekunde gelangweilt.
Ein Film, bei dem ich lachen und weinen muss! Voller Wärme und genauer Beobachtung. Hervorragende Schauspieler*innen, tolle Bildregie. Sehr gute und passende Musik. Keinen einzigen Moment langweilig. Ein unfassbares Meisterwerk!
Recht unterhaltsamer Film mit beeindruckenden, meist witzigen, selten albernen Szenen aus der Welt des Schauspiels, vor allem aber der Schauspielschulen.
Hauptfigur Joachim wird von Bruno Alexander überzeugend dargestellt; seine exzentrischen Großeltern (Senta Berger & Michael Wittenborn) runden nicht nur das Starensemble ab, sondern versorgen den Film neben Komik mit der nötigen Portion Drama.
Fazit: Unterhaltsamer, mutmaßlich relativ realistischer Einblick in die Schauspielausbildung; dennoch erwarteten wir aufgrund der begeisterten Kritiken deutlich mehr. Unterm Strich blieb der Streifen über weite Strecken zwar vordergründig witzig und interessant, im Abgang blieb ein fader Beigeschmack zurück. Vielleicht, weil der Film anfangs zu viel wollte, aber nie so richtig durchstartete. Irgendwie perfekte Unterhaltung für ARD/ZDF, die man sich generationsübergreifend daheim um 20:15 Uhr anschalten kann, nur damit die Familie nach und nach auf der Couch wegpennt; ohne dass irgendjemand danach das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. :)
Ein Film über Vetternwirtschaft im Filmbusiness?! Während ich Meyerhoffs Bücher wirklich witzig, unterhaltsam und doch ernst und inspirierend offen finde, bewegt sich dieser Film eher zwischen Langeweile und Fremdscham. Fragwürdig und verwundernd lässt mich aber Botschaft des Films zurück… es geht nicht darum was du kannst sondern woher du kommst wenn du es am Theater zu was bringen möchtest? Passend dazu ist auch Regie und Cast eine direkte familiäre Linie.
Das traurige daran ist, dass der Film hier komplett unfreiwillig exemplarisch für Vetternwirtschaft steht. Eine Ohrfeige für alle Schauspieler und Regiestudenten ohne berühmte Eltern.