Warfare
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Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 23. April 2025
Die pure Todesangst. Schmerzen, die nicht zum Aushalten sind. Blut, viel Blut. Und die nächste Detonation.
Dieser Film verlangt alle Beteiligten einiges ab, auch den Zuschauern. Denn die Kamera bleibt erbarmungslos dran.

19. November 2006 im Irak. Eine Gruppe junger Soldaten soll das Haus einer einheimischen Familie besetzen, um von dort aus die Gegend überwachen zu können. um zu erkennen, ob die Aufständischen angreifen.
Zunächst scheint alles ruhig zu sein, doch dann spitzt sich die Lage zu, draußen tut sich etwas. Schließlich fliegt eine Granate durchs Fenster und explodiert.
Es gibt einen Schwerverletzten, doch bei der Rettungsmaßnahme explodiert eine Bombe – und nun geht es für die Gruppe von Soldaten um das blanke Überleben. Der Druck der Angreifer steigt immer weiter.

„Warfare“ erzählt die wahre Geschichte des Kriegsveteranen Ray Mendoza. Er selbst schrieb gemeinsam mit Alex Garland am Drehbuch und führte mit ihm auch Regie.
Mendoza war selbst für US-Army im Irak-Krieg, und was wir in diesem Film sehen, hat er mit seinen Kameraden erlebt. D’Pharaoh Woon-A-Tai spielt im Film Ray. Will Poultier spielt Erik, den Captain der Gruppe. Ebenfalls dabei sind . Cosmo Jarvis, Kit Connor, Finn Bennett, Taylor John Smith, Michael Gandolfini, Noah Centineo, Henry Zaga, Joseph Quinn und Charles Melton.
Wir erleben Momente der Ruhe, in der die Jungs Zeit zum Flaxen haben – aber dann geht es zur Sache. Es spritzt Blut, wir sehen schlimm deformierte Gliedmaßen, nackte Panik, schockierte Soldaten und die verzweifelte Suche nach dem Überblick über die Situation.
Ab und zu sehen wir alles aus der Perspektive derer, die auf den Überwachungsmonitoren sehen, wo sich Menschen aufhalten und wohin sie sich bewegen – und nüchtern wird er klärt, wenn sich Person A in Richtung X bewegt. Und dann gibt es wieder den Schnitt in die Gruppe oder die Situation, und wir wissen, welcher Horror hinter den nüchternen Worten steckt.
„Warfare“ ist einer der nervenzehrendsten Kriegsfilm der letzten Jahre.
Kinobengel
Kinobengel

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3,5
Veröffentlicht am 18. April 2025
OHNE SHOW


Eine Spezialeinheit der . Navy, angeführt von Captain Eric (Will Poulter), versucht 2006, zur Absicherung eines Einsatzes unbemerkt ein Wohnhaus in der irakischen Stadt Ramadi zu besetzen. Bereits nach kurzer Zeit werden die Soldaten von Angreifern ausgespäht und attackiert. Es kommt zu schweren Verletzungen. Wird die angeforderte Verstärkung rechtzeitig eintreffen?

Basierend auf Erinnerungen von Beteiligten inszeniert der erfolgreiche Filmemacher Alex Garland „Warfare“ in 95 Minuten für die große Leinwand. Er nimmt dafür auf einem extra breiten Regiestuhl neben dem filmerfahrenen, ehemaligen Soldaten Ray Mendoza Platz. Im Ergebnis sieht das Publikum eine äußerst realistische erscheinende Umsetzung von Geschehnissen des Irak-Krieges. Die beängstigenden Unterhaltungswerte dieses Films verzichten auf einen mitreißenden Score, denn die Spannung kommt durch die sehr eindringlich geschilderten Abläufe bereits in der Phase auf, die lebensbedrohliche Situationen noch nicht unmittelbar beinhalten.

Die Soundkulisse klingt zu perfekt, wirklichkeitsgetreue Akustik ist eher in „Zero Dark Thirty“ (2012 von Kathryn Bigelow) gegeben. Weitere Effekthascherei ist nicht zu finden. Es wird allerdings erschütternd blutig, spürbar psychisches Leiden betäubt die Kämpfer. Der hintere Abschnitt (Rettung und Scharmützel) läuft in Echtzeit, was durch die sehr vielen Schnitte leider etwas verschleiert wird.

