Warfare
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Saymen Heiden
Saymen Heiden

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3,0
Veröffentlicht am 22. Februar 2026
Kann man einmal sehen, reicht dannaber auch. Gibt viel bessere Kriegsfilme. Wirkt lange sehr langweilig.
Horridus
Horridus

107 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 18. Dezember 2025
Auf mich wirkt der Film sehr realistisch. Die Verletzungen sind heftig und recht deutlich zu sehen.
Der Surround Sound ist echt gut.
Es ist kein Film den man mehrmals sehen will, trotz der Action.
Paettschy
Paettschy

10 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025
"Warfare" (2025) ist ein packender Kriegsfilm, der weniger auf Schlachtgetümmel, sondern vielmehr auf die psychologische Belastung seiner Charaktere setzt. Der Film konzentriert sich auf eine kleine Einheit, die tief hinter feindlichen Linien unter extremem Druck isoliert wird.
Authentizität und Intensität
Der größte Verdienst des Films liegt in seiner intensiven, fast klaustrophobischen Atmosphäre. Die Inszenierung ist roh und realistisch, unterstützt durch exzellente Kameraarbeit, die das Gefühl von Schmutz, Müdigkeit und ständiger Gefahr spürbar macht. Die Darsteller liefern starke, glaubwürdige Leistungen ab, insbesondere in den Momenten der Verzweiflung und des inneren Konflikts. Der Fokus auf die zwischenmenschliche Dynamik und das langsame Zerbrechen der Moral innerhalb der Einheit ist fesselnd.
Solide, aber nicht bahnbrechend
Die 3,5 Sterne würdigen die hohe technische Qualität und die überzeugenden schauspielerischen Leistungen. Allerdings erfindet "Warfare" das Genre nicht neu. Die Geschichte folgt im Grunde vertrauten Mustern des modernen Kriegsfilms, und der Film hat gelegentlich Längen, in denen das Tempo abfällt, ohne die emotionale Tiefe ausreichend zu vertiefen. Manchmal fehlt der letzte Funke an Originalität, um den Film über die Konkurrenz zu heben.
Fazit
"Warfare" (2025) ist ein sehr solider, gut gespielter und atmosphärisch dichter Beitrag zum Kriegsfilme-Genre. Er liefert ein packendes und ungeschöntes Drama über das Überleben unter extremen Bedingungen. Wer psychologisch intensive Kriegsdramen schätzt, macht hier nichts falsch. Ein sehenswerter, wenn auch nicht revolutionärer Film.
Letterkevd
Letterkevd

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5,0
Veröffentlicht am 1. Dezember 2025
„Warfare“ – ein Schlag in den Magen, realitätsnah und verstörend eindringlich
english below

„Warfare“ stand bei mir seit Monaten auf der Watchlist – jetzt habe ich ihn endlich gesehen, und er hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Der Film ist nicht spektakulär im klassischen Sinne, sondern hart, nüchtern und erschreckend real. Er verzichtet bewusst auf heroische Narrative und große Emotionen – stattdessen zeigt er Krieg so, wie er ist: laut, chaotisch, dreckig und desorientierend. Genau diese Unverblümtheit macht ihn so kraftvoll.

Die Kamera bleibt nah – manchmal unangenehm nah – und wirkt dadurch radikal ehrlich. Bild und Ton fühlen sich fast dokumentarisch an; Schüsse, Atemzüge, Schritte – alles wirkt roh, ungefiltert und authentisch. Man wird ohne Vorwarnung in die Situation katapultiert, ohne Halt, ohne Distanz. Diese intensive Immersion lässt über 95 Minuten kaum Luft zum Atmen und zwingt dazu, Krieg nicht nur zu sehen, sondern zu erleben.

Die Figuren bleiben teilweise skizzenhaft – doch genau das verstärkt die Wirkung. „Warfare“ zeigt keine Heldengeschichten, sondern Menschen im Mahlwerk des Krieges. Individuen verschwimmen, werden austauschbar, verlieren ihr Gesicht – was die Brutalität und Sinnlosigkeit noch schmerzhafter spürbar macht. Statt Schwäche ist diese Entscheidung ein konsequenter erzählerischer Schlag ins Bewusstsein.

Für mich ist „Warfare“ eine der stärksten und konsequentesten Filmerfahrungen des Jahres. Ein Film, der nicht gefallen will, sondern herausfordert, erschüttert, nachhallt. Kein bequemes Drama, kein Entertainment – sondern ein Erlebnis, das sich festsetzt. Roh, unangenehm, notwendig.
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“Warfare” – a punch to the gut, disturbingly real and painfully immersive

“Warfare” had been sitting on my watchlist for months — now that I’ve finally seen it, I can say without hesitation that it didn’t just meet my expectations, it surpassed them. This film isn’t spectacular in a flashy or cinematic way — it’s harsh, stripped of sentiment, and frighteningly authentic. It avoids heroic narratives and dramatic emotional arcs, instead showing war where it truly lives: in noise, chaos, and confusion. And that honesty is exactly what makes it so powerful.

