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Brodie1979 ..
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1,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2025
Im ersten Moment könnte man dies für eine normale RomCom halten, aber recht schnell bemerkt man, dass hier ein anderer Weg vorgesehen ist. Zwei Stars, Margot Robbie und Colin Farrell, unternehmen eine lange Autofahrt und gelangen durch magische Türen in die Vergangenheit, wo sie Schlüsselmomente ihres Lebens wiedersehen und aufarbeiten. Das mag stimmig klingen, schick aussehen und ist mit zwei großen Stars natürlich entsprechend besetzt. Es verströmt aber keine Wärme und nichts wohlfühlendes.
Fazit: Kalt lassendes Szenengewirr das schick aussieht, aber nichts mit einem macht!
Wie ist es, wenn 2 Menschen zusammen bereit sind sich auf eine ungewöhnliche Reise zu begeben und ihre Beziehung Vergangenheiten durch alte Türen neu verarbeiten können. Die neue Gestaltung der Erfahrungen sollten sich zur neuen Kenntnissen führen. Die Rollen sensibel und glaubwürdig dargestellt und die daraus gewonnenen Mut und Selbstreflexion tun gut, ohne super kitschig zu werden.
Der schlechteste und langweiligste Film den ich jemals mir im Kino angeschait habe....schrecklich...da muss man 1 Tonne Gras vorher rauchen, dann kann man es vielleicht ertragen.....
Es ist mir absolut unverständlich, wie solche Filme noch ins Kino kommen können. Die meist wenigen Zuschauer, die man im Vergleich zu früher in den Kinosälen sieht, werden so endgültig vertrieben. Ein absolut schwacher, langweiliger und vorhersehbarer Film, der anmutet, als ob er von einem 80-jährigen Mann inszeniert wurde, der die letzten 50 Jahre nicht mitbekommen hat. Schwach, langweilig und ermüdend. Und dieses Urteil kann man gerne noch einmal wiederholen.
David und Sarah lernen sich auf einer Hochzeit kennen, doch der Funke springt nicht sofort über, da beide überzeugte Singles sind. Allerdings hat das GPS der Autovermietung andere Pläne mit ihnen. Was folgt, ist eine Reise voller peinlicher, emotionaler und überraschender Momente, in der beide nicht nur Neues über sich selbst, sondern auch über den anderen erfahren. Ob sie füreinander bestimmt sind, wird sich zeigen.
A Big Bold Beautiful Journey läuft etwa 140 Minuten, ist ab 6 Jahren freigegeben und kommt als Fantasy-Drama mit Colin Farrell und Margot Robbie daher. Mein Rat an alle, die ihn sehen wollen, Schaltet euer logisches Denken aus, dann entfaltet der Film zumindest etwas seine Wirkung. Die Geschichte dreht sich um zwei Singles, die gute Gründe haben, allein zu sein. Doch natürlich braucht jeder Mensch jemanden, also gibt es hier einen metaphysischen Selbstfindungstrip, der in zwei von drei Akten sogar richtig gut funktioniert. Farrell und Robbie haben eine tolle Chemie, ihre Dialoge sind charmant geschrieben, man spürt das vorsichtige Abtasten, das Knistern und schließlich die Erkenntnis. Beide Figuren sind angenehm vielschichtig mal tough und unnahbar, mal melancholisch und selbstzerstörerisch, was erstaunlich gut funktioniert. Allerdings besteht der Großteil des Films daraus, dass beide irgendwo sitzen oder stehen und miteinander reden. Die Kamera bleibt zwar in Bewegung, aber irgendwann nutzt sich das ab. Der letzte Akt driftet zu sehr in Selbsthilfe Therapie und zieht sich spürbar in die Länge. Unterm Strich bleibt ein Film, der besser hätte sein können, weil die Figuren Spaß machen, nicht eindimensional wirken und einige schöne emotionale Momente bieten. Leider ist er zu lang, das Finale wirkt eher wie Trauma Bewältigung, und dass im Grunde nichts wirklich Sinn ergibt, drückt etwas auf die Stimmung.
6 von 10 Punkten. Wie die Türen funktionieren, wie sie die Vergangenheit erleben und warum überhaupt irgendetwas passiert, kann eigentlich nur Magie sein also, Hirn aus machen.
Ich habe noch nie einen Film früher verlassen und ich gehe wirklich sehr oft ins Kino aber gestern war es dann soweit. Es haben mehrere Grüppchen den Film ca zur Mitte des Films verlassen. Da waren ja sogar noch Noah oder Hagen besser, und die fand ich schon unterirdisch
A Big Bold Beautiful Journey ist ein Film, der auf den ersten Blick eine klassische Reisegeschichte erzählt – doch tatsächlich ist er alles andere als gewöhnlich. Mich hat er sehr beeindruckt, gerade weil er nicht den typischen Erzählmustern folgt, sondern eine tiefere, sehr persönliche Ebene anspricht.
Der Film fordert viel von seinem Publikum: Um die Handlung in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen, braucht es Hintergrundwissen zu Themen wie beziehungsprägende Traumata, Beziehungsmuster, Selbstreflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit und den eigenen Verletzungen. Denn hinter jeder symbolischen Tür, die die Protagonist:innen öffnen, verbirgt sich ein Trauma oder eine alte Verletzung, der sie sich stellen müssen. Erst dadurch schreitet ihre Reise voran.
Das macht den Film zu einer intensiven Erfahrung. Er endet zwar versöhnlich und hoffnungsvoll, aber dieser Ausgang ist nur glaubwürdig, weil die Figuren den Mut haben, wirklich hinzuschauen und durch ihre Vergangenheit hindurchzugehen.
Allerdings ist genau das auch der Grund, warum der Film nicht für alle leicht zugänglich ist. Einige Zuschauer:innen haben den Saal sogar verlassen – vermutlich, weil die Thematik komplex und schwer verständlich wirkt, wenn man sich vorher noch nicht mit diesen Fragen beschäftigt hat.
Für mich persönlich war A Big Bold Beautiful Journey aber ein besonderer Film: fordernd, tiefgründig und letztlich befreiend. Er zeigt, dass Heilung und Wachstum möglich sind – wenn man bereit ist, die eigene Geschichte anzunehmen.