„Warfare“ ist vor allem ein packendes Kinoerlebnis, das nicht zwingend wie ein Helden-Epos erscheinen möchte, aber Garland lässt die Wichtigkeit des Erfolgs nicht außer Acht.
das Odeon
das Odeon

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2,0
Veröffentlicht am 15. April 2025
ich verstehe diesen film auch nicht.
also selbstverständlich verstehe ich ihn.
es ist eine respektbekundung an die leistung dieser soldaten, die damals in diesem einsatz waren.
das sind ja wohl wahre tatsachen.
eine respektbekundung an die soldaten, aber kein unterhaltungsfilm.

das ist bestimmt nicht einfach, wenn man in einem haus die stellung halten soll (warum auch immer, habs nicht geschnallt), dabei aus allen richtungen beschossen wird und zwei verwundete versorgen muss.
klingt spannend.
ist es in diesem film aber nicht.

die leistung der u.s. marines in allen ehren. und mein beileid an alle angehörigen jedes gefallenen soldaten.
aber ich habe den irak krieg nicht angefangen.
wenn ihr in den u.s.a. die leistung eurer marines würdigen wollt, dann ist das ja nachvollziehbar. das verstehe ich. einen krieg anzufangen verstehe ich nicht so wirklich. ist aber ein anderes thema.

die frage schlicht und einfach:
dokumentation oder unterhaltungsfilm???
warum macht man einen film? zum informieren oder zur unterhaltung?
o.k., ein kriegsfilm ist kein film für die ganze familie zum auf der couch kuscheln und amüsante unterhaltung geniessen wie bei ´bridget jones´ oder so.
aber auch ein kriegsfilm sollte einen gewissen unterhaltungsfaktor haben. habe vor kurzem ´hamburger hill´ ausgeschaltet, weil mir der zu brutal war. ´die brücke von arnheim´ ist doch ein gutes beispiel.
action, spannung, ordentlich ballern und zwischendurch ein moment zum entspannen.

da wird geballert und die mischung stimmt. hier bei ´warfare´ stimmt irgendwie nichts.
das ist kein kriegsfilm im herkömmlichen sinne. das ist nur eine doku über diesen einen einsatz von diesen army-soldiers oder u.s.marines, wie auch immer.
eine handlung gibt es nicht. die soldiers / marines kommen recht schnell in dem haus an (warum hab ich nicht geschnallt), werden nach einiger zeit beschossen, werden nochmal beschossen, zwei verwundete, sie brauchen verstärkung.
das klingt alles recht spannend.
ist es aber nicht.
die meiste zeit sieht man den army-soldiers oder u.s.marines dabei zu, wie sie einfach nur im haus auf irgendetwas warten. auf irgendwas. verstärkung oder luftunterstützung oder irgendwas,
die meiste zeit sind die einfach nur im haus.

wer ballern und action haben will, sollte lieber ´american sniper´ oder ´black hawk down´ anschauen.
dieser film ist im vergleich zu den beiden eher langweilig.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.044 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 10. April 2025
Die Nachstellung eines realen Vorfalls aus dem Jahre 2006, bei dem einige Soldaten in einem Haus eingekesselt wurden und krampfhaft veruschten, am Leben zu bleibeb, Dies wird nun als verkleinerte Black hawk Down Version auf die Leinwand geworfen, wobei neben "Civil War" Regisseur Alex Garland auch noch einer der überlebenden Sodlaten auf dem Regiestuhl saß. Dabei kommt ein Film raus, dessen Sinn ich nicht verstehe. Audiovisuell ist das beeindruckend, die Soundanlage des Kinos wird vollkommen ausgereizt. Inhaltlich bleibe ich aber skeptisch: der Film stellt keine Fragen, sondern zeigt einfach nur - durch das Danke sehr im Abspann an die Soldaten wird aber klar gesagt, wer hier gut und böse sein soll. Und die FIguren sind einheitliche Soldaten, die man nur dadurch auseinander halten kann, weil man manche aus anderen Rollen kennt. Somit ist es zwar markerschütternd, was mit ihnen passiert, aber auf erzählerischer Ebene kommt hier nichts bei rum.

Fazit: Technisch perfekter Überlebenskampf dessen Inahlt aber nichts aussagt.
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