„Meine geliebte Señorita“ basiert auf dem spanischen Filmdrama „Mein geliebtes Fräulein“ aus dem Jahr 1972, das damals in einer absoluten Vorreiterrolle die Themen Geschlechtsumwandlung und Intersexualität im konservativen Spanien zur Zeit der Franco-Diktatur erstmals im Kino zur Darstellung brachte. Seinerzeit wurde der Originalfilm durchaus überraschend von der Zensur nicht beschlagnahmt und nur eine einzige Szene gestrichen.
Regisseur Fernando G. Molina verriet in einem Interview, dass er von Anfang an beabsichtigte, ein authentisches Porträt der intersexuellen Hauptfigur Adela in „Meine geliebte Señorita“ durch die Besetzung mit einer intersexuellen Schauspieler*in zu erreichen, was den Castingprozess vor einige Schwierigkeiten stellte - immerhin sind je nach Definition und Schätzung nur 0,02 - 1,7 % der Weltbevölkerung intersexuell. Letztlich wurden die Verantwortlichen in Schauspieldebütant*in Elisabeth Martínez fündig.