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das Odeon
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2,0
Veröffentlicht am 15. April 2025
ich verstehe diesen film auch nicht. also selbstverständlich verstehe ich ihn. es ist eine respektbekundung an die leistung dieser soldaten, die damals in diesem einsatz waren. das sind ja wohl wahre tatsachen. eine respektbekundung an die soldaten, aber kein unterhaltungsfilm.
das ist bestimmt nicht einfach, wenn man in einem haus die stellung halten soll (warum auch immer, habs nicht geschnallt), dabei aus allen richtungen beschossen wird und zwei verwundete versorgen muss. klingt spannend. ist es in diesem film aber nicht.
die leistung der u.s. marines in allen ehren. und mein beileid an alle angehörigen jedes gefallenen soldaten. aber ich habe den irak krieg nicht angefangen. wenn ihr in den u.s.a. die leistung eurer marines würdigen wollt, dann ist das ja nachvollziehbar. das verstehe ich. einen krieg anzufangen verstehe ich nicht so wirklich. ist aber ein anderes thema.
die frage schlicht und einfach: dokumentation oder unterhaltungsfilm??? warum macht man einen film? zum informieren oder zur unterhaltung? o.k., ein kriegsfilm ist kein film für die ganze familie zum auf der couch kuscheln und amüsante unterhaltung geniessen wie bei ´bridget jones´ oder so. aber auch ein kriegsfilm sollte einen gewissen unterhaltungsfaktor haben. habe vor kurzem ´hamburger hill´ ausgeschaltet, weil mir der zu brutal war. ´die brücke von arnheim´ ist doch ein gutes beispiel. action, spannung, ordentlich ballern und zwischendurch ein moment zum entspannen.
da wird geballert und die mischung stimmt. hier bei ´warfare´ stimmt irgendwie nichts. das ist kein kriegsfilm im herkömmlichen sinne. das ist nur eine doku über diesen einen einsatz von diesen army-soldiers oder u.s.marines, wie auch immer. eine handlung gibt es nicht. die soldiers / marines kommen recht schnell in dem haus an (warum hab ich nicht geschnallt), werden nach einiger zeit beschossen, werden nochmal beschossen, zwei verwundete, sie brauchen verstärkung. das klingt alles recht spannend. ist es aber nicht. die meiste zeit sieht man den army-soldiers oder u.s.marines dabei zu, wie sie einfach nur im haus auf irgendetwas warten. auf irgendwas. verstärkung oder luftunterstützung oder irgendwas, die meiste zeit sind die einfach nur im haus.
wer ballern und action haben will, sollte lieber ´american sniper´ oder ´black hawk down´ anschauen. dieser film ist im vergleich zu den beiden eher langweilig.
Die Nachstellung eines realen Vorfalls aus dem Jahre 2006, bei dem einige Soldaten in einem Haus eingekesselt wurden und krampfhaft veruschten, am Leben zu bleibeb, Dies wird nun als verkleinerte Black hawk Down Version auf die Leinwand geworfen, wobei neben "Civil War" Regisseur Alex Garland auch noch einer der überlebenden Sodlaten auf dem Regiestuhl saß. Dabei kommt ein Film raus, dessen Sinn ich nicht verstehe. Audiovisuell ist das beeindruckend, die Soundanlage des Kinos wird vollkommen ausgereizt. Inhaltlich bleibe ich aber skeptisch: der Film stellt keine Fragen, sondern zeigt einfach nur - durch das Danke sehr im Abspann an die Soldaten wird aber klar gesagt, wer hier gut und böse sein soll. Und die FIguren sind einheitliche Soldaten, die man nur dadurch auseinander halten kann, weil man manche aus anderen Rollen kennt. Somit ist es zwar markerschütternd, was mit ihnen passiert, aber auf erzählerischer Ebene kommt hier nichts bei rum.
Fazit: Technisch perfekter Überlebenskampf dessen Inahlt aber nichts aussagt.