Es wird Hochzeit gefeiert. Dabei treffen David (Colin Farrell) und Sarah (Margot Robbie) zum ersten Mal aufeinander. Später sitzen sie gemeinsam im Auto und fahren los. Doch ihr Ziel scheint in immer weitere, immer unerreichbarere Ferne zu rücken, weil ihnen die Technik einen Strich durch die Rechnung macht: Das Navigationssystem gibt aus heiterem Himmel seinen Geist auf und keines der beiden Singles kennt sich in der Gegend so wirklich gut aus. Also müssen David und Sarah spontan improvisieren und sich an dem orientieren, was sie zumindest ein bisschen kennen. So fahren sie also durch die Orte, die sie bereits irgendwann in der Vergangenheit einmal besuchten. Dabei merken sie, dass sie diese Orte nicht zufällig in Erinnerung behalten haben, sondern dass ihnen alle aus bestimmten Gründen noch nicht entfallen sind. So reflektieren David und Sarah ihre Vergangenheit, bewerten ihre Gegenwart neu und können auch einen Blick in ihre Zukunft erhaschen.
Im besten Sinne altmodisch – und trotzdem auf der Höhe der Zeit!
Von Michael Meyns
Einst gehörten romantische Komödien und Liebesfilme zu den im Kino beliebtesten Genres – doch diese Zeiten sind längst vorbei. In den letzten Jahren gaben vor allem Superheldenfilme, Fortsetzungen und Reboots in Hollywood den Ton an. Aber vielleicht ändert sich das gerade. 2024 etwa war „Wo die Lüge hinfällt“ mit Glen Powell und Sydney Sweeney ein großer Kassenerfolg, ein noch interessanteres Fallbeispiel gibt aber Celine Songs „Was ist Liebe wert – Materialists“ ab: eine selbstreflexive Romanze, die bewusst mit den Strukturen des Genres spielt, das Wissen des Publikums über die zu erwartenden Muster in den Film intengriert – und oft unterläuft.Auch „A Big Bold Beautiful Journey“, der neue Film des ehemaligen Filmkritikers Kogonada, versteht sich als moderne Variation eines klassischen Genres. Die im Zentrum stehenden Figuren lernen sich direkt zu Beginn kennen und kommen am Ende – natür
Im ersten Moment könnte man dies für eine normale RomCom halten, aber recht schnell bemerkt man, dass hier ein anderer Weg vorgesehen ist. Zwei Stars, Margot Robbie und Colin Farrell, unternehmen eine lange Autofahrt und gelangen durch magische Türen in die Vergangenheit, wo sie Schlüsselmomente ihres Lebens wiedersehen und aufarbeiten. Das mag stimmig klingen, schick aussehen und ist mit zwei großen Stars natürlich entsprechend besetzt. Es ...
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David Willson
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4,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2025
Wie ist es, wenn 2 Menschen zusammen bereit sind sich auf eine ungewöhnliche Reise zu begeben und ihre Beziehung Vergangenheiten durch alte Türen neu verarbeiten können. Die neue Gestaltung der Erfahrungen sollten sich zur neuen Kenntnissen führen. Die Rollen sensibel und glaubwürdig dargestellt und die daraus gewonnenen Mut und Selbstreflexion tun gut, ohne super kitschig zu werden.
Ruth Gerwien
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1,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2025
Selten so das Ende eines Films herbeigeführt. Sehr sehr zäh und langatmig . Einige Zuschauer sind bereits nach der Hälfte gegangen....
Maureen Nyanganyi
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1,0
Veröffentlicht am 21. September 2025
Der schlechteste und langweiligste Film den ich jemals mir im Kino angeschait habe....schrecklich...da muss man 1 Tonne Gras vorher rauchen, dann kann man es vielleicht ertragen.....
“A Big Bold Beautiful Journey” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Filmmusik von einer japanischen Komponistenlegende
„A Big Bold Beautiful Journey“ stellt die allererste Arbeit des japanischen Filmkomponisten Joe Hisaishi für einen US-amerikanischen Spielfilm dar. Bislang beschränkte sich Hisaishis Karriere seit den frühen 80er Jahren ausschließlich auf Soundtracks für japanische Spielfilme und das obwohl Hisaishi vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Anime-Magier Hayao Miyazaki auch im Westen für die Scores zu Filmen wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ (200
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Zweite Zusammenarbeit zwischen Colin Farrell und Regisseur Kogonada
Vor „A Big Bold Beautiful Journey“ besetzte Regisseur Kogonada Hollywood-Star Colin Farrell bereits in seinem vorherigen Film „After Yang“ (2021) in der Hauptrolle.