The camera stays relentlessly close — sometimes uncomfortably so — giving everything a raw, unfiltered documentary feel. Gunshots, breath, footsteps — nothing is polished, nothing softened. You’re thrown into the reality without warning, without distance, without safety. For 95 minutes the film barely lets you breathe, forcing you not just to watch war, but to endure it.

The characters may feel minimally sketched, but that, in a way, is the point. “Warfare” doesn’t tell stories of heroes — it shows people swallowed by machinery. Individual identity blurs, faces become replaceable, emotions only flicker — which makes the experience all the more jarring. Instead of a flaw, it becomes a brutal narrative choice that intensifies the impact.

For me, “Warfare” stands as one of the most uncompromising and affecting war films of the year. It isn’t designed to comfort — it’s designed to confront, to shake, to linger. Not entertainment in the traditional sense, but an experience that embeds itself under the skin. Raw, unsettling, necessary.
The Dark Knight
The Dark Knight

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2,0
Veröffentlicht am 13. Mai 2025
2 Sterne weil ich den Alex Garland und seine Art eigentlich mag. Gut sind die teilweise sehr guten Soundeffekte, die den Film halbwegs interessant machen. Der Film selber ist komplett langweilig und überhaupt nicht spannend. Das war schon echt mühsam den durchzuhalten.
Drosselbarth
Drosselbarth

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5,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2025
Der Film ist seit langem einer wo ich sage der verpasst mir gänsehaut!
Es ist nicht so ein scheiss Hollywood film in dem alles voller action und dramatik ist, man sieht das hier echte schicksale hinter stecken. Ich finde man kann sehr gut nachvollziehen wie sich die soldaten damals gefühlt haben und wie es war in einem fremden haus die stellung halten zu müssen.

Klare Empfehlung!!!
Angelina
Angelina

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5,0
Veröffentlicht am 4. Mai 2025
WARNUNG! Ich flehe euch an, geht mit einem offenen Kopf in den Film. Er wird von Minute zu Minute intensiver und spannender. Während des Dilm ist man einfach nur angespannt, verzieht die Miene und hofft, dass er endet. Ich schreibe eigentlich nie Bewertungen, aber nach diesem Film zittern meine Hände. Ich schaue sehr viele Kriegsfilme, aber keiner war so realistisch und herzzerreiß bin ehrlich, ich wünschte, jeder der sich für Kriege und das Militär interessiert, könnte ihn sehen. Die unschönen Seiten werden gezeigt. Es ist roh und echt. „Wahre Begebenheiten“ und Originale Fotos wurden gezeigt; und mir ist das Herz in die Hose gerutscht. Egal was du denkst, was du alles gesehen hast, der Film lässt keinen kalt. Selten hoffe ich, dass ein Film endet, weil ich es einfach nicht mehr schaffe hinzusehen. Unfassbar starke Leistung, ich bin geschockt und fühle 1000 Sachen zugleich. PTBS wird groß geschrieben, meine Lieben. Wahnsinn!
Fabian A.
Fabian A.

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4,0
Veröffentlicht am 24. April 2025
Schon einmal gefragt, wie sich Krieg aus der Sicht eines Soldaten anfühlen muss? „Warfare“ liefert die Antwort.

Mehr Dokumentation anstatt Spielfim. Im Fokus liegt keine heroische und aufregende Geschichte, sondern ein Einsatz, der in solch einer Form wahrscheinlich hunderte Male während des Krieges im Irak stattgefunden hat. Charaktere mit Tiefe, Hintergrund und einer Entwicklung sucht man vergeblich – sie bleiben blass, fast austauschbar. Und genau DAS ist die Stärke des Filmes, weil wie der Titel sagt, es um Krieg geht. Nur um Krieg. Und dieser wird so schrecklich und authentisch wie nur möglich dargestellt.

Wie kann ich sagen dass der Film authentisch ist wenn ich nie in solch einer Situation gewesen bin? Der Film löst eine körperliche Reaktion aus und in manchen Szenen fühlt es sich an, als wäre man selbst mitten im Geschehen. Besonders das Sounddesign führt zu einer beeindruckenden Immersion und versetzt den Körper in einen dauerhaften Spannungszustand. Ich hätte nie gedacht dass ich mal sagen könnte es einigermaßen nachvollziehen zu können, wie sich ein Einsatz im Krieg anfühlen mag – but here we are.

Sogar als der Abspann läuft und der Kinosaal sich leert, spüre ich die Anspannung weiterhin in meinem Körper.“Warfare“ ist nicht nur ein Film, sondern eine wertvolle Erfahrung von hoher, eindrucksvoller Intensität.
Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 23. April 2025
Die pure Todesangst. Schmerzen, die nicht zum Aushalten sind. Blut, viel Blut. Und die nächste Detonation.
Dieser Film verlangt alle Beteiligten einiges ab, auch den Zuschauern. Denn die Kamera bleibt erbarmungslos dran.

19. November 2006 im Irak. Eine Gruppe junger Soldaten soll das Haus einer einheimischen Familie besetzen, um von dort aus die Gegend überwachen zu können. um zu erkennen, ob die Aufständischen angreifen.
Zunächst scheint alles ruhig zu sein, doch dann spitzt sich die Lage zu, draußen tut sich etwas. Schließlich fliegt eine Granate durchs Fenster und explodiert.
Es gibt einen Schwerverletzten, doch bei der Rettungsmaßnahme explodiert eine Bombe – und nun geht es für die Gruppe von Soldaten um das blanke Überleben. Der Druck der Angreifer steigt immer weiter.

„Warfare“ erzählt die wahre Geschichte des Kriegsveteranen Ray Mendoza. Er selbst schrieb gemeinsam mit Alex Garland am Drehbuch und führte mit ihm auch Regie.
Mendoza war selbst für US-Army im Irak-Krieg, und was wir in diesem Film sehen, hat er mit seinen Kameraden erlebt. D’Pharaoh Woon-A-Tai spielt im Film Ray. Will Poultier spielt Erik, den Captain der Gruppe. Ebenfalls dabei sind . Cosmo Jarvis, Kit Connor, Finn Bennett, Taylor John Smith, Michael Gandolfini, Noah Centineo, Henry Zaga, Joseph Quinn und Charles Melton.
Wir erleben Momente der Ruhe, in der die Jungs Zeit zum Flaxen haben – aber dann geht es zur Sache. Es spritzt Blut, wir sehen schlimm deformierte Gliedmaßen, nackte Panik, schockierte Soldaten und die verzweifelte Suche nach dem Überblick über die Situation.
Ab und zu sehen wir alles aus der Perspektive derer, die auf den Überwachungsmonitoren sehen, wo sich Menschen aufhalten und wohin sie sich bewegen – und nüchtern wird er klärt, wenn sich Person A in Richtung X bewegt. Und dann gibt es wieder den Schnitt in die Gruppe oder die Situation, und wir wissen, welcher Horror hinter den nüchternen Worten steckt.
„Warfare“ ist einer der nervenzehrendsten Kriegsfilm der letzten Jahre.
Kinobengel
Kinobengel

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3,5
Veröffentlicht am 18. April 2025
OHNE SHOW


Eine Spezialeinheit der . Navy, angeführt von Captain Eric (Will Poulter), versucht 2006, zur Absicherung eines Einsatzes unbemerkt ein Wohnhaus in der irakischen Stadt Ramadi zu besetzen. Bereits nach kurzer Zeit werden die Soldaten von Angreifern ausgespäht und attackiert. Es kommt zu schweren Verletzungen. Wird die angeforderte Verstärkung rechtzeitig eintreffen?

Basierend auf Erinnerungen von Beteiligten inszeniert der erfolgreiche Filmemacher Alex Garland „Warfare“ in 95 Minuten für die große Leinwand. Er nimmt dafür auf einem extra breiten Regiestuhl neben dem filmerfahrenen, ehemaligen Soldaten Ray Mendoza Platz. Im Ergebnis sieht das Publikum eine äußerst realistische erscheinende Umsetzung von Geschehnissen des Irak-Krieges. Die beängstigenden Unterhaltungswerte dieses Films verzichten auf einen mitreißenden Score, denn die Spannung kommt durch die sehr eindringlich geschilderten Abläufe bereits in der Phase auf, die lebensbedrohliche Situationen noch nicht unmittelbar beinhalten.

Die Soundkulisse klingt zu perfekt, wirklichkeitsgetreue Akustik ist eher in „Zero Dark Thirty“ (2012 von Kathryn Bigelow) gegeben. Weitere Effekthascherei ist nicht zu finden. Es wird allerdings erschütternd blutig, spürbar psychisches Leiden betäubt die Kämpfer. Der hintere Abschnitt (Rettung und Scharmützel) läuft in Echtzeit, was durch die sehr vielen Schnitte leider etwas verschleiert wird.

„Warfare“ ist vor allem ein packendes Kinoerlebnis, das nicht zwingend wie ein Helden-Epos erscheinen möchte, aber Garland lässt die Wichtigkeit des Erfolgs nicht außer Acht.
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